Düsseldorf Hauptbahnhof

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Düsseldorf Hauptbahnhof
Hauptbahnhof in Duesseldorf-Stadtmitte, von Westen.jpg
Empfangsgebäude
Daten
Lage im Netz Kreuzungsbahnhof
Bahnsteiggleise
  • 16 Fernbahngleise
  • 4 Straßenbahn-Gleise
  • 4 U-Bahn-Gleise
Abkürzung KD
IBNR 8000085
Kategorie 1
Eröffnung 1891 Bahnhof der PSE
1936 Bahnhof der DR
Profil auf Bahnhof.de 1401
Architektonische Daten
Baustil Neue Sachlichkeit
Architekten Krüger und Eduard Behne
Lage
Stadt/Gemeinde Düsseldorf
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 13′ 13″ N, 6° 47′ 34″ O51.2202786.792778Koordinaten: 51° 13′ 13″ N, 6° 47′ 34″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen
i11i16i16i18

Düsseldorf Hauptbahnhof ist der wichtigste Eisenbahnknoten von Düsseldorf und steht mit täglich etwa 250.000 Reisenden nach Hamburg, München, Frankfurt (Main), Berlin und Köln zusammen mit Hannover auf Platz sechs der meistfrequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bahn.

Der Kreuzungsbahnhof mit 16 Bahnsteiggleisen gehört zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie 1 der DB Station&Service. Er liegt am südöstlichen Rand der Stadtmitte und erstreckt sich zwischen den beiden Bahnhofsvorplätzen Konrad-Adenauer-Platz (vormals Wilhelmplatz) und Bertha-von-Suttner-Platz. Im Hauptbahnhof befindet sich auch der U-Bahnhof Düsseldorf Hauptbahnhof der Stadtbahn Düsseldorf.

Geschichte, Architektur und Bauweise[Bearbeiten]

Vorgängerbahnhöfe[Bearbeiten]

Bahnhofsschild
Ehemalige und heutige Streckenverläufe

Es gab folgende drei Bahnhöfe in Düsseldorf:

Sowohl der Bergisch-Märkische als auch der Köln-Mindener Bahnhof standen der Stadterweiterung nach Süden, d.h. dem Bau der Friedrichstadt, im Wege. Neben der angestrebten Zusammenlegung von Bahnhöfen und parallelen Strecken nach der Verstaatlichung der rheinisch-westfälischen Eisenbahngesellschaften zwischen 1879 und 1882 war dies ein weiterer Grund für den Neubau des Zentralbahnhofs.

Altbau (1891)[Bearbeiten]

Alter Hauptbahnhof, Postkartenmotiv, ca. 1900

Der Alte Hauptbahnhof wurde am 1. Oktober 1891 als Düsseldorfer Zentralbahnhof eröffnet.[1] Bereits nach drei Jahrzehnten war er zu klein geworden und sein Stil entsprach nicht mehr dem Zeitgeschmack.

Neubau (1932–1936)[Bearbeiten]

Neuer Hauptbahnhof, erbaut von 1932 bis 1936
Relief vor dem Bahnhof zur Erinnerung an das Stahlwerk Oberbilk

Im November 1930 wurden acht der eingereichten Entwürfe eines Ende der 1920er Jahre ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs zur Umgestaltung des Hauptbahnhofs der Öffentlichkeit vorgestellt. 1932–1936 folgte schließlich der Abriss des Empfangsgebäudes und sein Neubau im sachlichen Architekturstil nach einem Entwurf der Reichsbahndirektion Wuppertal mit ihren Architekten Krüger und Eduard Behne. Charakteristisch für seine bis heute unveränderte äußere Gestalt sind die Backsteinlochfassade mit gliedernden Natursteinelementen und der markante Uhrenturm, der ursprünglich auch als Wasserturm für die Befüllung von Dampflokomotiven diente. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hauptbahnhof stark beschädigt. Diese Schäden wurden bis 1959 behoben.

