Wert (Philosophie)

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Wertvorstellungen oder kurz Werte bezeichnen im allgemeinen Sprachgebrauch als erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften beigelegt werden. Mit Wertentscheidung ist eine auf Werten gegründete Entscheidung gemeint. Das aus den Wertvorstellungen bzw. Werten einer Gesellschaft geformte Gesamtgebilde wird als Wertesystem oder Wertordnung bezeichnet. Das Geflecht miteinander verknüpfter, aber unterschiedlich gewichteter Werte nennt man Werte-Hierarchie. Enthält eine Werteordnung einen alleinigen Anspruch auf Wahrheit, ist sie das Kennzeichen einer Ideologie. Wertschöpfung kann im materiellen oder ideellen Sinne verstanden werden.

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff erfährt in der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft weithin eine andere inhaltliche Bedeutungszuweisung als in den Geisteswissenschaften, speziell der Ethik, der Theologie, Soziologie oder Pädagogik.

Ist es das Ziel ökonomischen Handelns, eine höchstmögliche materielle betriebliche Wertschöpfung (Gewinn) zu erzielen, so geht es beim ethischen Handeln um das Schaffen ideeller Werte. Beide Zielsetzungen treten in der Praxis häufig in Widerspruch und erschweren eine Orientierung und Prioritätensetzung.[1]

Die Bedeutung des Wertbegriffs verändert sich, je nachdem ob die Wertzuschreibung von Einzelnen, von sozialen Akteuren oder von einer Gesellschaft erfolgt und ob sie als objektive Erkenntnis oder subjektive Haltung verstanden werden. Mitunter gelten Wertentscheidungen als konstitutive Elemente der Kultur, insofern sie Sinnzuschreibungen innerhalb eines Sozialsystems (Gruppe, Gesellschaft etc.) festlegen. Umgekehrt ist die Kultur ein Medium, in dem Wertvorstellungen weitergegeben und verändert werden können, entweder durch direkte Vermittlung von Wertentscheidungen oder durch diese vermittelnde Gewohnheiten, Bräuche etc.

Individuelle Werte und Einstellungen untersucht die Differentielle Psychologie. Das Teilen, Weitergeben oder Diskutieren von Werten in Gruppen behandeln die Sozialwissenschaften und die Sozialpsychologie. Andere Wissenschaften, wie etwa die Moraltheologie und die Pädagogik, müssen sich mit Fragen des Wertbestands und der Weitergabe von Werten direkt befassen. Diese sind darüber hinaus Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Diskussion.

Im fachsprachlichen Gebrauch der deutschsprachigen Philosophie können „Werte“ zum Beispiel Teilaspekte des Guten ausmachen. Darüber hinaus existiert ein breites Spektrum philosophischer Wertbegriffe sowie moralphilosophischer und metaethischer Rahmentheorien – ein Themengebiet, das auch als Axiologie bezeichnet wird.

Philosophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Wertphilosophie, speziell ihrem Teilbereich Ethik, beinhalten die Begriffe „Wertvorstellung“, „Werthaltung“ oder „Wertschöpfung“ nach ihren bedeutenden Vertretern Oskar Kraus, Hermann Lotze oder Max Scheler die Fundierung und Ausrichtung des Denkens und Handelns nach ideellen Werten. Unter ideellen Werten versteht man nach Siegbert A. Warwitz[2] Werte, die nicht primär der materiellen Gewinnvermehrung dienen, sondern sich nach sozialen Maßstäben ausrichten bzw. eine Steigerung der geistigen Lebensqualität, eine innere Bereicherung, eine Reifung der Persönlichkeit bedeuten. Dies setzt ein Verständnis für immaterielle Werte und die Unterscheidungsfähigkeit von Nutzdenken und Sinnstreben voraus. Als bedeutendste Motivationsquellen sieht er „eine metaphysische, auch religiöse Orientierung, ein humanistisches Denken oder eine soziale Ausrichtung“.

Erich Fromm[3] differenziert in seiner Gesellschaftskritik grundsätzlich zwischen „idealistischen“ und „materialistischen“ Wertanschauungen. Dabei geht es ihm um die Alternative einer Bereicherung durch äußere Güter oder menschliche Qualitäten. Von Hermann Lotze wird der Terminus „Wert“ im Sinne eines „von den Menschen gefühlsmäßig als übergeordnet Anerkannte[n], zu dem man sich anschauend, anerkennend, verehrend, strebend, verhalten kann“ gebraucht.[4]

Vertreter der Wertphilosophie sind der Ansicht, dass die Wertfrage bereits seit den Anfängen des philosophischen Denkens der Frage nach dem Charakter und der Seinsweise der Werte gestellt worden sei, so vor allem in der Güterethik des Aristoteles.[5] Platon beschrieb in seinem Werk die Idee des Guten.[6] Die antike Güterethik aristotelischen Ursprungs wurde auch in der Theologie aufgegriffen und im Rahmen der Moraltheologie weitergeführt.

Windelband, Rickert und andere entwickelten eine Wertethik mit der Intention, die philosophische Ethik stärker anthropologisch als ontologisch zu fundieren. Maßgebliche Bedeutung erhält der Begriff im Ansatz der materialen Wertethik von Max Scheler in den Jahren 1913 bis 1916. Scheler hat seine Wertethik ausdrücklich von der traditionellen Güterethik abgegrenzt.

Bochenski (1902–1995) unterschied 1959 drei Gruppen immaterieller Werte, die man durch sein Verhalten verwirklichen kann: die moralischen, die ästhetischen und die religiösen.

  • Die moralischen Werte sind Forderung zur Tat; sie enthalten das Tun-Sollen.
  • Die ästhetischen Werte enthalten das Sein-Sollen.
  • Die religiösen Werte als Verbindung moralischer und ästhetischer Werte berücksichtigen auch das Nicht-Sein-Sollen und das Nicht-Tun-Sollen und geben es in Form der Sünde an.[7]

Psychologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wertbegriff wurde in der Psychologie „großzügig“ gehandhabt und „vielfach nur im Sinne der Umgangssprache“[8] verwendet. Es war auch üblich, den in philosophischer Sichtweise eingesetzten Begriff aufgrund der Ergebnisse psychologischer Forschung zu erklären und zu variieren.[9] 1924 wurde der Begriff in dem jahrzehntelang neu aufgelegten, jugendpsychologischen Werk Eduard Sprangers in Formulierungen wie „Wertganzes“, „Wertverwirklichung“ und „Wertgehalt der Welt“ verwendet.[10]

Der Begriff erhielt allerdings seit den 1960er Jahren aufgrund vielfacher Untersuchungen (zum Beispiel Kurt Lewin, Clark L. Hull, Edward C. Tolman, Desmond Morris) eine definitorische Zweideutigkeit, „nach zwei Richtungen hin“ (Rolf Oerter): 1. Werte als den Dingen oder Lebewesen eigene Bezugspunkte wirken anziehend oder abstoßend. 2. Ein mit der Kultur vermittelter Wert dient als „Richtlinie“[11] dem Menschen zum Verständnis bzw. zur Erkenntnis der Welt und wird infolgedessen bei der Planung des Verhaltens zur Prämisse.

Als hypothetisches Konstrukt einer Individuum-Welt-Beziehung wird der Wert entweder als Komplex von Wirkungsfaktoren der Welt auf das Lebewesen wahrgenommen oder im motivationalen Konzept des Individuums als Zielentwurf oder Korrektiv zur Gestaltung der Welt verwendet. Überwiegend war jedoch der Wertbegriff als dynamisches Konzept in der Literatur zu finden. In diesem auf eine breitere Basis psychologischer Untersuchungen gestellten „Wertkonzept“ wurden die handlungsorientierten Bedeutungen der im deutschsprachigen Raum beschriebenen Begriffe „Werterleben“ und „Wertverwirklichung“ wiedergefunden.[12] Als ein Ergebnis seiner Forschung über die Kognitionsentwicklung erklärte Jean Piaget 1966, dass das im Kindheitsstadium erworbene formale Denken eine später auch affektiv begleitende Voraussetzung sei, um zur Planung von Lebensentwürfen im Erwachsenenalter die „mit Zukunftsprojekten verbundenen Werte“ passend strukturieren zu können.[13] Aus der Sicht der Existenzanalyse gab Frankl 1974 den Werten die Geltung als „umfassende Sinnmöglichkeiten“ [14]

Innerhalb der Motivationstheorie beschrieb Haseloff 1974 die Werteinstellungen als langfristig effiziente Wirkungskomplexe aus der Motivklasse der Strebungen, „die sozio-kulturell thematisierte und normierte Dauerquellen“ darstellen, direkten Bezug auf die „Wertsysteme und die Präferenzordnung der Persönlichkeit“ nehmen und sich „meist […] gemäß dem Gesetz von der funktionellen Autonomie der Motive“ (G. Allport) verfestigen.[15] Aus einer Synopse von psychologischer mit soziologischer Literatur resultierte bei Hans Joas 2004 die Beschreibung einer inner-individuellen Dynamik in dem Begriff „Wertbindungen“, die der Mensch in einem aktiven Vorgang, „in den Prozessen der Selbstbildung und […] in Erfahrungen der Selbsttranszendenz“ entwickelt.[16]

Soziale Normen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Werten (z. B. dem Wert der Achtung des Eigentums) lassen sich soziale Normen (konkrete Vorschriften für das soziale Handeln) ableiten – z. B. „Wer eine fremde bewegliche Sache, in der Absicht, sie sich anzueignen, wegnimmt …“. Allerdings gehen historisch konkrete Gebote wie „Du sollst nicht stehlen!“ oft ihren Wert-Abstraktionen voraus. Werte sind ein zentraler Bestandteil vieler Verhaltensvorschriften, jedoch sind sie nicht selber Verhaltensvorschriften. Werte sind attraktiv, während Normen restriktiven Charakter haben.[17]

„Die Norm sagt, was in einer Situation notwendig und allgemeingültig geschehen soll.“ Eine bestimmte Art der Verknüpfung von Handlungsbedingungen in einer Situation mündet in den Anspruch einer Forderung zum Tun. Wie verhält sich die soziale Norm bezogen auf die geistigen Dispositionen des Wollens? Zu den Normen gehört die Idealität. Ihnen liegen Entwürfe zugrunde, die als ideale Möglichkeiten im Geist beim Aufbau eines Lebenskonzeptes vorbereitet werden. Bezugspunkt dieser Normen ist „eindeutig der Wert als Kategorie der Selektion“. Die Befolgung der Normen „wird durch die negativen Konsequenzen ihrer Nichtbefolgung“ lanciert. „Die Normen des sozialen Umgangs verleihen den Verhaltensweisen Ordnung. Sie fungieren als Gruppenstabilisatoren.“[18] Mit gesellschaftspolitischem Blick bezieht sich Habermas 2004 wie selbstverständlich auf die Orientierung des Bürgers am Normativen; er verwendet für diese ethische Disposition den Begriff „Normbewusstsein“.[19]

Wertewandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wertewandel

Werte werden in der Regel über die Sozialisation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Dies geschieht nicht vollständig. So lässt sich beispielsweise in den westlichen Industriegesellschaften ein stetiger Wertewandel beobachten. Die Ursachen für den Wertewandel sind vielfältig (veränderte Umweltbedingungen, Konflikthaltung gegenüber anderen Generationen etc.). Werte unterscheiden sich von Einstellungen darin, dass sie stabiler sind.

