Roppen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Roppen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Roppen
Wappen von Roppen
Roppen (Österreich)
Roppen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 30,86 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 10° 49′ O47.21666666666710.82724Koordinaten: 47° 13′ 0″ N, 10° 49′ 12″ O
Höhe: 724 m ü. A.
Einwohner: 1.776 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 58 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6426
Vorwahl: 05417
Gemeindekennziffer: 7 02 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mairhof 78
6426 Roppen
Website: www.roppen.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ingobert Mayr (SPÖ)
Gemeinderat: (2004)
(13 Mitglieder)
5 SPÖ
3 Gemeinsam für Roppen
3 Roppener Volkspartei
1 Peter Prantl
1 Junge Aktive
Lage der Gemeinde Roppen im Bezirk Imst
Arzl im Pitztal Haiming Imst Imsterberg Jerzens Karres Karrösten Längenfeld Mieming Mils bei Imst Mötz Nassereith Obsteig Oetz Rietz Roppen St. Leonhard im Pitztal Sautens Silz Sölden Stams Tarrenz Umhausen Wenns Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Roppen im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ortsansicht Roppen 02.JPG
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Roppen ist eine österreichische Gemeinde im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Silz) in Tirol mit 1776 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016).

Geografie[Bearbeiten]

Roppen liegt 5 km südöstlich der Stadt Imst zwischen den Mündungen der Pitze und der Ötztaler Ache in den Inn.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Dorfname wurde erstmals im Jahre 1260 als „Roupen“ urkundlich erwähnt, doch die Besiedelung begann bereits vor etwa 3.000 Jahren, wie Funde im Bereich des „Burschls“ beweisen. Bereits 1337 wurde in Roppen eine „Lienhardskirche“ erwähnt, die von Imst aus betreut wurde, von 1534 bis 1745 war der Kaplan in Karres für die Gemeinde zuständig. 1745 erhielt Roppen eine eigene Kuratie und ist erst seitdem eine eigene Pfarre.[1]

Tourismus und Wirtschaft[Bearbeiten]

Roppen ist aufgrund seiner sonnigen Lage und klimatischen angenehmen Bedingungen für seine Obstanlagen, in denen alte Apfelsorten, Birnen, Steinobst und sogar Weintrauben bestens gedeihen, bekannt. Wichtige Branchen sind die Metall- und Industriebranche.

Die Nähe zu den großen Schigebieten im Ötztal und im Pitztal, sowie ihre zentrale Lage im Wildwasser- und Raftinggebiet Imster-Schlucht, sorgt dafür, dass in der Inntal-Gemeinde auch Tourismus ein wichtiges Zugpferd darstellt. Durch das 2010 eröffnete Sommerfreizeitareal „Area 47“, das zum Großteil auf Roppener Gemeindegebiet liegt, soll vor allem der regionale Sommertourismus weiter angekurbelt werden.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt. Dabei erreichte der amtierende Bürgermeister Ingobert Mayr 80 % der Stimmen.[2]

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Davon entfallen 5 auf die SPÖ, 3 auf die Liste Gemeinsam für Roppen, 3 auf die Roppener Volkspartei und je einer auf die Listen Peter Prantl und Junge Aktive[3]

Der Gemeindevorstand besteht aus Bürgermeister Ingobert Mayr und Johanna Schöpf von der SPÖ, Vizebürgermeister Günter Neururer und Stefan Rauch von der Liste Gemeinsam für Roppen sowie Barbara Gstrein von der Roppener Volkspartei[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche Roppen im Ortsteil Mairhof
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Roppen
  • Bruder-Klaus-Kapelle
  • Burschl
  • Leonhardskirche
  • Naturschutzgebiet Tschirgant-Bergsturz[5]
  • Erdpyramiden
  • Der alte Ortskern um die Leonhardskirche mit dem Festplatz am Schulhof-Areal
  • Römerbad am Inntal-Radweg
  • Alle vier Jahre veranstaltet Roppen eine Fasnacht, die dem Imster Schemenlauf ähnlich ist.

Sport[Bearbeiten]

  • Area 47: Sommerfreizeitareal

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roppen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Maria Therese Heiß: Pfarrkirche zum Hl. Leonhard in Roppen - Kleiner Kirchenführer. Katholisches Pfarramt Roppen, S. 1f.
  2. Gemeinderatswahl 2010 – Gemeinde Roppen. In: wahlen.tirol.gv.at. Land Tirol, abgerufen am 29. November 2015.
  3. Gemeinderat. Gemeinde Roppen, abgerufen am 29. November 2015.
  4. Gemeindevorstand. Gemeinde Roppen, abgerufen am 29. November 2015.
  5. Tschirgant-Bergsturz, abgerufen am 13. April 2011