Wave (Album)

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Wave
Studioalbum von Ufo361

Veröffent-
lichung(en)

9. August 2019

Label(s) Stay High (Groove Attack)

Genre(s)

Hip-Hop

Titel (Anzahl)

17

Laufzeit

52:21

Produktion

The Cratez,Ufo361,Sam Salam,Özgür Bayraktar,AT Beatz,Jimmy Tirrio,Sonus030,FNSHRS,Murda Beatz,X-Plosive,North,A-Boom,SLS,Al B Smoov,Hurtboy AG und Funke

Chronologie
VVS
(2018)
Wave Rich Rich
(2020)
Singleauskopplungen
17. März 2019 Pass auf wen du liebst
26. April 2019 Next (feat. RIN)
17. Mai 2019 Gib Gas (feat. Luciano)
7. Juni 2019 Irina Shayk
28. Juni 2019 Shot (feat. Data Luv)
19. Juli 2019 On Time (feat. Gunna)
26. Juli 2019 Nummer (feat. RAF Camora)

Wave (Eigenschreibweise: WAVE) ist das dritte Studioalbum des Berliner Rappers Ufo361. Es erschien am 9. August 2019 über dessen Label Stay High und wird von Groove Attack vertrieben. Als Executive Producer des Albums fungierten The Cratez.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2018 erklärte Ufo361 via Instagram, dass er nach dem Album VVS seine aktive Musikkarriere beendet. Grund sei hauptsächlich seine Familie. Es folgte eine Inszenierung seines Todes, wobei auch eine gespielte Beerdigung Teil davon war. Auf seinem Abschlusskonzert in der Berliner Columbiahalle am 3. November 2018 verkaufte er T-Shirts mit Grabsteinen und erklärte auch auf Instagram, dass der Rapper Ufo361 verstorben sei.[1]

Zwischenzeitlich kündigte er an, unter dem neuen Namen KAISER zurückzukehren.[2]

Am 17. März 2019 veröffentlichte er Pass auf wen du liebst als erste Single des Albums und beendete damit seine musikalische Abstinenz.

Covergestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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(Bitte Urheberrechte beachten)

Das Cover zeigt einen aus dem Wasser springenden Delfin mit rosa leuchtenden Augen und im Hintergrund eine große Welle, wobei das Wasser in dunkelgrünen Tönen gehalten ist. In der linken unteren Ecke ist der Titel des Albums in verzerrten Buchstaben und unten rechts das Logo des Rappers in weißen Lettern dargestellt. Das Cover wurde, wie auch die Cover aller Singleauskopplungen, von dem Berliner Designer Bastian Wienecke erstellt.[3]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WAVE 
Nr.TitelProduktionLänge
1.WaveThe Cratez, Sam Salam, Özgür Bayraktar2:29
2.Richard MillieThe Cratez, AT Beatz, Jimmy Torrio2:39
3.Shot (feat. Data Luv)The Cratez, AT Beatz, Jimmy Torrio, Sonus0303:44
4.On Time (feat. Gunna)The Cratez3:42
5.Irina ShaykThe Cratez, Sonus030, FNSHRS.2:27
6.Next (feat. RIN)Murda Beatz, The Cratez, Sonus0302:44
7.Monster (feat. Kontra K)The Cratez, Jimmy Torrio3:22
8.Warum willst du michThe Cratez, Sonus0304:03
9.Lost (feat. Yung Hurn)The Cratez, Sam Salam3:58
10.04:30The Cratez, Sonus0303:16
11.Nummer (feat. RAF Camora)The Cratez, X-Plosive3:02
12.Pass auf wen du liebstThe Cratez, AT Beatz, Sonus0303:29
13.Swiss Made (feat. KC Rebell)SLS, North, A-Boom3:02
14.Gib Gas (feat. Luciano)The Cratez, AT Beatz, Sonus0302:53
15.Nike LegginsThe Cratez, Al B Smoov, Funke, Hurtboy AG3:00
16.PoseidonThe Cratez1:44
17.Keiner da, wenn du suchstThe Cratez, AT Beatz2:47
Gesamtlänge:52:21

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album erhielt von Kritikern gemischte Reaktionen. Mirco Leier von Laut.de befand in seiner Kritik, dass die Qualität der einzelnen Tracks stark schwankt. So befand er beispielsweise die Singles Richard Millie und Next als solide, kritisierte aber, dass die zweite Hälfte des Albums übersät sei mit „Peinlichkeiten, Fillern und Schlaftabletten.“[4]

Florian Peking von MZEE bewertet das Album ebenfalls als durchwachsen. Wave biete zwar eine „gewohnt passende musikalische Untermalung“, doch fehle es an der textlichen Tiefe: „Wirklich mitreißen können diese Lyrics aber nicht – zu sehr werden dabei Allgemeinplätze abgehandelt.“[5]

Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts Höchst­platzie­rung Wo­chen
Chart­plat­zie­rungen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[6] 1 (21 Wo.) 21
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[7] 2 (27 Wo.) 27
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[8] 3 (11 Wo.) 11

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ufo361: Ein Abschied wie ein Begräbnis auf laut.de, abgerufen am 17. August 2019
  2. Doch kein Karriereende? Ufo361 nennt sich ab sofort "KAISER" auf bigfm.de, abgerufen am 17. August 2019
  3. „Wave“: Ufo361 veröffentlicht endgültiges Cover auf rap.de, abgerufen am 17. August 2019
  4. Ufo361 – WAVE Kritik auf laut.de, abgerufen am 17. August 2019
  5. Florian Peking: Ufo361 – WAVE – Review. Abgerufen am 30. August 2019 (deutsch).
  6. Ufo361 − Wave. GfK Entertainment, abgerufen am 21. August 2019.
  7. Ufo361 − Wave. Ö3 Austria Top 40, abgerufen am 21. August 2019.
  8. Ufo361 − Wave. Schweizer Hitparade, abgerufen am 21. August 2019.