Alien (Filmreihe)

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Alien
Originaltitel: Alien
Genre/Subgenre: Science-Fiction, Horror, Action, Thriller

Logo der Alienreihe

Daten:
Produktionsland: Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Kanada, Deutschland
Originalsprache: Englisch
Produktionsjahr(e): 1979–2012
Drehbuch: Dan O’Bannon,
Ronald Shusett,
James Cameron,
David Giler,
Walter Hill,
Vincent Ward,
Larry Ferguson,
Joss Whedon,
Paul W. S. Anderson,
Shane Salerno,
Jon Spaihts,
Damon Lindelof
Regie: Ridley Scott,
James Cameron,
David Fincher,
Jean-Pierre Jeunet,
Paul W. S. Anderson,
Colin Strause,
Greg Strause
Produzent: Gordon Carroll,
David Giler,
Walter Hill,
Gale Anne Hurd,
Bill Badalato,
John Davis,
Paul Deason,
Ridley Scott
Kamera: Derek Vanlint,
Adrian Biddle,
Alex Thomson,
Darius Khondji,
David Johnson,
Daniel C. Pearl,
Dariusz Wolski
Schnitt: Terry Rawlings,
Peter Weatherley,
Ray Lovejoy,
Hervé Schneid,
Alexander Berner,
Dan Zimmerman,
Pietro Scalia
Musik: Jerry Goldsmith,
James Horner,
Elliot Goldenthal,
John Frizzell,
Harald Kloser,
Brian Tyler,
Marc Streitenfeld
Besetzung: * Sigourney Weaver: Ellen Ripley

Alien ist eine siebenteilige amerikanisch-britische Science-Fiction-Filmreihe, die 1979 mit Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt von Ridley Scott begründet wurde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Hauptreihe[Bearbeiten]

Im Jahr 1979 gelang dem Jungregisseur Ridley Scott mit Alien ein großer Erfolg. Dieser beruhte zunächst auf Scotts gelungenem Versuch, Frauen im Actiongenre zu etablieren. Mit der von Sigourney Weaver verkörperten Figur der Ellen Ripley war die erste Generation der Actionheldinnen geboren.
Das Alien selbst wurde vom Schweizer Künstler HR Giger entworfen; dieser wurde dafür mit dem Oscar für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. Diesen Preis teilte er unter anderem mit dem Puppenbauer Carlo Rambaldi, der den Kopf mit der komplexen Kieferstruktur geschaffen hatte.
Um die gedrehten Szenen realistischer erscheinen zu lassen, wurden die Abläufe den Darstellern nur grob erklärt, Details jedoch offengelassen. Beispielsweise wurden sie unerwartet mit Blut bespritzt.
Der 2,18 Meter große Student Bolaji Badejo spielte die Rolle des Alien. Die meisten seiner Szenen wurden später jedoch entfernt, da sie, laut Scott, „lächerlich aussahen“.
Der Film erhielt viele gute Kritiken und spielte etwa 104 Millionen US-Dollar ein.

Nach dem großen Erfolg von Alien versuchten in den Folgejahren viele Filme an der Beliebtheit des Genres Sci-Fi-Horror teilzuhaben, darunter fanden sich jedoch auch zahlreiche Trashfilme. Während die Gesellschaft 20th Century Fox nicht an der Weiterführung der Reihe interessiert war, glaubte man bei der Produktionsfirma Brandywine dennoch an den Erfolg. Das Projekt erhielt schließlich, nach der Begeisterung der Produzenten Walter Hill und David Giler für das Drehbuch von Terminator, der angehende Regisseur James Cameron. Er sollte zunächst nur das Drehbuch schreiben und erhielt die Vorgabe, Ellen Ripley und Soldaten darin erscheinen zu lassen.
Nach dem Terminator-Dreh wurde Cameron aufgrund des guten Drehbuchs auch der Regieposten zugesichert, den er annahm, unter der Bedingung, dass seine Ehefrau Gale Anne Hurd die Produktion übernehmen dürfe.
Leider konnte HR Giger wegen seiner Arbeit an Poltergeist II – Die andere Seite nicht mitwirken. Deshalb übernahm Cameron selbst das Design der Alien-Königin.
Neben Sigourney Weaver wurden die Hauptrollen mit James Remar und Carrie Henn besetzt. Remar musste aufgrund von Differenzen mit Cameron von Michael Biehn ersetzt werden, mit dem der Regisseur bereits bei Terminator zusammengearbeitet hatte. Ebenfalls aus der Zusammenarbeit von Terminator zu Aliens schafften es Lance Henriksen und Bill Paxton.
Aliens erhielt überwiegend gute Kritiken und war mit 131 Millionen US-Dollar erfolgreicher als sein Vorgänger.