Umbau (1980–1985)[Bearbeiten]

Zwanzig Jahre später erforderte der Bau des Innenstadttunnels der Düsseldorfer Stadtbahn und der Ost-West-S-Bahn zwischen Hagen und Mönchengladbach einen umfangreichen Umbau des Hauptbahnhofs. Der Abriss eines Stahlwerks östlich des Hauptbahnhofs ermöglichte zudem seine Öffnung zum Stadtteil Oberbilk hin. Die Bauarbeiten begannen 1979 und dauerten fast zehn Jahre. Die Umgestaltung des Hauptbahnhofs und der Rohbau des U-Bahnhofs waren am 16. Dezember 1985 abgeschlossen. Die Eröffnung der U-Bahn-Strecke zwischen der Altstadt und dem Hauptbahnhof folgte am 7. Mai 1988. Schließlich wurden die S-Bahn-Linien S8 und S11 am 29. Mai 1988 in Betrieb genommen.

Die nebeneinander liegenden vier Gleise und zwei Bahnsteige des U-Bahnhofs sollten unmittelbar unter einer zentralen Bahnhofspassage entstehen, um einen möglichst einfachen und schnellen Umstieg zwischen Stadtbahn und Eisenbahn/S-Bahn zu gewährleisten. Deshalb ging der Einbau des U-Bahnhofs mit dem Neubau der Eisenbahnsteige, ihrer Überdachung und einer viel breiteren Bahnhofspassage mit direkten Zugängen auch zu den Stadtbahnsteigen an der Stelle des bisherigen zentralen Personentunnels einher. Als Besonderheit des Hauptbahnhofs entstand eine geschlossene Bahnsteighalle, deren vier Schiffe nicht wie üblich parallel sondern quer über die Gleise und Bahnsteige verlaufen. Die neue zentrale Passage wurde durchgängig mit Ladenlokalen ausgestattet und erhielt einen zusätzlichen östlichen Ein- und Ausgang. Als Ersatz für den Fahrkartenschalter südlich der Hauptempfangshalle entstand ein neues Reisezentrum etwa in der Mitte der Passage.

Während der Baumaßnahme lief der Eisenbahnbetrieb weitestgehend ungestört und ohne Kapazitätseinschränkung weiter, indem zunächst die zwei neuen Gleise 19 und 20 mit dazugehörigem Bahnsteig, die heute von Autoreise- und Sonderzügen benutzt werden, gebaut wurden und anschließend sukzessive immer nur ein Bahnsteig mit seinen beiden Gleisen abgerissen und sofort nach den Ausschachtungen und dem Bau von Stützen und Decken für den U-Bahnhof und die Passage wiederhergestellt wurde. Neben dem weiterhin zugänglichen Nordtunnel ermöglichte eine hölzerne Behelfsbrücke über den Gleisen im Südbereich des Bahnhofs in Höhe des Uhrenturms den Fahrgästen einen zweiten Zugang zu den Bahnsteigen.

An der Stelle der ehemaligen Fahrkartenschalterhalle zwischen Hauptempfangshalle und dem Südeingang im Uhrenturm entstand die sogenannte Markthalle, in der bis Ende Juni 2009 Lebensmittel und gastronomische Dienstleistungen angeboten wurden. Auf diese Weise blieb auch die Verbindung zwischen der Hauptempfangshalle und dem inzwischen geschlossenen Südeingang bestehen. Der nördliche Personentunnel wurde mit Personenaufzügen versehen und über zwei Querpassagen mit der zentralen Passage verknüpft. Ferner wurden hinter der historischen Backsteinfassade im Bereich des ehemaligen 1.-Klasse-Wartesaals ein Hotel (heute: Ibis Duesseldorf Hauptbahnhof) und eine Diskothek (heute: Teatroo) errichtet. Durch den Bau eines Parkhauses in unmittelbarer östlicher Nachbarschaft des Hauptbahnhofs wurden 1685 PKW-Stellplätze neu geschaffen.

Bertha-von-Suttner-Platz (östlicher Vorplatz)
Bertha-von-Suttner-Platz (Blick auf den Bahnhofseingang)

Mit dem Bertha-von-Suttner-Platz wurde ein zweiter Bahnhofsvorplatz an der Ostseite des Hauptbahnhofs gebaut. An diesem Platz entstanden mehrere Gebäude im postmodernen Stil. In einem dieser Gebäude ließen sich die Volkshochschule und die Zentralbibliothek der Stadtbüchereien nieder. Ausgehend vom Bertha-von-Suttner-Platz wurden im Rahmen der Vorbereitungen für die Bundesgartenschau 1987 auch neue Fuß- und Radwegverbindungen durch den Stadtteil Oberbilk zum Volksgarten eingerichtet. Nördlich des Bertha-von-Suttner-Platzes wurde die Ludwig-Erhard-Allee zur Anbindung des Hauptbahnhofs und seines Parkhauses an die Kölner Straße und südlich davon die Willi-Becker-Allee zur Anbindung derselben Gebäude an die Ellerstraße gebaut.

