Kranichfeld

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kranichfeld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kranichfeld
Kranichfeld
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kranichfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 51′ N, 11° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs­gemeinschaft: Kranichfeld
Höhe: 301 m ü. NHN
Fläche: 23,08 km²
Einwohner: 3396 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 99446–99448
Vorwahl: 036450
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 046
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alexanderstraße 7
99448 Kranichfeld
Webpräsenz: www.kranichfeld.de
Bürgermeister: Wolf-Ludger Schlotzhauer (FDP)
Lage der Stadt Kranichfeld im Landkreis Weimarer Land
Mönchenholzhausen Nohra Nauendorf Vollersroda Hetschburg Frankendorf Ilmtal-Weinstraße Ködderitzsch Ettersburg Daasdorf a. Berge Kleinobringen Rannstedt Ilmtal-Weinstraße Obertrebra Ballstedt Rohrbach Heichelheim Hammerstedt Isseroda Oettern Eberstedt Ramsla Kleinschwabhausen Wiegendorf Kiliansroda Wohlsborn Bad Sulza Mechelroda Ilmtal-Weinstraße Sachsenhausen Ottstedt a. Berge Ilmtal-Weinstraße Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Leutenthal Kapellendorf Bechstedtstraß Großheringen Lehnstedt Schwerstedt Ilmtal-Weinstraße Umpferstedt Buchfart Bad Sulza Großobringen Döbritschen Rittersdorf Hohenfelden Neumark Bad Sulza Hopfgarten Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Niedertrebra Troistedt Krautheim Vippachedelhausen Tonndorf Bad Sulza Schmiedehausen Kromsdorf Ilmtal-Weinstraße Großschwabhausen Niederzimmern Mellingen Klettbach Ilmtal-Weinstraße Nohra Mönchenholzhausen Berlstedt Buttelstedt Magdala Kranichfeld Saaleplatte Apolda Bad Berka BlankenhainKarte
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Kranichfeld ist eine Landstadt im Mittleren Ilmtal im Süden des Landkreises Weimarer Land und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.

Ortsdurchgangsstraße Alexanderstraße
Die Ilm in Kranichfeld (Blick von der Auenbrücke)

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kranichfeld liegt im bewaldeten Hügelland der Ilm-Saale-Platte in einem Talkessel der Ilm. Die mittlere Höhenlage beträgt etwa 300 Meter ü. NN.

Der Ort besteht aus der Kernstadt Kranichfeld und den separat liegenden Ortsteilen Stedten und Barchfeld. Am 1. Januar 1976 wurde die damalige Gemeinde Stedten/Ilmtal in die Gemeinde Barchfeld a. d. Ilm eingegliedert, die wiederum am 9. April 1994 in die Stadt Kranichfeld eingemeindet wurde.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Wolfgang Kahl wurde Kranichfeld urkundlich 842–856 ersterwähnt.[3]

Kranichfeld war ursprünglich zweigeteilt in den Planhof und das Judendorf. 1233 besaß der Mainzer Bischof die Lehnshoheit. Sie war als Pfand im Besitz der Schwarzburger. Die Kranichfelder Oberherrschaft ging 1380 an die Grafen von Kirchberg, 1398 an die Wettiner, 1412 waren die Burggrafen von Kirchberg und 1455 die Grafen von Gleichen-Blankenhain im Besitz der Veste. Der Ort ging 1453 an die Reußen und gehörte von 1615 bis 1920 verschiedenen thüringischen Fürstentümern. 1650 erhielt der Ort das Stadtrecht. Die Unterherrschaft gehörte den Grafen zu Schwarzburg, ab 1803 Preußen, ab 1815 Sachsen-Weimar-Eisenach und ab 1912 Sachsen-Meiningen. Trotz herrschaftlicher Teilung bildete Kranichfeld aber stets eine Gemeinde. 1830 hatte sie 1300 Einwohner, 1888 erhielt sie Eisenbahnanschluss.

Kranichfeld hat eine interessante Burgengeschichte. Fünf befestigte Anlagen (Burgen und Schlösser) sind nachgewiesen:[4][5]

