Rabanera de Cameros

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Gemeinde Rabanera de Cameros
Rabanera de Cameros
Rabanera de Cameros
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Rabanera de Cameros (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: La RiojaLa Rioja La Rioja
Provinz: La Rioja
Comarca: Camero Viejo
Koordinaten 42° 11′ N, 2° 29′ WKoordinaten: 42° 11′ N, 2° 29′ W
Höhe: 974 msnm
Fläche: 13,81 km²
Einwohner: 28 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 2,03 Einw./km²
Postleitzahl: 26133
Gemeindenummer (INE): 26121 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Logroño
Verwaltung
Bürgermeister: Laureano Escolar (PP)
Lageplan

Rabanera de Cameros ist eine kleine Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft La Rioja in der Region Camero Viejo, Spanien. Es ist der Geburtsort des spanischen Industriellen Manuel Agustín Heredia (1786–1846).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 17. Jahrhundert wurde der Gemeindename als Municipio Rabanera de Cameros erstmals in Kirchendokumenten von Logroño erwähnt. Unter der Verwaltung der Señorío de Cameros wurde in der Gemeinde Keramik hergestellt und Gemüse- und Getreideanbau sowie Viehzucht betrieben. Anfang des 18. Jahrhunderts folgte die Textilindustrie, die zum demografischen und wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes führte. So hatte Rabanera de Cameros 1857 bereits 211 Einwohner, die Bevölkerungszahl hielt sich bis ins 19. Jahrhundert im Schnitt, danach gingen die Einwohnerzahlen zurück. Der Niedergang der Textilindustrie führte dann zum demografischen Niedergang des Dorfes. 1960 waren es noch rund 95 und 1970 bereits nur noch 35 Einwohner.[2]

Die Gemeinde hatte 2016 eine Einwohnerzahl von 28 Personen.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Iglesia Parroquial de la Asunción auf dem höchsten Punkt im Ort wurde im Wesentlichen im 16. Jahrhundert errichtet. Das dreiteilige Kirchenschiff besteht aus einem Naturstein-Quadermauerwerk.

Die südliche Sakristei, der Turm mit drei Glockenöffnungen und der seitlich mit Bögen versehene Wandelgang wurde im Jahre 1641 erweitert. 1740 wurden die Veranda und die Frontseite erneuert. 1970 drohte der Verfall der Kirche, sie konnte jedoch durch eine Renovierung weitgehend erhalten werden.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • González Crespo: Los Arellano y el señorío de Los Cameros en la baja edad media. En la España medieval (2). ISSN 0214-3038
  • Ángel Casimiro de Govantes: Diccionario Geográfico-Histórico de España. Sección II. Madrid 1846.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Población de derecho (1857–1897) según los censos de población del INE del siglo XIX.
  3. Inventario Artístico de Logroño y su Provincia La Rioja. Vol. III. (1986). Dir. J. G. Moya Valgañón. S. 202–205
  4. Foto Iglesia de la Asunción 2004