Durch den Bau einer zweigleisigen Eisenbahnbrücke im nördlichen Gleisvorfeld und den Bau eines zweigleisigen Eisenbahntunnels im südlichen Gleisvorfeld wurde die kreuzungsfreie Einfädelung der Ost-West-S-Bahnen in die Mitte des Hauptbahnhofs für einen Umstieg von und zu den übrigen in Nord-Süd-Richtung verkehrenden S-Bahnen am selben Bahnsteig ermöglicht.

Verkehrliche Bedeutung und Funktion[Bearbeiten]

Der Düsseldorfer Hauptbahnhof wird täglich von etwa 250.000 Personen frequentiert. Es halten alle passierenden Personenzüge. Damit gehört der Bahnhof zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie der DB Station&Service. Er ist neben Düsseldorf-Flughafen einer von zwei Fernbahn-Haltepunkten sowie einer von drei Regionalbahn-Haltepunkten in Düsseldorf.

Im Hauptbahnhof treffen die Fern-, Regional- und S-Bahnzüge aus Richtung Osten (Erkrath, Wuppertal, Hagen), Norden (Flughafen, Duisburg, Essen, Oberhausen), Süden (Köln, Solingen) und Westen (Neuss, Dormagen, Mönchengladbach, Aachen) auf acht Bahnsteigen aufeinander (Gleise 4–7 und 9–20). An der Nordostseite des Bahnhofs befindet sich eine Autoreisezugverladestelle.[2] Der Bahnhof hat insgesamt 20 Hauptgleise.

Täglich bedienen nach DB-Angaben 169 Fernverkehrszüge, 423 Züge des Regionalverkehrs und 550 S-Bahnzüge den Bahnhof (Stand 2008).[3]

Im Normalfall ergibt sich folgende Gleisbelegung:

Gleis Linie Verwendung
1–3 Güter-/Rangiergleise (ohne Bahnsteig)
4 RE 4 RE 13 ICE 10 von Wuppertal nach Aachen bzw. Venlo
RE 6 RE 10 (teilweise) von Minden bzw. von/nach Krefeld und Kleve
5 RE 10 IC 32 von/nach Krefeld und Kleve
6 RB 38 von/nach Grevenbroich, Horrem und Köln Messe/Deutz
7 RE 4 RE 13 IC 32 von Aachen/Venlo nach Wuppertal/Duisburg
8 Durchfahrgleis (ohne Bahnsteig)
9/10 RE 2 RE 3 RE 6 S 68 von/nach Duisburg und weiter Münster, Hamm, Minden und in der HVZ nach Langenfeld
11 S 1 S 6 S 68 nach Köln bzw. Solingen
12 S 8 S 11 S 28 nach Neuss und weiter nach Mönchengladbach, Köln bzw. Kaarster See
13 S 8 S 11 S 28 nach Wuppertal, Düsseldorf Flughafen Terminal bzw. Mettmann Stadtwald
14 S 1 S 6 S 68 über Duisburg nach Dortmund bzw. nach Essen; in der HVZ nach Wuppertal-Vohwinkel
15/16 ICE-Logo.svg IC-Logo.svg EuroCity.png RE 1 RE 5 von Duisburg nach Köln
17/18 ICE-Logo.svg IC-Logo.svg EuroCity.png RE 1 RE 5 von Köln nach Duisburg
19/20 IC-Logo.svg Autoreisezugverladung, (Fußball-)Sonderzüge, IC nach Dresden

Den viergleisigen unterirdischen U-Bahnhof erreichen die auf der Stammstrecke 1 und Stammstrecke 2 verkehrenden Stadtbahn-Linien.

Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie Taxistände finden sich auf dem westlichen Bahnhofsvorplatz (Konrad-Adenauer-Platz). Weitere Taxistände finden sich an der Ostseite des Bahnhofs, nördlich des Bertha-von-Suttner-Platzes. Hier finden sich auch – im zentralen Parkhaus gelegen – Mietwagenstationen.