Nach dem Erfolg des zweiten Films ließ auch ein dritter nicht lange auf sich warten. Dabei wurde der Regiedebütant David Fincher ausgewählt. Obwohl ursprünglich die Figur Ripley nicht enthalten sein sollte, wurden sie und der Androide Bishop ausgewählt, als einzige der Figuren aus dem vorigen Teil zu überleben. Die Idee, den Film auf einem gänzlich künstlichen und mit Holz umrahmten Planeten spielen zu lassen, wurde schnell verworfen, stattdessen wählte man das Umfeld von zahlreichen Männern, eine „frauenfeindliche“ Umgebung, in der Ripley diesmal gegen das Alien kämpfen muss. Nach seinem Fehlen in der ersten Fortsetzung wirkte hier auch wieder HR Giger mit.
Das einzige Making-of, in dem David Fincher vorkam wurde aufgrund kritischer Äußerungen über die Produzenten seinerseits gestrichen. Er ist somit der einzige Regisseur, der nicht auf dem Bonusmaterial der Alien-Quadrilogy-DVD enthalten ist.
Der Film wurde mit dem Untertitel Die Wiedergeburt vermarktet, zu der Zeit war noch nicht absehbar, dass dies der Titel des vierten Films sein würde. Er spielte etwa 160 Millionen US-Dollar ein und wurde von den Kritikern eher zwiespältig aufgenommen.[1]

1993 bereits wurde das Erscheinen eines vierten Films angekündigt, Joss Whedon sollte das Drehbuch schreiben. Das Studio machte allerdings einen Rückzieher, da Sigourney Weaver ablehnte, den Part der Ripley zu übernehmen. Fox äußerte in diesem Zeitraum, es werde ohne Weaver keinen vierten Film geben. Nach dem Durchsehen des guten ersten Drehbuchentwurfs von Whedon sagte Weaver schließlich doch zu, dabei sollte der Film die Machart der ersten wiederbeleben und den Fans keine erneute Enttäuschung bieten. Winona Ryder, ein großer Fan der ersten drei Teile, wurde für die Androiden-Rolle im neuen Film gecastet.
Nicht ganz so leicht gestaltete sich hingegen die Suche nach einem Regisseur. Im Rennen waren unter anderem Steven Soderbergh, Wes Craven, John Carpenter und David Cronenberg, schließlich bekam auch der Franzose Jean-Pierre Jeunet den Regiestuhl angeboten, da er einen ganz eigenen visuellen Stil hat. Er war zwar eigentlich nicht an der Mitarbeit an einem amerikanischen Film interessiert, nahm es aber schließlich, auch aufgrund der Zusammenarbeit mit den beiden fließend französisch sprechenden Hauptdarstellerinnen Weaver und Ryder, an. Dabei hatte er dauerhaft einen Dolmetscher am Set.
Auch der vierte Film war wieder umstritten, jedoch überwiegend positiv aufgenommen worden. Auch war er mit 161 Millionen US-Dollar Einspielergebnis der bis dato finanziell erfolgreichste Film der Reihe.

Crossover[Bearbeiten]

Crossover-Schema

Bereits seit dem Erscheinen von Predator 2 im Jahre 1990 ist wohl bekannt, dass die beiden Filmreihen Alien und Predator im selben Universum spielen, da Danny Glover dort im Raumschiff des Predators einen Alien-Schädel findet. Dabei ist Alien vs. Predator, das im Jahr 2004 spielt, zeitlich gesehen ein Prequel der Alien-Filme, aber ein Sequel der Reihe Predator.
Die Hauptdarsteller der jeweiligen Reihen, Sigourney Weaver und Arnold Schwarzenegger traten jedoch beide nicht mehr auf. Weaver fand das Drehbuch schrecklich, während Schwarzenegger eigentlich auftreten wollte, dies jedoch nach seiner Wahl zum Gouverneur von Kalifornien nicht mehr konnte. Der aus Alien übernommene Darsteller Lance Henriksen spielt hier den Gründer der Weyland Corp. Charles Bishop Weyland. Wie Regisseur Paul W. S. Anderson verlauten ließ, habe dieser vor seinem Tod angeordnet, einen Androiden nach seinem Abbild zu schaffen, nämlich Henriksens Rolle Bishop aus Aliens – Die Rückkehr. Die Hauptrollen übernahmen Sanaa Lathan und Raoul Bova.
Hier wird der Konzern Weyland eingeführt, der bis zur Handlung von Alien mit dem Konzern Yutani aus dem zweiten Crossover-Film fusioniert. In Alien gehören die Schiffe, mit denen Ellen Ripley unterwegs ist, meist zum Konzern Weyland-Yutani.
Der Film wurde von Kritikern gemischt aufgenommen und spielte etwa 173 Millionen US-Dollar ein.[2]

