Zodiac-Killer

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Das Tierkreissymbol, das der Zodiac-Killer benutzte.

Zodiac-Killer ist das Pseudonym eines Serienmörders in den USA, der zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 in der San Francisco Bay Area fünf Menschen ermordete, zwei weitere überlebten seine Angriffe schwer verletzt. Seine Identität konnte bis heute nicht ermittelt werden.

Über mehrere Jahre sandte der Täter bizarre Briefe an Lokalzeitungen, einige davon mit Symbolen und mittelalterlichen Zeichen verschlüsselt. Diese verschlüsselten Texte sind teilweise noch immer nicht entschlüsselt worden. Den Namen Zodiac gab er sich selbst und spielte damit auf das Zodiak-Symbol an.

Seine Opfer waren meist junge Paare, denen er an einsamen Plätzen auflauerte. In seinen Schreiben brüstete er sich seiner Taten und kündigte weitere an. Während die Ermittlungsbehörden offiziell von sieben Opfern sprechen, behauptete der Zodiac-Killer in einem seiner Briefe, 37 Morde begangen zu haben.

Opferzahl und Tatmuster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mordserie des Zodiac-Killers ereignete sich in der San Francisco Bay Area im US-Bundesstaat Kalifornien.

Der Zodiac-Killer behauptete in einem seiner Briefe an die Presse, 37 Menschen getötet zu haben. Die Ermittler bestätigten jedoch nur sieben Opfer, von denen zwei überlebten. Die bestätigten Angriffe wiesen folgende Gemeinsamkeiten auf:[1]

  • Die Morde wurden am Wochenende oder an einem Feiertag verübt.
  • Bis auf eine Ausnahme handelte es sich bei den Opfern um Schüler oder Studenten, die zu zweit unterwegs waren.
  • Die Taten ereigneten sich in der Abenddämmerung oder nachts.
  • Die Morde wurden in Autos oder in der Nähe eines Wagens verübt.
  • Der Täter verwendete jedes Mal eine andere Waffe.
  • Bei den Tatorten handelte es sich in der Regel um abgelegene Plätze, die häufig von Liebespaaren besucht wurden.
  • Das Tatmotiv schien weder Habgier zu sein, noch wurden die Opfer sexuell missbraucht.
  • Der Täter prahlte per Telefon und in Briefen mit den Morden.
  • Die Tatorte lagen in der San Francisco Bay Area.
  • Die Morde wurden in der Nähe von Gewässern oder an Orten verübt, deren Name Bezug auf ein Gewässer nimmt.

Chronologie der Mordserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polizeilich bestätigte Täterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doppelmord am 20. Dezember 1968 nahe Benicia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Freitag, dem 20. Dezember 1968 fuhr der 17-jährige David Arthur Faraday, der die Vallejo Highschool besuchte, gegen 19:30 Uhr mit dem Rambler-Kombi seiner Mutter zum Elternhaus der 16-jährigen Betty Lou Jensen, mit der er zu einem ersten Date verabredet war. Jensen, eine Schülerin der Hogan Highschool in Vallejo, hatte ihren Eltern erzählt, dass sie ein Weihnachtskonzert in ihrer Schule besuchen würden. Faraday und Jensen brachen um 20:20 Uhr auf, doch anstatt das Konzert zu besuchen, fuhren sie zunächst zu einer Mitschülerin von Jensen, bei der sie bis 21:00 Uhr blieben, und danach in ein Drive-in-Restaurant. Anschließend verließen sie Vallejo und folgten der Lake Herman Road in östliche Richtung. Kurz nach 22:00 Uhr parkten sie etwa fünf Meter vom Straßenrand entfernt am Wasserwerk von Benicia – einem Platz, der aufgrund seiner Abgeschiedenheit häufig von Liebespaaren aufgesucht wurde (38° 5′ 41,6″ N, 122° 8′ 38,2″ W). Gegen 23:00 Uhr wurden Faraday und Jensen dort zum letzten Mal von Zeugen lebend gesehen. Zwei Männer, die in der Nähe auf Waschbärenjagd waren, beobachteten wenige Minuten später, wie ein Auto die Lake Herman Road verließ und neben dem Rambler parkte; die Person am Steuer konnten sie nicht erkennen.[2]

Die folgenden Ereignisse ließen sich mangels Zeugen nicht mit Gewissheit rekonstruieren. Robert Graysmith geht in seinem Tatsachenroman Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers von folgendem Szenario aus: Der Fahrer des zweiten Wagens stieg aus, zerschoss mit einer Pistole das rechte hintere Fenster und feuerte dann auf den linken Hinterradkasten. Das junge Paar versuchte daraufhin, durch die Vordertür auf der Beifahrerseite zu fliehen. Faraday wurde beim Verlassen des Wagens durch einen Kopfschuss schwer verletzt und stürzte auf den Kiesboden vor der Beifahrertür. Jensen rannte in nördliche Richtung davon, wurde jedoch nach rund neun Metern von fünf Kugeln in den Rücken getroffen und fiel ebenfalls zu Boden. Anschließend fuhr der Täter mit seinem Wagen davon.[3] Als eine Anwohnerin gegen 23:15 Uhr am Tatort vorbeifuhr und die beiden Opfer neben dem Rambler liegen sah, fuhr sie weiter in Richtung Benicia, um Hilfe zu holen. Unterwegs stoppte sie eine ihr entgegenkommende Polizeistreife und berichtete den beiden Beamten von ihrer Entdeckung. Als die Polizisten gegen 23:30 Uhr am Tatort eintrafen, war Jensen ihren Verletzungen bereits erlegen. Faraday starb kurz nach Mitternacht auf dem Weg ins Krankenhaus. Am Tatort wurden Patronen des Kalibers .22 sichergestellt.[4]

