Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)

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Der Mufti besprengt bei Eröffnung des Feldzugs die Kanonen
mit Rosenwasser (Hieronymus Löschenkohl).

Ursache des Zweiten Russisch-Österreichischen Türkenkriegs von 1787–1792 war die Annexion der Krim durch Katharina II. Nachdem die russische Kaiserin den Ausbruch der Feindseligkeiten mit dem Osmanischen Reich provoziert hatte, gelang es ihr, einen Großteil der Kriegslasten ihrem Verbündeten Kaiser Joseph II. aufzubürden. Dessen allzu defensive Kriegführung führte zu schweren Verlusten. Später operierten die Armeen der verbündeten Kaiserhöfe erfolgreicher. Doch erwies sich Katharinas Kriegsziel, das Osmanische Reich zu zerschlagen, als unrealistisch. Österreich wurde von Preußen zum Ausscheiden aus dem Krieg und zur Rückgabe seiner Eroberungen gezwungen.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 1768–1774 war ein formell unabhängiges Khanat der Krimtataren entstanden. Sultan Abdülhamid I. (1774–1789) verfügte dort nur noch über religiöse Rechte in seiner Eigenschaft als Kalif (Oberhaupt der Muslime).

Russlandreise Josephs II. (1780)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Reisen Josephs II.

Kurz bevor Joseph II. die Staaten des Hauses Österreich erbte, reiste er 1780 nach Russland. In ihren Gesprächen mit ihm ließ Katharina II. durchblicken, dass sie das Byzantinische Reich erneuern und ihren einjährigen Enkel Konstantin als Kaiser in Konstantinopel einsetzen wolle. Dem Gast versuchte sie zu suggerieren, er könne sich an Rom und am Kirchenstaat schadlos halten.[1]

Bündnis mit Katharina II. (1781)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tempel der Freundschaft in Pawlowsk, zu dem Joseph II. am 3. Juli 1780 den Grundstein legte.

Obwohl Joseph die Pläne der Kaiserin für Chimären hielt und ihren Absichten misstraute, schloss er 1781 ein geheimes Defensivbündnis mit ihr. Dies in der vergeblichen Hoffnung, mit Russlands Unterstützung Bayern erwerben zu können.[2] Eine Rolle spielte möglicherweise auch, dass er von Katharinas Schwiegertochter Maria Fjodorowna (Sophia Dorothea von Württemberg) angetan war, die ihn auf ihrem Sommersitz Pawlowsk bei Sankt Petersburg den Grundstein zu einem Tempel der Freundschaft hatte legen lassen.

Mozarts Entführung aus dem Serail (1782)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harem im Palast des Khans
der Krim in Bachtschyssaraj,
das Katharina II. und Joseph II.
am 4./5. Mai 1787 besuchten.

1782 beauftragte der Kaiser Mozart mit der Komposition der Entführung aus dem Serail. Thema ist die in der Türkei praktizierte Sklaverei, genauer gesagt der Verkauf von Christinnen als Sexsklavinnen in die Serails türkischer Würdenträger. Die Figuren des grausamen Haremswächters Osmin und des menschlicher Regungen fähigen Bassas (Paschas) Selim vermitteln dabei ein differenziertes Bild der Türken, die von Josephs Mutter Maria Theresia noch als Verbündete betrachtet worden waren.

Kriegsziele (1782)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In historisierender Rüstung: Posthumes Bildnis Potjomkins, 1791 (Johann Baptist Lampi).

