World of Tanks

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World of Tanks
StudioWeissrusslandWeißrussland Wargaming.net
PlattformMicrosoft Windows, Xbox 360, Xbox One, PlayStation 4, iOS, Android
Spiel-EngineBigWorld; enCore
GenreTaktik-Shooter
ThematikPanzerschlachten
SpielmodusMehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur oder Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
MediumDownload oder DVD-ROM
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Russisch u. a.
Aktuelle Version1.0
(Stand: 22. März 2018)[2] PS4: 1.29
KopierschutzAnmeldung
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 7 Jahren empfohlen
Modell eines Panzers am Stand Wargaming.nets auf der E3

World of Tanks (WoT) ist ein 2010 erschienenes Massively Multiplayer Online Game des weißrussischen Spieleentwicklers Wargaming.net. Es enthält Elemente Third-Person- und Taktik-Shooters, dabei sind die Spielfiguren die namensgebenden Panzer. World of Tanks ist ein Free-to-play-Produkt, bei dem der Hersteller durch Mikrotransaktionen jährlich mehrere Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet (Stand 2016).[3]

Spielaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spielwelt ist in 3D-Grafik (unter Verwendung der selbstentwickelten „Core-Engine“) gestaltet, und Spiele finden mit Panzern im Player-versus-Player-Modus statt. Als Vorlage dienen Panzerschlachten mit Modellen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wobei auch Prototypen sowie Nachkriegsmodelle (bis zum Ende der 1950er Jahre) genutzt werden. Die historische Grenze soll laut Wargaming bei Glattrohrkanonen und elektronischer Ausrüstung liegen.

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Spiel werden Gefechte durchgeführt, in denen zwei Spielergruppen mit in der Regel je 15 Panzern einander gegenüber stehen. Es gibt Panzer in den Kategorien „leichter Panzer“, „mittlerer Panzer“, „schwerer Panzer“, „Jagdpanzer“ und „Selbstfahrlafette“ (mobile Artillerie). Weiter sind die Panzer in verschiedene Leistungsstufen von I bis X und verschiedene Nationen eingeteilt. Die Zusammensetzung der Teams wird vor Spielbeginn serverseitig errechnet (sogenanntes Matchmaking), wobei Kategorien, Stufen und Nationen gemischt werden. Dadurch können beispielsweise britische, sowjetische und deutsche Panzer im selben Team stehen.

Für die Gefechte gibt es verschiedene Karten, auf denen gespielt wird. Die Aufgabenstellung in einer Schlacht lautet, entweder die gegnerische oder eine neutrale Basis auf der Karte einzunehmen oder sämtliche gegnerische Panzer zu zerstören. Ein Gefecht dauert in der Regel einige Minuten, wobei nach Ablauf von 15 Minuten und Nichterfüllung der Ziele die Partie unentschieden ausgeht. Ab der Version 7.4 gibt es neben dem sog. Zufallsgefecht, in dem jedes Team die Basis des anderen zu erobern oder alle gegnerischen Panzer zu zerstören sucht, den Spielmodus Angriff, bei dem nur ein Team eine Basis besitzt, die es gegen das andere Team verteidigen muss. In diesem Modus beträgt die Zeitbegrenzung nur 10 Minuten. Zudem kam der Spielmodus Begegnungsgefecht hinzu, bei dem es eine neutrale Basis gibt, die es für beide Teams zu erobern gilt. Von Version 9.0 bis 9.3 gab es die Gefechtsart historische Gefechte, bei der die Teams aus Fahrzeugen derselben Nation bestehen. Die Anzahl und Ausrüstung der Fahrzeuge sollte die historischen Gegebenheiten nachempfinden.[4] Dieser Modus wurde mangels Interesse wieder entfernt.

Am Ende eines Gefechts bekommt der Spieler Erfahrungspunkte und Spielgeld gutgeschrieben.

Spielfortschritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro im Spiel vertretener Nation Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen, China, UdSSR, Tschechoslowakei, Japan, Schweden, Italien und USA steht ein Startpanzer zur Verfügung[5], von dem ausgehend man weitere Panzer der Nation erspielen kann. Zudem sind Panzer anderer Nationen spielbar; so befindet sich ein Panzer der Schweizer Armee, der Panzer 58 Mutz, oder ein Panzer der ungarischen Armee, ein Prototyp des Turan-Panzers, zudem der schwedische Strv M/42-57, und auch der DDR-Panzer T-55A im Spiel. Zukünftig soll auch Italien als Nation vertreten sein.

Ausgehend vom Startpanzer kann der Spieler durch die Investition von Erfahrungspunkten und Spielgeld Ausrüstungsgegenstände und weitere Panzer erforschen und erwerben. Module eines Panzers (Geschütztürme, Motoren, Kanonen, Funkgeräte, Kettenantriebe) sind einem Panzer zugeordnet. Die Panzer selbst sind innerhalb einer Nation hierarchisch in Stufen (im Spiel mit dem englischen Begriff Tier bezeichnet) von I bis X so gruppiert, dass (bis auf den Startpanzer) jeder Panzer einen untergeordneten Vorgänger und (bis auf die Panzer der Stufe X) mindestens einen übergeordneten Nachfolger hat. Auf diese Weise ergibt sich für jede Nation ein „Forschungsbaum“. Jeder neue Panzer muss unter Einsatz von Erfahrungspunkten erforscht werden, die mit dem direkt untergeordneten Panzer erspielt wurden. Ähnliches gilt für Module, die innerhalb des jeweiligen Panzers durch Erfahrungspunkte freigespielt werden müssen. Innerhalb einer Nation können jedoch einige Module auch in anderen Panzern eingesetzt werden. Zusätzlich müssen die Panzer und Module mit Spielgeld bezahlt werden, das im Spiel unabhängig von den nationalen Forschungsbäumen erworben wird. Zusätzlich zu der innerhalb eines Forschungsbaumes gewonnenen Erfahrung erhält man 5 % freie Erfahrung (in Form von Goldsternen), die universell genutzt werden kann.

Durch besondere Leistungen im Gefecht oder durch Teilnahme an besonderen Aktionen und Wettkämpfen kann man ebenfalls Anleihen erspielen. Diese ermöglichen den Kauf besonderer Ausrüstungsgegenstände.

Jeder Panzer hat Besatzungsmitglieder, deren Leistung durch Erfahrungspunkten steigt. Wenn die Besatzung an Erfahrung gewinnt, beeinflusst dies die Leistung des Panzers, für die das jeweilige Besatzungsmitglied zuständig ist (Nachladetempo, Geschwindigkeit des Einzielens, Sichtweite, Beschleunigung, Wendegeschwindigkeit etc.). Nach Erreichen von 100 % kann der Spieler den Besatzungsmitgliedern eine besondere Fertigkeit zuweisen. Es besteht die Wahl zwischen den vier allgemeinen Fertigkeiten „verbesserte Tarnung“, „schnellere Reparatur“, „schnelleres Feuerlöschen“ und „Waffenbrüder“ (bewirkt gesteigerte Werte für alle Besatzungsmitglieder, sobald alle Besatzungsmitglieder 100 % „Waffenbrüder“ besitzen), und weiteren, für die jeweilige Aufgabe des Besatzungsmitgliedes spezifischen, Fertigkeiten.[6] Sollte ein Panzer nicht für jede Rolle ein Besatzungsmitglied haben, also zum Beispiel keinen Funker, kann ein anderes Besatzungsmitglied dessen spezifische Fertigkeit erlernen. Hat ein Besatzungsmitglied eine Fertigkeit zu 100 % erworben, kann der Spieler für dieses Mitglied eine weitere Fertigkeit auswählen, die dann auch erworben wird. Eine vollständig ausgebildete Besatzung würde demnach über 100 % Leistung bezüglich der Standardfunktionen und 100 % in allen Fertigkeiten verfügen. Da die hierfür benötigten Mengen an Erfahrungspunkten sich jedoch mit jeder 100 %-Grenze verdoppeln, sind dafür sehr viele Spiele vonnöten.

