Thomatal

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Thomatal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Thomatal
Thomatal (Österreich)
Thomatal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Tamsweg
Kfz-Kennzeichen: TA
Fläche: 75,68 km²
Koordinaten: 47° 4′ N, 13° 45′ OKoordinaten: 47° 4′ 17″ N, 13° 44′ 55″ O
Höhe: 1030 m ü. A.
Einwohner: 326 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 5592
Vorwahl: 06476
Gemeindekennziffer: 5 05 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Thomatal 1
5592 Thomatal
Website: www.thomatal.at
Politik
Bürgermeister: Valentin König (Liste Thomatal)
Gemeinderat: (2014)
(9 Mitglieder)
5
4
Insgesamt 9 Sitze
  • LT: 5
  • FPÖ: 4
Lage der Gemeinde Thomatal im Bezirk Tamsweg
GöriachLessachMariapfarrMauterndorfMuhrRamingsteinSankt Andrä im LungauSankt Margarethen im LungauSankt Michael im LungauTamswegThomatalTwengUnternbergWeißpriachZederhausSalzburgLage der Gemeinde Thomatal im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Thomatal ist eine der 15 Gemeinden im Bezirk Tamsweg (= Lungau), Salzburg in Österreich mit 326 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde ist seit 1891 selbstständig, liegt auf 1050 m Seehöhe und umfasst 75,68 km².

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Thomatal liegt in der Talfurche zwischen dem Schwarzenberg und den Lungauer Nockbergen im Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge. Der Schönfeldsattel bildet einen Übergang in die Krems (Kärnten).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in zwei Katastralgemeinden bzw. gleichnamige Ortschaften (Fläche 2016[1], Bevölkerung am 1. Jänner 2017[2]):

  • Bundschuh (5.118,19 ha, 32 Einw.)
  • Thomatal (2.453,06 ha, 294 Einw.)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tal wurde in einem Kaufvertrag des Erzbischofs Wichard von Pohlheim erstmals schriftlich erwähnt. Funde von Tempelresten weisen auf eine Verehrung des nordischen Sonnengottes Mithras hin.

Thomatal hat eine lange Bergbautradition. Ein aufmerksamer Beobachter entdeckte Zeugnisse vergangener Tage, wie z. B. den Hochofen mit seinem Museum.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pfarrhof
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Thomatal
  • Pfarrkirche zum hl. Georg; Wallfahrtskirche, erstmals 1470 erwähnt
  • Hochofen in Bundschuh
  • Burgruine Edenvest

An den berühmtesten Pfarrer des Lungaues Valentin Pfeifenberger erinnert eine Statue vor der Pfarrkirche, sie zeigt den Pfarrer beim Palmsonntagsumzug mit dem Esel.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende Jänner 1962 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Sankt Michael im Lungau, seit Februar 1962 ist sie Teil des Gerichtsbezirks Tamsweg.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage des Ortes ist ideal als Startpunkt für Wanderungen in der einzigartigen Gebirgslandschaft oder zum erholsamen Urlaub. Im Wintersportgebiet Schönfeld (1740 m) kann man Tourengehen oder auf der Höhenloipe langlaufen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Thomatal hat neun Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

  • 5 Liste Thomatal
  • 4 FPÖ

Direkt gewählter Bürgermeister ist Valentin König (Liste Thomatal).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at thomatal.png

Blasonierung (Wappenbeschreibung):

Im blauen Schild auf grünem Dreiberg ein silberner, runder Schmelzofen, aus dem oben drei Flammen lodern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thomatal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  2. Bevölkerung am 1. Jänner 2017 nach Ortschaften (Excel-Datei, 835 KB); abgerufen am 15. Juni 2017