Der zentrale Fernreisebusbahnhof Düsseldorfs befindet sich im Bereich der ehemaligen Pakethallen der Post nördlich des Hauptbahnhofs. Ein Umbau der Hallen mit Einbau von Serviceeinrichtungen für den Busfernreiseverkehr sowie unter anderem einer Probebühne für das Düsseldorfer Schauspielhaus in den oberen Geschossen wurde realisiert.

Fernverkehr[Bearbeiten]

Zurzeit wird der Bahnhof von sechs ICE-Linien sowie vier InterCity-Linien angefahren:

Linie Strecke Taktfrequenz
ICE 10 Berlin OstbahnhofBerlin – (Wolfsburg –) HannoverBielefeldHamm (Westf)DortmundBochumDuisburgDüsseldorf (– Köln Messe/DeutzKöln/Bonn Flughafen) Stunden-Takt
ICE 31 HamburgDortmundDuisburgDüsseldorfKölnKoblenzFrankfurt Flughafen FernbfMannheimFreiburg (Breisgau)Basel SBB einzelne Züge
ICE 41 (Dortmund –) EssenDuisburgDüsseldorf – Köln Messe/Deutz – Frankfurt Flughafen Fernbf – Frankfurt (Main)WürzburgNürnbergMünchen Stunden-Takt
ICE 42 DortmundEssen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Siegburg/Bonn – Frankfurt Flughafen Fernbf – Mannheim –StuttgartMünchen 2-Stunden-Takt
ICE 78 Amsterdam CSUtrecht CSArnhemOberhausenDuisburgDüsseldorf – Köln – Frankfurt Flughafen Fernbf – Frankfurt (Main) (– Basel SBB) 2-Stunden-Takt
ICE 80 Paris Gare du Nord – Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid – Liège-Guillemins  Aachen Hbf – Köln Hbf – Düsseldorf Hbf – Duisburg Hbf – Essen Hbf einzelne Züge
ICE 91 (Dortmund – Düsseldorf –) Frankfurt Flughafen Fernbf – Frankfurt (Main) – WürzburgNürnbergWien HbfWien Flughafen einzelne Züge
IC 30 (Westerland (Sylt) –) Hamburg – Münster (Westf) – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Mainz – Mannheim – Karlsruhe 2-Stunden-Takt
IC 32 (Berlin – Hannover – Bielefeld –) Dortmund – Bochum – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart – Ulm (– Oberstdorf) 2-Stunden-Takt
IC 35 NorddeichEmdenMünster (Westf)Recklinghausen – Oberhausen – DuisburgDüsseldorf – Köln (– Bonn – Koblenz) 2-Stunden-Takt
IC 50 Dresden – Leipzig – Erfurt/Berlin – Halle (Saale)ErfurtKassel-Wilhelmshöhe – Hamm (Westf) – Düsseldorf (– Köln)

2 Zugpaare

HKX Hamburg – Osnabrück – Münster – Duisburg – Düsseldorf – Köln 1–3 Zugpaare

Mit 328 regelmäßig über den Hauptbahnhof verkehrenden Fernzügen pro Tag war der Hauptbahnhof im Sommerfahrplan 1989 der drittbedeutendste Knoten im Netz der Deutschen Bundesbahn.[4]

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof Düsseldorf ist Knotenpunkt von acht im Stundentakt verkehrenden Regionalexpress-Linien. Diese bilden das Rückgrat des NRW-Regionalverkehrs, insbesondere auf der Hauptstrecke von Köln nach Duisburg.

Zwei Regionalbahn-Linien fahren im Stundentakt nach Wesel, Emmerich, Grevenbroich und Horrem.