Besetzung und Stab wurden gegenüber Teil 1 gänzlich ausgetauscht. Dabei inszenierten die für ihre visuellen Effekte bekannten Brüder Colin und Greg Strause das Drehbuch von Shane Salerno. Die Hauptrollen wurden von Steven Pasquale und Reiko Aylesworth gespielt.
In diesem Film tritt zum ersten Mal das sogenannte Predalien auf, eine Art Hybrid aus Alien und Predator.
In der letzten Szene wird eine Figur namens Miss Yutani eingeführt. Der Konzern Yutani fusioniert bis zur Handlung von Alien mit dem Konzern Weyland aus dem ersten Crossover-Teil, zum Arbeitgeber Ellen Ripleys, Weyland-Yutani.
Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken und war mit einem Einspielergebnis von etwa 129 Millionen US-Dollar auch finanziell einer der schwächsten Alien-Filme.

Prequel[Bearbeiten]

Im Grunde ist Prometheus ein Prequel der Alien-Reihe, obwohl sein Drehbuch im Laufe der Entwicklung zu einer eigenständigen Handlung avanciert ist. Nachdem HR Giger an den Crossover-Filmen mit Predator nicht beteiligt war, nahm er hier wieder das Konzeptdesign in die Hand.
Ridley Scott übernahm zum ersten Mal seit 33 Jahren wieder die Regie an einem Alien-Film. Dabei übernahm er aus seinem eigenen ersten Film zum Beispiel das Raumschiff und hinterließ zahlreiche Hinweise auf den ersten Alien-Film. Außerdem benutzte er viele althergebrachte Effekte, weniger CGI.
Die Hauptrollen wurden mit Noomi Rapace, Michael Fassbender und Charlize Theron besetzt. Es erscheint außerdem die Figur Peter Weyland, dargestellt von Guy Pearce, und der Weyland-Konzern.
Mit über 403 Millionen US-Dollar[3] Einspielergebnis ist Prometheus eindeutig der erfolgreichste der Reihe. Michael Fassbender stellte eine Fortsetzung für 2016 in Aussicht, wobei Ridley Scott das Drehbuch von Jack Paglen und Michael Green inszenieren soll.[4] Im November 2014 erklärte Scott, dass sich das Design des Aliens im zweiten Prometheus-Film von dem der bisherigen Reihe deutlich unterscheiden solle.[5] Vor der Inszenierung des Prequels wird sich Scott jedoch der Verfilmung des Romans Der Marsianer widmen.[5][6]

Rezeption[Bearbeiten]

Einspielergebnisse[Bearbeiten]

