Swiss Life

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Swiss Life Holding AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0014852781
Gründung 1857
Sitz Zürich, Schweiz
Leitung Patrick Frost (Geschäftsleitung)[1]
Rolf Dörig (VR-Präsident)[2]
Mitarbeiterzahl 8'000 (2017)[3]
Umsatz 18,565 Mrd. CHF (2017)[4]
Branche Versicherungen, Asset Management
Website www.swisslife.com

Firmenlogo auf dem Swiss Life-Hauptgebäude in Zürich
Der erste Hauptsitz der Rentenanstalt in Zürich, das Rote Schloss, erbaut 1898
Der derzeitige Hauptsitz am Mythen-Quai in Zürich, erbaut 1937–1939
Kantonswappen und alter Firmenname am Hauptsitz in Zürich

Swiss Life (ehemals Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, kurz Rentenanstalt) ist der grösste Lebensversicherungskonzern der Schweiz mit Sitz in Zürich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt wurde am 28. September 1857 durch Conrad Widmer mit Hilfe der Schweizerischen Kreditanstalt als erste Lebensversicherung der Schweiz gegründet. Die Gesellschaftsform war die einer Genossenschaft. Der erste Aufsichtsrat setzte sich aus acht Mitgliedern zusammen, darunter F. Wild, Zürcher Regierungsrat, J. J. Rüttimann, Ständerat und Verwaltungsrat der Kreditanstalt sowie Alfred Escher, Regierungspräsident des Kantons Zürich und Verwaltungsratspräsident der Kreditanstalt. Im Verwaltungsrat der bald kurz «Rentenanstalt» genannten Firma sassen Vertreter der meisten Schweizer Kantone.[5] Das Ziel ihrer Gründer war «den schweizerischen Familienvätern auf hinlänglich soliden Grundlagen Gelegenheit zu geben, durch Aufopferung eines kleinen Teils des Erwerbes die Ihrigen gegen mancherlei Wechselfälle des Lebens bis zu einem gewissen Grade sicherzustellen».

Bereits 1866 erhielt Widmer die Konzession in Preussen. Ein Jahr später nahm die Rentenanstalt den Geschäftsbetrieb in Hamburg und Bremen auf. Eine Niederlassung für das politisch noch zersplitterte Deutschland gab es nicht. Jedes Königreich, jedes Herzogtum hatte einen eigenen Generalbevollmächtigten. Die von Hand geschriebenen Policen wurden allesamt in Zürich ausgefertigt. 1885 erreichte das Vermögen der Rentenanstalt 20 Millionen Franken, so dass sie sich von der Kreditanstalt trennen konnte. Danach sollten alle Rechnungsüberschüsse den versicherten Mitgliedern zukommen.[5]

Ab 1894 bot die Rentenanstalt als eine der ersten Lebensversicherungen die Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeits-Versicherung abzuschliessen. Zwischen 1866 und 1987 gründete die Rentenanstalt Niederlassungen in Deutschland (in den 1920er Jahren auch in Berlin mit zwei Filial-Direktionen in der Linkstrasse und am Kurfürstendamm),[6] Frankreich (1898), den Niederlanden (1900, unter dem niederländischen Namen «Zwitser Leven»), Belgien, Grossbritannien, Spanien, Luxemburg und Italien. 1988 übernahm sie die «La Suisse» Versicherungen in Lausanne.

Das erste Domizil der Rentenanstalt befand sich in den Tiefenhöfen am Zürcher Paradeplatz. Die Expansion liess die Büros in rascher Folge vom Grünen Schloss am Zwingliplatz, ins Chamhaus an den Unteren Zäunen und schliesslich ans Alpenquai wechseln, wo 1898 der neue Hauptsitz eröffnet wurde. Trotz der für die damalige Zeit grosszügigen Anlage liess die weitere Expansion in der Zwischenkriegszeit noch einen Umzug nötig werden. 1937–1939 wurde in Nachbarschaft des alten Hauptsitzes ein modernes Gebäude nach Plänen der Architekturfirma Pfister erstellt. Dieses, mit von 1961 bis 1963 und später erstellten Erweiterungen, beherbergt seitdem den Hauptsitz der Gesellschaft in Zürich.[5]

Die Aktiengesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 wandelte sich die Rentenanstalt unter Manfred Zobl von einer Genossenschaft in eine börsenkotierte Aktiengesellschaft. Dabei wurden aus den rund 600'000 ehemaligen Genossenschaftern Aktionäre. 1998 wurde die Rentenanstalt/Swiss Life-Aktie im SMI-Index aufgenommen.

