Solothurner Filmtage

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Uferbau und Landhaus in dem typisch gelben Licht der Filmtage
Rythalle während der Solothurner Filmtage 2011
Vorbereitung der Technik, 2011
Party im Solheure
Kathedrale, Filmtage 2011

Die Solothurner Filmtage (SFT) sind das bedeutendste Filmfestival für den Schweizer Film. Sie präsentieren seit 1966 jährlich in Solothurn im Programm «Panorama Schweiz» eine repräsentative Auswahl von Schweizer Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen. In Gesprächsrunden und Podiumsveranstaltungen diskutieren das Publikum und die Filmbranche über die gezeigten Filme und die Schweizer Filmkultur. Mit jährlich über 65'000 Zuschauern zählen die Solothurner Filmtage zu den renommiertesten Kulturveranstaltungen der Schweiz.

Die 52. Solothurner Filmtage fanden vom 19. bis 26. Januar 2017 statt.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Solothurner Filmtage gehören zu den ältesten Filmfestivals der Schweiz und sind das wichtigste Festival für den Schweizer Film. 1966 organisierte die Filmgilde Solothurn eine Tagung mit dem Titel «Schweizer Film heute». Ziel dieses Anlasses war die Kreation neuer Ideen und Inspirationen für die jungen, unabhängigen Schweizer Filmschaffenden. Daraus bildete sich die Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF), welche als Verein die Filmtage organisiert.

Erstes Plakat der Filmtage

Auch wenn die Filmtage schon ein halbes Jahrhundert existieren, hat es in ihrer Geschichte erst drei Direktoren gegeben: Stephan Portmann leitete das Festival ab 1967, 1987 wurde er durch Ivo Kummer abgelöst. Nach der Berufung von Kummer zum Leiter der Sektion Film[2] des Bundesamts für Kultur (BAK) per 1. August 2011 wurde Seraina Rohrer zu seiner Nachfolgerin gewählt.[3]

Zwischen 1998 und 2008 war Solothurn zudem Austragungsort für die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises. 2009 wurde dieser Anlass ins Kultur- und Kongresszentrum Luzern verlegt, wobei in Solothurn anlässlich der Filmtage die Nominierten für den Schweizer Filmpreis erkürt und präsentiert werden.[4]

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm «Panorama Schweiz» ist das Herzstück der Solothurner Filmtage und präsentiert eine Auswahl aktueller Schweizer Produktionen aus allen Sprachregionen, aller Genres und Längen. Das Programm zeigt das vielfältige Filmschaffen in der Schweiz und umfasst Dokumentar-, Spiel-, Experimental-, Kurz- und Animationsfilme sowie Musikclips.

Rencontre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spezialprogramm «Rencontre» würdigt jedes Jahr eine Persönlichkeit des Schweizer Films, die auf ein bedeutendes und umfangreiches Werk zurückblicken kann. Das Programm zeigt ausgewählte Werke ihres Schaffens und ermöglicht eine persönliche Begegnung. Damit bieten die Solothurner Filmtage die Gelegenheit, einen vertiefenden Einblick in die Arbeit bekannter Schweizer Cineasten zu erhalten und diesen zu begegnen.

Bisher geehrte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 50 Jahre Solothurner Filmtage (Jubiläum)
2014 Peter Liechti
2013 Silvio Soldini
2012 Marthe Keller
2011 Ruth Waldburger
2010 Niki Reiser
2009 Léa Pool
2008 Walo Lüönd
2007 Renato Berta
2006 Maximilian Schell
2005 Bruno Ganz
2004 Jean-Luc Bideau
2003 Pio Corradi
2002 Paul Riniker
2001 T&C Film AG, Marcel Hoehn
2000 Jacqueline Veuve
1999 Alexander J. Seiler
1998 Claude Goretta
1997 Reni Mertens und Walter Marti
1996 Alain Tanner

