Veronika Eberle

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Veronika Eberle (* 26. Dezember 1988 in Donauwörth) ist eine deutsche Geigerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veronika Eberle wurde als Tochter eines musikalischen Ärztepaares geboren[1] und erhielt dort seit dem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht. Frühe Lehrer waren Olga Voitova am Richard-Strauss-Konservatorium München und Christoph Poppen. Von 2001 bis 2012 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Ana Chumachenco[2] und legte während dieser Zeit 2008 am Gymnasium Donauwörth das Abitur ab.

Seit ihrem Debüt im Alter von zehn Jahren mit den Münchner Symphonikern konzertierte sie mit bedeutenden Orchestern wie unter anderem den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Concertgebouw-Orchester, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Gewandhausorchester, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem NDR Sinfonieorchester, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Frankfurter Museumsorchester, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem NHK-Sinfonieorchester, den Prager Symphonikern, dem Sinfonieorchester Liechtenstein oder den Rotterdams Philharmonisch Orkest. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Simon Rattle, Bernard Haitink, Kent Nagano, Andris Nelsons, Roger Norrington, Eiji Ōue, Paavo Järvi, Fabrice Bollon, Michael Sanderling, Marek Janowski, Eliahu Inbal, Robin Ticciati, Yannick Nézet-Séguin, und Yakov Kreizberg zusammen.[2]

Hinzu kamen Auftritte bei unter anderem bei den Salzburger Osterfestspielen,[3] dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn, den Dresdner Musikfestspielen und im Künstlerhaus Boswil. In der Saison 2008/2009 gab sie ihre Debüt in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall[4] und im Herkulessaal. Von 2009 bis 2012 war Eberle Künstlerin der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund.[2] Im Jahr 2011 war sie Artist in Residence beim Heidelberger Frühling[5] und 2018/2019 bei der Jenaer Philharmonie.[2]

Ihre Kammermusikpartner waren unter anderem Lars Vogt, Antoine Tamestit, Gautier Capuçon, Edicson Ruiz, Shai Wosner,[2] Christian Tetzlaff, Gustav Rivinius, Renaud Capuçon, Tatjana Masurenko und Oliver Schnyder.

Bis 2009 spielte Eberle die Violine Giovanni Battista Guadagnini ex Adolf Busch aus dem Jahre 1783, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.[6] Heute spielt sie die Stradivari Dragonetti aus dem Jahr 1700, die ihr durch die Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.[2]

Preise und Förderungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Juliane Primus: Schon mit fünf hing ihr Himmel voller Geigen. In: B.Z. Berlin. 7. Januar 2016, abgerufen am 8. Juni 2021.
  2. a b c d e f Veronika Eberle. In: Münchner Philharmoniker. Abgerufen am 8. Juni 2021.
  3. a b Klassik Heute: Veronika Eberle. Abgerufen am 8. Juni 2021.
  4. Veronika Eberle, Oliver Schnyder. In: Carnegie Hall. Archiviert vom Original am 24. Dezember 2010; abgerufen am 5. März 2021 (englisch).
  5. Festivalfinale: Die Geschöpfe des Prometheus. In: Heidelberger Frühling. Abgerufen am 8. Juni 2021.
  6. Deutsche Stiftung Musikleben: Veronika Eberle (Stand: 10. Januar 2010)
  7. Laeusthalle: Die Geigerin Veronika Eberle gibt ihr »Hamburg-Debüt«. In: Hamburger Morgenpost. 14. September 2006, abgerufen am 8. Juni 2021.
  8. Hochschule für Musik und Theater München: Bayerischer Kunstförderpreis für Veronika Eberle (Stand: 10. Januar 2010)
  9. Deutsche Stiftung Musikleben: Veronika Eberle (Stand: 10. Januar 2010)
  10. Borletti-Buitoni Trust: Veronika Eberle (Stand: 10. Januar 2010)
  11. Veronika Eberle mit dem 'Kulturpreis Bayern' ausgezeichnet. In: Pizzicato. 27. Oktober 2017, abgerufen am 8. Juni 2021.