Aldan (Stadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadt
Aldan
Алдан
Wappen
Wappen
Föderationskreis Ferner Osten
Republik Sacha (Jakutien)
Rajon Aldan
Gegründet 1923
Frühere Namen Nesametny (bis 1939)
Stadt seit 1939
Fläche 33 km²
Bevölkerung 21.275 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 645 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 650 m
Zeitzone UTC+9
Telefonvorwahl (+7) 41145
Postleitzahl 678900–678906
Kfz-Kennzeichen 14
OKATO 98 203 501
Geographische Lage
Koordinaten 58° 37′ N, 125° 24′ O58.616666666667125.4650Koordinaten: 58° 37′ 0″ N, 125° 24′ 0″ O
Aldan (Stadt) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Aldan (Stadt) (Republik Sacha)
Red pog.svg
Lage in der Republik Sacha‎
Liste der Städte in Russland

Aldan (russisch Алда́н) ist eine Stadt in der Republik Sacha (Jakutien) in Russland mit 21.275 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten]

Aldan liegt im Aldanhochland, etwa 470 km südwestlich der Republikshauptstadt Jakutsk am Flüsschen Orto-Sala, das in den rechten Aldan-Nebenfluss Seligdar mündet. Vom Fluss Aldan selbst ist die Stadt etwa 30 km entfernt.

Die Stadt Aldan ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons (Ulus).

Aldan ist Eisenbahnstation an der von der Baikal-Amur-Magistrale nach Tommot führenden Amur-Jakutischen Magistrale (Weiterführung nach Jakutsk im Bau). Die Stadt liegt zudem an der Fernstraße M56 (Lena), die Newer an der Transsibirischen Eisenbahn mit Jakutsk verbindet, außerdem besitzt sie einen Flughafen.

Geschichte[Bearbeiten]

Aldan entstand 1923 nach der Entdeckung reicher Goldvorkommen durch den jakutischen Goldsucher M. Tarabukin und den Leiter des Goldsucherartels W. Bertin als Siedlung mit Bergwerk am zunächst namensgebenden Bach Nesametny (russisch Незаме́тный für unauffällig, versteckt). 1939 erhielt der Ort unter seinem heutigen Namen das Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 14.022
1959 12.358
1970 17.689
1979 20.173
1989 27.090
2002 24.715
2010 21.275

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aldan besitzt ein Heimatmuseum.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Aldan ist Zentrum des südjakutischen Bergbaugebietes mit Gold- und Glimmerförderung. Daneben gibt es Betriebe für Metallbearbeitung sowie der Holz- und Baumaterialienwirtschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aldan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien