Klosterneuburg

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Klosterneuburg
Wappen von Klosterneuburg
Klosterneuburg (Österreich)
Klosterneuburg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU (seit 2017; alt: WU)
Fläche: 76,2 km²
Koordinaten: 48° 18′ N, 16° 20′ OKoordinaten: 48° 18′ 18″ N, 16° 19′ 30″ O
Höhe: 192 m ü. A.
Einwohner: 26.816 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 352 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3400, 3411, 3412, 3413, 3420, 3421
Vorwahl: 02243
Gemeindekennziffer: 3 21 44
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
3400 Klosterneuburg
Website: www.klosterneuburg.at
Politik
Bürgermeister: Stefan Schmuckenschlager (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(41 Mitglieder)
20
6
5
4
3
2
1
20 
Von 41 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Klosterneuburg im Bezirk Tulln
Absdorf Atzenbrugg Fels am Wagram Grafenwörth Großriedenthal Großweikersdorf Judenau-Baumgarten Kirchberg am Wagram Klosterneuburg Königsbrunn am Wagram Königstetten Langenrohr Michelhausen Muckendorf-Wipfing Sieghartskirchen Sitzenberg-Reidling St. Andrä-Wördern Tulbing Tulln an der Donau Würmla Zeiselmauer-Wolfpassing Zwentendorf an der DonauLage der Gemeinde Klosterneuburg im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf Klosterneuburg
Blick auf Klosterneuburg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Klosterneuburg ist mit 26.816 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2017) die drittgrößte Stadt in Niederösterreich. Sie befindet sich seit der Auflösung des ehemaligen Bezirks Wien-Umgebung, am 1. Jänner 2017 im Bezirk Tulln.

Bekannt ist Klosterneuburg durch das gleichnamige Stift, auf das sich der Namensbestandteil Kloster der Stadt auch bezieht.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klosterneuburg liegt am rechten Ufer an der Donau, die hier in einer Rechtskurve anfangs nach Osten und später nach Süden fließt, und unmittelbar nördlich von Wien, von dem es durch den Kahlenberg und den Leopoldsberg getrennt ist. Von der Schwesterstadt Korneuburg am linken Ufer ist sie seit dem späten Mittelalter durch die Donau getrennt. Ein Teil des Gemeindegebietes ist als Naturpark Eichenhain unter Schutz gestellt. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Exelberg mit 516 m ü. A. der tiefste Punkt Schüttau mit 161 m ü.A. Im Osten zählt auch der Flusslauf der Donau zum Gemeindegebiet, da die Gemeindegrenze am linken Flussufer verläuft. Weiters liegen - durch die Regulierung der Donau – linksufrig kleine Streifen und ein nördlichstes Stück der Donauinsel inklusive des Einlaufbauwerks innerhalb der Gemeindegrenzen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gugging, Höflein an der Donau, Kierling, Klosterneuburg, Kritzendorf, Weidling und Weidlingbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jungsteinzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühesten Spuren menschlicher Ansiedlung in Klosterneuburg reichen bis in das Neolithikum zurück.

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Siedlungskontinuität entwickelte sich erst ab der Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus mit der Errichtung eines römischen Militärlagers für Auxiliartruppen, dem westlichsten der Provinz Pannonien. Zahlreiche archäologische Grabungen legen Zeugnis ab über das Leben der Römer und die Besiedlung des Platzes bis ins 5. Jahrhundert; für den Namen dieses Kastells wurden in der Vergangenheit mehrere Theorien entwickelt, er ist aber letztlich noch ungeklärt.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der endgültigen Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen entstand im Omundesdorf des Bairischen Ostlandes, bei dem es sich möglicherweise um das heutige Klosterneuburg handeln könnte, ein Herrenhof mit einer Martinskirche.[2] Eine nachweisbare Besiedlung des Hochplateaus setzte erst wieder im 11. Jahrhundert ein.

Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung als „Nivvenburc“ (Neuenburg) stammt von 1108. Sie findet sich im Traditionsbuch des Stiftes Klosterneuburg.

Große Bedeutung erlangte die Stadt um 1113, als sich Markgraf Leopold III. hier eine ansehnliche Residenzstadt schuf. Leopold III., der mit Agnes, der Tochter Kaiser Heinrichs IV. verheiratet war, errichtete am Rande der Oberen Stadt seine neue Residenz, die in Anlage und Ausmaß der standesgemäßen Stellung des Reichsfürsten entsprach. Im Jahr 1114 ließ Leopold III. in feierlicher Weise den Grundstein für eine neue monumentale Stiftskirche legen. Die Kirche war ursprünglich ein Kollegium für weltliche Kanoniker und wurde erst 1133 in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt. Neuburg bekam damals schon jene Ausdehnung, die sie durch Jahrhunderte beibehielt. Die Donau bedeutete für die Bewohner dieser Siedlung eine große Bedrohung, war aber auch zugleich ihr Lebensnerv, da auf dem Wasserweg ein Großteil der Handelsgüter befördert wurde. Die häufigen Überschwemmungen drängten die Bewohner jenseits der Donau immer mehr landeinwärts, sodass zu Beginn des 13. Jahrhunderts sich die beiden Stadtteile zu Neuburg klosterhalben (Klosterneuburg) und Neuburg markthalben (Korneuburg) auseinanderentwickelt hatten. Diese natürliche Teilung brachte für die Bewohner große Schwierigkeiten, die auch Albrecht I., der sich 1288 in Neuburg eine neue Burg als Residenz errichten ließ, nicht verborgen blieben. 1298 trennte Albrecht I. die beiden Stadthälften und verlieh Neuburg klosterhalben, dem eigentlich älteren Siedlungskern, ein neues Stadtrecht.

Die schlecht umwehrte und daher schwer zu verteidigende Untere Stadt (heutiger Stadtplatz und Martinsviertel) musste immer wieder den feindlichen Belagerungen preisgegeben werden. Sie wurde mehrmals geplündert und zerstört, während sich die Bevölkerung in den Schutz der stark befestigten Oberen Stadt begab. So vor allem während der Türkenbelagerungen von 1529 und 1683. Dass die Stadt 1683 trotz ihrer schwachen Kräfte bis zuletzt durchhalten konnte und somit einen wichtigen Flankenschutz beim Anmarsch der verbündeten Christenheere zum Entsatz von Wien bilden konnte, war in erster Linie das Verdienst zweier Chorherren und der starken Solidarisierung zwischen Stift und Stadt.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klosterneuburg, Egon Schiele (1907)

1763 gründete Wilhelm Rudolph Freiherr von Ripke die Schiffswerft Klosterneuburg, welche die erste österreichische Werft überhaupt war. Im 18. Jahrhundert wollte Kaiser Karl VI. das Stift Klosterneuburg zu einem österreichischen Escorial, d. h. zu einer herrschaftlichen Klosterresidenz, umbauen. Nach dem Tod Karls VI. geriet das Projekt jedoch ins Stocken und wurde in den folgenden Jahrzehnten immer schleppender bearbeitet, bis es 1842 nicht mehr weitergeführt wurde. Nur einer von insgesamt vier geplanten Innenhöfen und nur zwei von neun Kuppeln wurden fertig. Letztere sind von weitem zu sehen und präsentieren die Reichskrone und den österreichischen Erzherzogshut, die die Herrschaftstitel des Hauses Habsburg symbolisieren.

In den Jahren 1805 und 1809 wurde die Stadt von französischen Truppen besetzt, am 20. Dezember 1805 weilte Napoleon I. kurz im Stift Klosterneuburg.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Klosterneuburg ein noch in sich abgeschlossenes Weinhauerstädtchen mit knapp 5.000 Einwohnern. Mit dem Ausbau der Verkehrsverbindungen nach Wien wählten viele Wiener Beamte und Arbeiter Klosterneuburg als neues Wohndomizil. Von 1908 bis 1919 verkehrte außerdem der Elektrische Oberleitungs-Automobil-Betrieb der Gemeinde Weidling, einer der ersten Oberleitungsbusse Österreichs, zwischen dem Bahnhof Klosterneuburg-Weidling und dem Ort Weidling. In den 1930er Jahren zählte Klosterneuburg bereits über 15.000 Einwohner.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich 1938 verlor nicht nur Österreich seine Unabhängigkeit, auch Klosterneuburg büßte seine Selbständigkeit ein. Die Stadt wurde am 15. Oktober 1938 Groß-Wien eingegliedert und bildete mit den Orten Gugging, Kierling, Höflein an der Donau, Kritzendorf, Weidling und Weidlingbach den 26. Wiener Gemeindebezirk.

Zweite Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1946 wurde vom Nationalrat die Rückgliederung Klosterneuburgs und weiterer 80 Gemeinden nach Niederösterreich beschlossen. Der Alliierte Rat verweigerte diesem Gesetz jedoch jahrelang seine Zustimmung, sodass die Rückgliederung erst mit 1. September 1954 vollzogen werden konnte. Die gesamten Gebietsteile der vor dem 15. Oktober 1938 ehemals selbständigen Gemeinden Gugging, Kierling, Höflein, Kritzendorf, Weidling und Weidlingbach wurden der wiedererrichteten Stadtgemeinde Klosterneuburg eingegliedert. Damit wurde Klosterneuburg zur (heute) drittgrößten Stadt Niederösterreichs.

Mit der Rückgliederung wurde Klosterneuburg Teil des Bezirks Wien-Umgebung (WU), von 1991 bis zu dessen Auflösung mit 31. Dezember 2016 war es Sitz der Bezirkshauptmannschaft.

Das Vorhaben der Auflösung des Bezirks WU wurde im September 2015 bekannt. Klosterneuburg ist seit 1. Jänner 2017 Teil des Bezirks Tulln,[3] wie dies schon bis 1938 der Fall war. Da dies aber umstritten war, wurden weitere Möglichkeiten, wie die Erlangung eines eigenen Stadtstatuts oder die Eingemeindung zu Wien als weitere Optionen diskutiert.[4][5] Am 1. Juli 2016 wurde vom Gemeinderat eine Eingliederung in den Bezirk Tulln beschlossen, unter der Bedingung, dass Klosterneuburg eine eigene Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft erhalten würde.[6] Diese Außenstelle befindet sich seit 1. Jänner 2017 im Gebäude der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft in der Leopoldstraße.[7]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Nach St. Pölten und Wiener Neustadt ist Klosterneuburg drittgrößte Stadt Niederösterreichs. In der Liste der Städte in Österreich liegt Klosterneuburg 2016 an sechzehnter Stelle.

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 15- bis 60-Jährigen bilden mit 58,6 % die größte Bevölkerungsgruppe in Klosterneuburg. Es gibt 25,7 % über 60- sowie 15,7 % unter 15-Jährige. Damit liegt Klosterneuburg nahe dem österreichischen Durchschnitt. Klosterneuburgs Frauenanteil von 58,2 % ist um 6,8 % höher als der österreichische Durchschnitt.

Herkunft und Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anteil von Klosterneuburgern mit ausländischer Staatsbürgerschaft lag 2001 bei 8,4 %. Davon waren 2,6 % aus den EU 15 und der Rest aus dem übrigen Ausland. Diese kommen aus:

  • Serbien und Montenegro 1,7 %
  • Deutschland 1,4 %
  • Türkei 0,5 %
  • Bosnien-Herzegowina 0,4 %
  • Kroatien 0,2 %
  • sonstige EU (15)-Bürger 1,2 %
  • sonstige Ausländer 3,0 %

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 66,4 % ist die römisch-katholische Konfession die am stärksten vertretene Religionsgemeinschaft in Klosterneuburg. Es gibt in der Stadt acht römisch-katholische Pfarren, die das Dekanat Klosterneuburg bilden. Menschen ohne religiöses Bekenntnis nehmen mit 17,2 % den zweiten Platz ein. Es gibt 7,6 % Einwohner evangelischen Glaubens. Außerdem je 1,9 % orthodoxen und islamischen Glaubens. Die kleinste religiöse Gruppe sind Klosterneuburger israelitischen Glaubens mit 0,2 %. 4,9 % sind Anhänger sonstiger oder unbekannter Glaubensrichtungen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 wurden 13.516 Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,94 Prozent. 166 Stimmzettel waren ungültig. Von den 13.350 gültig abgegebenen Stimmen haben erhalten:[8]

Andere Parteien verfügen über keine Sitze in der Gemeindevertretung. Die 2010 mit einem Sitz vertretene Liste SAU trat 2015 gemeinsam mit der PUK an.