  • Die Enzenburg, auch Weißenburg genannt, war eine Motte auf einer Landzunge eines verlandeten Sees.
  • Burgstelle Neues Mahl, eine Motte, zu der keine schriftlichen Unterlagen vorliegen. Der Burghügel ist aber bekannt.
  • Von der Burgstelle Schleussenburg sind keine geschichtlichen Unterlagen bekannt. Es war eine ältere Fluchtburg. In ihr soll der Ort Schleusdorf gelegen haben.
  • Dem Oberschloss ging eine Burgstelle voraus, die den Flussübergang der Ilm sicherte. 1143 und 1152 wurden erstmals Herren von Kranichfeld erwähnt. Nach 1172 wurde die Oberburg erbaut. Nach dem Aussterben der Grafen kam die Burg 1389 an die Burggrafen Kirchberg, die 1398 die wettinische Landeshoheit annahmen. 1550 erfolgte der Umbau zum Schloss.
  • Das Niederschloss, die heutige Niederburg, wurde 1147 urkundlich erstmals erwähnt. Die älteste Erwähnung stammt von 1143 (?), als Sitz einer Seitenlinie der Grafen von Käfernburg-Schwarzburg, die ihren Besitz 1172 teilten. 1906 wurde Fräulein Rauchfuß neue Besitzerin der Niederburg, die dem Haus ein neues Erscheinungsbild gab, so wie es sich heute noch präsentiert. 1976 war die Niederburg ein beliebtes FDGB-Ferienobjekt. 1989, zur Zeit der politischen Wende, ging die Burg in den Besitz der Stadt Kranichfeld über, und 1994 wurde mit dem Unternehmen Muehl Product & Service Kranichfeld ein Erbpachtvertrag zur Nutzung der Burg geschlossen. In dieser Zeit wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Dach wurde neu eingedeckt, die Küche wurde entfernt und dafür eine neue Sanitäranlage errichtet. Der Burginnenhof wurde neu gestaltet und eine moderne Heizungsanlage eingebaut. Nach der Insolvenz des Unternehmens Muehl ging die Niederburg wieder in den Besitz der Stadt Kranichfeld über. Zurzeit befinden sich keine Ausstellungen oder ähnliches in der Burg, auch keine Gastronomie, sie kann aber für Familienfeierlichkeiten beim Tourismusamt gemietet werden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 54,7 % zu folgendem Ergebnis:[6]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 34,65 % 5
FDP 13,12 % 2
Aktiv für Kranichfeld 41,82 % 7
Freie Wählergemeinschaft Weimarer Land e.V. 10,40 % 2

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen, das dem der Grafen von Kranichfeld entstammt, zeigt auf weißem (heraldisch: silbernem) Grund auf grünem Feld (Blattwerk) stehend einen gelben (heraldisch: goldenen) Kranich, einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend, über dem Kranich eine blaue Wolke, aus der eine Hand mit rotem Ärmel einen grünen Palmenzweig reicht, darunter in schwarz die Jahreszahl 1650.

In der Stadtgeschichte waren lange Zeit auch Wappen gebräuchlich, die nur den Kranich mit Stein zeigten. Bis in die 1980er-Jahre zeigte das Wappen auf weißem Grund einen hinter sich sehenden (heraldisch: widersehenden) gelben Kranich mit schwarzem Schweif, einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend. Das Wappen zeigte kein grünes Feld unter dem Kranich, keine Wolke mit Arm und Palmenzweig und keine Jahreszahl 1650. Eine ältere Version bis in die 1920er Jahre war mit grünem Feld und rein goldenem Kranich versehen.

  • Heraldische Beschreibung:
In Silber auf grünem Feld im Schildfuß stehend ein goldener Kranich (nicht widersehend, wie auf älteren Wappen), einen Stein in der erhobenen rechten Kralle haltend, im Schildhaupt rechts eine blaue Wolke, aus der eine Hand mit rotem Ärmel einen grünen Palmenzweig reicht, darunter rechts in schwarz die Jahreszahl 1650. In der Heraldik werden Wappen stets vom Träger aus (von hinten) gesehen. Die Jahreszahl bedeutet die Erteilung des Stadtrechts.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld wurde die Auflösung des Städtepartnerschaftsvereines fälschlicherweise als Beendigung der Städtepartnerschaft verstanden. Dies ist nicht der Fall. Die Partnerschaften mit Höchstadt a. d. Aisch und Diemelstadt bestehen weiterhin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche
Oberschloss Kranichfeld
Eine Gedenktafel am Eingang erinnert an die KZ-Opfer
Blick ins Ilmtal mit der Niederburg
Niederburg
  • Das Oberschloss ist ein Frührenaissancebau von 1530 mit älteren Vorgängern aus dem 12. Jahrhundert. Das Torhaus entstand 1906 nach einem Entwurf des Architekten Bodo Ebhardt. 1934 brannte das Schloss aus. Der letzte Besitzer schenkte die Burg auf Grund von Überschuldung 1941 dem „Reichsführer SSHeinrich Himmler, der die Ruine zu einer SS-Kultstätte und Führerschule ausbauen wollte. Hunderte Häftlinge des KZ Buchenwald wurden in diesen Jahren unter katastrophalen Bedingungen und dem Terror der SS zu Zwangsarbeiten abkommandiert, bei denen mehr als 100 Häftlinge ihr Leben verloren, wie eine Gedenktafel im Burghof berichtet. Nach dem Krieg war das Schloss dem Verfall preisgegeben. 1970 drohte der Abriss.[7] 1981 bildete sich ein Förderkreis zur Rettung des Schlosses. Von 1986 bis 2001 wurde die Ruine gesichert und teilweise saniert. Das Schloss wurde 1994 von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übernommen. Heute beherbergt die Anlage ein Museum zur Schlossgeschichte.
  • Die Niederburg, erstmals erwähnt 1233, verdankt ihre heutige Gestalt einem Umbau von 1906. In unmittelbarer Umgebung gibt es eine Freilichtbühne.
  • Die Michaelis-Kirche ist ein 1496 bis 1499 errichteter spätgotischer Bau. Während der Jahre 1889/90 erfolgten Umbauarbeiten an der Kirche, und der Kirchturm wurde saniert und um neun m erhöht, die Fachwerkeinbauten wurden entfernt und die Inneneinrichtung verändert. Die Kirche erhielt eine neue Kanzel von Christian Friedrich Kantner und eine neue Orgel von den Hof-Orgelbauern Gebrüder Poppe. Die Kirche ist evangelische Pfarrkirche für Kranichfeld und Stedten an der Ilm.
  • Die Enzenburg ist als geschütztes Bodendenkmal der Rest einer spätmittelalterlichen kleinen Herrenburg. Sie gehörte zu einer 1143 erwähnten Dorfstelle „Enzenrode“. Die Wälle und Gräben der früheren Burg findet man an der Straße Richtung Hohenfelden kurz vor dem Stausee auf der rechten Seite. Eine Schautafel erklärt Einzelheiten.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Gedenkanlage mit Denkmal an 26 umgekommene Zwangsarbeiter verschiedener Nationalität, von denen zehn namentlich genannt werden.
  • Seit 1984 erinnert an der Ilmenauer Straße (Höhe Einmündung Lindental) ein Gedenkstein an die Opfer eines Todesmarsches von Häftlingen des KZ Buchenwald, die im Frühjahr 1945 durch den Ort getrieben wurden.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baumbachhaus: Dauerausstellung zum Leben von Rudolf Baumbach und wechselnde Ausstellungen zu regionalbezogenen Themen
  • Oberschloss: Ausstellung zur Geschichte des Oberschlosses und der Stadt

