Register guter Praxisbeispiele

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Das Register guter Praxisbeispiele (Register of Good Safeguarding Practices, englisch) ist eine von drei internationalen Listen, die die UNESCO im Rahmen des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes seit 2008 erstellt. Das Register enthält modellhafte Projekte zum Schutz und zur Stärkung von Immateriellem Kulturerbe auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene.

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes entscheidet in seiner jährlichen Tagung über die Aufnahme von Projekten in das Register guter Praxisbeispiele. Aufgenommen werden Projekte, die die Ziele und Prinzipien des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes reflektieren und effektiv umsetzen. Die Projekte sollen andere Staaten, Institutionen, Gemeinschaften und NGOs inspirieren, Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung von Immateriellem Kulturerbe zu ergreifen.[1]

Eintragungen in dem Register guter Praxisbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Register guter Praxisbeispiele umfasst 17 Modellprojekte (Stand Dezember 2017).[2]

(Die Jahreszahl gibt das jeweilige Aufnahmejahr an)

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BelgienBelgien Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BolivienBolivien Bolivien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – Programm zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes der Aymara (gemeinsam mit Chile und Peru)[5]

BrasilienBrasilien Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011 – Lebendiges Museum des Fandango[6]
  • 2011 – Projektausschreibungen des Nationalen Programms für Immaterielles Kulturerbe[7]

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ChileChile Chile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – Programm zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes der Aymara (gemeinsam mit Bolivien und Peru)[8]

China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 – Ausbildung kommender Generationen von Puppenspielern in Fujian[9]

I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IndonesienIndonesien Indonesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MexikoMexiko Mexiko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PeruPeru Peru[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – Programm zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes der Aymara (gemeinsam mit Bolivien und Chile)[12]

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SpanienSpanien Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – Pädagogisches Projekt des Zentrums für traditionelle Kultur im Schulmuseum von Pusol[13]
  • 2011 – Wiederbelebung des traditionellen Handwerks des Kalkbrennens in Morón de la Frontera[14]
  • 2013 – Methodik zur Inventarisierung von immateriellem Kulturerbe in Biosphärenreservaten am Beispiel von Montseny[15]

U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UngarnUngarn Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011 – Die Táncház-Methode: Ein ungarisches Modell zur Überlieferung von immateriellem Kulturerbe[16]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Immaterielles Erbe der Menschheit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage der UNESCO
  2. [1]
  3. [2]
  4. [3]
  5. [4]
  6. [5]
  7. [6]
  8. [7]
  9. [8]
  10. [9]
  11. [10]
  12. [11]
  13. [12]
  14. [13]
  15. [14]
  16. [15]