Kurz nach der Uraufführung des Singspiels im Burgtheater nahm Katharina II. angebliche Vertragsverletzungen der Türken zum Vorwand, dem Kaiser einen gemeinsamen Angriff auf das Osmanische Reich vorzuschlagen, wobei sie ihm einen Teil der Eroberungen versprach. Das „Griechische Projekt“ präsentierte sie nun in schriftlicher Form. Hinzugekommen war die Schaffung eines unabhängigen „Dakiens“.[3] Katharina behielt für sich, dass sie diesen Satellitenstaat zum erblichen Eigentum ihres früheren Liebhabers Potjomkin (Potemkin) bestimmt hatte.[4]

Joseph wollte keinen Krieg im Osten, der Österreichs Erzfeind Preußen erlaubt hätte, ihm in den Rücken zu fallen. Um Katharina nicht zu brüskieren, ging er aber auf den Teilungsplan ein. Er schlug vor, Frankreich als den wichtigsten Verbündeten der Türkei mit Ägypten abzufinden. Auch meldete er eigene Gebietsansprüche an: Chotyn (Ukraine), die Walachei westlich des Olt, einen Landstreifen beidseits der Donau von Nikopol (Bulgarien) an flussaufwärts, mit Widin (Bulgarien), Orsowa (Rumänien) und Belgrad, sowie das Gebiet westlich einer Linie von Belgrad zur Adria, einschließlich des Drin-Golfs (Albanien). Die Peloponnes, Kreta, Zypern und andere Inseln hätte er gerne mit Venedig gegen dessen Terraferma, Istrien und Dalmatien getauscht.[5]

Annexion der Krim (1783)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kaiser mobilisierte über 100.000 Kroaten und 100.000 Mann seiner regulären Truppen. Weitere 180.000 Mann verblieben ihm in Böhmen, Mähren, Österreich und Galizien.[6] Von April bis August inspizierte er die ganze 1500 km lange Grenze zwischen seinen Staaten und der Türkei. Diese Demonstration militärischer Bereitschaft ermöglichte es Potjomkin, die Krim zu annektieren. Als Vorwand dienten Familienstreitigkeiten der Khane. Der von Russland unterstützte Khan trat die Halbinsel an Katharina ab. Unmittelbar darauf begann Potjomkin mit dem Bau des Hafens Sewastopol für die russische Schwarzmeerflotte. Unter internationalem Druck musste Abdülhamid I. im Januar 1784 die Annexion der Krim anerkennen.[7]

Krimreise Katharinas II. (1787)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18. Mai 1787: Joseph II. und Katharina II. in Kodak (Hieronymus Löschenkohl).

Im Mai/Juni 1787 provozierte Katharina den Sultan erneut, indem sie sich mit großem Prunk persönlich auf die Krim und in die übrigen eroberten Gebiete am Schwarzen Meer begab.[8] In Kodak am Dnepr (ukrainisch Dnipro) stieß Joseph II. zu der Reisegesellschaft. Erneut drängte die Kaiserin auf einen gemeinsamen Krieg gegen die Türkei. Der Zeitpunkt schien günstig, da von Preußen nach dem Tod Friedrichs II. keine Störung erwartet wurde. [9]

Kriegsverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegserklärung der Türkei (1787)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sultan Abdülhamid I.

Das Osmanische Reich erhielt von Preußen und Großbritannien moralische, von Frankreich auch militärische Unterstützung.[10] Eine Kriegspartei drängte gegen den anfänglichen Widerstand des Sultans zu einem Präventivschlag. Mitte August 1787 wurde Russland der Krieg erklärt. Suworow besiegte aber die angreifenden Türken am 12. Oktober bei Kinburn an der Mündung des Dnepr. Die russische Schwarzmeerflotte hingegen wurde von einem Sturm außer Gefecht gesetzt.

Das Bündnis mit Katharina verpflichtete Joseph zum Beistand. Dabei hätte er sich um die Österreichischen Niederlande kümmern sollen, wo Geistlichkeit und Stände gegen seine Reformen Sturm liefen. Der Kaiser beschloss, einen Kordon von der Adria bis zum Dnister (polnisch Dniestr) zu bilden und diesen mit sechs Armeekorps zu decken[11], wodurch er dem Gegner die Initiative überließ. Joseph stellte Kaunitz in diesem Zusammenhang die Frage, mit welchem Recht ein Souverän um unbedeutender Eroberungen willen seine Untertanen im Stich lassen könne, die ihn für ihren Schutz bezahlten.[12] Einzig ein Präventivschlag gegen Belgrad war geplant, doch scheiterte dieser am schlechten Wetter.