Die für einen Aufstieg benötigte Erfahrung steigt exponentiell an, ebenso wie die Anschaffungspreise der Panzer.

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Panzer verfügen jeweils über sechs Steckplätze, drei für zusätzliche Ausrüstung und drei für Verbrauchsgegenstände. Verwendete Ausrüstung kann einige Werte des Gefährts, wie z. B. die Sichtweite, die Tarnung oder die Nachladegeschwindigkeit permanent erhöhen, aber auch gewisse Fähigkeiten der Besatzung erhöhen. Verbrauchsgegenstände dienen der Reparatur, zum Feuerlöschen oder dem Erhöhen bestimmter Fahrzeug- oder Besatzungswerte für ein einzelnes Gefecht.

Wenn der Spieler bei einem Panzermodell alle zur Verfügung stehenden Forschungsoptionen erforscht hat, also auch den direkt folgenden Panzer im Forschungsbaum, erhält der Panzer den Status „Elite“. Ab diesem Zeitpunkt kann der Spieler die mit diesem Panzer weiter erworbene Erfahrung entweder in die beschleunigte Ausbildung der Panzerbesatzung investieren oder, gegen Zahlung von Gold, in freie Erfahrung umwandeln, so dass man diese auch zur Erforschung bei anderen Panzern verwenden kann. Wenn man sich für das schnellere Besatzungs-Training entscheidet, so beschleunigt sich dieses um Werte zwischen 17 % (bei sechs Mitgliedern) und 50 % (bei zwei Mitgliedern).

Balance der Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge in WoT sind in fünf Kategorien eingeteilt: Leichte, mittlere und schwere Panzer, Jagdpanzer und Selbstfahrlafetten (mobile Artillerie). Jede Kategorie hat bestimmte typische Vor- und Nachteile, die sich — vereinfacht gesagt — in den vier klassischen Eckpunkten Panzerschutz, Bewaffnung, Mobilität sowie dem Tarnwert niederschlagen. Allerdings sind nicht alle Panzer typisch für ihre Kategorie; so gibt es schwere Panzer, die Panzerung für Mobilität opfern, und mittlere Panzer, die besser gepanzert und weniger mobil sind, usw. Die Balance zwischen den Klassen findet primär über das Kartendesign statt: je nach Karte ist eine Klasse mehr oder weniger nützlich; so ist z. B. Artillerie auf großen, offenen Karten am effektivsten, während sie in Städten schwer brauchbar ist. In Städten wiederum sind schwere Panzer am effektivsten. Zwar ist das Sortiment an Karten bekannt, jedoch kann man sich die Karte nicht aussuchen (Ausnahme: Clanwar) und kennt sie vor Gefechtsbeginn auch nicht, sodass man bei der Auswahl eines Fahrzeugs nie weiß, in welchem Szenario man spielen wird.

Die Aufgaben der leichten Panzer auf dem Schlachtfeld umfassen bis auf wenige Ausnahmen die Aufklärung des Feindes und Zerstörung der feindlichen Selbstfahrlafetten. Mittlere Panzer sind meist dazu geeignet, schwere Panzer zu umfahren oder feindliche Linien zu durchbrechen und die Rolle des Aufklärers zu übernehmen, ebenso sind Flankenangriffe mit ihnen sehr effektiv. Die meisten schweren Panzer fungieren als Frontpanzer, die sich im direkten Kampf duellieren, während die Jagdpanzer oft aus einer größeren Entfernung auf das Gefecht Einfluss nehmen. Die Selbstfahrlafetten decken den Feind aus sicherer Entfernung mit Fernbeschuss ein.

Schadensmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World of Tanks arbeitet mit einem mehrstufigen Schadensmodell. Faktoren, die in die Berechnung des verursachten Schadens mit eingehen, sind unter anderem die Durchschlagskraft des Projektils, die mit längerer Flugbahn abnimmt, die Stärke der Panzerung an der getroffenen Stelle, sowie der Aufprallwinkel. So kann es vorkommen, dass Schüsse, die einen zu flachen Winkel haben, abprallen, ohne Schaden zu verursachen. Sowohl die Durchschlagskraft als auch der Schaden nach erfolgreicher Penetration können um bis zu 25 % von einem Mittelwert abweichen. Auch ist es möglich, durch gezielte Schüsse bestimmte Module des Panzers zu zerstören. Ob das Modul beschädigt wird, hängt aber ebenfalls vom simulierten Zufall ab. Beispielsweise kann ein Treffer in das Antriebsrad der Ketten den Panzer vorübergehend bewegungsunfähig machen.

Ist ein Modul des Panzers zerstört, wird dieses nach einer gewissen Zeitspanne von einigen Sekunden von der Besatzung provisorisch repariert. Es weist dann aber nicht mehr seine volle Leistungsfähigkeit auf.[7] Zur vollständigen Reparatur sind Verbrauchsgüter im Gefecht erforderlich (z. B. kleine oder große Ersatzteilkiste), mit denen man einmalig eines oder mehrere Module wieder vollständig reparieren kann. Gleiches gilt für das schnelle Löschen von Bränden (Einsatz des Verbrauchsgutes „Feuerlöscher“).

Ein Treffer kann auch Besatzungsmitglieder verwunden oder töten. Es ist dem Spieler möglich, Verbandkästen zur umgehenden Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Panzerbesatzung zu erwerben. Wenn alle Besatzungsmitglieder ausgeschaltet wurden, ist das Fahrzeug „außer Gefecht“ und somit zerstört, was allerdings sehr selten vorkommt.

Spielerbewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wargaming.net verwendet ein Schema zur persönlichen Wertung der Leistungsfähigkeit eines Spielers. In die Bewertung fließen u. a. Anzahl der durchgeführten Gefechte, Siegquote, durchschnittlich erzeugter Schaden, Überlebensquote, durchschnittlich erworbene Erfahrung ein. Die Berechnungsformel ist im WoT-Wiki offengelegt. Sie berücksichtigt nach allgemeiner Einschätzung Parameter, die eine Aussage darüber machen, wie wertvoll ein Spieler für sein Team war.[8]

Weiter gibt es eine von Spielern entwickelte Berechnung, die ihre Ursprünge in der nordamerikanischen Version von World of Tanks hat. Diese Bewertung wird Wn8 genannt und versucht ebenfalls den beobachtbaren Beitrag zu Gefechten zu messen. Die Berechnung geht von einem Durchschnittsspieler aus, dessen Leistung anhand einer größeren Datenbasis ermittelt wurde. Die Leistung wurde für jeden Panzer individuell festgelegt. Ausgehend von den somit erwartbaren Durchschnittswerten, wird die Leistung eines Spielers mit dem gerade gefahrenen Panzer bewertet und fließt in die Wn8 ein.[9]

Die persönliche Wertung oder die Wn8 wird bei der Zusammenstellung der Teams für ein Gefecht nicht berücksichtigt.[10] Folglich können die sich gegenüberstehenden Teams in der Leistungsfähigkeit der Spieler sehr ungleich sein.

Clans und Bollwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel bietet Spielern die Möglichkeit, sich in Clans zusammenzuschließen. Diese Clans können durch das Gewinnen von Kämpfen gegen andere Clans Teile einer Spielkarte einnehmen. Diese Spiele werden als Bollwerk bezeichnet, da mit der in solchen Spielen erworbenen Clan-Erfahrung ein virtuelles Bollwerk des Clans ausgebaut wird. Die strategische Vorgehensweise der Clankommandanten wird dabei im Browser durchgeführt, nur die Kämpfe selbst finden weiterhin über das Spiel mittels Gefechten statt.[11] Die bespielbare Karte umfasst zur Zeit Europa, Teile des westlichen Russlands, den Kaukasus, weite Gebiete des Nahen Ostens und Nord- sowie auch Westafrika.

Für Clans besteht im Zuge dessen die Möglichkeit, Allianzen mit anderen Clans zu einzugehen. Durch die Eroberung von Provinzen auf der Clan-Wars-Karte erhält der Clan ein Einkommen in Form von Gold.

Gruppenspieloptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zu drei Spieler können sich temporär zu einem „Zug“ zusammenschließen. Sie bestreiten dann Gefechte gemeinsam im selben Team. Dies ist neben Bollwerk-Spielen eine weitere Möglichkeit, in Gruppen zu spielen.

Außerdem kann man spontan während eines Zufallsgefechts einen sogenannten „Dynamischen Zug“ mit anderen Spielern erstellen. Das bedeutet, dass man während des Gefechts bis zu zwei weitere Spieler in einen Zug einladen kann.

Modding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Spiel können Aussehen und Teile der Spielmechanik durch Modding verändert werden, auch zusätzliche Auswertungen per Mod sind möglich.

Free-to-play-Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World of Tanks ist Free-to-play, die Implemention der käuflichen Spielinhalte wurde mehrfach in der Öffentlichkeit diskutiert und kritisiert.[12][13] (Siehe auch: Lootbox, Abschnitt Kritik)

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Metawertungen
PublikationWertung
WindowsXbox 360
Metacritic80 %[14]77 %[15]

World of Tanks besitzt einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für die meisten zur selben Zeit auf einem Server anwesenden Spieler. Dieser Rekord wurde am 21. Januar 2013 mit 190.541 Spielern erreicht.[16] Mittlerweile konnte der eigene Weltrekord jedoch mehrfach geschlagen und zuletzt am 21. Januar 2014 mit 1.114.000 Spielern deutlich gesteigert werden. Im Februar 2015 hat World of Tanks laut Auskunft von Wargaming mehr als 100 Millionen registrierte Spieler.[17]

Bewertet wurde das Spiel von Computerspielmagazinen wie folgt:

Am 29. Juli 2016 erhielt die weißrussische Flagcarrier Belavia Belarusian Airlines eine Boeing 737-300 in World of Tanks-Sonderbemalung.[22] Das russische Uljanowski Awtomobilny Sawod bietet Stand 2017 vom Geländewagen UAZ Patriot eine Sonderedition mit Bezug zum Spiel an, unter anderem wurde das Logo verwendet, eine höherwertigere Innenausstattung verbaut und das Multimedia-System im Design des Spiels aufgebaut.[23]

Weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestartet als europäisches Spiel, gibt es für World of Tanks seit September 2013 eine japanische Version.[24] Zur Vermarktung wurde dabei eine Kooperation mit der Anime-Serie Girls und Panzer eingegangen.[25] Für die japanische Version wurden sechs „Voice Packs“ mit den Stimmen von sechs Figuren aus Girls und Panzer, sowie ein „Expansion Pack“ erstellt mit Anpassung der Panzer- und Figurengrafiken zu den in der Serie verwendeten.[26] Auch in Nordamerika ist World of Tanks präsent. Für Europa, Japan und Nordamerika betreibt Wargaming.net jeweils eigene Servergruppen, zwischen denen die Spieler nicht wechseln können.

Wargaming.net League und World of Tanks Grand Finals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2013 kündigte Wargaming.net die Einführung einer „Wargaming.net League“ an - einer hauseigenen Liga für die Spiele des weißrussischen Unternehmens. Hierdurch soll eine Etablierung im eSports-Markt (elektronischer Sport) geschaffen werden.

