Werner Scharfenberger

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Werner Scharfenberger (* 25. September 1925 in Regensburg; † 5. Juli 2001 in Lugano) war ein deutscher Schlagerkomponist, Dirigent und Arrangeur.

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 begann Scharfenberger als Jazzpianist bei Schlagzeuger Freddy Brocksiepers Band, 1948 spielte er bei den Continental-Six, 1949 begann er in der Band von Max Greger. Dieser trat zusammen mit Scharfenberger in der Filmkomödie Hallo, Fräulein auf, die am 13. Mai 1949 in die Kinos kam. Hierin spielte Scharfenberger den Teddy. Seine erste Filmmusik lieferte er für das Erotik-Drama Eva und der Frauenarzt ab, das am 30. März 1951 Premiere hatte.

Kompositionen in den 1950er Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikanten-Quartett – Rosa-Rosa-Nina

Werner Scharfenberger schrieb seinen ersten Song als Komponist 1951 unter dem Titel Oh nein, oh nein, Herr Finkenstein, aufgenommen von Kary Barnet (Charlotta Altbeta Tremlová) am 27. Juli 1951 und begleitet vom Orchester Max Greger (Telefunken #11183). Bei einigen Kompositionen legte er sich das Pseudonym Wolfgang Zell zu. Lys Assia nahm am 28. September 1951 den Titel Uhu auf (Decca #43 252). Unter einer alten Weide… komponierte er zusammen mit Walter Brandin für die Geschwister Fahrnberger Anfang 1952 (Decca #43 379), hierin präsentiert Scharfenberger sein eigenes Quartett. Illo Schieder übernahm Wie oft du mich küßt (Polydor #49 366) am 4. Oktober 1954, eine der ersten Kompositionen mit der Schlagertexterin Fini Busch, die sich hier hinter dem Pseudonym Karl Kiesinger verbirgt.

Evelyn Künneke griff Du bist ein Tiger auf (B-Seite von Tick tack Boogie; Polydor #49487), begleitet wiederum vom Orchester Max Greger (April 1955). Der Himmel war noch nie so blau übernahm Gerhard Wendland (28. Februar 1955), der mit Ich komm‘ zurück, ich komme wieder (28. April 1956) und Sag‘, dass Du mich nie vergisst (29. November 1955) gleich mehrere Kompositionen in Auftrag gab. Illo Schieder sang Immer wieder du (13. September 1955) und übernahm Jonny hat Recht (mit Text von Kurt Feltz) am 18. Oktober 1956. Ein weiterer Titel mit einem Text von Kurt Feltz, Rosa-Rosa-Nina (B-Seite von So wird das sein), gesungen vom Musikanten-Quartett und begleitet vom Orchester Adalbert Luczkowski, wurde im April 1956 zu Werner Scharfenbergers erster Hitparadennotiz in Deutschland. Lolitas Der weiße Mond von Maratonga wurde am 8. Mai 1957 aufgenommen (Fini Busch) und in dem Spielfilm Blaue Jungs eingesetzt. Der Titel war nach Veröffentlichung im November 1957 mit einem Rang 2 Scharfenbergers zweite Chartnotierung.

Margot Eskens übernahm Bombalu am 12. Dezember 1956 (mit Feltz), Komm‘ wieder zu mir (25. September 1957; Feltz), Auf ein Wiedersehn (16. November 1956; Feltz), Mario (4. Juni 1958) und Sieben Tage Glück (24. Juli 1958). In jenem Jahr 1958 verfasste Scharfenberger 7 Musiktitel, darunter für Rock’n Roller Ted Herold dessen erste Songs wie So schön ist nur die allererste Liebe (Oktober 1958). Lolita landete mit Addio Amigo (25. November 1957) einen weiteren großen Hit für Scharfenberger (Rang 5). Der bereits hiterfahrene Peter Kraus wurde mit 5 Titeln bedacht, nämlich Sugar-Baby / Ich denk an Dich (Polydor #23391), das im Dezember 1958 auf den Markt kam und bis auf Platz 2 vordrang. Auch die nachfolgenden Singles Ich möchte‘ mit Dir träumen und Teenager-Melodie konnten sich im Januar 1959 in den deutschen Top10 platzieren.

Im Jahr 1959 kamen mindestens 6 Titel mit Scharfenbergers Melodien heraus, darunter für Gus Backus die Titel Honolulu Baby und Thank You. Insgesamt entstanden 3 Songs für Lolita, von denen sich einer als Welthit herausstellen sollte.

Erster Millionenseller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lolitas Produzent Gerhard Mendelson suchte für La Luna noch dringend eine B-Seite, und Fini Busch verfasste mit Scharfenberger eiligst Seemann (deine Heimat ist das Meer), der nach Konsultationen mit Rundfunkstationen als A-Seite ausgewählt wurde. Aufgenommen am 15. Dezember 1959 mit Lolita im Austrophon-Studio Wien und veröffentlicht im Februar 1960, avancierte Seemann (Deine Heimat ist das Meer) / La Luna (Polydor #24 177) mit 2 Millionen weltweit verkaufter Platten zu Scharfenbergers erstem Millionenseller.[1] Trotz des großen Umsatzerfolges musste sich der Song in Deutschland mit Platz 2 der Charts begnügen, blockiert von der Spitzenposition durch Heidi Brühls Millionenseller Wir wollen niemals auseinandergehn. Im August 1960 wurde die Originalaufnahme von Seemann in den USA veröffentlicht. Hiermit gelangte Lolita sogar bis auf Rang 5 der US-Hitparade. Am 4. November 1960 wurde in Hamburg im Mittelteil des Songs eine englisch gesprochene Rezitation von Maureen René hinzugefügt, die nunmehr als Sailor, Your Home is The Sea für den englischsprachigen Markt gepresst wurde.[2] Lolita war die erste Sängerin, die in Deutschland eine Goldene Schallplatte erhielt. Der Song wurde gecovert als Sailor von Petula Clark und Anne Shelton. Clarks englische Version verkaufte nochmals 250.000 Exemplare.

Kompositionen in den 1960er Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1960 erdachte Scharfenberger insgesamt 7 Melodien, darunter befand sich auch der bisher größte Hit von Gus Backus, der im Januar 1961 veröffentlichte Titel Da sprach der alte Häuptling der Indianer (Rang #3), präsentiert im Kinofilm Schön ist die Liebe am Königssee (Premiere am 20. Januar 1961) mit einem Text von Peter Wehle. Mit 3 Titeln wurde erneut Lolita bedacht, Peter Kraus griff Va Bene auf (Rang 6). Der bisher den Scharfenberger-Kompositionen verwehrte erste Rang konnte durch Ted Herold mit Moonlight erreicht werden. Nach ihrem Erscheinen im Mai 1960 konnte die romantische Schlagerballade im August 1960 für 4 Wochen den ersten Rang belegen und wurde über 500.000 Mal verkauft.[3] Der Zeitschrift Automaten-Markt zufolge rangierte Herolds Ballade auf Platz 6 der meistgespielten Singles in Musikautomaten.[4] Sie blieb Herolds erfolgreichster Song und wurde auch seine Erkennungsmelodie.

1961 brachte 15 Titel aus der Feder Scharfenbergers hervor, darunter Connie Francis' Einmal komm‘ ich wieder (Oktober 1961; Rang 16; mit Fini Busch), Backus' Alle Schotten sparen (Dezember 1961; Rang 12), 4 Titel jeweils für Lolita und Peter Kraus. Dessen Schwarze Rose Rosemarie war im November 1961 mit einem Rang 5 seit langem wieder eine hochrangige Platzierung. Vorerst produktivstes Jahr war mit 18 Titeln das Jahr 1962, als Connie Francis im Januar 1962 Wenn Du gehst bis auf Rang 2 transportierte und mit Paradiso (als Wolfgang Zell; August 1962) für zwei Wochen Rang 1 belegte; Gus Backus wurde mit 5 Titeln bedacht.

Für die bis dahin nur in ihrer italienischen Heimat bekannte Mina entstand als erste deutsche Single am 5. Februar 1962 im Wiener Konzerthaus (Studio III) die von Scharfenbergers Orchester in Mollklängen gespielte Melodie zum exotisch klingenden Hit Heißer Sand / Ein treuer Mann, der weltweit rund eine Million Exemplare umsetzte. Unter den fünf für Kraus vorgesehenen Titeln befand sich auch Sweety, das Kraus nach Veröffentlichung im August 1962 einen letzten Tophit bescherte. 1963 kamen nochmals 17 Songs von Scharfenberger heraus, erfolgreichster davon war Connie Francis‘ Barcarole in der Nacht, der ab Juli 1963 für 4 Wochen auf Rang 1 verweilte.

Margot Eskens übernahm ein von Fini Busch getextetes Lied, das in die engere Auswahl zum Grand Prix Eurovision de la Chanson 1963 gelangte. Der Hessische Rundfunk hatte Heidi Brühl als Interpretin für das internationale Finale in London nominiert. Sie erkrankte jedoch kurz vor der nationalen Endausscheidung. Margot Eskens stellt vertretungsweise am 28. Februar 1963 in der Sendung „Heidi Brühl singt“ fünf Lieder mehrerer Autoren vor, und 7,5 Mio. Fernsehzuschauer verfolgen die Sendung. Davon beteiligen sich 83.515 (1,11 %) aller Zuschauer durch Einsenden von vorgeschriebenen Postkarten an der Wahl des Siegertitels, der von beiden Interpretinnen als Single erfolglos veröffentlicht wird. Scharfenbergers Beitrag Die blaue Stunde erreicht mit 5.846 Karten oder 7 % der Stimmen Platz 4, während Marcel von Charly Niessen mit 66 % oder 55.119 Karten gewinnt.

1964 erscheinen mindestens 6 von Scharfenberger verfasste Werke, 1965 werden 9 veröffentlicht. Ein Hit ist erst unter den 10 im Jahr 1966 veröffentlichten Songs mit Peter Alexanders Moderne Romanzen (mit Feltz), der im Dezember 1966 bis auf Rang 4 vordringen kann. 1967 werden 11 aus der Feder von Scharfenberger stammende Titel herausgebracht; unter den 4 von Peter Alexander übernommenen Songs befindet sich im August 1967 der Tophit Verbotene Träume. Zusammen mit Feltz entstand ein weiterer Nummer-eins-Hit für Alexander, das im März 1969 erschienene Liebesleid.

Kompositionen in den 1970er Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1970 gelangen 15 Titel von Scharfenberger auf den Markt, darunter befinden sich 5 für Peter Alexander. Davon erreicht Hier ist ein Mensch (Scharfenberger versteckt sich unter dem Pseudonym Mike Doven) nach Veröffentlichung im November 1970 den zweiten Platz der Hitparade. 1971 werden 11 Titel veröffentlicht, sogar 6 waren für Alexander bestimmt. 1972 schreibt Scharfenberger insgesamt mindestens 11 Songs, darunter befindet sich im April 1972 mit Geh‘ die Straße der erste Hit für das Duo Cindy & Bert (Rang 36), Peter Rubin erhielt im Juli 1973 Wir zwei fahren irgendwo hin (Rang 29). Scharfenbergs Rekordjahr war 1973, als 21 Werke entstanden. Alleine 8 entfielen davon auf Peter Rubin, allesamt ohne besondere Hitparadenresonanz. 1974 kamen 15 Songs heraus (darunter Die Sommermelodie für Cindy & Bert), 1975 waren es 19 (darunter 8 für Cindy & Bert), 1976 waren von 5 Werken alleine 4 für Peter Rubin bestimmt. Seit 1977 kamen keine neuen Kompositionen aus der Feder von Werner Scharfenberger mehr auf den Markt.

Weitere Filmmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scharfenberger schrieb auch Filmmusiken für Teenager-Filme, die als Vehikel für Schlager dienten. So erdachte er die Filmmusik Die blauen Jungs (mit Text von Fini Busch) für Lolita, zu hören im Film Blaue Jungs (5. September 1957). Im Film Wenn die Conny mit dem Peter (18. Dezember 1958) sind seine Titel Teenager-Melodie, Ich möchte mit dir träumen, Hey boys, how do you do?, Der Jolly Joker und Ich denk an Dich untergebracht. Weitere Filmmusiken kommen in Melodie und Rhythmus (11. September 1959) und Kein Mann zum Heiraten (18. Dezember 1959) vor.

Filmmusiken (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charterfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter KrausVa bene
Peter Kraus – Sweety
Jahr Titel
Interpret
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5][6]Template:Charttabelle/Wartung/Monatsdaten
(Jahr, Titel, Interpret, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US  BE  NL
1958 Sugar-Baby
Peter Kraus / Orchester Werner Scharfenberger
DE2
(7 Mt.)DE
BE14
(1 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: November 1958
Verkäufe: + 600.000[7]
Teenager Melodie
Conny & Will Brandes
DE19
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1958
1959 Solang du einen Freund hast
Die Blauen Jungs
DE30
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1959
Cowboy Billy
James Brothers
DE6
(6 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: August 1959
Wunderbar wie du
Peter Kraus
DE14
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1959
Honey-Moon
Alice, Ellen & Peter
DE15
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1959
1960 Wenn weiße Wolken wandern
Die Blauen Jungs
DE33
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1960
Seemann (deine Heimat ist das Meer)
Sailor (Your Home Is The Sea) (englische Version)
Lolita
DE2
Platin
Platin
[8]
(10 Mt.)DE
US5
(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Februar 1960
Verkäufe: + 2.000.000[9][10]
Moonlight
Ted Herold
DE1
(7 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1960
Verkäufe: + 500.000[11]
…sie war nicht älter als 18 Jahr’
Vico Torriani
DE23
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juni 1960
Va bene
Peter Kraus
DE6
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1960
Va bene
Rex Gildo
DE6
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1960
Sag mir, was du denkst
Conny / Peter Kraus
DE21
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1960
Zeeman
Caterina Valente
BE10
(2 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: August 1960
Original: LolitaSeemann (deine Heimat ist das Meer)
Die Sterne der Prärie /
Cowboy Jimmy Joe (englische Version)
Lolita
DE12
(5 Mt.)DE
US94
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 1960
Von Paris bis Hawaii
Peter Kraus
DE27
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1960
Da sprach der alte Häuptling
Gus Backus
DE3
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1960
Denn sie fahren hinaus auf das Meer
Peggy Brown
DE7
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1960
1961 Sailor /
Marin (französische Version)
Petula Clark
UK1
(15 Wo.)UK
BE37
(3 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: Januar 1961
Verkäufe: 250.000[12]
Original: Lolita – Seemann (deine Heimat ist das Meer)
Addio, addio Maria
Die Blauen Jungs
DE46
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1961
Oh So Sweet
Ted Herold
DE24
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1961
Blue Melodie
Peter Kraus
DE7
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: April 1961
Das kann morgen vorbei sein
Heidi Brühl
DE14
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: April 1961
Über alle sieben Meere
Lolita
DE9
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1961
Einmal komm’ ich wieder
Connie Francis
DE16
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1961
Sehnsucht nach Samoa
Lolita
DE36
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1961
Schwarze Rose, Rosemarie
Peter Kraus
DE5
(6 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1961
1962 Heißer Sand
Mina
DE1
(7 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1962
Verkäufe: + 1.000.000[13]
Silver-Moon
Peter Kraus
DE6
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1962
Sweety
Peter Kraus
DE2
(4 Mt.)DE
BE20
(1 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: Mai 1962
Paradiso
Connie Francis
DE2
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1962
Brandend zand
Anneke Grönloh
BE7
(3 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1962
Original: MinaHeißer Sand
Lauter schöne Worte
Michael Holm
DE46
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1962
Fiesta Brasiliana (Das Lied Der Lüge)
Mina
DE13
(5 Mt.)DE
BE19
(1 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: September 1962
Paradiso
Anneke Grönloh
BE9
(3 Mt.)BE
Erstveröffentlichung: 15. September 1962
Original: Connie Francis
Western Rose (uns’re Reise fängt an)
Peter Kraus
DE13
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1962
Das kleine Wunder vom großen Glück
Gus Backus
DE20
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1962
Wenn du gehst
Connie Francis
DE2
(6 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1962
Warum muß man auseinandergeh’n (Mit weißen Perlen)
Petula Clark
DE17
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: 15. November 1962
1963 Mr. Casanova
Siw Malmkvist
DE7
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1963
Capitano
Mina
DE17
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1963
(Er macht mich krank) Der Mondschein an der Donau
Gus Backus
DE8
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1963
Ein Souvenir
Peter Kraus
DE13
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1963
Barcarole in der Nacht
Connie Francis
DE1
(6 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1963
Meine Tür steht immer offen
Mina
DE33
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1963
Blue Night
Ted Herold
DE31
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1963
Bis zum nächsten Mal
Mina
DE35
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: August 1963
Pico Pico Bello
Peter Kraus
DE34
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: August 1963
Sweet Emily (Goodbye Baby)
Gus Backus
DE24
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: August 1963
Schenk mir einen Talisman
Peter Kraus
DE31
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1963
Morgen ist alles vorüber
Esther Ofarim
DE23
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1963
1964 Fremdes Land
