Privatklinikgruppe Hirslanden

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Klinik Hirslanden AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1932 / 1990
Sitz Zürich, Schweiz
Leitung Ole Wiesinger
(CEO und VR-Präsident)
Mitarbeiter 8'929 (exkl. angestellte Ärzte) (2017)[1]
Umsatz 1.704 Mia. CHF (2016/17)[1]
Branche Gesundheitswesen, Kliniken und Spitäler
Website www.hirslanden.ch

Klinik Hirslanden AG ist eine Privatklinikgruppe aus der Schweiz und umfasst 16 Kliniken in 11 Kantonen, zählt über 2'000 Belegärzte und angestellte Ärzte und 8'929 Mitarbeitende.[1]

Im Geschäftsjahr 2016/17 wies Hirslanden einen Umsatz von 1'704 Millionen CHF aus. Per Stichtag 31. März 2017 wurden in den 16 Kliniken 100'291 Patienten an 466'025 Pflegetagen stationär behandelt. Der Patientenmix setzt sich aus 44.8 Prozent grundversicherten Patienten, 31.2 Prozent halbprivat und 24.0 Prozent privat Versicherten zusammen. Hirslanden betreibt insgesamt zwölf Notfallstationen und Notfallaufnahmen und trägt zur Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung bei.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Hirslanden geht auf die 1932 eröffnete Klinik Hirslanden in Zürich zurück, welche sich damals im Quartier Hirslanden befand (heute Weinegg). Die Privatklinikgruppe Hirslanden entstand Anfang Juli 1990 aus dem Zusammenschluss der Klinik Hirslanden mit den vier – damals zur AMI-Gruppe (American Medical International) gehörenden – Kliniken Im Schachen in Aarau (eröffnet 1988), Beau-Site in Bern (eröffnet 1945), Cecil in Lausanne (eröffnet 1931) und Im Park in Zürich (eröffnet 1986). Mehrheitsaktionärin der neu gegründeten Gruppe war die UBS.

In den Folgejahren wurden zahlreiche weitere Privatkliniken akquiriert: 1997 die Klinik Permanence in Bern (eröffnet 1978), 1998 die Klinik Bois-Cerf in Lausanne, 2001 die Klinik Belair in Schaffhausen und die AndreasKlinik in Cham, 2002 die Klinik Am Rosenberg in Heiden, die Klinik Birshof in Münchenstein und das Salem-Spital in Bern, 2005 die Klinik St. Anna in Luzern, 2010 die Klinik Stephanshorn in St. Gallen, 2014 die Klinik swissana clinic meggen in Meggen und die Clinique La Colline in Genf.

Im Aktionariat der Gruppe kam es bisher zu zwei wesentlichen Veränderungen: 2002 übernahm die englische Investorengruppe BC Partners Funds das Unternehmen von der UBS. Diese veräusserte die Klinikgruppe Hirslanden 2007 an die südafrikanische Mediclinic International plc. Seither ist Hirslanden eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der internationalen Privatklinikgruppe Mediclinic International plc, die an der London Stock Exchange (LSE) gelistet ist. Bedeutendste Aktionärin von Mediclinic International plc. ist die südafrikanische Aktiengesellschaft Remgro Limited, welche an der Johannesburg Stock Exchange kotiert ist.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klinik Ort
Hirslanden Klinik Aarau Aarau
Klinik Beau-Site Bern
Klinik Permanence Bern
Salem-Spital Bern
AndreasKlinik Cham Zug Cham
Clinique La Colline Genf
Klinik Am Rosenberg Heiden
Clinique Bois-Cerf Lausanne
Clinique Cecil Lausanne
Klinik St. Anna Luzern
Hirslanden Klinik Meggen Meggen
Klinik Birshof Münchenstein
Klinik Belair Schaffhausen
Klinik Stephanshorn St. Gallen
Klinik Hirslanden Zürich
Klinik Im Park Zürich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Die Privatklinikgruppe Hirslanden in Zahlen. In: Privatklinikgruppe Hirslanden. Abgerufen am 30. Mai 2017.