Imsterberg

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Imsterberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Imsterberg
Imsterberg (Österreich)
Imsterberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 10,86 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 10° 42′ OKoordinaten: 47° 12′ 20″ N, 10° 41′ 50″ O
Höhe: 879 m ü. A.
Einwohner: 801 (1. Jän. 2020)
Bevölkerungsdichte: 74 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6492
Vorwahl: 05412
Gemeindekennziffer: 7 02 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ried 4
6492 Imsterberg
Website: www.imsterberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alois Thurner (Bürgermeisterliste)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2016)
(11 Mitglieder)

6 Alois Thurner – Bürgermeisterliste gemeinsam für Imsterberg, 4 Unabhängige Liste Imsterberg, 1 Für Imsterberg – Für Tirol

Lage von Imsterberg im Bezirk Imst
Arzl im PitztalHaimingImstImsterbergJerzensKarresKarröstenLängenfeldMiemingMils bei ImstMötzNassereithObsteigOetzRietzRoppenSt. Leonhard im PitztalSautensSilzSöldenStamsTarrenzUmhausenWennsTirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Imsterberg im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Dorfzentrum von Imsterberg
Dorfzentrum von Imsterberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Imsterberg ist eine Gemeinde mit 801 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Imst) des Bundeslandes Tirol (Österreich) auf einer Seehöhe von 844 m (724 – 1074 m).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Imsterberg erstreckt sich in mehreren Weilern über die Abhänge des Venetmassivs, auf der Imst gegenüberliegenden, südlichen Innseite. Die Ortsteile Imsterau und Erlenau liegen am Talboden. Von den 10,81 km² liegen rund 2,47 km² im Dauersiedlungsraum.[1]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile von Imsterberg sind:

  • Erlenau,
  • Imsterau,
  • Ried,
  • Endsfeld,
  • Höfle,
  • Vorderspadegg und
  • Hinterspadegg

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden von Imsterberg sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Flurnamen lassen auf eine langandauernde Besiedlung des Gebiets schließen. Die erste urkundliche Nennung des Ortes erfolgte im Jahre 1282. Im Jahre 1427 nannte man sowohl Imsterberg als auch Imsterau als Orte des Gerichts Imst. Dem folgte die steuerliche Trennung zwischen Au und Berg im Jahre 1629. 1811 richtete man die politische Gemeinde Imsterberg ein. Damals war das kleine Dorf unter bayerischer Besatzung.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges schossen anrückende amerikanische Panzer auf den Ort, als deutsche Soldaten auf diese Feuer warfen. Die Panzer zerstörten dabei beinahe alle Häuser. Nach dem Krieg wurden diese großteils wieder aufgebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Imsterberg
  • Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen mit Widum und Kriegergedächtniskapelle
  • Kapelle in Höfle
  • Kapelle 14 Nothelfer in Imsterau
  • Kapelle in Vorderspadegg
  • Kapelle in Hinterspadegg

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich bedeutend ist neben der Landwirtschaft und privaten Schnapsbrennereien vor allem das Laufwasserkraftwerk Imst der Tiroler Wasserkraft, welches von 1953 bis 1956 errichtet wurde. Dabei zweigt vom Inn ein mehr als 12 Kilometer langer Druckstollen ab und ermöglicht eine Fallhöhe des Wassers um 145 Meter.[2]

Viele Gemeindebürger arbeiten in den Nachbargemeinden und im Tiroler Zentralraum. Die Gemeinde zählt 93 Arbeits-Einpendler sowie 324 Auspendler (Stand 2017).[1]

Der Tourismus ist im Ort nur von untergeordneter Bedeutung, wobei die Beherbergungsbetriebe in Imsterberg von der zentralen Lage des Ortes im Inntal profitieren. Die zur Verfügung stehenden ca. 110 Gästebetten in rund 12 Beherbergungsbetrieben sorgten 2019 für rund 14.000 Nächtigungen.[1] Beliebtes Ausflugsziel ist die Imsterberger Venet Alm am östlichen Ausläufer des Venetbergs auf 1.908 m Seehöhe.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist mit der Haltestelle Imsterberg der Arlbergbahn (in Imsterau gelegen) an das Bahnnetz angeschlossen. Die Haltestelle wurde im Jahr 2019 aufwendig modernisiert und ist nun barrierefrei zugänglich. Im Zuge des Umbaus wurden auch die Schrankenanlagen im Ort an der Bahnstrecke automatisiert. Damit endet die Ära der Schrankenwärter im Ort (den letzten auf der Westbahn zwischen Wien und Bregenz).[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Imsterberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Amt der Tiroler Landesregierung: Gemeinden und Planungsverbände. Abgerufen am 29. Februar 2020.
  2. Tiroler Wasserkraft AG: Die Kraftwerke der Tiroler Wasserkraft (Broschüre)
  3. Imsterberger Venet Alm - Urlaub in der Ferienregion TirolWest. Abgerufen am 29. Februar 2020.
  4. Letzter Schrankenwärter zwischen Wien und Bregenz sagt Servus. Archiviert vom Original am 29. Februar 2020; abgerufen am 29. Februar 2020.