Wertekonflikte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das System aller Werte ist anscheinend nicht widerspruchsfrei bzw. einzelne Werte scheinen mit bestimmten anderen Werten in einem Konkurrenzverhältnis zu stehen. So wird gelegentlich postuliert, dass der Wert des Wohlstands im Konflikt mit dem Wert der Nachhaltigkeit oder der Wert der individuellen Freiheit mit anderen Werten (etwa der Gleichheit) steht.

Eine differenziertere Betrachtung ergibt allerdings auch hier ein differenzierteres Bild. So werden bei solchen Debatten oft verschiedene Zeit- und Abstraktionsebenen vermischt. Im obigen Beispiel etwa steht der Wert des Wohlstands nur kurzfristig im Konflikt mit dem Wert der Nachhaltigkeit; langfristig kann ohne Nachhaltigkeit kein Wohlstand generiert werden. Auch die Freiheit steht im Grunde nicht im Gegensatz zu anderen Werten, sondern mit anderen Freiheiten (bzw. der Freiheit anderer).

Andererseits können Werte, die abstrakt gesehen durchaus vereinbar scheinen, in konkreten Situationen miteinander in Konflikt treten. Es ist dann nicht möglich, sich so zu verhalten, dass man allen Werten gleichzeitig gerecht wird. In diesem Zusammenhang wird auch von einer Werte-Hierarchie gesprochen. Nicht alle Werte werden als gleichrangig angesehen, sodass auch in solchen Fällen meist eine mehr oder weniger klare Orientierung gegeben ist. Die jeweilige Gewichtung eines Wertes ist im Einzelfall situations- und/oder kulturabhängig. Auch hier ist zu prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Kollision von (abstrakt-generellen) Werten an sich handelt – oder nicht doch um einen (konkret-individuellen) normativen Zielkonflikt („Pflichtenkollision“). Dieser Konflikt wurde einschlägig von Max Weber durch die Unterscheidung zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik zum Ausdruck gebracht.

Politische, geschäftliche, zwischenmenschliche oder auch innerpersonale Konflikte lassen sich häufig auf eine Kollision zwischen unterschiedlichen Werten bzw. Glaubenssätzen zurückführen. Im Gordon-Modell, einem Kommunikations-Modell zur Lösung von Konflikten, wird zwischen Wertekonflikten und Bedürfniskonflikten unterschieden.[20]

Durchsetzung von Werten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Problematisch ist auch, wie man die allgemein anerkannten Werte durchsetzt. Aus egoistischer Sicht ist es manchmal vorteilhafter, sich nicht an soziale Normen zu halten, insbesondere dann, wenn man eine gute Chance hat, nicht erwischt zu werden. Deswegen braucht eine Gesellschaft ein (möglichst gut funktionierendes) Sanktionssystem, damit aus Werten abgeleitete Normen möglichst gut von allen eingehalten werden. Ist dieser Druck zu groß, beschneidet man allerdings wieder die individuelle Freiheit des Einzelnen.

Universelle Werte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1980er Jahren hatte der Psychologe Shalom H. Schwartz zusammen mit Wolfgang Bilsky die Frage aufgeworfen, ob es universelle Werte gibt. Er entwarf ein Wertemodell und postulierte eine Anzahl von Werten, die alle Menschen in unterschiedlichen Ausprägungen gemeinsam haben müssten. Sein Forschungsschwerpunkt lag dabei allerdings auf der Wertestruktur und deren motivationale Beziehung zueinander.

Das InterAction Council, eine Expertengruppe aus Politikern, Sozialwissenschaftlern und Vertretern weltweiter Religionsgemeinschaften erarbeitete eine möglichst umfangreiche Minimalsynthese, ausgehend von politischen Prämissen und einer Bestandsaufnahme weltanschaulicher und religiöser Ideale. 1997 wurden ethische Optionen für den Alltag als „Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten“ vorgelegt.

