Thomas Wörle

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Thomas Wörle
Thomas Woerle vor dem BL-Spiel FCB gg. SGS Essen Muenchen-1.jpg
Als Trainer beim FC Bayern München (2017)
Personalia
Geburtstag 11. Februar 1982
Geburtsort KrumbachDeutschland
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1997 TSG Tannhausen
1997–1998 VfB Stuttgart
1998–2000 FC Augsburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2002 FC Augsburg 81 (4)
2002–2003 TSV Krumbach ? (?)
2003–2005 1860 München II 65 (4)
2005–2008 Kickers Offenbach 85 (4)
2008–2010 SpVgg Greuther Fürth 12 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Deutschland Jugend 30
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010– FC Bayern München (Frauen)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Thomas Wörle (* 11. Februar 1982 in Krumbach (Schwaben)) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Mittelfeldspieler.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wörle begann seine Fußballkarriere bei der TSG Thannhausen im Landkreis Günzburg und wechselte 1997 in die Jugendabteilung des VfB Stuttgart. Nach zwei Spielzeiten wechselte er in die Jugendabteilung des FC Augsburg, in der er bis zum Jahr 2000 blieb. Als B-Jugendlicher absolvierte er 30 Jugendländerspiele für den DFB. Zur Saison 2000/01 rückte er in die erste Mannschaft auf, bestritt in drei Spielzeiten 81 Spiele in der Oberliga Bayern und erzielte vier Tore.

In seine Geburtsstadt zurückgekehrt, spielte er von 2002 bis 2003 für den TSV Krumbach, bevor er vom TSV 1860 München für deren Amateurmannschaft verpflichtet wurde. In der Saison 2003/04 bestritt er alle 34 Oberligaspiele und erzielte zwei Tore. Sein Debüt gab er am 26. Juli 2003 (1. Spieltag) beim 3:2-Sieg im Auswärtsspiel gegen den FC Ismaning; sein erstes Tor erzielte er am 4. Oktober 2003 (13. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen die SpVgg Bayern Hof mit dem Treffer zum Endstand in der 42. Minute. Als Meister der Oberliga Bayern stieg er mit der Mannschaft in die Regionalliga Süd auf, in der er 31 von 34 Ligaspiele bestritt und zwei Tore erzielte.

Zur Saison 2005/06 wurde er vom Zweitligisten Kickers Offenbach verpflichtet, für den er in drei Spielzeiten 85 Ligaspiele bestritt und vier Tore erzielte. In seiner ersten Saison wurde er dabei als großer Gewinner der Saison bezeichnet (kicker). Am 7. August 2005 (1. Spieltag) erzielte er bei seinem Debüt das 2:1-Siegtor per Kopf in der 87. Minute im Auswärtsspiel gegen Hansa Rostock – sechs Minuten nach seiner Einwechslung für Ramazan Yıldırım.

Zur Saison 2008/09 wechselte er zum Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth, für den er zwölfmal zum Einsatz kam. Am Saisonende beendete er aus gesundheitlichen Gründen seine Spielerkarriere.

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2010/11 übernahm er den Trainerposten bei der Frauenfußballabteilung des FC Bayern München.[1]

In seiner ersten Trainersaison gewann er mit der Mannschaft 2011 den Bundesliga-Cup und führte sie auf den fünften Tabellenplatz, in der Folgesaison auf den sechsten. Nach zwei vierten Plätzen 2013 und 2014, stets hinter den Meisterschaftsfavoriten VfL Wolfsburg, 1. FFC Frankfurt und 1. FFC Turbine Potsdam, gewann er mit einer neu zusammengestellten Mannschaft mit Spielerinnen aus zehn Nationen am 10. Mai 2015 (22. Spieltag) ungeschlagen die zweite Meisterschaft nach 39 Jahren. Mit dem neuen Bundesligarekord von 40 Spielen ohne Niederlage hintereinander konnte er folglich auch frühzeitig die zweite Meisterschaft mit dem FC Bayern München feiern.

Erfolge als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wörles Schwester Tanja spielte für den Frauen-Bundesligisten FC Bayern München Fußball. Trainiert wurde die Mannschaft bis zur Saison 2010/11 von Günther Wörle, dem Vater von Tanja und Thomas Wörle. Bei der Wahl zum besten Frauen-Fußballtrainer (FIFA World Coach Women’s Football 2015) erreichte er nach drei Nationaltrainer/innen als bester Vereinstrainer den 4. Platz.

Wörle studierte parallel zur Fußballkarriere Betriebswirtschaft an der Universität in Augsburg, das er mit dem Vordiplom beendete.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thomas Wörle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sohn ersetzt Vater, Sueddeutsche.de vom 8. Mai 2010 (Memento vom 15. Juni 2010 im Internet Archive)