Mord am 4. Juli 1969 in Vallejo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Freitag, dem 4. Juli 1969 wurden die 22-jährige Kellnerin Darlene Ferrin und ihr 19-jähriger Begleiter Mike Mageau, die am späten Abend in Ferrins Auto in Vallejo unterwegs waren, von einem Mann in einem hellen Wagen verfolgt. Laut der späteren Aussage von Mageau handelte es sich bei dem Wagen des Verfolgers vermutlich um einen hellbraunen Chevrolet oder einen Ford Falcon, Baujahr 1958 oder 1959, mit alten kalifornischen Nummernschildern. Als Ferrin auf den Parkplatz des Blue-Rock-Springs-Golfplatzes (38° 7′ 33,6″ N, 122° 11′ 27,9″ W) abbog, versagte der Motor ihres Autos. Der andere Wagen kam mit ausgeschalteten Scheinwerfern links neben Ferrin und Mageau in der Dunkelheit zum Stehen.[5] Mageau fragte Ferrin, ob sie den Mann kenne, woraufhin die 22-Jährige gesagt habe: „Ach, mach dir keine Sorgen. Es ist schon alles okay.“[6] Kurz darauf raste der Unbekannte mit seinem Wagen davon, kehrte jedoch fünf Minuten später wieder zurück und parkte dieses Mal hinter Ferrins Auto, sodass ihr und Mageau der Weg abgeschnitten war. Er ließ die Scheinwerfer seines Wagens an, stieg aus seinem Auto aus und ging auf Ferrin und Mageau zu, wobei er sie abwechselnd mit einer Handlampe anstrahlte. Mageau glaubte, dass es sich um einen Polizisten handeln müsse und forderte Ferrin auf, ihren Ausweis hervorzuholen.

Der Unbekannte leuchtete mit der Lampe durch das heruntergekurbelte Beifahrerfenster und feuerte dann mehrere Schüsse auf Ferrin und Mageau ab. Ferrin wurde von elf Kugeln getroffen, Mageau erlitt durch mehrere Schüsse schwere Verletzungen. Danach fuhr der unbekannte Täter davon. Circa eine Viertelstunde später wurden Ferrin und Mageau, die zu diesem Zeitpunkt beide noch lebten, von drei Teenagern gefunden, die um 0:12 Uhr die Polizei verständigten. Die Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht, wo Ferrin um 0:38 Uhr ihren Verletzungen erlag. Mageau überlebte den Angriff.[7]

Um 0:40 Uhr ging ein Anruf beim Polizeihauptquartier von Vallejo ein. Der Anrufer hatte eine männliche Stimme und sagte in ruhigem, bestimmtem Ton:[8] „Ich möchte einen Doppelmord melden. Wenn Sie auf dem Columbus Parkway eine Meile ostwärts zum Park fahren, finden Sie auf dem Parkplatz zwei junge Leute in einem braunen Wagen. Sie wurden mit einer 9-Millimeter-Luger erschossen. Ich habe auch die beiden jungen Leute voriges Jahr umgebracht. Auf Wiederhören.“[9] Der Anruf konnte zu einer Telefonzelle zurückverfolgt werden, die sich direkt vor dem Sheriff’s Office von Vallejo und in Sichtweite des Hauses von Darlene Ferrin befand.[10] Um 1:30 Uhr klingelte im Haus von Ferrin und ihrem Ehemann das Telefon. Ein Freund, der bei den Ferrins zu Besuch war, nahm den Hörer ab und hörte am anderen Ende der Leitung ein schweres, tiefes Atmen, der Anrufer sagte jedoch nichts. Wenige Minuten später erhielten Darlene Ferrins Schwiegereltern und ihr Schwager ähnliche Anrufe. Als die anonymen Anrufe bei Ferrins Verwandten eingingen, war über den Angriff noch nicht in den Medien berichtet worden.[11]

Mord am 27. September 1969 am Lake Berryessa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lake Berryessa, Tatort des dritten bekannten Angriffs des Zodiac-Killers.
1969 entstandenes Foto der vom Zodiac-Killer beschrifteten Tür von Bryan Hartnells Auto.

Am Samstag, dem 27. September 1969 verbrachten die 22-jährige Studentin Cecelia Ann Shepard und ihr 20-jähriger Freund Bryan Hartnell, ein Jura-Student, den Nachmittag an einem abgeschiedenen, menschenleeren Strandabschnitt des Westufers des Lake Berryessa (38° 33′ 48,3″ N, 122° 13′ 54,4″ W). Hartnells VW Karmann Ghia hatten sie etwa 500 m entfernt am Straßenrand geparkt. Nach einiger Zeit bemerkte Shepard in der Ferne einen dunkel gekleideten Mann, der sie zu beobachten schien und langsam näher kam. Als der Mann nur noch wenige Meter von ihnen entfernt war, erblickte Shepard in seiner Hand eine halbautomatische Pistole. Der Unbekannte sagte: „Ich will euer Geld und den Autoschlüssel. Ich brauche den Wagen, weil ich nach Mexiko will.“[12] Außerdem behauptete der Mann, dass er aus dem Gefängnis in Deer Lodge, Montana, ausgebrochen und mit einem gestohlenen Auto unterwegs sei. Er habe einen Wärter getötet und nichts mehr zu verlieren.[13]

Nachdem Hartnell ihm das wenige Kleingeld, das er bei sich trug, und den Autoschlüssel ausgehändigt hatte, befahl der Mann den beiden Studenten, sich mit dem Gesicht nach unten auf ihre mitgebrachte Picknickdecke zu legen. Er verlangte von Shepard, dass sie Hartnells Hände auf dem Rücken mit einem Stück Kunststoffwäscheleine fesselte, danach fesselte der Unbekannte Shepard auf die gleiche Weise und zog Hartnells Fesseln noch fester. Hartnell bot dem Mann juristische Hilfe an, worauf dieser nicht reagierte. Als Hartnell ihn fragte, ob die Waffe überhaupt geladen sei, zog der Unbekannte das Magazin heraus und zeigte ihm die darin befindliche Patrone. Danach begann der Mann, mit einem langen Messer zuerst auf Hartnell und dann auf Shepard einzustechen. Anschließend verließ er den Tatort, das Geld und den Autoschlüssel ließ er zurück. Bevor er davonfuhr, schrieb er auf die Tür von Hartnells Wagen das Datum der ersten beiden Angriffe bei Vallejo sowie Datum, Uhrzeit und die Art der Tatbegehung beim Angriff am Lake Berryessa. Darüber zeichnete er das Symbol Zodiac Killer symbol.svg.[14]

Den beiden Schwerverletzten gelang es, sich gegenseitig von ihren Fesseln zu befreien. Ein Fischer, der die beiden verletzten Studenten vom See aus gesehen hatte, verständigte die Ranger. Beide Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht, wo Shepard am 29. September 1969 ihren 24 Stichverletzungen erlag. Hartnell überlebte sechs Stichwunden.[14]

Circa eine Stunde nach dem Angriff auf Shepard und Hartnell hatte sich ein männlicher Anrufer telefonisch beim Napa Police Department gemeldet und mit ruhiger Stimme gesagt:[15] „Ich möchte einen Mord melden – nein, einen Doppelmord. Sie liegen drei Kilometer nördlich von Park Headquarters. Sie waren mit einem weißen VW Karmann Ghia unterwegs. Ich bin der, der es getan hat.“[16] Danach legte der Anrufer den Hörer ab, ohne die Verbindung zu beenden. Der Beamte, der den Anruf entgegengenommen hatte, schätzte das Alter des Mannes anhand des Klangs seiner Stimme auf Anfang 20. Der Anruf konnte zu einer Telefonzelle an der Main Street in Napa, viereinhalb Blocks vom Polizeirevier und 43 km vom Tatort entfernt, zurückverfolgt werden. In der Telefonzelle konnten die Ermittler die Spur eines Handabdrucks am Hörer sicherstellen.[15]

Mord am 11. Oktober 1969 in Presidio Heights[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Samstag, dem 11. Oktober 1969 ließ der Taxifahrer Paul Lee Stine vor dem Pinecrest Diner in der Geary Street in San Francisco einen Fahrgast in sein Taxi steigen, der ihm als Fahrtziel „Washington Street und Maple“ in Presidio Heights nannte. Circa eine Viertelstunde später erreichten sie das Fahrtziel. Der Fahrgast forderte Stine auf, noch einen Block weiterzufahren. Als das Taxi vor dem Haus mit der Nummer 3898 in der Washington Street zum Stehen kam, hielt der Unbekannte Stine von hinten eine Pistole an die rechte Wange und drückte ab.[17]

Inspektor Dave Toschi (hier im Jahr 1976) vom San Francisco Police Department übernahm mit seinem Partner Bill Armstrong die Ermittlungen im Stine-Mordfall.

Als die Gäste einer Party im Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegen 21:55 Uhr aus einem Fenster im ersten Stock auf das Taxi hinunterblickten, glaubten sie, einen Kampf oder Raub zu beobachten und riefen die Polizei. Aus ungeklärten Gründen wurde bei der Aufnahme der Täterbeschreibung fälschlicherweise notiert, dass der Verdächtige afroamerikanischer Abstammung wäre. Der Täter, bei dem es sich in Wirklichkeit um einen Weißen handelte, verließ indessen den Tatort in Richtung Presidio. An der Ecke Jackson und Cherry Street wurde er um 22:00 Uhr von einer Polizeistreife angehalten, die auf dem Weg zum Tatort war. Da der Angehaltene nicht dem Profil des Gesuchten entsprach, ließen die Beamten den Täter laufen, ohne es zu ahnen.[17]

Als der herbeigerufene Krankenwagen um 22:10 Uhr am Tatort eintraf, war Stine bereits tot. Der Täter hatte seine Brieftasche mitgenommen, aber seine Uhr, seinen Ring und sein Scheckbuch zurückgelassen. Im Taxi wurde eine 9-Millimeter-Patronenhülse sichergestellt. Die Fahndung nach dem Täter wurde um 2:00 Uhr nachts erfolglos beendet. Der Fall wurde Inspektor Dave Toschi von der Mordkommission des San Francisco Police Department und seinem Partner Bill Armstrong übertragen.[17]

Vermutete Täterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mord am 30. Oktober 1966 in Riverside[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am späten Abend des 30. Oktober 1966 wurde die 18-jährige College-Studentin Cheri Jo Bates im südkalifornischen Riverside nach einem Bibliotheksbesuch getötet. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Täter während Bates’ Abwesenheit ein Zündverteilerkabel ihres Autos manipuliert und ihr dann seine „Hilfe“ angeboten hatte, als sie den Wagen nicht starten konnte. Am nächsten Morgen wurde Bates’ Leiche mit durchgeschnittener Kehle und mehreren Stich- sowie Schnittverletzungen etwa 70 m von ihrem Auto entfernt auf einem Parkplatz gefunden. Im April 1967 schrieb ein Unbekannter zwei Briefe an die örtliche Polizei, in denen er Täterwissen mitteilte, mit der Tötung weiterer Opfer drohte und die Veröffentlichung seiner Zeilen verlangte. Einen ähnlichen Brief hatte der anonyme Schreiber zudem an eine lokale Zeitung geschickt. Der Handschriftenexperte Sherwood Morrill kam nach einem Schriftvergleich zu der Überzeugung, dass es sich um die Handschrift des Zodiac-Killers handelte. Am 15. März 1971 schrieb der Zodiac-Killer einen Brief an die Los Angeles Times, in dem er seine Täterschaft im Bates-Mordfall bestätigte. Gleichwohl konnte nicht mit Gewissheit geklärt werden, ob Bates tatsächlich ein Opfer des Serienmörders geworden war. Die Ermittler hielten es auch für möglich, dass der Zodiac-Killer nur aus der Zeitung von dem ungeklärten Mord wusste und ihn als seine eigene Tat deklarierte, um erneut auf sich aufmerksam zu machen.[18]

Entführung am 22. März 1970 nahe Modesto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die State Route 132 (rot), an der Kathleen Johns und ihre Tochter westlich von Modesto entführt wurden.

In der Nacht vom 22. März 1970 fuhr die im siebten Monat schwangere Kathleen Johns mit ihrer zehn Monate alten Tochter auf der schwach befahrenen State Route 132 in westliche Richtung, als ihr im Rückspiegel ein Wagen auffiel, der ihr schon seit Modesto zu folgen schien. Kurz nach Mitternacht begann der Fahrer des hinteren Autos zu hupen und seine Scheinwerfer auf- und abzublenden. Als Johns nicht auf die Signale reagierte, scherte der Fahrer des Wagens auf die Gegenfahrbahn aus, fuhr neben Johns’ Auto und rief ihr durch sein Beifahrerfenster zu, dass ihr linkes Hinterrad locker wäre. Johns fuhr daraufhin an den Straßenrand, wo der Unbekannte ihr anbot, die Radmuttern festzuziehen. Nachdem der Mann einige Zeit an dem Rad gearbeitet hatte, sagte er Johns, dass sie unbesorgt weiterfahren könne, und fuhr davon. Johns setzte ihre Fahrt fort, doch bereits nach wenigen Metern löste sich das linke Hinterrad vom Wagen. Als sie anhielt, kehrte der Unbekannte zurück und erklärte, dass das Problem wohl größer als gedacht sei. Er bot ihr an, sie zu einer in Sichtweite befindlichen Tankstelle mitzunehmen, woraufhin Johns mit ihrer Tochter zu ihm in den Wagen stieg.[19]

