Alexander De Croo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexander De Croo

Alexander De Croo (* 3. November 1975 in Vilvoorde) ist ein belgischer Unternehmer und Politiker der Open Vlaamse Liberalen en Democraten (Open VLD). Er ist seit Oktober 2014 amtierender Vizepremier und Minister für Entwicklungszusammenarbeit in der föderalen Regierung Michel. Von 2009 bis 2012 war er Vorsitzender der Open VLD.

Leben[Bearbeiten]

Alexander De Croo ist der Sohn des Politikers Herman De Croo (Open VLD). Er studierte bis 1998 an der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und danach an der Northwestern University in Illinois.

Am 12. Dezember 2009 wurde er in der zweiten Stimmrunde als Nachfolger von Guy Verhofstadt an der Spitze der Open VLD gewählt. Zuvor hatte er noch kein politisches Mandat innegehabt.[1]

Zunächst wurde Alexander De Croo 2010 in den Senat gewählt. Am 18. Oktober 2012 wechselte er in die Föderalregierung und wurde Vizepremier und Pensionsminister in der Regierung unter Premierminister Elio Di Rupo (PS). Dort ersetzte er seinen Vorgänger Vincent Van Quickenborne (Open VLD), der seinerseits das Bürgermeisteramt in Kortrijk angenommen hatte.

Nach den Föderalwahlen vom 25. Mai 2014, bei der er in die Abgeordnetenkammer gewählt wurde, erhielt De Croo in der Regierung unter Premierminister Charles Michel (MR) die Zuständigkeit der Entwicklungszusammenarbeit. Weiterhin blieb er Vizepremierminister.

De Croo ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Übersicht der politischen Ämter[Bearbeiten]

  • 2010 – 2014: Senator (teilweise verhindert)
  • 2012 – 2014: Vizepremierminister und föderaler Pensionsminister in der Regierung Di Rupo
  • 2014 – heute: Mitglied der föderalen Abgeordnetenkammer (teilweise verhindert)
  • 2014 – heute: Vizepremierminister und föderaler Minister für Entwicklungszusammenarbeit, die Digitale Agenda, Telekommunikation und das Postwesen in der Regierung Michel

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Standaard.be: Open VLD kiest met Alexander De Croo voor avontuur (12. Dezember 2009) (niederländisch).