Wie auch andere Banken und Versicherungen startete die Rentenanstalt unter dem Titel «Allfinanz» eine expansive Strategie. Fortan sollte ein Bankangestellter auch Versicherungspolicen verkaufen und ein Versicherungsberater auch Anlagefonds. Im Kampf um Marktanteile im Finanzsektor wurden im In- und Ausland Milliardenakquisitionen getätigt, wie etwa 1999 die Übernahme der Immobilienfirmen Uto Albis, Livit AG (von der UBS) und Oscar Weber (2000). Konkurrenten in ganz Europa (Lloyd Continental (Frankreich) 1999, Schweizerischen Treuhandgesellschaft STG (2000)), IT-Firmen und eine Beteiligung an der Jungfraubahn, die zuvor eine amerikanische Beteiligungsgesellschaft kaufen wollte, wurden erworben. Schliesslich übernahm die Rentenanstalt 1999 die Tessiner Banca del Gottardo. So wurde das Unternehmen innert weniger Jahre vollständig vom Lebensversicherer zum Finanzkonglomerat umstrukturiert, welches aber nach Ansicht von Kritikern dadurch zu gross und unübersichtlich geworden war.

Kurz darauf kam es 2002 zu einem Stopp mit neuer Holdingstruktur, Umtausch der Rentenanstalt/Swiss-Life-Aktien und schmerzhaften Korrekturen in den Büchern.[7] Die Banca del Gottardo, zu einem Preis von 2,4 Mrd. Franken übernommen, war noch 1,8 Mrd. wert.[8] 2004 wurde der Wert in den Büchern nochmals nach unten korrigiert, auf 1,5 Mrd. Franken.[9] Mehrere Versuche, einen Käufer für die Banca del Gottardo zu finden, schlugen dabei fehl.

Das Neugeschäft im Vereinigten Königreich wurde 2003 eingestellt. Im gleichen Jahr wurden die STG Schweizerische Treuhandgesellschaft und die Tochtergesellschaft in Spanien abgestossen.

Per 21. Juni 2010 verliessen die Aktien der Swiss Life den Swiss Market Index.[10]

Neuanfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach diesen Turbulenzen, «einer geballten Ladung unvorsichtiger Manager und entsprechendem Imageschaden [...] liess die Rentenanstalt 2003 den Namen fallen»[11] und wagte 2004 als Swiss Life mit einer vereinfachten Markenstruktur und neuem Erscheinungsbild einen Neuanfang.

Nur in den Niederlanden trat sie weiterhin unter dem alten Namen Zwitserleven auf.[12] Die dortigen Aktivitäten wurden allerdings 2007 verkauft und gehören seit April 2008 – trotz der weiter genutzten Marke Zwitserleven – nicht mehr zu Swiss Life, sondern zum niederländischen Banken- und Versicherungskonzern SNS REAAL.[13] Das britische Versicherungsgeschäft wurde an die Resolution Life Group verkauft, das Private Equity-Portfolio an Pantheon Ventures. Das Leben-Geschäft der «La Suisse» wurde 2005 integriert.