Mina
DE39
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1964
Geschichten eines Twen
Thomas Fritsch
DE43
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1964
Nino
Connie Francis
DE12
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1964
Matrosenliebe
Lolita
DE45
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1964
Napoli
Connie Francis
DE12
(4 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1964
Mädchen mit Herz
Peter Kraus
DE29
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1964
Wer du bist
Françoise Hardy
DE32
(3 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juni 1964
Abends in der Mondscheinallee
Connie Francis
DE23
(5 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1964
1965 Alle glauben, daß ich glücklich bin
Bobby Bare
DE26
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1965
Du mußt bleiben, Angelino
Connie Francis
DE10
(3½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1965
Sorry Little Baby
Hans-Jürgen Bäumler
DE7
(2½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1965
Thank You Darling
The Supremes
DE18
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: April 1965
Weekend Boy
Connie Francis
DE29
(2½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juni 1965
Was hab ich falsch gemacht?
Horst Indra
DE31
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: August 1965
Mein Herz wird warten
Connie Francis
DE24
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1965
1966 Laß mich geh’n
Connie Francis
DE24
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1966
Jeder geht seinen Weg
Charlie Hickman
DE28
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1966
Unverstanden
Sacha Distel
DE35
(½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1966
Man muß schließlich auch mal “nein” sagen könn’n
Gitte
DE14
(3½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1966
Meine Reise ist zu Ende
Connie Francis
DE24
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1966
Moderne Romanzen
Peter Alexander
DE4
(5 Mt.)DE
AT2
(3 Mt.)AT
Erstveröffentlichung: November 1966
Ich mach’ Protest
Gitte
DE17
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1966
Laß die Sterne am Himmel
Werner Art
AT6
(5 Mt.)AT
Erstveröffentlichung: Dezember 1966
Es ist so schön, daß es dich gibt
Connie Francis
DE24
(2½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1966
1967 Wie deine Mutter ist
Gitte
DE21
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Juni 1967
Verbotene Träume
Peter Alexander
DE4
(4 Mt.)DE
AT12
(1 Mt.)AT
Erstveröffentlichung: Juli 1967
Irene von Avignon
Sacha Distel
DE31
(½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1967
Probleme
Gitte
DE22
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: November 1967
1968 Schön muß es sein, dich zu lieben
Peter Alexander
DE13
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: März 1968
Liebesleid
Peter Alexander
DE1
(5 Mt.)DE
AT3
(4 Mt.)AT
Erstveröffentlichung: Dezember 1968
1969 Millionär
Gitte
DE26
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1969
Immer mehr
Peter Rubin
DE16
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: April 1969
Sehnsuchtsmelodie
Peter Alexander
DE32
(½ Mt.)DE
AT19
(1 Mt.)AT
Erstveröffentlichung: Juli 1969
Dann kamst du
Gitte
DE28
(1½ Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1969
1970 In meinen Schuhen kannst du nicht gehen
Peter Rubin
DE26
(1 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1970
River-Melodie
Freddy
DE29
(2 Mt.)DE
Erstveröffentlichung: September 1970
Wir sitzen beide am selben Feuer
Peter Rubin
DE38
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: September 1970
Hier ist ein Mensch
Peter Alexander
DE2
(28 Wo.)DE
AT1
(5 Mt.)AT
CH3
(10 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: November 1970
1971 Heute passiert’s
Peter Rubin
DE42
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Februar 1971
Leben heißt lieben
Peter Alexander
DE19
(12 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: April 1971
Mit den Wölfen heulen
Peter Rubin
DE48
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Juli 1971
Von Mensch zu Mensch
Peter Rubin
DE45
(3 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: September 1971
Ich will dir helfen
Peter Alexander
DE25
(6 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1971
1972 Der gemeinsame Weg
Peter Alexander
DE42
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Januar 1972
Geh’ die Straße /
Go and Leave Me (Englische Version)
Cindy & Bert
DE36
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: März 1972
Es ist so gut
Marion Maerz
DE42
(3 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: September 1972
In der Nacht
Peter Rubin
DE39
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: September 1972
1973 Ich komm’ bald wieder
Cindy & Bert
DE10
(20 Wo.)DE
AT17
(4 Mt.)AT
NL15
(6 Wo.)NL
Erstveröffentlichung: Mai 1973
Wir zwei fahren irgendwo hin
Peter Rubin
DE29
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Mai 1973
Du kannst das am besten
Peter Rubin
DE43
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1973
1974 Aber am Abend da spielt der Zigeuner
Cindy & Bert
DE12
Gold
Gold
[14]
(21 Wo.)DE
NL18
(8 Wo.)NL
Erstveröffentlichung: Juli 1974
Verkäufe: + 500.000[14]
Rainbow
Peters & Lee
UK17
(7 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. August 1974
Original: Marion Maerz – Schlaf heut Abend nicht im Park
1975 Caballero
Lars Berghagen
DE45
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: August 1975
1981 Zeeman, je verlangen is de zee
Ciska Peters
NL28
(5 Wo.)NL
Erstveröffentlichung: August 1981
Original: Lolita – Seemann (deine Heimat ist das Meer)
1983 Sugar Sugar Baby
Highway
NL28
(4 Wo.)NL
Erstveröffentlichung: Dezember 1983
Original: Peter Kraus / Orchester Werner Scharfenberger – Sugar-Baby
1985 Zaterdagavond
Dennie Christian & Mieke
NL25
(6 Wo.)NL
Erstveröffentlichung: 1985
Original: Cindy & BertIch komm’ bald wieder
1992 Jive Connie
Connie Francis
DE2
Gold
Gold