Bürgermeister

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterstufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6 Volksschulen
  • 2 Hauptschulen – 1 Neue Mittelschule (NMS)
  • 3 Privatschulen
  • 1 Polytechnische Schule
  • 1 Allgemeine Sonderschule/Sonderpädagogisches Zentrum

Oberstufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptgebäude der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau

Universitäre Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Auflösung des Bezirks Wien Umgebung, wurde das in Klosterneuburg beheimatete Bezirkspolizeikommando Wien-Umgebung aufgelöst. Nach wie vor ist eine Polizeiinspektion, zuständig für das Gemeindegebiet, in der Stadt etabliert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 670 Handels-, Gewerbe- und Industriebetriebe, davon
    • 600 Kleinbetriebe (1–3 Dienstnehmer)
    • 60 Mittelbetriebe (max. 10 Dienstnehmer)
    • 10 Betriebe mit je über 50 Dienstnehmern
  • 149 Landwirtschaftliche Betriebe
  • 39 Buschenschanken

Beschäftigungsstand: 620 Selbständige. 12.600 unselbständig Erwerbstätige.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klosterneuburg ist mit dem Auto von Wien aus über die Bundesstraße B14 zu erreichen. Zwischen Klosterneuburg und der Bundeshauptstadt Wien verkehren auch regelmäßig Züge der ÖBB sowie Autobusse.

Die Schnellbahn Linie S40 fährt in 30-Minuten-Intervallen Richtung Tulln an der Donau bzw. weiter nach St. Pölten und Wien Franz-Josefs-Bahnhof, die Haltestellen heißen Klosterneuburg-Weidling und Klosterneuburg-Kierling. Auch mit dem Fahrrad kann man Klosterneuburg rasch auf dem Donau-Radweg am Nord- und Südufer erreichen. Zusätzlich bietet sich für Personen und Fahrzeuge bis 10,5 m Länge die Möglichkeit, bei Korneuburg (Tuttendörfl) mit einer Rollfähre auch vom Nordostufer der Donau (Donauufer Autobahn) nach Klosterneuburg ans rechte Ufer überzusetzen. Die nächsten Brücken liegen etwa 15 km stromauf bei Tulln und 8 km stromab in Wien mit der Nordbrücke (Autobahn A22) samt begleitenden Steinitzsteg (für Fuß- und Radverkehr). Ein um 1900 konzipierter donauquerender Bahntunnel wurde nicht realisiert.[11]

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fremdenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 10 gewerbliche Beherbergungsbetriebe: 336 Betten
  • 27 private Beherbergungsbetriebe: 165 Betten
  • Jugendherberge: 60 Betten
  • Campingplatz: 140 Stellplätze, 50 Zeltplätze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klosterneuburg
Klosteranlage vom Essl-Museum aus gesehen
Essl-Museum
Stauferstele auf dem Hohenstaufenplatz
  • Essl Museum: Museum für Gegenwartskunst, beinhaltet die bedeutendste österreichische Privatsammlung (österreichische und internationale Kunst nach 1945 und klassische Moderne), 1999 eröffnet, Ausstellungsbetrieb 2016 eingestellt, Architekt Heinz Tesar
  • Museum der Künstler von Gugging: Art/Brut Center
  • Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum, in der Rostockvilla, seit 1973
  • Senfburg: erster Gemeindebau Österreichs, erbaut 1834.
  • Pfarrkirche St. Martin, ein geschichtsträchtiges, gotisches Bauwerk mit archäologischer Gedenkstätte
  • Evangelische Kirche, erbaut 1995 (Architekt Heinz Tesar), zeitgenössisch architektonisch bedeutender Sakralbau
  • Babenbergerhalle: Veranstaltungshalle
  • Tutzsäule
  • Wienerwald-Heldendenkmal, ein Kriegerdenkmal nahe dem Wiener Hameau auf dem Gemeindegebiet von Weidlingbach
  • Stauferstele südwestlich des Stifts auf dem Hohenstaufenplatz in der Albrechtsbergergasse, die am 17. April 2009 von der Kreissparkasse der Partnerstadt Göppingen gestiftet wurde[12]