Im November 2007 gab Swiss Life den seit längerem erwarteten Verkauf der Banca del Gottardo bekannt. Für 1.775 Mrd. Franken übernahm die Generali-Tochter BSI SA die Banca del Gottardo, mit der sie zu einem neuen Private Banking Institut fusioniert wurde.[14]

Am 3. Dezember 2007 gab Swiss Life ein öffentliches Übernahmeangebot bekannt, mit der Absicht, AWD Holding AG mehrheitlich zu übernehmen. Swiss Life wurde ebenfalls wichtiger Produktpartner von AWD, dabei sollte AWD das Geschäftsmodell der unabhängigen Finanzberatung und der offenen Produktplattform beibehalten. Als Ziele der Übernahme nannte Swiss Life den Zugang zu den Wachstumsmärkten Zentral- und Osteuropas und dem österreichischen Markt, sowie den Ausbau ihrer Marktdurchdringung in Deutschland und eine weitere Stärkung der Position in der Schweiz. Swiss Life erwartete dabei eine deutliche Steigerung des Neugeschäftsvolumens.[15]

Diese angekündigte Übernahme wurde am Markt aus verschiedenen Gründen mit grosser Skepsis aufgenommen. Zum einen wiesen Experten darauf hin, dass das Image von AWD als aggressiver Verkäufer von Finanz- und Vorsorgeprodukten nicht zur Geschäftskultur von Swiss Life passe. Andererseits wurde auch die Unabhängigkeit der zukünftigen AWD-Beratung stark in Frage gestellt, da nun ein wichtiger Produktpartner zugleich auch Mehrheitsaktionär sei. Auch stehe die geplante Übernahme im Widerspruch zu mehreren noch kurz zuvor von AWD gemachten Aussagen. Ebenfalls wurde der Übernahmepreis, der rund 36 % über dem Drei-Monats-Durchschnittspreis lag, als zu hoch kritisiert. So fiel denn auch der Wert der Swiss Life-Aktie am Tag der Ankündigung um 7,15 %, womit der Börsenwert von Swiss Life um rund CHF 800 Mio. sank.[16]

Am 13. März 2008 hat Swiss Life das Angebot an die Aktionäre der AWD Holding AG erfolgreich abgeschlossen, womit ihr Anteil an AWD auf zunächst 86,2 % stieg.[17] Mitte August gab Swiss Life bekannt, auch noch die bei Carsten Maschmeyer verbliebene Beteiligung von 10,46 % übernommen zu haben und somit neu 96,71 % der AWD-Aktien zu halten.[18]

In der gleichen Medienmitteilung gab Swiss Life bekannt, von Carsten Maschmeyer ein Aktienpaket von 26,75 % des Finanzdienstleisters MLP AG erworben zu haben. Swiss Life wolle dadurch ihre Stellung in der unabhängigen Finanzberatung mit Schwerpunkt Altersvorsorge in Deutschland weiter ausbauen. Der überraschende Schritt wurde an den Finanzmärkten wie bereits anlässlich der AWD-Übernahme mit einer sehr kritischen Bewertung und einem heftigen Kursrückgang der Swiss Life Aktien aufgenommen. Diese verloren innerhalb von zwei Tagen über 12 % an Wert, womit der Börsenwert von Swiss Life um rund 1,2 Milliarden Franken gesunken ist.

Im März 2009 vereinbarten die Talanx AG und Swiss Life eine strategische Partnerschaft. Um die Zusammenarbeit zu untermauern, erwarb die Talanx AG einen dauerhaften Aktienanteil von 9,9 % an Swiss Life. Weiter übernahm Talanx von Swiss Life einen Anteil von 8,4 % an MLP.[19]

Im November 2012 gab Swiss Life bekannt, den bilanzierten Firmenwert des AWD um rund 600 Millionen CHF abzuschreiben[20]. Darüber hinaus wurde ab April 2013 die Marke AWD aufgegeben und durch den Namen Swiss Life Select ersetzt.[21]

Im November 2014 gab die Talanx AG bekannt, die restlichen Anteile von 5,03 % an der Swiss Life Holding AG zu veräussern.[22]

Asset Management und Drittkundengeschäft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Swiss Life-Gruppe hat ihre Position im Bereich Asset Management kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen bewirtschaftet sowohl die Vermögenswerte des eigenen Versicherungsgeschäftes als auch Anlagen von institutionellen Kunden. Immobilien sind dabei eine wichtige Anlageklasse.