Statt an der Tankstelle anzuhalten, fuhr der Mann jedoch daran vorbei. Als Johns ihn darauf ansprach, teilte der Fremde ihr mit, dass er sie und ihr Baby töten werde. Während der folgenden zwei- bis dreistündigen Fahrt wiederholte der Mann die Drohung mehrmals. Als der Wagen aufgrund der Verkehrsführung kurz zum Stehen kam, sprang Johns mit ihrer Tochter im Arm aus dem Auto und rannte in ein Feld, wo sie sich in hohem Gras versteckte bis der Fremde seine Suche nach ihr aufgab und davonfuhr. Der Fahrer eines vorbeikommenden Sattelschleppers brachte Johns zur Polizeiwache in Patterson, wo sie ihre Aussage zu Protokoll gab. Als sie ein an der Wand hängendes Phantombild des Zodiac-Killers erblickte, glaubte sie in der Zeichnung ihren Entführer zu erkennen. Johns’ Wagen wurde später an der Stelle gefunden, wo sie ihn zurückgelassen hatte – jemand hatte ihn ausgeschlachtet und in Brand gesteckt.[19]

Interaktion mit der Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten vier Briefe von August 1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Freitagmorgen, dem 1. August 1969 erhielten die Redaktionen des San Francisco Chronicle, des Vallejo Times-Herald und des San Francisco Examiner jeweils einen Brief mit fast identischem Wortlaut, in dem der Absender die Täterschaft bei den Morden an der Lake Herman Road sowie in Blue Rock Springs für sich beanspruchte und Tatdetails mitteilte. Die Briefe waren mit blauem Filzstift geschrieben, begannen mit der Anrede „Sehr geehrter Herr Chefredakteur“ und waren nur mit dem Symbol Zodiac Killer symbol.svg unterzeichnet. Der Brief an den Examiner war mit zwei, der an den Chronicle mit drei und der an den Times-Herald mit vier Briefmarken frankiert. Alle drei Briefe waren mit dem Poststempel von San Francisco versehen. Auf den Umschlägen stand „Rush to Editor“ („Rasch an den Chefredakteur weiterleiten“) geschrieben.[20]

Jedem der drei Briefe war ein Drittel eines Geheimtexts beigefügt, der insgesamt aus 408 Symbolen bestand. Jedes Geheimtext-Drittel setzte sich aus acht Zeilen mit jeweils 17 Symbolen zusammen. Bei den verwendeten Symbolen handelte es sich um 55 verschiedene Zeichen, darunter Dreiecke, Quadrate, Kreise, Kreuze, griechische Zeichen, Wettersymbole, Buchstaben des lateinischen Alphabets, Navy- und Morsezeichen sowie astrologische Symbole. Robert Graysmith, der als Karikaturist beim Chronicle arbeitete, als der Brief einging, kam nach Recherchen zu dem Ergebnis, dass der Geheimschrift-Verfasser acht Zeichen aus David Kahns The Codebreakers (1967) entnommen hatte; weitere Symbole waren anscheinend dem sogenannten „Zodiac-Alphabet“ aus dem 13. Jahrhundert entlehnt worden, das von John Laffin in Codes and Ciphers (1964) näher beschrieben wurde. Beide Werke galten in mehreren Büchereien, die Graysmith damals in San Francisco und Oakland aufsuchte, als gestohlen oder verschwunden.[21]

Der Absender des Briefes behauptete, dass in dem Geheimtext seine Identität verschlüsselt sei. Er verlangte, dass die Zeitungen ihren jeweiligen Teil des Geheimtexts bis Freitagnachmittag auf ihrer Titelseite drucken sollten, anderenfalls würde er am Wochenende weitere Morde begehen. Der Times-Herald und der Chronicle brachten ihre Teile des Geheimtexts mit ihrer Samstagsausgabe heraus, wobei sich die Verantwortlichen des Chronicles dazu entschieden, den Text nicht auf der Titelseite, sondern auf Seite 4 abzudrucken. Der Examiner entschloss sich zunächst gegen eine Veröffentlichung seines Drittels, druckte aber in seiner Sonntagsausgabe schließlich alle drei Teile des Geheimtexts ab. Die Zeitungen publizierten außerdem Auszüge des Briefes, verzichteten aber aus ermittlungstaktischen Gründen auf eine vollständige Veröffentlichung. Obwohl sich die Zeitungen nicht exakt an die Vorgaben des anonymen Absenders gehalten hatten, kam es an dem Wochenende nicht zu den angedrohten Morden.[21]

Die chiffrierte Botschaft wurde innerhalb weniger Tage von dem Lehrer Donald Gene Harden und seiner Ehefrau Bettye June Harden entschlüsselt. Die beiden hatten angenommen, dass jedes Symbol für einen Buchstaben des lateinischen Alphabets stand und – ausgehend von den häufigsten Buchstabenkombinationen im Englischen – nach entsprechenden Symbol-Übereinstimmungen und Mustern im Geheimtext gesucht.[21] Die entschlüsselte Botschaft, die am 12. August 1969 veröffentlicht wurde, lautete:

“I LIKE KILLIN PEOPLE BECAUSE IT IS SO MUCH FUN IT IS MORE FUN THAN KILLING WILD GAME IN THE FORREST BECAUSE MAN IS THE MOST DANGEROUE ANAMAL OF ALL TO KILL SOMETHING GIVES ME THE MOST THRILLING EXPERENCE IT IS EVEN BETTER THAN GETTING YOUR ROCKS OFF WITH A GIRL THE BEST PART OF IT IS THAE WHEN I DIE I WILL BE REBORN IN PARADICE AND THE I HAVE KILLED WILL BECOME MY SLAVES I WILL NOT GIVE YOU MY NAME BECAUSE YOU WILL TRY TO SLOI DOWN OR ATOP MY COLLECTIOG OF SLAVES FOR MY AFTERLIFE EBEORIETEMETHHPITI”