Linie Linienverlauf Takt
RE 1 NRW-Express:
Aachen Hbf – Aachen-Rothe Erde – Eilendorf (nur Verstärkerzüge) – Stolberg (Rheinl) Hbf – Eschweiler Hbf – Langerwehe – Düren – Horrem – Köln-Ehrenfeld – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz – Köln-Mülheim – Leverkusen Mitte – Düsseldorf-Benrath – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg Hbf – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen Hbf – Wattenscheid – Bochum Hbf – Dortmund Hbf – Dortmund-Scharnhorst (nur SVZ) – Dortmund-Kurl (nur SVZ) – Kamen-Methler (nur SVZ) – Kamen – Nordbögge (nur SVZ) – Hamm (Westf) – Soest – Lippstadt – Paderborn Hbf
60 min (Aachen – Hamm)
120 min (Hamm – Paderborn)
RE 2 Rhein-Haard-Express:
Münster (Westf) Hbf – Münster-Albachten – Bösensell – Nottuln-Appelhülsen – Buldern – Dülmen – Sythen – Haltern am See – Marl-Sinsen – Recklinghausen Hbf – Recklinghausen Süd – Wanne-Eickel Hbf – Gelsenkirchen Hbf – Essen Hbf – Mülheim (Ruhr) Hbf – Duisburg Hbf – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf
60 min
RE 3 Rhein-Emscher-Express:
Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg Hbf – Oberhausen Hbf – Essen-Altenessen – Gelsenkirchen Hbf – Wanne-Eickel Hbf – Herne – Castrop-Rauxel Hbf – Dortmund-Mengede – Dortmund Hbf – Dortmund-Scharnhorst – Dortmund-Kurl – Kamen-Methler – Kamen – Nordbögge – Hamm (Westf)
60 min
RE 4 Wupper-Express:
Aachen Hbf – Aachen Schanz – Aachen West – Herzogenrath – Übach-Palenberg – Geilenkirchen – Lindern – Hückelhoven-Baal – Erkelenz – Rheydt Hbf – Mönchengladbach Hbf – Neuss Hbf – Düsseldorf Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Barmen – Wuppertal-Oberbarmen – Schwelm – Ennepetal (Gevelsberg) – Hagen Hbf – Witten Hbf – Dortmund Hbf
60 min
RE 5 Rhein-Express:
Emmerich – Praest – Millingen (b Rees) (zweistdl.) – Empel-Rees – Haldern (Rheinl) (zweistdl.) – Mehrhoog – Wesel-Feldmark – Wesel – Friedrichsfeld (Niederrhein) (zweistdl.) – Voerde (Niederrhein) – Dinslaken – Oberhausen-Holten (zweistdl.) – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Benrath – Leverkusen Mitte – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln Süd – Brühl – Bonn Hbf – Bonn-Bad Godesberg – Oberwinter – Remagen – Sinzig (Rhein) – Bad Breisig – Andernach – Koblenz Stadtmitte – Koblenz Hbf
60 min
RE 6 Westfalen-Express:
Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg Hbf – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen Hbf – Wattenscheid – Bochum Hbf – Dortmund Hbf – Kamen – Hamm (Westf) – Heessen – Ahlen (Westf) – Neubeckum – Oelde – Rheda-Wiedenbrück – Gütersloh Hbf – Bielefeld Hbf – Herford – Löhne (Westf) – Bad Oeynhausen – Porta Westfalica – Minden (Westf)
60 min
RE 10 Niers-Express:
Kleve – Bedburg-Hau – Goch – Weeze  – Kevelaer – Geldern – Nieukerk – Aldekerk – Kempen (Niederrhein) – Krefeld Hbf – Krefeld-Oppum – Meerbusch-Osterath – Düsseldorf Hbf
60 min
RE 13 Maas-Wupper-Express:
Hamm (Westf) – Bönen – Unna – Holzwickede – Schwerte (Ruhr) – Hagen Hbf – Ennepetal (Gevelsberg) – Schwelm – Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Vohwinkel – Düsseldorf Hbf – Neuss Hbf – Mönchengladbach Hbf – Viersen – Dülken – Boisheim – Breyell – Kaldenkirchen – Venlo
60 min
RB 35 Der Weseler:
Emmerich – Praest – Millingen (b Rees) – Empel-Rees – Haldern (Rheinl) – Mehrhoog – Wesel-Feldmark – Wesel – Friedrichsfeld (Niederrhein) – Voerde (Niederrhein) – Dinslaken – Oberhausen-Holten – Oberhausen-Sterkrade – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Benrath – Leverkusen Mitte – Köln-Mülheim – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf
60 min (nur Werktags-HVZ)
einmal täglich in Lastrichtung (Düsseldorf-Köln)
RB 38 Erft-Bahn:
Düsseldorf Hbf – Neuss Hbf – Holzheim (b. Neuss) – Kapellen-Wevelinghoven – Grevenbroich – Gustorf – Frimmersdorf – Bedburg (Erft) – Glesch – Pfaffendorf – Zieverich – Bergheim (Erft) – Quadrath-Ichendorf – Horrem – Köln-Ehrenfeld – Köln Hbf  – Köln Messe/Deutz
60 min