Film Erscheinungsdatum
(Vereinigte Staaten)
Erscheinungsdatum
(Deutschland)
Einspielergebnisse
(in US-Dollar)
Budget
(in US-Dollar)
Einzelnachweise
Vereinigte Staaten Sonstige Weltweit
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt 25. Mai 1979 25. Oktober 1979 80,93 Mio. 24 Mio. 104,93 Mio. 11 Mio. [7]
Aliens – Die Rückkehr 18. Juli 1986 13. November 1986 85,16 Mio. 45,9 Mio. 131,06 Mio. 18 Mio. [8]
Alien 3 22. Mai 1992 3. September 1992 55,47 Mio. 104,34 Mio. 159,81 Mio. 50 Mio. [9]
Alien – Die Wiedergeburt 26. November 1997 27. November 1997 47,8 Mio. 113,58 Mio. 161,38 Mio. 70 Mio. [10]
Gesamte Hauptreihe 269,36 Mio. 287,82 Mio. 557,18 Mio. 149 Mio.
Alien vs. Predator 13. August 2004 4. November 2004 80 Mio. 90,9 Mio. 171 Mio. 60 Mio. [11][12]
Aliens vs. Predator 2 25. Dezember 2007 26. Dezember 2007 41,8 Mio. 87,09 Mio. 129 Mio. 40 Mio. [13]
Gesamte Crossover-Reihe 121,8 Mio. 178 Mio. 300 Mio. 100 Mio.
Prometheus – Dunkle Zeichen 8. Juni 2012 9. August 2012 126,5 Mio. 276,67 Mio. 403,17 Mio. 130 Mio. [14]
Gesamte Prequel-Reihe 126,5 Mio. 276,67 Mio. 403,17 Mio. 130 Mio.
Gesamte Alien-Filmreihe 517,66 Mio. 742,49 Mio. 1,26 Mrd. 379 Mio.

Kritiken[Bearbeiten]

Film Rotten Tomatoes Metacritic Einzelnachweise
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt 97% 83% [15][16]
Aliens – Die Rückkehr 98% 87% [17][18]
Alien 3 43% 59% [19][20]
Alien – Die Wiedergeburt 53% 63% [21][22]
Durchschnittswerte der Hauptreihe 72,75% 73%
Alien vs. Predator 21% 29% [23][24]
Aliens vs. Predator 2 12% 29% [25][26]
Durchschnittswerte der Crossover-Reihe 16,5% 29%
Prometheus – Dunkle Zeichen 73% 65% [27][28]
Duchrschnittswerte der Prequel-Reihe 73% 65%
Durchschnittswerte der gesamten Alien-Filmreihe 54% 56%

Inhalt[Bearbeiten]

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt[Bearbeiten]

Die Szene, in der das Alien aus Kane bricht als Halloween-Kostüm
Filmdaten
Deutscher Titel Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Originaltitel Alien
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Erscheinungsjahr 1979
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ridley Scott
Besetzung

Wir schreiben das Jahr 2122: der Erzfrachter Nostromo der Firma Weyland-Yutani befindet sich auf den Heimweg zur Erde. Als sie ein Funksignal von einem unbewohnten Himmelskörper bei Zeta 2 Reticuli empfängt, weckt der Bordcomputer Mutter die im Kälteschlaf befindliche Crew und steuert automatisch dorthin.

Die Nostromo landet auf dem Mond LV-426, um der Ursache auf den Grund zu gehen, das Signal wird als Notsignal interpretiert. Die Mannschaft um Captain Dallas findet nicht weit vom Schiff entfernt ein außerirdisches Raumschiff, welches dort abgestürzt zu sein scheint. Im Innern findet Crewmitglied Kane einen Raum mit tausenden von übergroßen Eiern, bei genauerer Untersuchung öffnet sich eines und ein Fremdorganismus („Facehugger“) umklammert sein Gesicht. Obwohl der dritte Offizier Ellen Ripley aufgrund der Quarantänevorschriften den Zutritt für den infizierten Kane, an dessen Gesicht noch immer der Fremdorganismus hängt, verweigert, bringt der Wissenschaftsoffizier Ash ihn an Bord und untersucht ihn. Mehrere Versuche, das Wesen zu töten oder abzureißen, scheitern. Schließlich fällt es von selbst ab und Kane erholt sich. Kurz darauf bricht ein kleines Alien aus seinem Brustkorb hervor und Kane stirbt.

Das Alien wächst extrem schnell und versteckt sich in den labyrinthartigen, finsteren Gängen, nach und nach tötet es die komplette Mannschaft. Später stellt sich heraus, dass Ash ein Androide ist, der im Auftrag der Betreiberfirma Weyland-Yutani das Alien, dessen Existenz dem Konzern offenbar bekannt war, auf die Erde bringen sollte. Dort wäre es als biologische Waffe verkauft worden.

Die letzten Überlebenden Ripley, Parker und Lambert wollen die Nostromo schließlich aufgeben und zu einem Rettungsboot fliehen, kurz zuvor werden jedoch auch noch Parker und Lambert vom Alien getötet. Ripley aktiviert also den Selbstzerstörungsmechanismus der Nostromo und flieht mit Bordkater Jones auf das Rettungsboot. Das Alien hat sich jedoch mit darauf geschlichen und wird von Ripley erst durch das Öffnen der Ausstiegsluke mithilfe des Antriebsstrahles getötet. Ripley begibt sich in eine Kälteschlafkapsel.