Fokus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 präsentierten die Solothurner Filmtage erstmals das Spezialprogramm «Fokus» zu einem Themenschwerpunkt mit Bezug zur Aktualität. Im Fokus 2012 «Jenseits des Kinos» kamen zehn Filme zur Vorführung, welche die Grenzen des klassischen Kinos ausloten. Der Blick wurde auf die gegenwärtige audiovisuelle Landschaft im In- und Ausland gerichtet, um neue Erzählweisen sowie atypische Produktions- und Vertriebsformen zu entdecken. Im Rahmen des «Fokus» fanden zudem ein Podium und ein Workshop statt, die einen Austausch zwischen Experten und Publikum anregen sollten. Dieses Konzept – die Kombination von Filmen und begleitenden Podien und Workshops – wurde auch in den folgenden Jahren beibehalten; 2013 zum Thema «Radikales Kino heute», 2014 zum Thema «Haltung» und 2015 rund um das Thema «Frische Zellen - Kollektive und Netzwerke».

Der «Fokus» ist eine Weiterentwicklung des früheren Programms «Invitation», welches im Kontext des kulturellen Austausches und der Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarregionen stand. Wurden in den 1960er Jahren zunächst einzelne Regisseure aus dem Ausland eingeladen, so waren es in den 1990er Jahren ganze Gastländer, die in Solothurn vorgestellt wurden.

Rahmenprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Schweizer Filminstitutionen und Filmverbänden findet während der Filmtage ein vielfältiges Rahmenprogramm wie Informationsveranstaltungen, Spezialvorführungen für Kinder sowie themenspezifische Podiumsgespräche und Workshops zu Fragen der Schweizer Filmkultur bzw. Filmwirtschaft statt. Diese Veranstaltungen greifen gezielt aktuelle Themen der Schweizer Filmkultur auf und richten sich direkt an die Filmschaffenden und das filminteressierte Publikum.

Zum festen Bestandteil gehört unter anderem das Podium «Film Club», welches internationale Filmkritikerinnen dazu einlädt, über aktuelle Schweizer Filme zu diskutieren.

Preise & Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich der Solothurner Filmtage werden zahlreiche Filmpreise verliehen. Die Auszeichnungen richten sich zum einen direkt an die Filmschaffenden und ihre Werke, ehren aber auch Persönlichkeiten im erweiterten Umfeld des Schweizer Films, die mit ihrem Engagement aktiv zum Erfolg des nationalen Filmschaffens beitragen. Alle Preisträger sind auf der offiziellen Homepage der Filmtage aufgeführt.[5]

Prix de Soleure – Jurypreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mit CHF 60'000 dotierte Prix de Soleure wurde erstmals 2009 verliehen. Er ehrt einen herausragenden Schweizer Kinofilm, der durch einen ausgeprägten Humanismus überzeugt und diesen in eindrucksvoller Weise filmisch darstellt. Die Auswahlkommission der Solothurner Filmtage nominiert jedes Jahr fünf bis zehn Filme. Eine jährlich neu zusammengesetzte Jury bestimmt den Preisempfänger.

Bisherige Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 Die göttliche Ordnung Petra Volpe
2016 Das Leben drehen – Wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten Eva Vitija
2015 Spartiates Nicolas Wadimoff
2014 L’escale Kaveh Bakthiari
2013 Der Imker Mano Khalil
2012 Vol spécial Fernand Melgar
2011 Cleveland contre Wallstreet Jean-Stéphane Bron
2010 Nel giardino dei suoni Nicola Bellucci
2009 No More Smoke Signals Fanny Bräuning

Prix du Public – Publikumspreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Publikum wählt während des Festivals seinen Favoriten

Der Publikumspreis ist seit 2007 fester Bestandteil im Programm der SFT. Nominiert sind jeweils ca. zehn Filme des Abendprogramms, aus denen das Publikum seinen Favoriten kürt. Der PRIX DU PUBLIC, der mit CHF 20'000 dotiert ist, wird von den Festival-Hauptsponsoren Schweizerische Post und Swiss Life in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen verliehen.

