Mette Frederiksen

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Mette Frederiksen (2010)

Mette Frederiksen (* 19. November 1977 in Aalborg) ist eine dänische Politikerin der Socialdemokraterne und seit dem 3. Oktober 2011 Arbeitsministerin in der Regierung von Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt.

Leben[Bearbeiten]

Die Tochter eines Typografen und einer Pädagogin begann nach dem Besuch der Byplanvejen Skole und dem Abitur am Aalborghus Gymnasium ein Studium der Verwaltungs- und Sozialwissenschaften am Ålborg Universitetscenter. Noch während des Studiums bewarb sie sich 2000 um eine Parlamentskandidatur im Wahlkreis Ballerup, blieb jedoch erfolglos. Zwischen 2000 und 2001 war sie Jugendberaterin bei Landsorganisationen i Danmark (LO), dem Gewerkschaftsdachverband.

Bei der Folketingswahl 2001 wurde sie im Wahlkreis Københavns Amtskreds ins Folketing gewählt. 2002 wurde sie mit dem Nina Bang-Preis ausgezeichnet. Während ihrer Parlamentszugehörigkeit war sie 2001 bis 2005 Sprecherin ihrer Partei für Kultur, Medien und Gleichstellung der Geschlechter sowie 2005 für Soziales und Mitglied des Sozialausschusses. 2005 wurde Mette Frederiksen außerdem Vizevorsitzende der Fraktion der Socialdemokraterne im Folketing. Zugleich schloss sie 2007 ihr Studium an der Universität Aalborg mit einem Bachelor ab.

Seit der Folketingswahl 2007 kandidiert sie im Wahlkreis Københavns Omegns Storkreds. Daneben absolvierte sie ein postgraduales Studium im Fach Afrikawissenschaften an der Universität Kopenhagen und beendete dieses 2009 mit einem Master. Im Mai 2010 geriet sie in die öffentliche Kritik als bekannt wurde, dass sie ihre Tochter auf einer Privatschule und nicht auf einer öffentlichen Schule angemeldet hatte.[1][2]

Am 3. Oktober 2011 wurde sie von Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt zur Arbeitsministerin berufen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Læsere: Mette Frederiksen er en hykler Jyllandsposten, 5. Mai 2010
  2. Min datter kommer først politiken.dk, 6. Mai 2010