Pobedino (Kaliningrad, Krasnosnamensk)

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Siedlung
Pobedino
I. Schillehnen (Schillfelde)
II. Inglauden (Inglau)
III. Strunzlaugken (Strunzhof)

Победино
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Krasnosnamensk
Erste Erwähnung 1660 (Schillehnen und Inglauden)
Frühere Namen I. Skaißgirren (nach 1660),
Schilehnen (nach 1728),
Skaisgirren (um 1785),
Schillehnen (bis 1938),
Schillfelde (1938–1946)

II. Inglauden (bis 1938),
Inglau (1938–1946)

III. Struntzlaucken (nach 1785),
Strunzlaugken (bis 1938),
Strunzhof (1938–1946)
Bevölkerung 534 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40164
Postleitzahl 238735
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 218 810 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 54′ N, 22° 43′ OKoordinaten: 54° 53′ 31″ N, 22° 43′ 27″ O
Pobedino (Kaliningrad, Krasnosnamensk) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Pobedino (Kaliningrad, Krasnosnamensk) (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎

Pobedino (russisch Победино, deutsch Schillehnen, 1938 bis 1945 Schillfelde, auch: Inglauden, 1938 bis 1945 Inglau, und: Strunzlaugken, 1938 bis 1945 Strunzhof, litauisch Šilėnai, auch: Ingliaudai und: Strunclaukis) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er besteht aus drei ursprünglich eigenständigen Orten und gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Krasnosnamensk. Die Ortsstelle Strunzlaugken/Strunzhof ist verlassen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pobedino liegt 19 Kilometer nordöstlich der einstigen Kreisstadt Dobrowolsk und 16 Kilometer südöstlich de rheutigen Rajonshauptstadt Krasnosnamensk an der russischen Regionalstraße R 511 (27A-031). Innerorts zweigen zwei Landwege in Richtung russisch-litauische Staatsgrenze ab, die zu den verlassenen Ortsstellen von Eydgimmischken (1938 bis 1945: Hochfelde, russisch: Kowpakowo) bzw. Wisborienen (1938 bis 1945: Grenzhöhe, russisch: Liwny) führen. Bis 1945 war Schillehnen (Schillfelde) Bahnstation an der Bahnstrecke Kiauschen–Doristhal der Pillkaller Kleinbahn, die heute nicht mehr betrieben wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schillehnen im nordöstlichen Ostpreußen, südöstlich von Tilsit und nordöstlich von Insterburg, auf einer Landkarte von 1908.

Schillehnen/Schillfelde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1660 wurde das Dorf Skaißgirren zum ersten Male erwähnt[2]. Zum Dorf gehörten vor 1945 neben zwei Kirchen und der Bahnstation eine Molkerei und ein Sägewerk. Am 8. April 1874 wurde Schillehnen Amtsdorf und damit namensgebend für einen neu errichteten Amtsbezirk[3]. 1939 umbenannt in „Amtsbezirk Schillfelde“, gehörte er bis 1945 zum Kreis Pillkallen (1939 bis 1945 „Kreis Schloßberg“) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen.

635 Einwohner waren 1910 in Schillehnen registriert[4]. Am 30. September 1928 schlossen sich der Gutsbezirk Strunzlaugken sowie die Gemeinden Heidlaugken (1938 bis 1946: Holländerei, nicht mehr existent) und Schillehnen zur neuen Landgemeinde Schillehnen zusammen. Die Einwohnerzahl stieg bis 1933 auf 884 und belief sich 1939 schon auf 899[5]. Im Zuge der nationalsozialistischen Eindeutschungspolitik wurde Schillehnen am 3. Juni – amtlich bestätigt am 16. Juli – des Jahres 1938 in „Schillfelde“ umbenannt. In Kriegsfolge kam das Dorf zusammen mit dem ganzen nördlichen Ostpreußen 1945 zur Sowjetunion.

Amtsbezirk Schillehnen/Schillfelde (1874–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1874 und 1945 bestand der Amtsbezirk Schillehnen, der 1939 in „Amtsbezirk Schillfelde“ umbenannt wurde. Ihm gehörten anfangs sieben, am Ende noch fünf Gemeinden zu[3]:

Name Änderungsname
1938 bis 1946
Russischer Name Bemerkungen
Heidlaugken Holländerei 1928 nach Schillehnen eingegliedert
Inglauden Inglau Pobedino
Pawidlaugken Bruchdorf (Ostpr.)
Schillehnen Schillfelde Pobedino
Snappen Schnappen Cholmino
Strunzlaugken Strunzhof Pobedino 1928 nach Schillehnen eingegliedert
(Groß) Wingillen Feuchtwiesen

Am 1. Januar 1945 bilden den Amtsbezirk Schillfelde die Gemeinden: Bruchdorf, Feuchtwiesen, Inglau, Schillfelde und Schnappen.