(30 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(22 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: April 1992
Verkäufe: + 275.000
2002 Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr
Räuber
DE83
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2002
2009 Zaterdagavond
Dennie, Mieke, Christoff & Lindsay
BE5
(5 Wo.)BE
Erstveröffentlichung: 18. September 2009
Original: Cindy & Bert – Ich komm’ bald wieder
2012 Morgens immer müde
Laing
DE9
Gold
Gold

(23 Wo.)DE
AT49
(2 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 28. September 2012
Verkäufe: + 150.000; Original: Trude Herr
Nummer-eins-Singles DE4DE AT1AT CHCH UK1UK USUS BEBE NLNL
Top-10-Singles DE28DE AT5AT CH1CH UK1UK US1US BE4BE NLNL
Singles in den Charts DE101DE AT9AT CH1CH UK2UK US2US BE8BE NL5NL

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Auszeichnungen für Musikverkäufe und[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Deutschland (BVMI) Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg Platin1 1.900.000 musikindustrie.de, Einzelnachweise
 Norwegen (IFPI) Gold record icon.svg Gold 0! P 50.000 Einzelnachweise
 Österreich (IFPI) Gold record icon.svg Gold1 0! P 25.000 ifpi.at
 Vereinigtes Königreich (BPI) Gold record icon.svg Gold 0! P 250.000 Einzelnachweise
Insgesamt Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg Platin1

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Wölfer und Roland Löper: Das große Lexikon der Filmkomponisten. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-296-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joseph Murrells, Million Selling Records, 1985, S. 144
  2. SWR 4 vom 3. Februar 2010, Über die Nicht-Planbarkeit von Hits
  3. Fifties-Rock-Records über Ted Herold (Memento des Originals vom 26. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fifties-rock-records.com
  4. Billboard-Magazin vom 31. Dezember 1960, Results of German Juke Box Disc Poll, S. 37
  5. Chartquellen: DE, AT, CH, BE, UK, US, NL (Suche erforderlich)
  6. Diskografie: 45cat.com, hitparade.ch, rateyourmusic.com (Suche erforderlich)
  7. Peter Kraus, Erich J Lejeune: I Love Rock ‘n’ Roll: Keine Zeit zum alt werden. 1. Auflage. Redline, München 2006, ISBN 3-636-01432-3, S. 160.
  8. Günter Ehnert: Hit Bilanz – Deutsche Chart Singles 1956–1980. 1. Auflage. Verlag populärer Musik-Literatur, Norderstedt 2000, ISBN 3-922542-24-7, S. 445.
  9. Espen Eriksen: ‘Can Can’ Show Hikes Sale of LP. Billboard Music Week, 3. April 1961, S. 38.
  10. Joseph Murrells: The Book of Golden Discs: The Records That Sold a Million. 2. Auflage. Limp Edition, London 1985, ISBN 0-214-20512-6, S. 144.
  11. Ted Herold. (Memento vom 26. Juli 2011 im Internet Archive) fifties-rock-records.com, 2010, abgerufen am 29. November 2019.
  12. Jo Rice: The Guinness Book of 500 Number One Hits. 1. Auflage. Guinness Superlatives Ltd, Enfield, Middlesex 1982, ISBN 0-85112-250-7, S. 55 (englisch).
  13. Mark Dezzani: RTI Buys Switzerland’s PDU, Label Home of Mina. Billboard, 11. Mai 1996, abgerufen am 29. November 2019 (englisch).
  14. a b Günter Ehnert: Hit Bilanz – Deutsche Chart Singles 1956–1980. 1. Auflage. Verlag populärer Musik-Literatur, Norderstedt 2000, ISBN 3-922542-24-7, S. 443.