Sylvia Fowles

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Basketballspielerin Sylvia Fowles Pix.gif
Sylvia Fowles
Personenbezogene Informationen
Voller Name Sylvia Shaqueria Fowles
Geburtstag 6. Oktober 1985
Geburtsort Miami, Florida,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Größe 198 cm
Spielerbezogene Informationen
Position Center
College Louisiana State University
WNBA Draft 2008, 2. Pick, Chicago Sky
Trikotnummer 34
WNBA-Vereine als Aktive
Jahre Verein
2008–2014
seit 2015
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chicago Sky
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Minnesota Lynx
Vereine als Aktive
Jahre Verein
2008–2010
2010–2013
RusslandRussland Spartak Moskau Oblast
TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul
Infobox zuletzt aktualisiert: 2. Mai 2017

Sylvia Shaqueria Fowles (* 6. Oktober 1985 in Miami, Florida, Vereinigte Staaten) ist eine professionelle Basketball-Spielerin. Zurzeit spielt sie für die Minnesota Lynx in der Women’s National Basketball Association.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sylvia Fowles spielte von 2005 bis 2008 für die LSU Lady Tigers, dem Damen-Basketballteam der Louisiana State University. In allen vier Saisons führte sie die Lady Tigers ins Final Four der NCAA Women’s Division I Basketball Championship. Während ihrer Zeit am College erhielt sie eine Vielzahl an Auszeichnungen.

Am 21. Januar 2007 schaffte sie als sechste Spielerin in einem US-amerikanischen College-Spiel einen Dunk.

Women’s National Basketball Association[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sylvia Fowles wurde im WNBA Draft 2008 von den Chicago Sky an der zweiten Stelle ausgewählt. Die Saison 2008 war ihre erste Saison in der WNBA. Von Beginn an zählte sie zu den Stützen des Team und stand regelmäßig in der Startformation des Teams. In Chicago musste sie lange auf einen mannschaftlichen Erfolg warten. Erst 2013 erreichte sie erstmals mit dem Team die Playoffs. In ihrer letzten Saison 2014 für die Sky erreichte sie mit der Team die WNBA-Finals, die gegen die Phoenix Mercury deutlich verloren wurden. Während ihrer Zeit in Chicago wurde sie zweimal (2011 und 2013) mit dem WNBA Defensive Player of the Year Award ausgezeichnet und war in der Saison 2013 beste Rebounderin der Liga.

2015 wechselte Fowles zu den Minnesota Lynx, mit denen sie auf Anhieb die WNBA-Meisterschaft gewann. Sie selbst erhielt für ihre Leistungen in der Finalserie gegen die Indiana Fever den WNBA Finals MVP Award. 2016 verlor sie mit dem Team der Lynx knapp gegen die Los Angeles Sparks. Sie wurde zum mittlerweile drittenmal zur besten Defensiv-Spielerin der Liga gekürt.

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saisonpause der WNBA spielt Fowles wie viele WNBA-Spielerinnen regelmäßig in Europa. Seit dem Jahr 2009 stand sie dabei für das russische Team von Spartak Moskowskaja Oblast und den türkischen Verein Galatasaray Istanbul auf dem Platz.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008, 2012 und 2016 gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking, London und Rio de Janeiro mit der US-amerikanischen Basketballnationalmannschaft mittlerweile dreimal die Goldmedaille. Bei der Basketball-Weltmeisterschaft der Damen 2010 war sie Teil der US-amerikanischen Weltmeistermannschaft.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005 SEC Sixth Woman of the Year
  • 2005 Second-team All-SEC
  • 2005 SEC All-Freshman
  • 2005 honorable mention All-America (AP)
  • 2005 & 2006 First-team All-Louisiana
  • 2005 Louisiana Freshman of the Year
  • 2006 First-team All-SEC
  • 2006 Third-team All-American (AP)
  • 2007 SEC All-Tournament team
  • 2007 First-team All-American (ESPN.com, Wooden Award, USBWA)
  • 2007 Second-team All-American (AP)
  • 2007 Kodak All-America
  • 2007 First-team All-SEC
  • 2007 Fresno Regional MOP
  • 2008 SEC Player of the Year

WNBA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sylvia Fowles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien