Theodor Hugues (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Haus Scheer, Eichstätt

Theodor Hugues (* 15. Januar 1937 in Würzburg; † 18. Juni 2022)[1] war ein deutscher Architekt und Universitätsprofessor.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodor Hugues studierte Architektur an der Technischen Universität München, unter anderem bei Hans Döllgast. Zwischen 1962 und 1971 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Entwerfen und Raumkunst und promovierte 1973 über »Die altengerechte Wohnung«. Von 1977 bis 1982 hatte er ein gemeinsames Büro mit Michael Gaenssler. Er war seit 1986 Mitglied im Bund Deutscher Architekten und seit 2003 im Vorstand der Bayerische Architektenkammer. Von 1979 bis 2002 war Hugues Professor an der Technischen Universität München und hatte dort den Lehrstuhl für Entwerfen, Hochbaukonstruktion und Baustoffkunde inne.[2]

Die Beisetzung des im Alter von 85 Jahren verstorbenen Theodor Hugues erfolgte am 29. Juni 2022 auf dem Westfriedhof München.[3]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus, Pförring

Hugues Bauten wurden von den Architekturfotografen Sigrid Neubert und Josef Fiedler fotografiert.[4]

als Mitarbeiter von Johannes Ludwig:

  • 1967–1970: Geschäftshaus – Lindwurmstraße, München[5]

in Arbeitsgemeinschaft mit Michael Gaenßler:

eigene Arbeiten:

in Arbeitsgemeinschaft mit Seifert Hugues Architekten GmbH:

  • 2009: Institutsbauten Finanzwirtschaftsinformatik und Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer, Universität Augsburg

Ehrungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgendes Bauwerk ist vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Baudenkmal eingetragen:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985
  • als Herausgeber: Natursteinführer München.
  • Universitätsstadt Eichstätt (Hrsg.): Altes Stadttheater Eichstätt. Eichstätt 1988
  • Frank Seehausen: Sigrid Neubert – Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne. München 2018, ISBN 978-3-7774-3036-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Theodor Hugues – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Todesanzeige in Süddeutsche Zeitung, 25./26. Juni 2021, S. 28; online auf trauer.sueddeutsche.de, abgerufen am 25. Juni 2022.
  2. Theodor Hugues – Bauen und Lehren auf ar.tum.de vom 19. Januar 2017, abgerufen am 27. Juni 2022
  3. Traueranzeige auf SZ Gedenken, abgerufen am 25. Juni 2022
  4. Bildergalerie zu: Architekturfotografie im Lechner Museum Ingolstadt / Nach dem Krieg mit Sigrid Neubert - Architektur und Architekten - News / Meldungen / Nachrichten - BauNetz.de. Abgerufen am 5. April 2021.
  5. Prof. Johannes Ludwig. In: Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der Technischen Universität München (Hrsg.): Zwischen Transformation und Tradition. Städtebau in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Festschrift für Gerd Albers zum 60. Geburtstag) München 1979, S. 76–81.
  6. Universitätsstadt Eichstätt (Hrsg.): Altes Stadttheater Eichstätt. Eichstätt 1988
  7. mediaTUM - Medien- und Publikationsserver. Abgerufen am 17. August 2021.
  8. mediaTUM - Medien- und Publikationsserver. Abgerufen am 17. August 2021.
  9. Neuburg: Die Schrannenhalle und ihr Architekt. Abgerufen am 5. April 2021.
  10. Kunstförderpreis. Abgerufen am 27. Juni 2022.
  11. Preisträger BDA Preis Bayern 1975: Rudolf Alexander Schröder-Haus, Bergen. Abgerufen am 17. August 2021.
  12. TU München ehrt verdiente Mitarbeiter: Carl-Max-von-Bauernfeind-Medaille für Theodor Hugues auf idw-online.de vom 7. Dezember 1998, abgerufen am 5. April 2021
  13. Baukultur in Bayern auf dbz.de vom 22. Januar 2018, abgerufen am 5. April 2021
  14. DenkmalAtlas 2.0. Abgerufen am 9. Oktober 2021.