Volda

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Volda
Volda (Norwegen)
Volda
Volda
Basisdaten
Kommunennummer: 1577
Provinz (fylke): Møre og Romsdal
Verwaltungssitz: Volda
Koordinaten: 62° 9′ N, 6° 5′ OKoordinaten: 62° 9′ N, 6° 5′ O
Fläche: 876,87 km²
Einwohner: 10.473 (27. Feb. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Sølvi Dimmen (Sp) (2020)
Lage in der Provinz Møre og Romsdal
Lage der Kommune in der Provinz Møre og Romsdal

Volda ist ein Ort und eine Kommune des norwegischen Fylke Møre og Romsdal. Das Verwaltungszentrum der Kommune ist Volda.

Die höchste Erhebung ist der 1482 Meter hohe Kyrkjefjellet, die größte Wasserfläche im Binnenland ist der Hornindalsvatnet. Am Bjørkedalsvatnet liegt das bekannte Bootsbauerdorf Bjørkedal.

Benachbarte Kommunen sind Ørsta, Ulstein und Vanylven sowie die Kommunen Stryn und Stad des angrenzenden Fylke Vestland.

Zum 1. Januar 2020 kam die Kommune Hornindal aus dem aufgelösten Fylke Sogn og Fjordane zu Volda. Dadurch wuchs Volda von 656,49 km² auf 876,87 km².

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt Volda befindet sich die 1994 gegründete staatliche Hochschule Høgskulen i Volda (vorher Møre og Romsdal Distriktshøgskule). Schon in den Jahrzehnten davor hatte Volda eine große Bedeutung durch die 1895 gegründete Lærerskule vor allem für die Lehrerausbildung und durch Voldens høiere Almueskole, die von 1861 bis 1880 bestand.[2]

Begünstigt wurde dies durch die Rolle der Gemeinde für die Geschichte der norwegischen Lokalpresse. Hier entstand durch den Lensmann und Buchdrucker Sivert Knudsen Aarflot und dessen Sohn Rasmus 1810 mit dem Norsk Landboeblad die erste Lokalzeitung des Landes.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volda liegt an der Europastraße 39. Rund vier Kilometer nördlich der Stadt befindet sich der Flughafen Ørsta-Volda, Hovden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Volda Kyrkje ist eine 1932 in Volda erbaute Kreuzkirche mit einer Furtwänglerorgel.
  • Das Freilichtmuseum Volda Bygdetun in Volda.
  • Die hölzerne Dalsfjord Kyrkje ist eine 1910 erbaute Kreuzkirche mit 400 Sitzplätzen in Dalsfjord.
  • Das Aarflotmuseet ist ein Museum mit eigener Druckerei in Eikset.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Volda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisk sentralbyrå – Befolkning
  2. Peder Bergem (Red.): Forkynning, Felleskap, Forsking. Volda Lærarskule 1895–1995. Høgskulen i Volda, 1995, ISBN 82-993590-0-7.
  3. Eckart Klaus Roloff: Als Gutenberg nach Volda kam. Die norwegische Provinz Møre og Romsdal – ein Paradies für Pressehistoriker, Zeitungsstatistiker und Journalistenausbilder. In: Beate Schneider, Kurt Reumann, Peter Schiwy (Hrsg.): Publizistik. Beiträge zur Medienentwicklung. UVK, Konstanz 1995, ISBN 3-87940-551-4, S. 353–371.