Bisherige Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 Docteur Jack Benoît Lange und Pierre-Antoine Hiroz
2016 Lina Michael Schaerer
2015 Usfahrt Oerlike Paul Riniker
2014 Neuland Anna Thommen
2013 More than Honey Markus Imhoof
2012 Die Wiesenberger Bernhard Weber und Martin Schilt
2011 Sommervögel Paul Riniker
2010 Bödälä – Dance the Rhythm Gitta Gsell
2009 Maman est chez le coiffeur Léa Pool
2008 Das Geheimnis von Murk Sabine Boss
2007 Vitus Fredi M. Murer

Förderpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des seit 2012 existierenden Gefässes «Upcoming», das dem jungen Filmschaffen einen eigenen Platz gibt, neue Talente ins Rampenlicht stellt und aktuelle Tendenzen untersucht, gibt es drei Wettbewerbe.

Upcoming Talent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SUISSIMAGE/SSA (Schweizerische Genossenschaft für Urheberrechte an audiovisuellen Werken/Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für dramatische und audiovisuelle Werke) stiften den durch eine dreiköpfige Jury ausgerichteten Nachwuchspreis für den besten Kurzfilm im Wert von CHF 15'000 sowie Publikumspreise für die besten Trickfilme in einem Gesamtwert von CHF 10'000.

Jahr Film Regie Publikumspreis
2012 La Noyée Vincent Weber Gypaetus Helveticus von Marcel Barelli (CHF 5'000)
Bon Voyage von Fabio Friedli (CHF 3'000)
Borderline von Dustin Rees (CHF 2'000)
2013 Un mundo para Raúl Mauro Mueller La nuit de l'ours von Frédéric Guillaume und Samuel Guillaume (CHF 5'000)
Im Unzusammenhang von Nils Hedinger (CHF 3'000)
Der kleine Vogel und das Blatt von Lena von Döhren (CHF 2'000)
2014 Wenn der Vorhang fällt Maurizius Staerkle Drux
2015 Abseits der Autobahn Rhona Mühlebach

Upcoming Music Clips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SUISA-Stiftung für Musik verleiht im Rahmen des Programms «Music Clips» den mit CHF 5'000 dotierten Jurypreis, der durch eine Fachjury an die Regie eines herausragenden Clips vergeben wird.

Preisträger:

  • 2012: Hailey Fought the Law (Blanket) von Piet Baumgartner

Upcoming Lab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 suchten die Solothurner Filmtage, die SRG SSR und die Webportale Frischfilm.sf.tv sowie moncinema.ch das originellste 60-sekündige Remake des Schweizer Filmklassikers «Die Schweizermacher». Rund 40 Filmemacher haben teilgenommen und ihre Beiträge auf die beiden Portale hochgeladen, aus welchen eine Jury sowie das Publikum die beiden Gewinner auswählte.

Preisträger:

  • 2012: Die Schweizermacher in 60 Sekunden: Die Schafmacher von Thaïs Odermatt (Jurypreis) und Swiss Maker von Raphaël Tschudi (Publikumspreis)

Nacht der Nominationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schweizer Filmpreis

An der «Nacht der Nominationen» gibt das Bundesamt für Kultur die Nominationen für den Schweizer Filmpreis QUARTZ bekannt. Die 2008 von den Branchenverbänden gegründete Schweizer Filmakademie, präsidiert von Filmregisseur Christian Frei, kann während der SFT die eingereichten Filme in der Academy Lounge oder in den Kinos visionieren und bestimmt in einer geheimen Wahl ihre Preisanwärter. An der Nacht der Nominationen werden die Nominierten (in zehn Kategorien) feierlich verkündet.

Seit 2009 findet die Preisverleihung nicht mehr in Solothurn statt, sondern ca. zwei Monate später während einer Fernsehgala.

Prix Pathé – Preis der Filmpublizistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der «Prix Pathé – Preis für Filmpublizistik» zeichnet Filmkritiker für herausragende Beiträge zum aktuellen Schweizer Filmschaffen aus. Seit 2010 wird der Prix Pathé zusätzlich zur Kategorie «Printmedien» auch in der Kategorie «elektronische Medien» vergeben und ist mit je CHF 10'000 dotiert. Stifterinnen des Preises sind die Pathé Schweiz und die Pathé Films AG.

Bisherige Preisträger «Printmedien»[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 Christoph Schneider Ins Gebirge und anderswohin, ein Nachruf auf den Filmemacher Peter Liechti (Tages-Anzeiger, 8. Apr. 2014)
2014 Mathieu Loewer Dossier zum Film L’expérience Blocher (Le Courrier, 14. Aug. 2013)
2013 Florian Keller Thesenbeitrag Ein Land von Schissfilmern (Das Magazin, 14. Jan. 2012)
2012 Flurin Fischer Filmkritik Godards göttliche Komödie über den Film Film Socialisme von Jean-Luc Godard (Bündner Tagblatt, 3. Dez. 2010)
2011 Christian Jungen Kritik Bitte mehr Mut und Haltung (NZZ am Sonntag, 17. Jan. 2010)
2010 Christoph Egger Filmkritik Ein kurzer Sommer der Anarchie über den Film Home von Ursula Meier (NZZ, 19. Febr. 2009)
2009 Martin Walder Filmkritik Szenen einer Ehe über den Film Giorni e nuvole von Silvio Soldini (NZZ am Sonntag, 30. März 2008)
2008 Matthias Lerf Filmkritik Jenseits und todlustig über den Film Sieben Mulden und eine Leiche von Thomas Hämmerli (Sonntags Zeitung, 25. März 2007)
2007 Alexandra Stäheli Filmbesprechung Edelmiezen erstarren im Design über den Film Nachbeben von Stina Werenfels (NZZ, 3. März 2006)
2006 Antoine Duplan Artikel Regarder la mort en face über den Film Exit von Fernand Melgar (L’Hebdo, 1. Sept. 2005)

Bisherige Preisträger «elektronische Medien»[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 Simone Meier Der Goalie bin ig hat mehr Zuschauer als Brad Pitt und Tom Cruise (watson.ch[6], 12. März 2014)
2014 Vincent Kucholl & Vincent Veillon Satirischer Beiträg zum Schweizer Film (Sendung 120 secondes, Couleur 3, 25. Jan. 2013 und 24. Mai 2013)
2013 Lisa Röösli TV-Beitrag Thorberg über den Film Thorberg von Dieter Fahrer (Sendung Kulturplatz, SRF1, 29. Aug. 2012)
2012 Brigitte Häring Radio-Beitrag Filmischer Einblick ins Teenie-Dasein über die Filme Romans d’ados von Béatrice Bakhti und Mit dem Bauch durch die Wand von Anka Schmid (Sendung Reflexe, DRS2, 1. Febr. 2011)
2011 Daniel Hürlimann (1968–2011) Radio-Beitrag über die Dreharbeiten des Films Lionel von Mohammed Soudani (Sendung Geronimo, Radio Svizzera Rete Due, 11. Dez. 2009)
2010 Michael Sennhauser Filmkritik Maman est chez le coiffeur von Léa Pool (DRS2aktuell, 8. Apr. 2009)
Offizielles Plakat der 45. Solothurner Filmtage 2010

Prix d’honneur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem seit 2002 verliehenen «Prix d’honneur» (gestiftet von den Gemeinden im Wasseramt) wird eine Schweizer Persönlichkeit geehrt, die sich in besonderer Weise um die Schweizer Filmkultur verdient gemacht hat. Der Preis ist mit CHF 10'000 dotiert. Die Wahl erfolgt auf Vorschlag der Auswahlkommission der Solothurner Filmtage.

Bisherige Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 Francine Pickel und Vincent Adatte, Zauberlaterne
2014 Martine Felber, Chef-Maskenbildnerin
2013 Beki Probst, Kinobetreiberin
2012 Christian Schocher, Regisseur und Kinobetreiber
2011 Françoise Deriaz, Chefredakteurin Ciné-Bulletin
2010 Carlo Varini, Kameramann
2009 Ilona Stamm, Verleih Stamm Film
2008 Mathias Kälin, Kameramann
2007 David Streiff, Kulturverwaltung
2006 Renato Berta, Kameramann
2005 Freddy Buache, Vermittlerfunktion des Schweizer Films als Filmschaffender und Kritiker
2004 Hugues Ryffel, Kameramann
2003 Erich Langjahr, Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Produzent und Verleiher
Filmrollen, die für die Projektion vorbereitet werden

Schweizer Fernsehfilmpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizer Fernsehfilmpreis ehrt Schweizer Schauspieler für die beste Hauptrolle und die beste Nebenrolle in einer Schweizer Fernsehproduktion. Jede der vier Kategorien ist mit je CHF 10’000 dotiert. Der Preis wird von einer Jury aus Vertretern der SWISSPERFORM und der Solothurner Filmtage vergeben und von der SWISSPERFORM gestiftet.