Inglauden/Inglau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die Ersterwähnung des Dörfchens Inglauden[6] datiert im Jahr 1660. Vor 1945 bestand der Ort aus ein paar großen und kleinen Höfen. Zwischen 1874 und 1945 war Inglauden in den Amtsbezirk Schillehnen[3] (1939 bis 1945: „Amtsbezirk Schillfelde“) eingegliedert und gehörte somit zum Kreis Pillkallen (1939 bis 1945 „Kreis Schloßberg“) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. Die Einwohnerzahlen beliefen sich: 1910 auf 135[4], 1933 auf 122 und 1939 auf 140[5]. Am 3. Juni 1938 erhielt Inglauden den veränderten Namen „Inglau“. 1945 wurde auch dieser Ort der Sowjetunion zugeführt.

Strunzlaugken/Strunzhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kleinste der drei Ortsteile der heutigen Siedlung Pobedino wurde im Jahre 1778 gegründet[7]. Ab 1874 war Strunzlaugken in den Amtsbezirk Schillehnen[3] (Schillfelde) eingegliedert und war somit Teil des Kreises Pillkallen (Schloßberg) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen. Bei Inglaugken handelte sich um ein Gutsdorf, das im Jahre 1910 40 Einwohner zählte[4]. Am 30. September 1928 schloss sich Strunzlaugken mit den Nachbarorten Heidlaugken (Holländerei, nicht mehr existent) und Schillehnen zur neuen Landgemeinde zusammen, wobei es seine Selbständigkeit verlor. Am 3. Juni 1938 erhielt Strunzlaugken den veränderten Ortsnamen „Strunzhof“ und kam dann 1945 wie alle Orte im nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion.

Pobedino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1947 wurde Schillehnen nach der russischen Wort Pobeda für Sieg in Pobedino umbenannt und gleichzeitig Sitz eines Dorfsowjets.[8] Im Ortsverzeichnis der Oblast Kaliningrad von 1976 werden auch die ehemaligen deutschen Orte Inglauden/Inglau und Strunzlaugken/Strunzhof zu Pobedino gezählt. Die Ortsstelle Strunzlaugken/Strunzhof ist inzwischen verlassen. Von 2008 bis 2015 gehörte Pobedino zur Landgemeinde Dobrowolskoje und gehört nach deren Auflösung seither zum Stadtkreis Krasnosnamensk.

Dorfsowjet/Dorfbezirk Pobedinski 1947–2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfsowjet Pobedinski (ru. Побединский сельский Совет, Pobedinski selski Sowet) wurde im Juni 1947 eingerichtet.[8] Im Jahr 1959 wurde der Dorfsowjet Mitschurinski (im Wesentlichen) an den Dorfsowjet Pobedinski angeschlossen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion trug die Verwaltungseinheit den Namen Dorfbezirk Pobedinski (ru. Побединский сельский округ, Pobedinski selski okrug). Im Jahr 2008 wurden die verbliebenen Orte des Dorfbezirks in die neu gebildete Landgemeinde Dobrowolskoje eingegliedert.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Beregowoje (Береговое) Nowischklen, 1938–1945:"Brämerhusen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Berestowoje (Берестовое) Budupönen, 1938–1945:"Sandhöhe" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet. Er wurde vor 1988 verlassen.
Chalturino (Халтурино) ? Der Ort würde 1947 umbenannt. Als deutscher Name wurde dabei "Naspenen" angegeben. Laut dem Ortsverzeichnis von 1975 lag der Ort fünf Kilometer von Pobedino entfernt. Er wurde vor 1988 verlassen.
Cholmino (Холмино) Snappen Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1988 verlassen.
Fjodorowka (Фёдоровка) Groß Warupönen, 1938–1945:"Groß Lindenhof" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Grusdewo (Груздево) Weszkallen/Weschkallen, 1938–1945:"Forsthusen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet. Er wurde vor 1975 verlassen.
Kowpakowo (Ковпаково) Eydgimmischken, 1938–1945:"Hochfeld" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1988 verlassen.
Kutusowo (Кутузово) Schirwindt Der Ort wurde 1947 umbenannt und 1978 aus dem Ortsregister gestrichen. Im Jahr 1997 wurde er (wieder) in den Dorfbezirk Dobrowolski aufgenommen.
Leskowo (Лесково) Rammonischken, 1938–1945:"Hagenfließ" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet.
Liwny (Ливны) Wisborienen, 1938–1945:"Grenzhöhe"; Uszdrawen/Uschdrawen, 1938–1945:"Beutnerwalde"; Siemocken, 1938–1945:"Hintertannen" und Klischen[9] Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1988 verlassen.
Mitschurino (Мичурино) Lasdinehlen, 1938–1945:"Sommerswalde", und Augstutschen [Fh.], 1938–1945:"Hagenfließ [Fh.]"[10] Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst Sitz des Dorfsowjets Mitschurinski.
Nachimowo (Нахимово) Bardszen/Bardschen, 1938–1945:"Barschen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Nowopawlowka (Новопавловка) Duden, 1938–1945:"Dudenfelde" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1988 verlassen.
Ostrogoschskoje (Острогожское) Uszbördszen/Uschbördschen, 1938–1945:"Karpfenwinkel" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet.
Owraschkino (Овражкино) Budupönen, 1938–1945:"Moosbach" Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Paporotnoje (Папоротное) Plonszöwen, 1936–1945:"Waldhufen", und Sturmen[11] Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet.
Pobedino (Победино) Schillehnen, 1938–1945:"Schillfelde" Verwaltungssitz
Rasino (Разино) Doristhal Der Ort wurde 1947 umbenannt und vor 1975 verlassen.
Rossoschanskoje (Россошанское) Rucken und Waldlinden[12] Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet. Er wurde vor 1975 an den Ort Ostrogoschskoje angeschlossen.
Scharowo (Жарово) Szardehlen, 1938–1945:"Scharden", und Martingken, 1938–1945:"Martingen"[13] Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Sredneretschje (Среднеречье) Klein Darguszen/Klein Darguschen, 1938–1945:"Grenzheide" Der Ort wurde 1947 (als Darguschen) umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet. Er wurde vor 1988 verlassen.
Wyssokoje (Высокое) Alxnupönen, 1938–1945:"Altsnappen" Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Mitschurinski eingeordnet.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schillehner evangelische Kirche wurde in den Jahren 1794 bis 1796 errichtet[14]. Es handelte sich um eine heimelig wirkende Fachwerkkirche[15] mit Ziegeldach und Holzturm, der nach Blitzschlag im Jahre 1825 teilweise abgetragen werden musste. Die Kirche verfügte über eine schlichte Innenausstattung mit Kanzelaltar. Das Gebäude überstand nicht den Zweiten Weltkrieg. Seine Ortsstelle ist nicht mehr auffindbar.

Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schillehnen wurde im Jahre 1793 evangelisches Kirchdorf[16]. Ihm wurde ein mehr als 30 Orte umfassendes Kirchspiel – darunter auch Inglauden und Strunzlaugken – zugeordnet. Die 1795 errichtete Pfarrstelle war bis 1945 ununterbrochen besetzt. Im Jahre 1925 zählte die Pfarrei Schillehnen 3.300 Gemeindeglieder. Sie war bis 1945 in den Kirchenkreis Pillkallen (Schloßberg) innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert. Heute ist die für Pobedino und seine Ortsteile Babuschkino (Groß Degesen) die nächstgelegene evangelisch-lutherische Gemeinde. Sie gehört zur Propstei Kaliningrad[17] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.

Katholisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zahlenmäßig wenigen katholischen Kirchenglieder Schillehnens und Umgebung gehörten einst zur Pfarrei in Tilsit (heute russisch: Sowetsk), dann zwischen 1874 und 1930 zur Pfarrgemeinde Bilderweitschen (1938 bis 1946: Bilderweiten, heute russisch: Lugowoje). Im Jahre 1930 wurde in Schillehnen eine eigene katholische Pfarrei errichtet, nachdem der Ort bereits im Jahre 1925 ein katholisches Gotteshaus erhalten hatte, das dem Hl. Erzengel Michael geweiht war. Bis 1945 gehörte die Pfarrei Schillehnen (Schillfelde) mit ihren etwa 600 Pfarrkindern zum Dekanat Tilsit im Bistum Ermland der Katholischen Kirche. Das Kirchengebäude hat den Krieg überlebt und wird heute fremdgenutzt[18]. So ist die Memelstadt Sowetsk nun wieder der nächstgelegene katholische Pfarrort für Pobedino.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Schillfelde
  3. a b c d Rolf Jehke, Amtsbezirk Schillehnen/Schillfelde
  4. a b c Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis, Landkreis Pillkallen
  5. a b Michael Rademacher, Deutsch-österreichisches Ortsbuch, Landkreis Pillkallen
  6. Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Inglau
  7. Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Strunzhof
  8. a b Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  9. Umbenannt wurde nur Wisborienen.
  10. Umbenannt wurde nur Lasdinehlen.
  11. Umbenannt wurde nur Sturmen.
  12. Umbenannt wurde nur Rucken.
  13. Umbenannt wurde nur Szardehlen.
  14. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 2: Bilder ostpreussischer Kirchen, Göttingen, 1968, S. 110, Abb. 484
  15. Historisches Bild der Schillehner evangelischen Kirche
  16. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3: Dokumente, Göttingen, 1968, S. 485
  17. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad
  18. Католическая кирха Шилленена - Katholische Kirche Schillehnen (mit Fotos aus den Jahren 2013)