Weitere Ansätze sind das Projekt Weltethos von Hans Küng, die internationale Erd-Charta, die Diskursethik oder das Projekt Ethify Yourself.[21]

Allerdings werden global-ethische Perspektiven nicht ohne Kritik akzeptiert.[22] 2004 formulierte J.-C. Kapumba Akenda als Dilemma des ethischen Universalismus: Einerseits ist der weltweite Anspruch der Vernunft und der Gerechtigkeit und andererseits die Souveränität lokaler Gemeinschaften zu achten (→ siehe hierzu auch die unterschiedlichen Überzeugungen der „kalten und heißen Kulturen“.) Als „Bausteine des ethischen Universalismus“ schlug Akenda diesbezüglich die „Solidarität ohne Paternalismus“ und die „Kommunikation ohne Konsenszwang“ vor.[23]

Werte im Wirtschaftsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wirtschaftsleben findet der Wertebegriff vorrangig in materieller Bedeutung Verwendung: So versteht etwa die Geldwirtschaft „Wertschöpfung“ als das wesentliche Ziel produktiver Tätigkeit. Dabei geht es um die Umwandlung vorhandener Güter in Güter mit höherem Geldwert. Produzierende Unternehmen rechnen mit einem Produktionskonto, mit dem die durch die Produktionstätigkeit entstandenen Einnahmen und Ausgaben dargestellt werden. Die „Bruttowertschöpfung“ gilt als Messgröße für die wirtschaftliche Leistung eines Betriebes.[24]