Der Schweizer Fernsehfilmpreis besteht seit 2001 und wurde 2016 zum sechsten Mal im Rahmen der Solothurner Filmtage verliehen.

Bisherige Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 Noémie Schmidt Weibliche Hauptrolle in La lumière de l’espoir
Pasquale Aleardi Männliche Hauptrolle in Gotthard
Liliane Amuat Weibliche Nebenrolle in Lotto
Mike Müller Spezialpreis für die Hauptrolle in Der Bestatter
2016 Rabea Egg Weibliche Hauptrolle in Lina
Imanuel Humm Männliche Hauptrolle in Verdacht
Claude-Inga Barbey Weibliche Nebenrolle in Anomalia
Antoine Monot Jr. Männliche Nebenrolle in Tatort: Ihr werdet gerichtet
2015 Véronique Reymond Weibliche Hauptrolle in A livre ouvert
Joel Basman Männliche Hauptrolle in Ziellos
Wanda Wylowa Weibliche Nebenrolle in Der Hamster
Nicola Perot Männliche Nebenrolle in Der Hamster
2014 Barbara Terpoorten-Maurer Weibliche Hauptrolle in Der Bestatter
Jonathan Loosli Männliche Hauptrolle in Dinu
Florence Quartenoud Weibliche Nebenrolle in Port d’attache
Leonardo Nigro Männliche Nebenrolle in Oro verde
2013 Marie Leuenberger Weibliche Hauptrolle in Hunkeler und die Augen des Ödipus
Peter Freiburghaus Männliche Hauptrolle in Nebelgrind
Virginie Meisterhans Weibliche Nebenrolle in L’heure du secret
Herbert Leiser Männliche Nebenrolle in Der Teufel von Mailand
2012 Lea Hadorn Weibliche Hauptrolle in Liebe und andere Unfälle
Roland Vouilloz Männliche Hauptrolle in der Serie CROM
Marina Golovine Weibliche Nebenrolle in der Serie CROM
Peter Wyssbrod Männliche Nebenrolle in Mord hinterm Vorhang
2011 Markus Fischer (Snakefilm GmbH) und Stefan Jäger für den Film Hunkeler und der Fall Livius

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage SGSF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1967 gegründete Verein Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) ist die Trägerorganisation der Solothurner Filmtage. Ziel des politisch und konfessionell ungebundenen, nicht gewinnorientierten Vereins mit Sitz in Solothurn ist die Organisation der Solothurner Filmtage sowie die Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung des Schweizer Films. Die Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage zählt heute rund 580 Mitglieder.

Auswahlkommission[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auswahlkommission setzt sich aus vier Vertretern der Solothurner Filmtage sowie vier externen Fachleuten der Filmbranche zusammen. Letztere werden alle zwei Jahre neu berufen und stammen nach Möglichkeit aus den vier Sprachregionen der Schweiz. Die Auswahlkommission wird von der Direktorin der Solothurner Filmtage geleitet und ist verantwortlich für die Selektion des Programms «Panorama Schweiz».

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Solothurner Filmtage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Programm Solothurner Filmtage
  2. Mitteilung BAK, abgerufen 12. Juli 2012
  3. nzz.ch vom 26. Mai 2011, abgerufen 12. Juli 2012
  4. Nacht der Nominationen, abgerufen 12. Juli 2012
  5. Preise & Ehrungen, abgerufen 12. Juli 2012
  6. Der Goalie bin ig hat mehr Zuschauer als Brad Pitt und Tom Cruise auf watson.ch, abgerufen am 13. Oktober 2015.