Aliens – Die Rückkehr[Bearbeiten]

Hauptartikel: Aliens – Die Rückkehr
Logo der Weyland-Yutani Corporation
Filmdaten
Deutscher Titel Aliens – Die Rückkehr
Originaltitel Aliens
Produktionsland Vereinigte Staaten
Erscheinungsjahr 1986
Länge 137 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie James Cameron
Besetzung

Nach 57 Jahren Kälteschlaf wird Ellen Ripley von einem Bergungsschiff gefunden. Sie kann die Geschichte der Nostromo zwar anbringen, findet damit allerdings keinen Glauben und verliert ihr Offizierspatent. Sie erfährt, dass auf dem Mond LV-426, dem Ort des Geschehens aus Film 1, mittlerweile eine Kolonie existiert. Als kurz darauf der Kontakt zu der Kolonie abreißt, soll Ripley mit Soldaten dorthin geschickt werden. Nach anfänglichem Zögern wird sie mit Carter Burke, dem Vertreter von Weyland-Yutani, im Kälteschlaf an Bord der Sulaco zum LV-426 für die Vernichtung der Aliens und Rettung möglicher Überlebender geschickt.

Bei einer ersten Untersuchung der Kolonie finden die Soldaten das kleine Mädchen Rebecca, die nur „Newt“ genannt wird. Ihre Eltern und ihr Bruder sind von den Aliens getötet worden und sie nimmt bald eine enge Bindung zu Ripley auf. Mithilfe der Peilsender, die alle Kolonisten tragen, können die Soldaten sie eingesponnen unter einem Fusionsreaktor, als Wirte der Aliens, finden, das Team wird durch einen ersten Angriff der Aliens geschwächt, weiterhin entpuppt sich der Einsatzleiter Gorman als inkompetent. Während des Angriffs der Aliens wird das Kühlsystem des Reaktors beschädigt, es wird laut Android Bishop in wenigen Stunden eine thermonukleare Explosion geben. Gegen den Willen Carter Burkes entschließt man sich, das Gebiet weiträumig mit Nuklearwaffen zu bombardieren, jedoch bringen die Aliens das Abwurfschiff der Sulaco zum Absturz.

Bishop macht sich also auf den Weg, die Funkstation der Kolonie zu reparieren und per Fernsteuerung das zweite Abwurfschiff auf den Mond zu manövrieren. Während seiner Abwesenheit schließt Burke Ripley und Newt in einem Labor mit zwei Facehuggern ein, um sie als Wirte der Aliens zu nutzen und die Kreaturen auf die Erde zu schleusen. Mithilfe der noch verbliebenen Soldaten Hicks, Hudson, Gorman und Vasquez werden sie befreit. Nach einem weiteren Angriff der Aliens, bei dem Burke, Hudson, Gorman und Vasquez sterben, machen sich die Überlebenden auf den Weg zu Bishop. Dabei entführen die Aliens Newt und spinnen sie ein. Während Hicks und Bishop sich bereits an Bord des Abwurfschiffs begeben rettet Ripley Newt und steckt das Alien-Nest in Brand. Die Alien-Königin versteckt sich an Bord des Abwurfschiffs und reißt schließlich auf der Sulaco angekommen Bishop in zwei Hälften. Ripley befördert die Königin letztlich mithilfe der Luftschleuse ins All. Die Überlebenden begeben sich für die Rückkehr zur Erde wieder in Kälteschlaf.

Special Edition[Bearbeiten]

In der Special Edition gibt es einige zusätzliche Szenen. So wird etwa ein fast 10-minütiger Einblick in das Leben der Kolonisten gewährt und die Entdeckung des Alien-Raumschiffs durch die Eltern von Newt gezeigt, dabei wird Newts Vater schließlich zum Wirt der Aliens. Außerdem erfährt man, dass Ripley eine Tochter hat, die allerdings zwei Jahre vor ihrer Rettung im Alter von 66 Jahren verstorben ist.