Das Thema Werte hat jedoch im Zusammenhang mit der Banken- und Managerkrise in den letzten Jahren auch in der ökonomischen Diskussion eine zunehmende (und neue) Beachtung gefunden. Es ist im Sinne von Erich Fromm[25] eine neuerliche Ethikdiskussion über das Verhältnis von materiellen und immateriellen Werten in einer wissensbasierten Ökonomie und deren Bewertung aufgebrochen. Relevante Stichworte dazu sind Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Wertemanagement, werteorientierte Personalführung, wertebalancierte Unternehmensführung und ethische Entwicklung. Angesichts der Skandale ist zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, dass die materielle Wertorientierung von der ethischen nicht abgekoppelt werden darf, wenn die Gesellschaft eine humane Ausrichtung erhalten soll.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines
Einführungen
Anthologien
Zeitgeist, Wertwandel, Zukunft
Studien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Wertvorstellung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Wert – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Gensicke: Zeitgeist und Wertorientierungen. In: Deutsche Shell (Hrsg.): Jugend 2006. Eine pragmatische Jugend unter Druck. 15. Shell Jugendstudie, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2006
  2. Siegbert A. Warwitz: Wenn Wagnis den Weg weist des Werdens. In: Ders.: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Erklärungsmodelle für grenzüberschreitendes Verhalten. 2., erw. Auflage, Verlag Schneider, Baltmannsweiler 2016, S. 260–295
  3. Erich Fromm: Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1976.
  4. So ein Definitionsversuch des Kantforschers Paul Menzer, der zitiert wird bei Georgi Schischkoff: Art. Wert. In: Ders.: Philosophisches Wörterbuch. Kröner, Stuttgart 198221, S. 746f, hier: 746
  5. Vgl. Aristoteles: Nikomachische Ethik, erstes Buch, erstes Kapitel; zum Beispiel nach Oelmüller/Dölle/P., Seite 130
  6. Vgl. Platon: Staat, 5.–7. Buch; zum Beispiel nach Oelmüller/Dölle/P., Seiten 120 und 125
  7. Bochenski, S. 73 f.; vgl. aus psychologischer Sicht Rolf Oerter: Moderne Entwicklungspsychologie. Auer Verlag, Donauwörth 1967, S. 287–295, Begriff „Religiöse Werthaltungen“
  8. Rolf Oerter: Moderne Entwicklungspsychologie, S. 228
  9. vgl. Heinz Remplein: Die seelische Entwicklung des Menschen im Kindes- und Jugendalter. Ernst Reinhardt Verlag, München, Basel 1958, S. 121–634 (viele Nachaufl.)
  10. Eduard Spranger: Psychologie des Jugendalters. Verlag Quelle und Meyer, Leipzig 1924, S. 19, 23 und 92 (viele Nachaufl)
  11. F. L. Ruch und Philip Zimbardo: Lehrbuch der Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg, New York 1975, S. 308.
  12. Oerter: Moderne Entwicklungspsychologie, S. 229.
  13. Bärbel Inhelder, Jean Piaget: Die Psychologie des Kindes (= Fischer Taschenbücher, Bd. 6339). Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1977 (Paris 1966, dt. Ausgabe 1972), ISBN 3-436-02401-5, S. 109–111. Diesbezüglich merkten Inhelder und Piaget den Mangel an anderen wissenschaftlichen Untersuchungen kritisch an. Die Ergebnisse von Erik H. Erikson, M. Mead, Malinowski, Schelsky u. a. wurden relativiert; vgl. Fußnoten 8 und 10 in Kapitel 5, S. 111 und 130.
  14. Viktor E. Frankl: Der unbewußte Gott. Psychotherapie und Religion. Kösel, München 1948–2004, und dtv, Bd. 35058, München 201412, ISBN 3-466-20302-3, S. 72.
  15. Otto W. Haseloff: Marktforschung und Motivationstheorie. In: Karl Christian Behrens (Hg.): Handbuch der Marktforschung, Band 1 Methoden der Marktforschung. Gabler, Wiesbaden 1974, S. 120.
  16. Vgl. Hans Joas: Die Entstehung der Werte. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997, S. 257
  17. Vgl. Hans Joas: Die kulturellen Werte Europas. Eine Einleitung. In: Ders./Klaus Wiegandt (Hrsg.): Die kulturellen Werte Europas. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16402-8, S. 14
  18. W. Heistermann: Das Problem der Norm. In: Zeitschrift für philosophische Forschung, 1966, S. 202f.
  19. Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger: Vorpolitische moralische Grundlagen eines freiheitlichen Staates. In: „Zur Debatte“ (hrsg. von der Katholischen Akademie Bayern), 2005, Nr. 3, III.; siehe: Ludger Honnefelder und Matthias C. Schmidt (Hrsg.): Was heißt Verantwortung heute? Schoeningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76318-1, S. 16. Habermas sieht es ausdrücklich als ein Interesse des Verfassungsstaates an, mit den kulturellen Quellen, aus denen sich das „Normbewusstsein und die Solidarität von Bürgern speist“, schonend umzugehen. Er verweist in diesem Kontext auf die „Handlungskoordinierung über Werte, Normen und verständigungsorientierten Sprachgebrauch“. Joas formulierte stärker als Habermas; Lit.: Joas, 20042, S. 126–128.
  20. Winfried Noack: Seelsorgerliche Diakonie: Leitfaden für ehrenamtliche Helfer in Kirchengemeinden und Mitarbeiter in diakonischen Einrichtungen. Frank & Timme, Berlin 2010, ISBN 978-3-86596-287-4, S. 43
  21. Roland Alton: Ethify Yourself. Mit neun Werten leben und wirtschaften. Online Buch, ethify.org, Kapitel Werte, abgerufen am 18. April 2014.
  22. Vgl. J.-C. Kapumba Akenda: Kulturelle Identität und interkulturelle Kommunikation. IKO, Frankfurt/M. 2004, S. 166.
  23. Vgl. Akenda: Kulturelle Identität. S. 268ff und S. 285
  24. Michael S. Aßländer: Von der vita activa zur industriellen Wertschöpfung: Eine Sozial- und Wirtschaftsgeschichte menschlicher Arbeit. Metropolis, Marburg 2005.
  25. Erich Fromm: Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1976.