Caransebeș und Otschakiw (1788)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Joseph die Kriegserklärung an die Türkei bis in den Februar 1788 hinausgezögert hatte, inspizierte er zuerst den westlichen Teil des Kordons. Im April eroberte das slawonische Korps Šabac. Der Kaiser übernahm persönlich das Kommando der Hauptarmee. Sein Hauptquartier schob er von Petrovaradin (Peterwardein) nach Zemun (Semlin) vor. Damit lag es Belgrad gegenüber, dessen Belagerung sich aber als unerwartet zeitaufwendig erwies.

Die Russen besetzten im Juni die Moldau und besiegten im Mündungstrichter (Liman) des Dnepr die türkische Flotte.[13] Doch veränderte sich im selben Monat die militärische Lage, indem Gustav III. von Schweden auf Drängen Großbritanniens und Preußens Russland den Krieg erklärte. Die Schweden bedrohten Kronstadt, das den Zugang nach Sankt Petersburg sicherte, mussten sich aber wegen Unruhen im eigenen Land vorerst zurückziehen.

Türkische Hauptarmee bei Sofia (Bulgarien), Mai 1788.

Für den Kaiser wurde der Feldzug zur Katastrophe, obwohl er über 280.000 Mann gebot. Einerseits erkrankte er an Tuberkulose.[14] Andererseits bekam er es mit der türkischen Hauptarmee zu tun. Im August stieß diese über einen Karpatenpass (Poarta Orientală) ins Banat vor. Statt ihr in die Flanke zu fallen, wie ihm sein militärischer Mentor Lacy riet, begnügte sich Joseph damit, dem Banater Korps zu Hilfe zu eilen, das sich hinter den erwähnten Pass zurückgezogen hatte. Nun drang eine andere feindliche Abteilung der Donau entlang ins Banat ein. Eine dritte drohte Joseph über Siebenbürgen in den Rücken zu fallen. Deshalb befahl er den nächtlichen Rückzug von Caransebeș. In dessen Verlauf lösten ein Streit um Branntwein und ein falscher Alarm Schießereien unter den Truppen und die Flucht des Trosses aus. Die Armee flutete in Unordnung bis nach Lugoj zurück. Der kranke Herrscher wurde von seinen Offizieren, ja sogar von seinem Reitknecht getrennt und musste sich eine Zeit lang mutterseelenallein durchschlagen.[15]

Russischer Belagerungsring
um Otschakiw an der Mündung
des Dnepr, 1788.

Erst im Dezember kehrte er nach Wien zurück. Zwar waren die Türken inzwischen Richtung Serbien abgezogen. Das Bukowiner Korps unter Sachsen-Coburg hatte, von den Russen unterstützt, Chotyn erobert, das kroatische unter Laudon Dubica und Novi (beide Bosnien). Doch der Feldzug hatte fast ebenso viel Geld gekostet wie der ganze Siebenjährige Krieg. Zusätzlich zu den Gefallenen waren 80.000 Mann an Krankheiten gestorben oder in türkische Sklaverei geraten.[16]

Potjomkin gelang es am 17. Dezember nach langer Belagerung, Otschakiw (russisch Otschakow) an der Mündung des Dnepr einzunehmen.

Belgrad und Bukarest (1789)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fortan verließ Joseph II., der noch etwas mehr als ein Jahr zu leben hatte, Wien nicht mehr. Es war das Jahr der Französischen Revolution. Nicht nur in den Österreichischen Niederlanden, wo im Oktober die Brabanter Revolution ausbrach, sondern auch andernorts machte dem Sterbenden Opposition gegen seine Reformen zu schaffen.