Im Sommer 2014 übernahm Swiss Life Asset Managers den deutschen Immobilienverwalter und -projektentwickler Corpus Sireo und positionierte sich damit neben der Schweiz und Frankreich auch in Deutschland als ein Anbieter von Immobilien-Asset-Management-Lösungen.[23][24]

2016 erwarb Swiss Life Asset Managers die britische Immobilien-Investmentgesellschaft Mayfair Capital mit Sitz in London. Die Firma baute damit ihre Position in einem der wichtigen und liquiden Immobilienmärkte Europas aus.[25]

Präsidenten der Generaldirektion (CEOs)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1857–1892: Conrad Widmer[5]
  • 1892–1895: Emil Frey[5]
  • 1936–1947: Hans König (1880–1954)[26]
  • 1945: Max Karrer
  • 1947–1958: Emile Marchand
  • 1958–?: Hans Wyss[5]
  • 1958–1961: Riccardo James Jagmetti (1896–1964)[27]
  •  ?–1973: Ernst Reber
  •  ?–1976: Jacques Ruedin (1910–1997)
  • 1973–1978: Hans Ammeter (1912–1986)[28]
  • 1978–?: Walter Diener
  •  ?–1992: Kurt Rutz
  • 1992–2002: Manfred Zobl
  • 2002: Roland Chlapowski
  • 2002–2008: Rolf Dörig
  • 2008–2014: Bruno Pfister
  • seit 2014: Patrick Frost

Konzernstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Swiss Life-Gruppe berichtet nach Ländern. Neben den drei Kernmärkten Schweiz, Frankreich und Deutschland weist die Gruppe ihre grenzüberschreitenden Segmente International und Asset Managers getrennt aus.[29]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swiss Life Schweiz ist ein umfassender Anbieter von Vorsorge- und Finanzlösungen mit den Marken Swiss Life und Swiss Life Select und gehört mit über 1,3 Millionen Versicherten zu den führenden Anbietern in der Schweiz.[30]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swiss Life Frankreich ist auf Personenversicherungen spezialisiert, bietet über die Tochter Swiss Life Banque Privée aber auch Vermögensverwaltungs- und Versicherungslösungen in Kombination mit Private Banking für vermögende Privatkunden an.[31]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Niederlassung von Swiss Life, gegründet 1866, hat ihren Sitz in München und bietet Privat- und Firmenkunden Dienstleistungen im Bereich der Altersvorsorge und der finanziellen Absicherung an. Kernkompetenzen sind die Berufsunfähigkeitsversicherung und die betriebliche Altersvorsorge. Die Tochtergesellschaften von Swiss Life (Swiss Life Select, HORBACH, Tecis und Proventus) haben ihren Hauptsitz in Hannover.[32]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Standorten in der Schweiz, in Luxemburg, in Liechtenstein und in Singapur bietet Swiss Life International ein umfassendes Angebot an Versicherungslösungen für vermögende Privatkunden und multinationale Unternehmen, wie auch massgeschneiderte Vorsorge, Risiko- und Anlageberatung für Retail und Affluent Kunden. Die Finanzberater von Swiss Life Select Österreich, Tschechien, Polen und Chase de Vere in Grossbritannien sind ebenfalls unter dem Dach von Swiss Life International tätig.[33]

Asset Managers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swiss Life Asset Managers bietet institutionellen und privaten Anlegern Zugang zu Investment- und Asset-Management-Lösungen. In der Schweiz ist Swiss Life einer der grössten institutionellen Vermögensverwalter und der drittgrösste Fondsanbieter.[34] In Deutschland hat Swiss Life Asset Managers mit dem Erwerb des Immobilien-Asset-Management-Dienstleisters Corpus Sireo im Jahr 2014 ihre Marktposition deutlich gestärkt.[24] Die Immobilienverwaltungsgesellschaft Livit AG sowie die 2016 erworbene Mayfair Capital Investment mit Sitz in London sind ebenfalls Tochtergesellschaften von Swiss Life Asset Managers.[25]

Unternehmensführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die allgemeine Ausrichtung des Konzerns und die Überwachung der Konzernleitung. Der Verwaltungsrat wird für ein Jahr gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:[35]