S-Bahn[Bearbeiten]

Die Linie S7 bedient den Düsseldorfer Hauptbahnhof nur montags bis freitags morgens mit zwei Fahrten nach Düsseldorf und nachmittags mit zwei Fahrten nach Remscheid.

Linie Verlauf Takt
NRW S1.svg Solingen Hbf – Solingen Vogelpark – Hilden Süd – Hilden – Düsseldorf-Eller – Düsseldorf-Eller Mitte – Düsseldorf-Oberbilk – Düsseldorf Volksgarten – Düsseldorf Hbf  – Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Zoo – Düsseldorf-Derendorf – Düsseldorf-Unterrath – Düsseldorf Flughafen – Angermund – Duisburg-Rahm – Duisburg-Großenbaum – Duisburg-Buchholz – Duisburg-Schlenk – Duisburg Hbf – Mülheim (Ruhr)-Styrum – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen-Frohnhausen – Essen West – Essen Hbf – Essen-Steele – Essen-Steele Ost – Essen-Eiberg – Wattenscheid-Höntrop – Bochum-Ehrenfeld – Bochum Hbf – Bochum-Langendreer West – Bochum-Langendreer – Dortmund-Kley – Dortmund-Oespel – Dortmund Universität – Dortmund-Dorstfeld Süd – Dortmund-Dorstfeld – Dortmund Hbf  20 min
NRW S6.svg Essen Hbf – Essen Süd – Essen-Stadtwald – Essen-Hügel – Essen-Werden – Kettwig – Kettwig Stausee – Hösel – Ratingen Ost – Düsseldorf-Rath – Düsseldorf-Rath Mitte – Düsseldorf-Derendorf – Düsseldorf Zoo – Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Volksgarten – Düsseldorf-Oberbilk – Düsseldorf-Eller Süd – Düsseldorf-Reisholz – Düsseldorf-Benrath – Düsseldorf-Garath – Düsseldorf-Hellerhof – Langenfeld-Berghausen – Langenfeld (Rheinl) – Leverkusen-Rheindorf – Leverkusen-Küppersteg – Leverkusen Mitte – Leverkusen Chempark – Köln-Stammheim – Köln-Mülheim – Köln-Buchforst – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln Hansaring – Köln-Nippes – Köln-Worringen 20 min
NRW S7.svg Mo-Fr einmal morgens nach Düsseldorf und mittags nach Remscheid:
Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Eller Mitte – Hilden – Solingen Hbf  – Solingen Grünewald – Solingen Mitte – Remscheid-Güldenwerth – Remscheid Hbf – Remscheid-Lennep
Im Berufsverkehr zwei Fahrten je Richtung
NRW S8.svg Hagen Hbf – Hagen-Wehringhausen – Hagen-Heubing – Hagen-Westerbauer – Gevelsberg-Knapp – Gevelsberg Hbf – Gevelsberg-Kipp – Gevelsberg West – Schwelm – Schwelm West – Wuppertal-Langerfeld – Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Barmen – Wuppertal-Unterbarmen – Wuppertal Hbf – Wuppertal-Steinbeck – Wuppertal Zoologischer Garten – Wuppertal-Sonnborn – Wuppertal-Vohwinkel – Gruiten – Hochdahl-Millrath – Hochdahl – Erkrath – Düsseldorf-Gerresheim – Düsseldorf-Flingern – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Friedrichstadt – Düsseldorf-Bilk – Düsseldorf Völklinger Straße – Düsseldorf-Hamm – Neuss Rheinpark-Center – Neuss Am Kaiser – Neuss Hbf – Büttgen – Kleinenbroich – Korschenbroich – Mönchengladbach-Lürrip – Mönchengladbach Hbf 20 min (M'gladbach Hbf–W-Oberbarmen)
20/40 min (W-Oberbarmen–Hagen Hbf)
NRW S11.svg Düsseldorf Flughafen Terminal – Düsseldorf-Unterrath – Düsseldorf-Derendorf – Düsseldorf Zoo – Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Friedrichstadt – Düsseldorf-Bilk – Düsseldorf Völklinger Straße – Düsseldorf-Hamm – Neuss Rheinpark-Center – Neuss Am Kaiser – Neuss Hbf – Neuss Süd – Norf  – Neuss-Allerheiligen – Nievenheim – Dormagen – Dormagen Chempark – Köln-Worringen  – Köln-Blumenberg – Köln-Chorweiler Nord – Köln-Chorweiler – Köln Volkhovener Weg – Köln-Longerich – Köln Geldernstr./Parkgürtel – Köln-Nippes – Köln Hansaring – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz – Köln-Buchforst – Köln-Mülheim – Köln-Holweide – Köln-Dellbrück – Duckterath – Bergisch Gladbach 20 min
NRW S28.svg Regiobahn:
Kaarster See – Kaarster Bahnhof – Kaarst Mitte/Holzbüttgen – IKEA Kaarst – Neuss Hbf – Neuss Am Kaiser – Neuss Rheinpark-Center – Düsseldorf-Hamm – Düsseldorf Völklinger Straße – Düsseldorf-Bilk – Düsseldorf-Friedrichstadt – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Flingern – Düsseldorf-Gerresheim – Erkrath Nord – Neanderthal – Mettmann Zentrum – Mettmann Stadtwald
20 min
NRW S68.svg Wuppertal-Vohwinkel – Gruiten – Hochdahl-Millrath – Hochdahl – Erkrath – Düsseldorf-Gerresheim – Düsseldorf-Flingern – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Volksgarten – Düsseldorf-Oberbilk – Düsseldorf-Eller Süd – Düsseldorf-Reisholz – Düsseldorf-Benrath – Düsseldorf-Garath – Düsseldorf-Hellerhof – Langenfeld-Berghausen – Langenfeld (Rheinl) Verstärkerfahrten