Auradau Festival (2008, 2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zwei Tage andauernde Festival startete am 8. August 2008 im Aupark Klosterneuburg. Es wurde von der Gemeinde Klosterneuburg ins Leben gerufen. Das Auradau fand zwei Jahre in Folge statt. Headliner des ersten Auradau Festivals waren Krautschädl, Ja, Panik, Rentokill und Milk+. Das zweite Auradau Festival fand am 3. Juli 2009 im Strombauamt in Greifenstein statt. Hier waren die Headliner No Head on My Shoulders und Bankrupt. Ein drittes Auradau Festival war zwar in Planung, wurde aber wegen mangelnden Interesses und mangelnder Sponsoren nicht durchgeführt.[13]

Kulinarisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klosterneuburg ist seit alters her auch ein bekanntes Zentrum des Weinanbaus. Hierauf weisen auch viele Buschenschanken (Heuriger) in der Umgebung des Ortes, eine Art der Straußwirtschaft.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel für Vinzenz Goller
Gemälde von Nikolaus Lenau

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pro Tennis College
  • Mosquitos – Ultimate Frisbee
  • BK Dukes Klosterneuburg – Basketball Bundesliga
  • Basket Dukes – Nachwuchsbasketball
  • Conveen Sitting Bulls – Rollstuhlbasketball
  • FC Klosterneuburg – Fußball
  • 1. USC Klosterneuburg – Wasserball
  • OK gittis Klosterneuburg – Orientierungslauf
  • Tri Klosterneuburg EKTC – Triathlon
  • Normannen Klosterneuburg – Rudern
  • ULC Klosterneuburg Road Runners – Laufen
  • NF-Höflein – Paddeln
  • 1. Klosterneuburger Tennisverein – Tennis
  • ASV Klosterneuburg Tischtennis – Tischtennis
  • ÖTK-Klosterneuburg – Klettern u. a. m.

Benennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Stadt benannt sind:

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Floridus Röhrig: Gustav Otruba, Michael Duscher: Klosterneuburg. Geschichte und Kultur. Bd. 1–2, Klosterneuburg, o.J., ISBN 3-901025-14-6, ISBN 3-901025-24-3
  • Floridus Röhrig: Klosterneuburg, in: Wiener Geschichtsbücher, Bd. 11, Zsolnay, Wien/Hamburg 1972
  • Floridus Röhrig: Das Stift Klosterneuburg und seine Kunstschätze, Mayer & Comp., Wien 1994, ISBN 3-901025-33-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Klosterneuburg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126 f.
  3. NÖN: Bezirk Wien Umgebung wird aufgelöst. 10. September 2015, abgerufen 10. September 2015.
  4. noen.at - "Statutarstadt: Was ist Selbstverwaltung wert?"
  5. derstandard.at - "Klosterneuburg: Debatte um Eingliederung als 24. Wiener Bezirk"
  6. orf.at - Klosterneuburg ab 2017 fix beim Bezirk Tulln. Artikel vom 2. Juli 2016, abgerufen am 2. Juli 2016.
  7. Bezirksauflösung Wien-Umgebung, Website der niederösterreichischen Landesregierung, eingesehen am 14. Jänner 2017.
  8. Amt der NÖ Landesregierung: Wahlergebnis für Klosterneuburg bei der Gemeinderatswahl 2015
  9. unser-klosterneuburg.at
  10. Kurzbio zu DR. GOTTFRIED SCHUH Klosterneuburger Kultur-Gesellschaft, abgerufen am 27. Juni 2016
  11. Mitte 1899 bewilligte das Eisenbahnministerium dem Ingenieur Carl Paulitschky technische Vorarbeiten für eine normal-, eventuell schmalspurige, mit elektrischer oder Dampfkraft zu betreibende, von Klosterneuburg mittelst eines das Donaubett durchquerenden Tunnels nach Korneuburg führende Bahn niederer Ordnung. – Siehe: Volkswirthschaftliche Zeitung. [Ein Tunnel von Klosterneuburg nach Korneuburg.] Das Vaterland, Morgenblatt, 8. Juni 1899, S. 6, rechts oben [1]
  12. Klosterneuburg 2009 auf stauferstelen.net. Abgerufen am 23. März 2014.
  13. Auradau Festival
  14. Vgl. Answer Lang: Die Lagerkommandanten von Theresienstadt. Österreichische NS-Täter. Seminararbeit, Universität Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geschichte, 2001. [2].