In der ersten Saison mussten sich Spieler in drei Staffeln beweisen und für ein Finale qualifizieren: die „Grand Finals“, in die 14 Teams gelangten. Die ersten Grand Finals wurden vom 4. bis zum 6. April 2014 im Zlote Tarasy in Warschau (Polen) abgehalten. Als Unterstützer (Sponsoren) des Wettkampfs wurden Razer (Computer-Peripherie), Alienware (PC-Hersteller) und PayPal (Micropayment) vorgestellt.[27] Es konnte sich das Team NaVi gegen den eSports Clan Virtus.pro durchsetzen und erhielt neben dem Weltmeistertitel ein Preisgeld von 110.000 US-Dollar.[28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frequently Asked Questions – World of Tanks. In: worldoftanks.com. Abgerufen am 20. Oktober 2013 (englisch).
  2. Update 9.22: Zwei neue unangekündigte Panzer. Wargaming.net, abgerufen am 19. März 2018.
  3. Interview des Wargamin.net-Geschäftsführers. In: Spiegel Online. Abgerufen am 11. März 2016.
  4. Version 9.0 wurde veröffentlicht!. Nachrichten des Entwicklers. Abgerufen am 25. April 2014.
  5. China – World Of Tanks. In: wiki.worldoftanks.eu. Abgerufen am 20. Oktober 2013 (englisch).
  6. Auflistung der Fertigkeiten, abgerufen am 10. März 2016
  7. Battle Mechanics – World Of Tanks. In: wiki.worldoftanks.com. Abgerufen am 20. Oktober 2013 (englisch).
  8. Statistikdatenbank zu World of Tanks, abgerufen am 10. März 2016.
  9. Details der Wn8-Berechnung, abgerufen am 10. März 2016
  10. Matchmaking bei World of Tanks, abgerufen am 10. März 2016.
  11. World of Tanks – Clan Wars mit Erklärungs-Video gestartet – News – GameStar.de. In: gamestar.de. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  12. Bericht über Abschaffung von "pay-to-win", abgerufen am 10. März 2016.
  13. Bericht über Abschaffung von "pay to win", abgerufen am 10. März 2016.
  14. Metawertung World of Tanks (Windows). In: Metacritic. CBS Corporation, abgerufen am 7. Mai 2015 (englisch).
  15. Metawertung World of Tanks: Xbox 360 Edition (Xbox 360). In: Metacritic. CBS Corporation, abgerufen am 7. Mai 2015 (englisch).
  16. World of Tanks stellt einen neuen Guinness Weltrekord auf! – Hauptnachrichten – World of Tanks. In: worldoftanks.eu. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  17. World of Tanks - Wargaming setzt neue Maßstäbe. In: RIGGED.de. Abgerufen am 9. März 2014.
  18. Testergebnis der Computer Bild Spiele
  19. World of Tanks Review – GameSpot. In: gamespot.com. Abgerufen am 20. Oktober 2013 (englisch).
  20. World of Tanks (PC) – Test, Download, Systemanforderungen, Release Termin, Demo – GameStar.de. In: gamestar.de. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  21. World of Tanks Review – IGN. In: pc.ign.com. Abgerufen am 20. Oktober 2013 (englisch).
  22. Belavia widmet Flugzeug einem Kriegsspiel, abgerufen am 13. August 2016
  23. Herstellerwebseite zum UAZ-Patriot (russisch)
  24. World of Tanks: Startschuss für Japan fällt am 05 September 2013 – MMORPG.de. In: world-of-tanks.mmorpg.de. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  25. Girls & Panzer Meets World of Tanks Game in Video. In: Anime News Network. 22. September 2013, abgerufen am 21. Oktober 2013 (englisch).
  26. 配布. In: ガールズ&パンツァー(GIRLS und PANZER). Abgerufen am 18. Februar 2015 (japanisch).
  27. Wargaming.net League: Die World of Tanks Grand Finals im Fokus. In: RIGGED.de. Abgerufen am 9. März 2014.
  28. World of Tanks – Na’Vi ist erster WoT-Weltmeister. In: RIGGED.de. Abgerufen am 8. April 2014.