Der Zodiac-Killer in seiner ersten Botschaft.[22]

Die Rechtschreibung ist an einigen Stellen fehlerhaft, wobei ungewiss ist, ob dies Absicht oder ein Versehen des Mörders war. Die Bedeutung der letzten 18 Buchstaben konnte nicht geklärt werden. Einige Leser vermuteten, dass es sich um ein Anagramm handele und schickten diverse Vorschläge zu Namen, die sich hinter dem Buchstabenrätsel verbergen könnten, an die Zeitungen. Eine Überprüfung der Namensvorschläge führte jedoch nicht auf die Spur des Mörders.[21] Die Passage „the most dangerous animal“ (im Brief fehlerhaft „the most dangeroue anamal“ geschrieben) erinnerte Graysmith an den englischen Originaltitel The Most Dangerous Game des 1932 erschienenen Kinostreifens Graf Zaroff – Genie des Bösen, eine Verfilmung der Kurzgeschichte Das grausamste Spiel. In dem Film geht die Figur des gelangweilten Grafen Zaroff auf Menschenjagd. Graysmith vermutet, dass der Film als eine Quelle der Inspiration für den Zodiac-Killer diente.[23]

Obwohl der erste Brief Tatdetails enthielt, die von den Ermittlern nicht bekanntgegeben worden waren, zeigte sich der Polizeichef von Vallejo nicht von der Authentizität des Briefes überzeugt und forderte den Absender öffentlich auf, einen weiteren Brief zu schreiben, in dem er seine Täterschaft beweisen sollte. Der Mörder schickte daraufhin am 7. August 1969 einen dreiseitigen Brief, der mit den Worten „Sehr geehrter Herr Chefredakteur Hier spricht Zodiac“ begann, und in dem weitere, bislang nicht öffentlich bekannte Tateinzelheiten geschildert wurden. Es war das erste Mal, dass sich der Unbekannte als „Zodiac“ bezeichnete.[24]

Der fünfte bis achte Brief (Oktober–Dezember 1969)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der am 14. Oktober 1969 beim San Francisco Chronicle eingegangenen Leserpost befand sich ein weiterer Brief des Zodiac-Killers. Laut Poststempel war der Brief am Vortag in San Francisco aufgegeben worden. Der Umschlag war mit blauem Filzstift beschriftet, abermals an den Chefredakteur adressiert und an der für die Absenderadresse vorgesehenen Stelle befand sich das Symbol Zodiac Killer symbol.svg. In dem Umschlag befanden sich ein Brief und ein blutbeflecktes Stück grau-weißen Stoffes. In dem Schreiben erklärte der Zodiac-Killer, dass er den Taxifahrer Paul Stine ermordet habe und dass die Polizei ihn beinahe erwischt hätte. Außerdem drohte er damit, „einen ganzen Schulbus auszulöschen“. Der Stofffetzen erwies sich tatsächlich als ein Hemdstück des ermordeten Taxifahrers. Auch die Schrift des Briefes stimmte mit der Schrift in den ersten vier Briefen überein.[25]

Die Öffentlichkeit wurde am 17. Oktober 1969 über die Drohung informiert, was in der San Francisco Bay Area zu Panik in der Bevölkerung führte. Die Schulbusfahrer erhielten Handlungsleitlinien für den Fall eines Angriffs und in Napa County wurde jedem Schulbus ein zusätzlicher Fahrer zugewiesen. Darüber hinaus wurden die Schulbusse von schwer bewaffneten Polizisten und die Schulbusstrecken per Flugzeug aus der Luft überwacht. Nachdem sich ein anonymer Anrufer gegenüber der Palo Alto Times als Zodiac-Killer ausgegeben und behauptet hatte, San Francisco verlassen zu haben, weil es ihm dort „zu heiß“ geworden sei, wurde auch den Schulbussen in Palo Alto bewaffnetes Personal zugewiesen. Der Zodiac-Killer machte seine Drohung jedoch nie wahr.[26]

Am 10. November 1969 gingen beim San Francisco Chronicle zwei weitere Briefe des Zodiac-Killers ein, die in San Francisco abgestempelt worden waren. Einer der Briefe war am 8. November 1969 abgesendet worden und enthielt eine Grußkarte, auf deren Vorderseite der Zodiac-Killer andeutete, im August 1969 zwei weitere Morde begangen zu haben. Die Ermittler schlossen seine Täterschaft beim einzigen ungeklärten Mordfall, der sich in diesem Monat in der Bay Area ereignet hatte und bei dem zwei Schülerinnen erstochen worden waren, jedoch aus. Im Inneren der Karte befand sich ein weiterer zwanzigzeiliger, aus 340 Zeichen bestehender Geheimtext, der mit dem Symbol Zodiac Killer symbol.svg unterzeichnet war. Der Geheimtext konnte weder von der NSA noch von der CIA, dem Computerprogramm eines Sprachwissenschaftlers der University of Massachusetts oder Amateur-Codeknackern entschlüsselt werden.[27] Im siebten Brief vom 9. November 1969 erwähnte der Zodiac-Killer erneut, dass er bereits sieben Menschen getötet hätte. Außerdem enthielt der Brief Schmähkritik an der Polizei, eine vage gehaltene Bombendrohung, eine Anleitung zum Bau einer Bombe sowie die Zeichnung einer solchen.[28]

Am 27. Dezember 1969 erreichte den Rechtsanwalt und Filmschauspieler Melvin Belli ein Brief des Zodiac-Killers, der mit einem Poststempel vom 20. Dezember 1969 versehen war und dem erneut ein Stück des Hemdes von Stine beigefügt war. In dem Brief deutete der Mörder an, nach seinem letzten Brief vom 9. November 1969 ein achtes Mal getötet zu haben. Er bat um Bellis Hilfe und erklärte, dass er sich nicht mehr lange beherrschen könne und weitere Opfer suchen müsse. Belli ließ über den San Francisco Chronicle verlautbaren, dass er bereit sei, ihm zu helfen. Der Zodiac-Killer kam jedoch nie auf das Hilfsangebot zurück.[29]