„Es lebe Joseph II.“: Sachsen-Coburg als Sieger von Focșani, 31. Juli 1789.
Einnahme Belgrads durch Laudon, 8. Oktober 1789. Avers: Der kranke, vorzeitig gealterte Kaiser.

Der Türkenkrieg allerdings verlief nun erfolgreicher. In der Moldau siegten Sachsen-Coburg und Suworow am 31. Juli bei Focșani und am 22. September bei Mărtinești am Fluss Râmnic (russisch Rimnik). Laudon nahm am 8. Oktober Belgrad ein. Am 10. November besetzte Sachsen-Coburg Bukarest.

Friede von Värälä (1790)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Frieden von Värälä

Um Österreich zum Ausscheiden aus dem Krieg zu zwingen, schloss Friedrich Wilhelm II. von Preußen am 31. Januar 1790 ein Offensivbündnis mit dem Sultan. Nachdem Joseph II. am 19. Februar gestorben war, verbündete sich sein Bruder und Nachfolger Leopold II. am 27. Juli mit Friedrich Wilhelm (Reichenbacher Konvention). Im Juni besiegten die Schweden die russische Flotte. Damit war Sankt Petersburg erneut bedroht. Dass Dänemark Schweden den Krieg erklärte, rettete Russlands Hauptstadt. Am 14. August schlossen Gustav III. und Katharina II. den Frieden von Värälä (Finnland), der zu keinen territorialen Veränderungen führte.

Am 8./9. September siegte die russische Schwarzmeerflotte in der Seeschlacht von Tendra. Suworow gelang am 22. Dezember die Eroberung von Ismajil (Ukraine).

Friede von Swischtow (1791)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Frieden von Swischtow

Leopold II. schloss am 4. August mit der Türkei den Separatfrieden von Swischtow (ältere Bezeichnung Sistowa) in Bulgarien. Er gab alle eroberten Gebiete preis und behielt nur Orsowa am Nordufer der Donau. Wie schon im Ersten Russisch-Österreichischen Türkenkrieg von 1736–1739 wurde der Kriegsaustritt Wiens in Sankt Petersburg als Verrat empfunden. Als Folge davon spielt die russische Geschichtsschreibung Österreichs Anteil an den militärischen Erfolgen herunter.

Die Russen setzten ihre Offensive vorerst fort. Der inzwischen an die Regierung gelangte Sultan Selim III. (1789–1807) zeigte darauf Friedensbereitschaft. Katharina II. tat ein Gleiches, nur Potjomkin opponierte. Nachdem Letzterer im Oktober gestorben war, stand einem Ende der Feindseligkeiten nichts mehr im Wege.

Friede von Jassy (1792)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Friede von Jassy

Im Frieden von Jassy (rumänisch Iași) in der Moldau vom 9. Januar 1792 erhielt das Osmanische Reich „Dakien“ zurück, anerkannte aber den Verlust der Krim und des Nordufers des Schwarzen Meeres bis zum Dnister. Die kaukasische Grenze Russlands blieb der Fluss Kuban.

Auswirkungen auf das Osmanische Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Abzug von Truppen und Kriegsschiffen nach Europa führte 1791 zum Sturz des mit den Türken verbündeten Mamluken-Emirs Ismail Bey in Ägypten. Seine Nachfolger Murad Bey und Ibrahim Bey errichteten ein von Istanbul unabhängiges Regime.

Durch die Einrichtung ständiger Botschaften in London und Wien (1794), Paris (1795) und Berlin (1796) wurde das Osmanische Reich enger mit dem europäischen Staatensystem verbunden.

Da der Krieg die Rückständigkeit der Militärverfassung gezeigt hatte, führte Selim III. eine Armeereform durch. Neue Einheiten wurden nach europäischem Vorbild ausgerüstet und ausgebildet. Zur Finanzierung dieser Neuen Ordnung mussten die Steuern erhöht werden. Außerdem fühlten sich traditionelle Einheiten wie die Janitscharen zurückgesetzt. Beides führte 1807/08 zu einer Staatskrise.[17]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chronologisch aufsteigend geordnet.