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rosenfest alljährlich im Sommer (meist Juni) mit Festumzug und Veranstaltungen auf der Freilichtbühne bei der Niederburg und anderen Veranstaltungsorten (Oberschloss, Anger), zweijährlich in Verbindung mit dem Thüringer Tanzfest
  • Mittelalterfest jährlich zu Pfingsten auf dem Oberschloss
  • Konzerte und Opernaufführungen im Sommer auf der Freilichtbühne bei der Niederburg

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadion (Fußball, Feldhandball, Leichtathletik) mit Kegelbahn
  • Eine auch für Kulturveranstaltungen nutzbare Sporthalle (Dreifelderhalle)
  • Adler- und Falkenhof Schütz auf der Niederburg
  • Kranichfeld liegt am 124 Kilometer langen Ilmtal-Radweg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größtes Unternehmen in Kranichfeld ist die Neumann Bauelemente GmbH mit 90 Mitarbeitern (2007) sowie die Firma Mühl24 GmbH, Großhandel für Baustoffe sowie Sanitär und Fliesen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kranichfeld liegt an der B 87 Ilmenau – Bad Berka – Weimar. Weitere Straßen sind die Landesstraße LIO52 nach Erfurt, zur A 4 und zum Stausee Hohenfelden sowie die Kreisstraße nach Teichel.

Seit 1888 hat Kranichfeld einen Bahnanschluss an der 25 Kilometer langen Ilmbahn nach Weimar. Die Ilmbahn endet in Kranichfeld. Planungen, sie bis nach Stadtilm zur Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld zu verlängern, wurden schon Anfang des 20. Jahrhunderts verworfen.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Anna Sophia
  • Regelschule Anna Sophia
  • Drei Kindergärten (zwei in Kranichfeld, einer in Stedten an der Ilm)
  • Stadtbibliothek Kranichfeld

Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für sein Engagement zum Erhalt des Baumbachhauses in Kranichfeld erhielt im September 2006 Walter Scheel die Ehrenbürgerwürde der Stadt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Ratke (auch Ratichius) (1571–1635), Pädagoge und Schulreformer, wurde zwei Jahre als Verfolgter von der Witwe des Grafen Carl-Günther von Schwarzburg-Rudolstadt auf dem Oberschloss beherbergt
  • Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1584–1652), Frauenaktivistin

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renate und Otto Hahn: 350 Jahre Stadt Kranichfeld, die Dörfer der Umgebung und die Welt. Kranichfeld 2001.
  • Beate Becker u. a.: Gesichter aus der Kranichfelder Vergangenheit. Herausgegeben vom Förderverein Baumbachhaus, Kranichfeld 2002.
  • Georg Thielmann: Die Ilmtalbahn. Wachsenburgverlag, Arnstadt 2003, ISBN 3-935795-06-8.
  • Wolfgang Kahl: Geschichte der Stadt Kranichfeld. Ein Heimatbuch. Bad Langensalza 2012. ISBN 978-3-86777-438-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kranichfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Kranichfeld – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1399. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2001, ISBN 3-934748-58-9, S. 36.
  4. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig Verlag, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 164–165.
  5. Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 349–353.
  6. Bekanntmachung der Wahlleiterin vom 27. Mai 2014
  7. Franziska Nössig: Schlichte, wehrhafte Residenz. Thüringische Landeszeitung, 5. Februar 2011