Der neunte bis 13. Brief (April–Juli 1970)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen neunten Brief schickte der Zodiac-Killer abermals an den „Chefredakteur, San Fran. Chronicle, San Francisco, Calif.“, wo er am 21. April 1970 eintraf. Der Brief war mit zwei Sechs-Cent-Briefmarken überfrankiert und am 20. April 1970 abgesendet worden. Der Absender hatte mit blauem Filzstift auf einem ungewöhnlich formatierten Blatt Papier geschrieben:

„Hier spricht der Zodiac
Übrigens habt ihr schon den letzten Geheimtext geknackt
den ich euch geschickt habe?
Mein Name ist …“

Danach folgten 13 Zeichen, die bis heute nicht entschlüsselt werden konnten. Des Weiteren schrieb der Serienmörder, dass er nicht für den Bombenanschlag auf die Polizeiwache am Golden Gate Park verantwortlich sei, der sich am 16. Februar 1970 ereignete hatte und bei dem ein Polizist getötet sowie acht weitere verletzt worden waren. Außerdem behauptete er, inzwischen zehn Opfer getötet zu haben und schrieb: „Es wären schon viel mehr […] aber wir hatten hier leider eine kleine Überflutung durch den starken Regen.“ Er drohte erneut mit einem Bombenanschlag auf einen Schulbus. Unter der Zeichnung einer Bombe endete der Brief mit dem „Spielstand“ Zodiac Killer symbol.svg = 10, SFPD [San Francisco Police Department] = 0. Der Hinweis auf die Überflutung veranlasste Toschi und Armstrong dazu, nach Verdächtigen in kürzlich überfluteten Wohngegenden zu suchen. Die Suche endete erfolglos.[30]

Am 29. April 1970 erreichte den Chronicle der zehnte Zodiac-Brief, der laut Poststempel am 28. April 1970 abgeschickt worden war. Er enthielt eine Grußkarte, auf der Zodiac erneut mit einem Bombenanschlag auf einen Schulbus drohte, wenn die Presse nicht über alle Einzelheiten seines Bombenentwurfs, den er mit dem neunten Brief geschickt hatte, berichten würde. Die Polizei informierte die Öffentlichkeit daraufhin noch am selben Tag in einer Pressekonferenz über den Bombenentwurf, die Zeitungen verzichteten aber darauf, weitere Einzelheiten zu drucken und zogen die Ernsthaftigkeit der Bombendrohung in Zweifel, um Panik in der Bevölkerung zu vermeiden.[31]

Der Zodiac-Killer hatte zudem verlangt, dass die Bürger von San Francisco Buttons mit dem Zodiac Killer symbol.svg-Symbol tragen sollten. In seinem elften Brief vom 26. Juni 1970, der am 29. Juni 1970 beim Chronicle einging, zeigte sich der Serienmörder verärgert, dass niemand dieser Aufforderung nachgekommen war und behauptete, dass er zur Strafe einen Mann in einem geparkten Wagen erschossen habe. Als neuen „Punktestand“ gab er Zodiac Killer symbol.svg = 12, SFPD = 0 an. Dem Brief war außerdem eine zweizeilige Geheimschrift und eine Straßenkarte beigefügt, auf der eine Stelle am Mount Diablo markiert war. Zodiac behauptete, dass die Karte und die Geheimschrift zu einer Bombe führen würden und bis Herbst Zeit sei, sie zu finden. Die Geheimschrift wurde nie entschlüsselt und die angebliche Bombe nie gefunden.[32]

Am 27. Juli 1970 gingen gleich zwei Zodiac-Briefe beim Chronicle ein. In seinem zwölften Brief, der am 24. Juli 1970 abgeschickt worden war, behauptete der Killer, dass er derjenige gewesen sei, der Kathleen Johns und ihr Baby entführt sowie ihr Auto in Brand gesetzt hatte. Da nur eine kleine Lokalzeitung in Modesto über den Fall berichtet hatte, hält es Graysmith für wahrscheinlich, dass diese Behauptung stimmte, und vermutet, dass sich der Zodiac-Killer erst vier Monate später zur Tat bekannte, weil er befürchtete, dass Johns ihn wiedererkennen würde. Der 13. Brief vom 26. Juli 1970 war der längste Brief, den der Zodiac-Killer je an den Chronicle schrieb. Er zitierte darin aus dem Libretto der Operette Der Mikado von Gilbert und Sullivan, wobei er den Liedtext der Figur des Oberhofhenkers leicht und in der für ihn typischen Manier abänderte. Der Brief enthielt zudem den Hinweis, dass es in dem Geheimtext des elften Briefes um Radianten und Längenmaße gehe. Außerdem teilte er mit, dass der „Spielstand“ inzwischen Zodiac Killer symbol.svg = 13, SFPD = 0 betrage.[33]

Karte an Paul Avery vom 28. Oktober 1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. Oktober 1970 schickte der Zodiac-Killer eine Halloween-Grußkarte an Paul Avery, der als Enthüllungsjournalist für den San Francisco Chronicle arbeitete und mehrere Artikel über die Mordserie verfasst hatte. Auf die Karte hatte Zodiac unter anderem „PEEK-A-BOO – YOU’RE DOOMED“ („Guck-guck – du bist dem Tod geweiht“) und vier verschiedene Tötungsarten geschrieben. Der Vorfall erregte weltweites Aufsehen, als der Chronicle ihn an Halloween zur Titelgeschichte machte. Avery wurde von zahlreichen Kollegen interviewt, wobei er sich von der Morddrohung des Zodiac-Killers unbeeindruckt zeigte und meinte, dass man nicht jedes Wort hundertprozentig ernst nehmen müsse. Fortan führte er jedoch einen Revolver mit sich und ein Großteil der Mitarbeiter des Chronicle, darunter auch Avery selbst, trug Ansteckplaketten mit der Aufschrift „I Am Not Paul Avery“ („Ich bin nicht Paul Avery“).[34]

Der letzte authentifizierte Brief stammt aus dem Jahre 1974.

Täterbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Äußeres Erscheinungsbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike Mageau, der den Angriff vom 4. Juli 1969 überlebt hatte, beschrieb den Zodiac-Killer als stämmigen, bulligen, korpulenten Mann mit breitem Gesicht und leichtem Bauchansatz, wobei das geschätzte Gewicht in unterschiedlichen Vernehmungen zwischen 75 und 90 Kilogramm variierte. Der Unbekannte sei etwa 1,73 m groß und circa 26 bis 30 Jahre alt gewesen. Er habe eine Hose mit Bügelfalten, ein blaues Hemd, einen Sweater oder eine Navy-Windjacke und keine Brille getragen. Das Haar des Täters beschrieb Mageau als kurz, wellig und hellbraun, die Frisur mal als militärischen Bürstenhaarschnitt, mal als zurückgekämmte Tolle.[35]

Bryan Hartnell und Cecelia Shepard beschrieben den Mann, der sie am 27. September 1969 am Lake Berryessa überfallen hatte, als 1,78 bis 1,88 m groß und 100 bis 110 kg schwer. Er sei stämmig, aber nicht fett gewesen und habe einen Bauchansatz gehabt. (Hartnell schloss jedoch nicht aus, dass der Täter auch einfach nur eine sehr bauschige Jacke getragen haben könnte.) Der Unbekannte trug eine schwarze viereckige Kapuze mit Schlitzen für Augen und Mund. Die Kapuze reichte fast bis zur Taille, hatte an den Rändern Ziernähte und auf der Brust war ein weißes Kreuz in einem Kreis aufgenäht. Über den Augenschlitzen trug der Mann, den Hartnell auf Mitte 30 schätzte, eine Sonnenbrille. Durch die Schlitze der Kapuze seien dunkelbraune Haare zu erkennen gewesen. Über seinen Halbschuhen trug der Mann Überschuhe aus Gummi. Anhand der Schuhabdrücke am Tatort kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der Zodiac-Killer Wing-Walker-Springerstiefel der Größe 10 getragen hatte.[36]

Die beiden Streifenpolizisten, die den Zodiac-Killer am 11. Oktober 1969 kurz nach dem Mord an Paul Stine in der Nähe des Tatorts angesprochen hatten, beschrieben ihn als 35- bis 45-jährigen Mann mit Brille. Er habe kurzes braunes Haar mit rötlichem Schimmer gehabt, sei 1,80 m groß sowie mindestens 90 kg schwer gewesen und habe eine marineblaue oder schwarze Jacke mit Reißverschluss getragen.[37]

Kathleen Johns beschrieb den Mann, der sie am 22. März 1970 entführt hatte und bei dem es sich vermutlich um den Zodiac-Killer handelte, als 70 bis 75 kg schwer, glatt rasiert und sehr ordentlich gekleidet. Er habe ein weißes Hemd, eine schwarze oder dunkelblaue Windjacke, eine schwarze oder blaue Wollhose, glänzend polierte Navy-Stiefel und eine schwarze, mit einem elastischen Band fixierte Hornbrille getragen. Am Gesicht des Mannes fielen ihr Aknenarben am Kinn, ein ausgeprägter Kiefer, ausdruckslose Augen und eine „nicht besonders kleine Nase“ auf. Sein Haar sei braun gewesen und er habe einen Bürstenhaarschnitt getragen. Insgesamt habe der Unbekannte einen seriösen, nicht schwächlichen und militärischen Eindruck gemacht.[38]

Psychologisches Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Psychologe Murray Miron kam nach einer Analyse der Briefe des Zodiac-Killers zu dem Ergebnis, dass es sich bei ihrem Verfasser um einen Mann im Alter von 20 bis 30 Jahren handele. Der Zodiac-Killer sei ein weißer, unverheirateter Mann mit ruhiger und wenig einnehmender Persönlichkeit, der sehr zurückgezogen und isoliert lebe. Er habe eine Grundausbildung in Kryptografie, aber höchstens einen Highschool-Abschluss und lese wenig. Stattdessen gehe er häufig ins Kino und schaue fern, wobei er Filme mit sadomasochistischen oder okkult-erotischen Inhalten favorisiere. Er leide an Depressionen und einer Psychose des schizophrenen Formenkreises. In seiner Kommunikation würden sich Narzissmus, Infantilität und magisches Denken widerspiegeln. Hinter der Fassade eines geordneten, normalen Lebens verberge der unbekannte Täter starke emotionale Schwankungen. Aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, scheue er den Konsum von Alkohol und normale sexuelle Kontakte mit Frauen. Der veränderte, moralisierende Tonfall in seinen Briefen aus dem Jahr 1974 könne auf eine mögliche Suizidalität oder die mit zunehmendem Alter nachlassende Dominanz seiner soziopathischen Persönlichkeitszüge hindeuten.[39]

Tatverdächtiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Hauptverdächtiger galt Arthur Leigh Allen, der 1971 von der Polizei verhört wurde. Zwar gab es einige Indizien, die für einen Zusammenhang mit den Morden sprachen, allerdings gab es auch nach drei Durchsuchungsbeschlüssen (1972, 1991 und 1992, kurz nach Allens Tod) keinen Beweis. Allens DNA stimmte bei einem im Jahr 2002 durchgeführten DNA-Vergleich nicht mit dem Speichel unter einer Briefmarke eines von „Zodiac“ versendeten Briefs überein. Allen starb 1992 im Alter von 58 Jahren.[40]

Trittbrettfahrer und Nachahmungstäter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Oktober 1969 rief um 2:00 Uhr nachts ein Mann bei der Polizei von Oakland an und behauptete, Zodiac zu sein. Er kündigte an, in der Morgensendung des zu ABC gehörenden Senders KGO-TV anzurufen, wenn der Rechtsanwalt Melvin Belli dort auftrete. Auf polizeiliche Anfrage erklärten sich Belli und der Sender zu dem Auftritt bereit. Noch am selben Tag ging Belli mit dem Moderator Jim Dunbar ab 6:30 Uhr auf Live-Sendung und wartete auf den Anruf des Zodiac-Killers. Ab 7:10 Uhr rief ein Mann, der sich „Sam“ nannte, innerhalb von gut zwei Stunden insgesamt 35 Mal in der Sendung an, wobei der längste Anruf neun Minuten dauerte. Während der Gespräche klagte „Sam“ über starke Kopfschmerzen, die sich bessern würden, wenn er morde. Nichts von dem was er sagte, bewies jedoch, dass er wirklich der Zodiac-Killer war. Einer der Anrufe wurde schließlich auf eine Privatleitung umgeleitet, damit die Zuschauer ihn nicht mithören konnten. In diesem Telefonat verabredete Belli ein Treffen mit „Sam“, zu dem dieser – im Gegensatz zu Polizei und Presse – aber nicht erschien. Bryan Hartnell und zwei Polizeibeamte, die schon einmal die Stimme des Zodiac-Killers gehört hatten, waren einhellig der Meinung, dass es sich bei „Sam“ nicht um den echten Zodiac-Killer handelte. Seine Stimme sei nicht tief genug gewesen und habe zu jung geklungen. Belli erhielt später weitere Anrufe von „Sam“, von denen einer zu einem psychisch gestörten Patienten in einer geschlossenen Psychiatrie in Napa zurückverfolgt werden konnte. Der Polizist in Oakland, der den Anruf in der Nacht angenommen hatte, war davon überzeugt, dass er nicht mit „Sam“, sondern dem echten Zodiac-Killer gesprochen hatte.[41]

1990 begann ein Nachahmungstäter mit ähnlicher Vorgehensweise wie Zodiac in New York City eine Mordserie. Der Serienmörder wurde als Heriberto Seda identifiziert und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Am 21. Juni 2008 wurde Megan Lynn Touma, Angehörige der US-Armee, in ihrem Motelzimmer in der Stadt Fayetteville (North Carolina) tot aufgefunden. Am Badezimmerspiegel war mit Lippenstift das Tierkreissymbol gezeichnet worden. Die Lokalzeitung Fayetteville Observer bekam in der letzten Juniwoche ein Schreiben zugesandt, in dem der mutmaßliche Täter den Mord an Megan Lynn Touma gesteht. Er erklärte auch, dass er schon Morde in anderen Staaten begangen habe, und kündigte weitere an. Beim Mord an Touma habe er zum ersten Mal die Unterschrift seines Vorbildes, das Tierkreissymbol, benutzt. Als Täter geständig ist Edgar Patino Lopez.

Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zodiac-Killer ist zum Gegenstand der Populärkultur geworden und inspirierte unter anderem mehrere Bücher, Fernsehserien sowie Filme.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Handlung des 1971 erschienenen Kriminalfilms Dirty Harry basiert teilweise auf der Mordserie des Zodiac-Killers.[42]
  • The Limbic Region (1996) präsentiert mit einem Psychoduell zwischen einem Detective und seinem Verdächtigen eine fiktive Handlung und eine neue Hypothese den Mörder betreffend. Der Film basiert auf dem ungelösten Zodiac-Fall sowie späteren Verbrechen, die möglicherweise durch den Zodiac begangen wurden.
  • Alexander Bulkley verfilmte 2005 seine Interpretation des Stoffes unter dem Titel The Zodiac, der in Deutschland als Der Zodiac-Killer wenig erfolgreich vermarktet wurde.
  • Ein weiterer Film mit dem Titel Zodiac Killer entstand 2005 durch Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Ulli Lommel. Ein Weiterer unter dem Titel Curse of the Zodiac erschien kurz danach.
  • Regisseur David Fincher drehte den Film Zodiac – Die Spur des Killers (Originaltitel: Zodiac), der am 31. Mai 2007 in den deutschen Kinos startete. Er basiert auf den Tatsachenromanen Zodiac und Zodiac Unmasked von Robert Graysmith.

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In einer Folge der Fernsehserie Nash Bridges setzt ein Nachahmungstäter die Mordserie des Zodiac-Killers fort.
  • In der Mysteryserie Millennium erschien in der zweiten Staffel ein Serienkiller namens Avatar, der dem Zodiac-Killer nachempfunden war.
  • In der Kriminalserie Criminal Minds wird in mehreren Episoden Bezug auf den Zodiac-Killer genommen.
  • In der Serie MacGyver (2016) tritt in Folge 15 der ersten Staffel ein Zodiac-Nachahmungstäter auf.
  • In American Horror Story, Staffel 5 „Hotel“ in der Folge 4 „Devil’s Night“ tritt der Zodiac-Killer auf; in Staffel 7 „Cult“ gibt sich eine Gruppe von Frauen als der „wahre“ Zodiac-Killer aus.

Videospiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In dem im November 2016 erschienenen Videospiel Watch Dogs 2 gibt es spezielle Nebenmissionen, in denen man den Spuren von Zodiac folgt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 163 f.
  2. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 27–35.
  3. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 35–37.
  4. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 38–43.
  5. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 69–71, 94.
  6. Zitiert nach Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 71.
  7. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 71–82.
  8. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 82.
  9. Zitiert nach Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 82.
  10. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 82 f.
  11. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 84 f.
  12. Zitiert nach Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 140.
  13. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 141.
  14. a b Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 142 ff.
  15. a b Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 153 f.
  16. Zitiert nach Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 153.
  17. a b c Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 165 ff.
  18. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 320 ff.
  19. a b Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 274 ff.
  20. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 105, 110 f. 115 f., 123.
  21. a b c d Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 107 ff.
  22. Deutsche Übersetzung: „Ich töte gerne Menschen, weil es so viel Spass macht. Viel mehr Spass als Tiere im Wald zu töten, weil Menschen zu jagen viel gefährlicheo ist als die Jagd auf irgendein Wildtir. Es ist das Aufregendste was ich je erlebt habe. Viel besser als ein Mädchen zu bumsen und das Allerbeste is, wenn ich sterbe, werde ich im Paradis wiedergeboren und die ich getötet habe sind dann meine Sklaven. Ich werde euch nicht meinen Namen verraten, weil ihr dann versucht mich zu hindern noch mer Sklaven für das Leben nach dem Tod zu sammeln. EBEORIETEMETHHPITI.“ Zitiert nach Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 118 f.
  23. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 128 f.
  24. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 112, 120 ff.
  25. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 196 ff.
  26. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 203 ff.
  27. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 249 ff.
  28. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 255 ff.
  29. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 269 ff.
  30. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 288 ff.
  31. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 294 ff.
  32. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 295, 299 ff.
  33. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 302 ff.
  34. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 312 ff.
  35. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 73, 94, 602.
  36. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 603.
  37. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 604 f.
  38. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 605.
  39. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 380 f.
  40. Daily Mail (online)
  41. Robert Graysmith: Zodiac – Auf der Spur eines Serienkillers. 2007, ISBN 978-3-641-02892-3, S. 240 ff.
  42. Nicolas Freund: Dem Geheimnis auf der Spur: Der Zodiac-Killer. In: Süddeutsche Zeitung. 15. April 2016, abgerufen am 5. Mai 2019.