  • Edith Kotasek: Feldmarschall Graf Lacy. Ein Leben für Österreichs Heer. Horn 1956, S. 168–185.
  • Matthew Smith Anderson: The Great Powers and the Russian Annexation of the Crimea. 1783–4. In: Slavonic Review. 37/1958, S. 17–41.
  • Eduard Winter: Grundlinien der österreichischen Russlandpolitik am Ende des 18. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für Slawistik, 4/1959, S. 94–110.
  • Isabel de Madariaga: The Secret Austro-Russian Treaty of 1781. In: The Slavonic and East European Review, 38/1959, S. 114–145.
  • Alan W. Fisher: The Russian Annexation of the Crimea 1772–1783. Cambridge 1970.
  • Stanford J. Shaw: Between Old and New: The Ottoman Empire under Sultan Selim III, 1789–1807. Cambridge, Massachusetts 1971, Kap. 1, 3–5.
  • Karl A. Roider, Jr.: Kaunitz, Joseph II and the Turkish War. In: The Slavonic and East European Review, 54/1976, S. 538–556.
  • Isabel de Madariaga: Russia in the Age of Catherine the Great. London 1981, Kap. 25.
  • Karl A. Roider, Jr.: Austria’s Eastern Question, 1700–1790. Princeton 1982.
  • Paul P. Bernard: Austria’s Last Turkish War. Some Further Thoughts. In: Austrian History Yearbook, 19/1983, S. 15–31.
  • Ali Ihsan Bagis: Britain and the Struggle for the Integrity of the Ottoman Empire. Sir Robert Ainslie's Embassy to Istanbul 1776–1794. Istanbul 1984.
  • Erich Donnert: Joseph II. und Katharina II. Ein Beitrag zu Österreichs Russland- und Orientpolitik 1780 bis 1790. In: Österreich im Europa der Aufklärung, Kontinuität und Zäsur in Europa zur Zeit Maria Theresias und Josephs II. Wien 1985, Band 1, S. 575–592.
  • Derek Beales: Joseph II. 2 Bände, Cambridge University Press 1987/2009, ISBN 978-0-521-24240-0, ISBN 978-0-521-32488-5, Band 1, S. 431–438 (1780); Band 2, S. 113–127 (1781), 376–388 (1782/83), 507–512 und 555–563 (1787), 568–577 (1788), 589–592 und 606–609 (1789), 644–646.
  • Hugh Ragsdale: Evaluating the Traditions of Russian Aggression: Catherine II and the Greek Project. In: The Slavonic and East European Review, 66/1988, S. 91–117.
  • Timothy Charles William Blanning: Joseph II. London 1994, S. 176–180.
  • Michael Hochedlinger: „Herzensfreundschaft“ – Zweckgemeinschaft – Hypothek: Das russisch-österreichische Bündnis von 1781 bis zur zweiten Teilung Polens. In: Claus Scharf (Hrsg.): Katharina II., Rußland und Europa (…), Mainz 2001, S. 183–226.
  • Michael Hochedlinger: Krise und Wiederherstellung. Österreichische Großmachtpolitik zwischen Türkenkrieg und „Zweiter Diplomatischer Revolution“, 1787–1791 (Historische Forschungen 65). Duncker & Humblot, Berlin 2000, ISBN 3-428-10023-9.
  • Simon Sebag Montefiore: Prince of Princes. The Life of Potemkin. The Imperial Love Affair. New York 2001, Kap. 26 f.
  • Michael Hochedlinger: Austria’s Wars of Emergency, 1683–1797. London 2003, S. 382–386.
  • Matthew Z. Mayer: The Price for Austria’s Security. In: International History Review, 26/2004, S. 257–299 (Part I – Joseph II, the Russian Alliance, and the Ottoman War, 1787–1789), 473–514 (Part II – Leopold II, the Prussian Threat, and the Peace of Sistova, 1790–1791).