Zusammensetzung Verwaltungsrat
Position Name Ernennungsjahr
Präsident Rolf Dörig 2002
Vizepräsident Frank Schnewlin 2009
Mitglied Adrienne Corboud Fumagalli 2014
Mitglied Ueli Dietiker 2013
Mitglied Damir Filipovic 2011
Mitglied Frank W. Keuper 2013
Mitglied Stefan Loacker 2017
Mitglied Henry Peter 2006
Mitglied Martin Schmid 2018
Mitglied Franziska Tschudi Sauber 2003
Mitglied Klaus Tschütscher 2013

Konzernleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Group CEO leitet die Geschäftsaktivitäten der Gruppe und erarbeitet gemeinsam mit der Konzernleitung die langfristigen Ziele und die strategische Ausrichtung der Swiss Life-Gruppe.[36]

  • Group CEO: Patrick Frost
  • Group CFO: Thomas Buess
  • Group CIO: Stefan Mächler
  • CEO Switzerland: Markus Leibundgut
  • CEO France: Charles Relecom
  • CEO Germany: Jörg Arnold
  • CEO International: Nils Frowein

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen werden verschiedene Produkte und Dienstleistungen angeboten, neben Erwerbsunfähigkeits-, Unfall-, und Rentenversicherungen auch fondsgebundene Versicherungen und Vermögensverwaltung. Die Produkte werden zumindest teilweise im Strukturvertrieb vertrieben,[37] was bei den Beratern zu hohem Verkaufsdruck führen kann.

Seit dem 17. Juni 2011 bietet die Swiss Life in Frankreich als erste Versicherung eine Absicherung gegen einen schlechten Ruf im Internet – die e-Reputation – an.[38][39]

CSR und Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahr 2005 von der Swiss Life gegründete Stiftung «Perspektiven» fördert gemeinnützige Initiativen im Schweizer Heimmarkt in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport und spendet jährlich zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Franken für soziale und gemeinnützige Projekte.[40][41]

2008 gründete Swiss Life zusammen mit elf weiteren Unternehmen die Klimastiftung Schweiz. Alle Partnerfirmen spenden ihre Überschüsse aus der Rückvergütung der CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffe an die Stiftung, die damit Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützt, die einen Beitrag zum Klimaschutz in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein leisten möchten.[42]

Swiss Life engagiert sich seit 2004 als Sponsorin für die Schweizer Fussballnationalmannschaften.[43]

Im Bereich Kultur unterstützt Swiss Life unter anderen das Zürich Film Festival (ZFF)[44], das Lucerne Festival, das Opernhaus Zürich, das Tonhalle-Orchester Zürich und das Davos Festival.[45]

Die Partnerschaft zwischen Swiss Life und dem Circus Knie wurde 2008 aufgelöst.

Konzernbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Lebensversicherungsgeschäft ist die Swiss Life-Gruppe auch im Nichtleben-Geschäft tätig:

