Victor Seifert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Victor Heinrich Seifert (* 19. Mai 1870 in Döbling, heute zu Wien; † 1953 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer. Er war nach dem Ersten Weltkrieg neben Hans Dammann und Hermann Hosaeus einer der meistbeschäftigten Bildhauer, die für deutsche Städte und Orte Kriegerdenkmäler schufen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victor Seifert war ein Sohn des Garteninspektors Franz Seifert und dessen Ehefrau Franziska Seifert geb. Franz. Er besuchte Schulen in Wien und München und studierte am Kunstgewerbemuseum Wien. Zu weiteren Studien ging er an die Berliner Kunstakademie. Er studierte bei Ernst Herter, Ludwig Manzel und Peter Breuer. Studienreisen führten ihn 1903 nach Paris, 1905 nach Italien und 1910 nach Brüssel und London. Um 1930 wohnte er im Haus Lietzenburger Straße 31 in Berlin, spätestens zu dieser Zeit führte er den Titel Professor.[1] Eine Lehrtätigkeit Seiferts ist jedoch nicht bekannt.

Seifert war Mitglied der Künstler-Genossenschaft und des Künstlervereins der Bildhauer. Am 25. Mai 1909 heiratete er Frieda Deditius und hatte mit ihr den Sohn Wolfgang.

Werke (Öffentliche Denkmäler)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

„Die Trinkende“, Rostock (2009)
Luftschiffer-Denkmal in Berlin (2011)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Victor Seifert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dresslers Kunsthandbuch, 9. Ausgabe, Band 2. Berlin 1930, Seite 945 f.
  2. Seydewitz-Denkmal in Reichenbach/O.L. Abgerufen am 6. April 2015.
  3. A. Kirchner: Chronik von Reichenbach O.-Laus. 1931, S. 41.