  • Christoph K. Neumann: Das Osmanische Reich in seiner Existenzkrise (1768–1826). In: Klaus Kreiser, Christoph K. Neumann: Kleine Geschichte der Türkei, Bundeszentrale für Politische Bildung (Schriftenreihe 529), Bonn 2005, ISBN 3-89331-654-X, S. 283–313.
  • Claudia Reichl-Ham: Der Türkenkrieg Josephs II. und seine museale Aufarbeitung. In: Viribus Unitis, Jahresbericht 2004 des Heeresgeschichtlichen Museums, Wien 2005, S. 51–80.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Derek Beales: Joseph II, Band 1, Cambridge 1987, S. 431–438.
  2. Derek Beales: Joseph II. Band 2, Cambridge 2009, S. 104–132.
  3. Bestehend aus dem Süden Bessarabiens, aus der Walachei und der Moldau bis zum Olt.
  4. Alfred Ritter von Arneth (Hrsg.): Joseph II. und Katharina von Russland. Ihr Briefwechsel. Wien 1869, S. 143–157 (Zarskoje Selo, 10. September 1782). In ähnlicher Weise hatte Katharina 1764 ihrem ehemaligen Bettgenossen Stanislaus Poniatowski den polnischen Königsthron verschafft.
  5. Alfred Ritter von Arneth (Hrsg.): Joseph II. und Katharina von Russland. Ihr Briefwechsel. Wien 1869, S. 169–175 (Wien, 13. November 1782).
  6. Alfred Ritter von Arneth, Jules Flammermont (Hrsg.): Correspondance secrète du Comte de Mercy-Argenteau avec l’Empereur Joseph II et le Prince de Kaunitz. 1. Band, Paris 1889, S. 153 f. (Wien, 12. Januar 1783).
  7. Derek Beales: Joseph II. Band 2, Cambridge 2009, S. 376–388.
  8. Als Staffage dienten angeblich „Potjomkinsche Dörfer“.
  9. Derek Beales: Joseph II, Band 2, Cambridge 2009, S. 507–512.
  10. Frankreichs Außenminister Vergennes war vorher Botschafter in Konstantinopel gewesen.
  11. Die Korps standen in Kroatien, in Slawonien, in Syrmien (Hauptarmee), im Banat, in Siebenbürgen und in der Bukowina.
  12. Adolf Beer (Hrsg.): Joseph II., Leopold II. und Kaunitz, ihr Briefwechsel. Wien 1873, S. 305–310.
  13. Die russischen Schiffe unterstanden dem Amerikaner Jones und dem Franzosen Nassau-Siegen.
  14. Derek Beales: Joseph II, Band 2, Cambridge 2009, S. 587.
  15. Alfred Ritter von Arneth (Hrsg.): Joseph II. und Leopold von Toscana, Ihr Briefwechsel von 1781 bis 1790, 2. Band, Wien 1872, S. 198–200 (Lugoj, 26. September 1788), hier: S. 200; Oskar Criste: Kriege unter Kaiser Josef II. (…) Wien 1904, S. 301–306 (Gefährdung des Kaisers nicht erwähnt).
  16. Adolf Beer, Joseph Ritter von Fiedler (Hrsg.): Joseph II. und Graf Ludwig Cobenzl, Ihr Briefwechsel. 2. Band, Wien 1901, S. 307–309 (Wien, 28. November 1788), hier: S. 308. Zum ganzen Kapitel vgl. Oskar Criste: Kriege unter Kaiser Josef II. (…) Wien 1904, S. 159–176; Derek Beales: Joseph II, Band 2, Cambridge 2009, S. 568–577.
  17. Christoph K. Neumann: Das Osmanische Reich in seiner Existenzkrise (1768–1826). In: Klaus Kreiser, Christoph K. Neumann: Kleine Geschichte der Türkei. Bonn 2005, S. 283–313, hier: S. 285–295.