Utzenaich

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Utzenaich
Wappen von Utzenaich
Utzenaich (Österreich)
Utzenaich
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 20,34 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 13° 28′ O48.27638888888913.461111111111398Koordinaten: 48° 16′ 35″ N, 13° 27′ 40″ O
Höhe: 398 m ü. A.
Einwohner: 1.533 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4972
Vorwahl: 07751
Gemeindekennziffer: 4 12 33
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmark 3
4972 Utzenaich
Website: www.utzenaich.at
Politik
Bürgermeister: Karl Ehwallner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
11 ÖVP, 5 FPÖ, 3 SPÖ
Lage der Gemeinde Utzenaich im Bezirk Ried im Innkreis
Andrichsfurt Antiesenhofen Aurolzmünster Eberschwang Eitzing Geiersberg (Oberösterreich) Geinberg Gurten Hohenzell Kirchdorf am Inn Kirchheim im Innkreis Lambrechten Lohnsburg am Kobernaußerwald Mehrnbach Mettmach Mörschwang Mühlheim am Inn Neuhofen im Innkreis Obernberg am Inn Ort im Innkreis Pattigham Peterskirchen Pramet Reichersberg Ried im Innkreis Schildorn Senftenbach St. Georgen bei Obernberg am Inn St. Marienkirchen am Hausruck St. Martin im Innkreis Taiskirchen im Innkreis Tumeltsham Utzenaich Waldzell Weilbach Wippenham OberösterreichLage der Gemeinde Utzenaich im Bezirk Ried im Innkreis (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Utzenaich (Bairisch: Ùtznoa) ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 1533 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) etwa 7 km nördlich von Ried. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Geografie[Bearbeiten]

Utzenaich liegt auf 398 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,1 km, von West nach Ost 5,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 20,2 km². 8,9 % der Fläche sind bewaldet, 81,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

St. Martin Lambrechten
Nachbargemeinden Taiskirchen im Innkreis
Aurolzmünster Andrichsfurt

Gliederung[Bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind Aigen, Albertsedt, Antiesen, Dann, Dietarding, Dobl, Dulmading, Etting, Flöcklern, Gaisbach, Gunderpolling, Himmelreich, Murau, Rabenfurt, Reschenedt, Stelzham, Straß, Unterhaselberg, Utzenaich, Weilbolden, Wilhelming, Wimm, Windhag, Wohlmuthen, Wolfstraß.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Unter blauem Schildhaupt, darin eine silberne Bachforelle, in Gold ein grüner, schräglinks gestellter, blätterloser Zweig mit drei Eicheln. Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb

Geschichte[Bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Schloss Utzenaich
Edelsitz Murau

Im Oktober 1944 wurde im Ortsteil Wilhelming ein "fremdvölkisches Kinderheim" eingerichtet, in dem Kinder, die man ausländischen Zivilarbeiterinnen ("Ostarbeiterinnen") abgenommen hatte, untergebracht wurden. 34 von 60 Säuglingen starben bis zum 9. Mai 1945 an mangelhafter Versorgung und Unterernährung.[1]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Karl Ehwallner von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.385 Einwohner, 2001 dann 1.499 Einwohner. Viele Neuansiedlungen ließen die Einwohnerzahl seit 2001 ständig steigen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Utzenaich

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Utzenaich arbeitet seit Mai 2009 die erste "Grüne Bioraffinerie" Österreichs. In dieser Demonstrationsanlage wird Grassilage in seine Bestandteile aufgetrennt, um Milchsäure und Aminosäuren zu gewinnen. Aus den Rückständen wird Biogas gewonnen. Die Kapazität der Anlage beträgt eine Tonne Silage pro Stunde.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.kirchenzeitung.at/newsdetail/rubrik/orte-der-erinnerung/
  2. Weltweit erste Grüne Bioraffinerie für Grassilage eröffnet. Abgerufen am 19. Juni 2009.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Utzenaich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien