Imsterberg

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Imsterberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Imsterberg
Imsterberg (Österreich)
Imsterberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 10,81 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 10° 42′ OKoordinaten: 47° 12′ 20″ N, 10° 41′ 50″ O
Höhe: 879 m ü. A.
Einwohner: 769 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6492
Vorwahl: 05412
Gemeindekennziffer: 7 02 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ried 4
6492 Imsterberg
Website: www.imsterberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alois Thurner (Bürgermeisterliste)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

6 Alois Thurner - Bürgermeisterliste gemeinsam für Imsterberg, 4 Unabhängige Liste Imsterberg, 1 Für Imsterberg - Für Tirol

Lage der Gemeinde Imsterberg im Bezirk Imst
Arzl im PitztalHaimingImstImsterbergJerzensKarresKarröstenLängenfeldMiemingMils bei ImstMötzNassereithObsteigOetzRietzRoppenSt. Leonhard im PitztalSautensSilzSöldenStamsTarrenzUmhausenWennsTirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Imsterberg im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Dorfzentrum von Imsterberg
Dorfzentrum von Imsterberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Imsterberg ist eine Gemeinde mit 769 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Imst) des Bundeslandes Tirol (Österreich) auf einer Seehöhe von 844 m (724 – 1074 m).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Imsterberg erstreckt sich in mehreren Weilern über die Abhänge des Venetmassivs, auf der Imst gegenüberliegenden, südlichen Innseite. Der Ortsteil Imsterau liegt am Talboden.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile von Imsterberg sind:

  • Imsterau,
  • Ried,
  • Endsfeld,
  • Höfle,
  • Vorderspadegg und
  • Hinterspadegg

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden von Imsterberg sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Flurnamen lassen auf eine langandauernde Besiedlung des Gebiets schließen. Die erste urkundliche Nennung des Ortes erfolgte im Jahre 1282. Im Jahre 1427 nannte man sowohl Imsterberg als auch Imsterau als Orte des Gerichts Imst. Dem folgte die steuerliche Trennung zwischen Au und Berg im Jahre 1629. 1811 richtete man die politische Gemeinde Imsterberg ein. Damals war das kleine Dorf unter bayerischer Besatzung.

Während des Zweiten Weltkrieges schossen anrückende amerikanische Panzer auf den Ort, das deutsche Soldaten auf diese Feuer warfen. Die Panzer zerstörten beinahe alle Häuser. Nach dem Kriege wurden fast alle wieder aufgebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Imsterberg
  • Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen mit Widum und Kriegergedächtniskapelle
  • Kapelle in Höfle
  • Kapelle 14 Nothelfer in Imsterau
  • Kapelle in Vorderspadegg
  • Kapelle in Hinterspadegg

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich bedeutend ist neben der Landwirtschaft und privaten Schnapsbrennereien vor allem das Laufwasserkraftwerk der Tiroler Wasserkraft, welches von 1953 bis 1956 errichtet wurde. Dabei zweigt vom Inn ein 12,5 Kilometer langer Druckstollen ab und ermöglicht eine Fallhöhe des Wassers um 145 Meter. Bis auf die Schaltanlage und die Betriebsgebäude sind die technischen Komponenten des Kraftwerkes unterirdisch angelegt. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 81,5 MW; mit einer Regeljahreserzeugung von 500 GW deckt es rund 10 % des Tiroler Jahresbedarfs an elektrischem Strom.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist mit der Haltestelle Imsterberg der Arlbergbahn (in Imsterau gelegen) an das Bahnnetz angeschlossen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Imsterberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tiroler Wasserkraft AG: Die Kraftwerke der Tiroler Wasserkraft (Broschüre)