  • Swiss Life Asset Managers, Zürich
  • Livit AG, Zürich, Immobilien
  • Swiss Life Select Schweiz AG, Zug
  • Swiss Life Funds AG, Lugano, Fondsgesellschaft
  • Swiss Life Network, Zürich
  • Swiss Life Deutschland Holding GmbH, Hannover
  • Swiss Life Immopulse, Dienstleistungen im Bereich Immobilienkauf, -verkauf und Umbauten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konzernleitung > Patrick Frost In: swisslife.com, abgerufen am 16. Juli 2018
  2. Verwaltungsrat > Rolf Dörig In: swisslife.com, abgerufen am 16. Juli 2018
  3. Geschäftsbericht 2017
  4. Geschäftsbericht 2017
  5. a b c d e f Chronik der Stadt und des Bezirkes Zürich, Zürich 1964, S. 624f.
  6. Werbeanzeige, Vossische Zeitung, 1. Januar 1927, S. 23
  7. Swiss Life Gruppe: Neue Holdingstruktur und Kapitalerhöhung. (swisslife.com [abgerufen am 17. Juli 2018]).
  8. Finanz und Wirtschaft: Überbrückung bis zur geordneten Devestition von Randbereichen – Kostensenkende Massnahmen können in Ruhe angegangen werden. (fuw.ch [abgerufen am 17. Juli 2018]).
  9. NZZ: Gotthard-Bank seit 1999 bei der Rentenanstalt, 30. März 2004.
  10. SIX Swiss Exchange: Ausserordentliche Aufnahme von Transocean Ltd in die Indizes SMI und SLI (pdf; 20 kB) Medienmitteilung vom 3. Juni 2010, abgerufen am 21. Juni 2010
  11. Tages-Anzeiger, 9. Januar 2007, S. 23.
  12. Marke, Werte und Mission von Swiss Life - Swiss Life
  13. Het bedrijf : Zwitserleven
  14. Medienmitteilung von Swiss Life zum Verkauf der Banca del Gottardo
  15. Medienmitteilung Swiss Life, 3. Dezember 2007, Ankündigung der Übernahme der AWD Holding AG
  16. Reuters, 3. Dezember 2007, AWD gibt Unabhängigkeit auf - Swiss Life übernimmt
  17. Medienmitteilung Swiss Life, 19. März 2008 (Memento vom 16. Juli 2011 im Internet Archive)
  18. Medienmitteilung Swiss Life, 14. August 2008
  19. Pressemitteilungen von 2009
  20. Talanx reduziert Position an Swiss Life. Abgerufen am 6. Mai 2014.
  21. Swiss Life steigt bei MLP ganz aus. Abgerufen am 6. Mai 2014.
  22. Talanx veräußert restliche Anteile an Swiss Life. Abgerufen am 30. Januar 2017.
  23. Immobilienreport - München: Swiss Life kauft Corpus Sireo. Abgerufen am 16. August 2018.
  24. a b Sparkassen verkaufen Corpus Sireo an Swiss Life. Bilanz, abgerufen am 16. Juli 2018.
  25. a b Swiss Life Asset Managers erwirbt Mayfair Capital Investment Management Ltd. In: finanzen.ch. 10. Oktober 16 (finanzen.ch [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  26. Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg: Die Schweiz und die Goldtransaktionen im Zweiten Weltkrieg. Chronos, Zürich 2002. ISBN 3-0340-0616-0.
  27. Matrikel Uni Zürich
  28. Thomas Fuchs: Ammeter, Hans. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  29. Swiss Life Geschäftsbericht 2017. Abgerufen am 16. Juli 2018.
  30. Branders Group AG: Swiss Life. Abgerufen am 16. Juli 2018.
  31. Swiss Life France: SwissLife.fr. Abgerufen am 16. Juli 2018 (fr-FR).
  32. Swiss Life Deutschland: Willkommen bei Swiss Life. (swisslife.de [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  33. Swiss Life Gruppe: Swiss Life International. (swisslife.com [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  34. IPE Reference Hub: Swiss asset manager tables 2017. (ipe.com [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  35. Swiss Life Gruppe: Verwaltungsrat. (swisslife.com [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  36. Swiss Life Gruppe: Konzernleitung. (swisslife.com [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  37. Geprellte Strukkis
  38. (fr) Eine Versicherung zur Rettung der Reputation im Internet, Le Figaro, 17. Juni 2011.
  39. Lisa Louis, Der gute Ruf im Netz wird zum Geschäft, Blog.zdf.de/hyperland, 1. September 2011
  40. Swiss Life: Swiss Life Geschäftsbericht 2017 > Verantwortung für die Gesellschaft. Abgerufen am 16. Juli 2018.
  41. Swiss Life: Stiftung «Perspektiven». (swisslife.ch [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  42. Klimastiftung Schweiz: So funktionieren wir. Abgerufen am 16. Juli 2018.
  43. Swiss Life: Sponsoring > Fussball. (swisslife.ch [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  44. Swiss Life: Sponsoring > Film. (swisslife.ch [abgerufen am 16. Juli 2018]).
  45. Swiss Life: Sponsoring > Klassische Musik. (swisslife.ch [abgerufen am 16. Juli 2018]).

Koordinaten: 47° 21′ 46″ N, 8° 32′ 3″ O; CH1903: 682757 / 246348