Bahnsteig des U-Bahnhofs

Zentraler Omnibusbahnhof Düsseldorf[Bearbeiten]

Nördlich des westlichen Bahnhofsvorplatz befindet sich in der Worringer Straße der ZOB Düsseldorf Hauptbahnhof. Er ist der Ausgangspunkt für die Fernbuslinien.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Volkmar Grobe: Stadtbahn Düsseldorf. Von den Anfängen des spurgeführten Verkehrs zur städteverbindenden Schnellbahn. EK-Verlag, Freiburg 2008, ISBN 978-3-88255-848-7.
  • Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 465.
  • Wernher Witthaus: Kampf um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. In: Die Baugilde. Jg. 12, 1930, Heft 16, S. 1489–1491.
  • P. R.: Kritisches zum Reichsbahnprojekt Hauptbahnhof Düsseldorf. In: Die Baugilde. Jg. 12, 1930, Heft 18, S. 1717–1719.
  • Roland Kanz, Jürgen Wiener (Hrsg.): Architekturführer Düsseldorf. Dietrich Reimer, Berlin 2001, ISBN 3-496-01232-3, S. 68, Objektnr. 94.
  • Wm. T. Mulvany: Die Anlage eines Central-Bahnhofs und die Gestaltung des Eisenbahnnetzes in und um Düsseldorf nach Verstaatlichung der Eisenbahnen : mit Rücksicht auf den internationalen Verkehr und die Verbindung mit dem Rhein. Michels, Düsseldorf 1880. (Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf)
  • Udo Kandler: Verkehrsknoten Düsseldorf. EK-Verlag, Freiburg 2014, ISBN 978-3-8446-6204-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Düsseldorf Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

NRWbahnarchiv von André Joost:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf: Kleine Stadtgeschichte Düsseldorfs – Der Hauptbahnhof. Abgerufen am 13. August 2009.
  2. Information DB Autozug-Terminal Düsseldorf Hbf.
  3. Düsseldorf Hauptbahnhof – Tor zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Information auf deutschebahn.com, abgerufen am 18. März 2011.
  4.  Ralph Seidel: Der Einfluss veränderter Rahmenbedingungen auf Netzgestalt und Frequenzen im Schienenpersonenfernverkehr Deutschlands. Dissertation an der Universität Leipzig. Leipzig 2005, S. 46.