Alien 3[Bearbeiten]

Filmdaten
Deutscher Titel Alien 3
Originaltitel Alien3
Produktionsland Vereinigte Staaten
Erscheinungsjahr 1992
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie David Fincher
Besetzung
Hauptartikel: Alien 3
Das zum Film gehörige Videospiel

Es gibt einen technischen Defekt auf der Sulaco, ausgelöst durch das Blut eines Facehuggers bricht ein Feuer aus. Eine Rettungskapsel wird mit den eingefrorenen Ripley, Hicks, Newt und Bishop auf den Planeten Fiorina geschossen, wo sich nur die Strafkolonie Fury 161 für Schwerstverbrecher befindet. Hicks und Newt sterben bei der Bruchlandung und Bishop wird zerstört. Allerdings überlebt nicht nur Ripley, sondern auch ein Facehugger, der bald einen Rottweiler zum Alienwirt macht. Das schlüpfende Alien tötet nach und nach die Insassen von Fury 161. Diese Verbrecher führen ein mönchisches Leben und bringen Ripley wenig Unterstützung entgegen. Ganz im Gegensatz zu Arzt Clemens, der Ripley bei der Alienjagd hilft, bald jedoch selbst zum Opfer der Kreatur wird.

Als Ripley erstmals in Kontakt mit dem Alien gerät, stellt sie fest, dass es sie nicht anrührt und führt einen Körperscan durch: tatsächlich wächst in ihrem Körper bereits eine Alien-Königin heran. Gemeinsam mit den mittlerweile solidarischen Insassen lockt Ripley das Alien zum Hochofen, wo sie es mit flüssigem Blei übergießen. Allerdings überlebt es und wird erst durch die von Ripley angeschaltete Sprinkleranlage vernichtet.

Kurz darauf erscheint ein Rettungsteam, das Ripley die Alien-Königin herausoperieren und töten will. Aber Ripley weiß, dass Weyland-Yutani die Aliens nicht töten, sondern als biologische Waffen vermarkten will und lässt sich in den Schmelzofen fallen. Im Flug schlüpft die Königin, aber Ripley nimmt sie und reißt sie mit sich in den Tod.

Alien – Die Wiedergeburt[Bearbeiten]

Filmdaten
Deutscher Titel Alien – Die Wiedergeburt
Originaltitel Alien: Resurrection
Produktionsland Vereinigte Staaten
Erscheinungsjahr 1997
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Jean-Pierre Jeunet
Besetzung
Hauptartikel: Alien – Die Wiedergeburt

200 Jahre nachdem Ellen Ripley im Kampf gegen das Alien starb wird sie von Wissenschaftlern an Bord der Auriga mit einer Alien-Königin im Bauch geklont. Ripley überlebt unerwartet den Eingriff, in dem die Königin entfernt wird. Während die neue Ripley, mit der Nummer 8, beginnt zu lernen, pflanzt sich das Alien fort, die benötigten Wirte werden in Form von Kolonisten durch die Weltraumpiraten rund um Elgyn geliefert.

Allerdings entkommen die Aliens aus ihren scheinbar ausbruchsicheren Käfigen, indem sie eines der ihren töten, dessen säurehaltiges Blut den Käfig zerstört und eine Ausstiegsluke für die restlichen Aliens bildet. Die Kreaturen töten die Wissenschaftler und Soldaten, auch den zuständigen Militärbefehlshaber General Perez. Gemeinsam mit den Weltraumpiraten sucht Ripley einen Weg, das Schiff zu verlassen, sie wollen im Schiff der Piraten fliehen. Dabei erfährt Ripley, dass sie der achte Versuch ist, sie selbst zu klonen, alle vorigen Versuche sind schwer schiefgelaufen, da sich dabei teilweise Ripley und die Alien-Königin vermischt haben. Sie zerstört die ersten sieben Experimentausgänge und macht sich schließlich weiter auf den Weg, wobei die Gruppe durch mehrere Angriffe der Aliens immer kleiner wird.

Später landet Ripley im Brutraum der Königin, die durch das Klonen mutiert ist und nun auch eine Gebärmutter hat. Daraus gebärt sie eine Art Hybride aus Alien und Mensch, welche Ripley für seine Mutter hält und deshalb das Alien tötet. Ripley bringt Sympathie für das Wesen auf und will es eigentlich nicht töten, allerdings macht sie sich auf den Weg zum Schiff der Piraten und wird von ihrem „Baby“ verfolgt.

An Bord des Schiffes kommt es zum letzten Showdown zwischen Ripley und dem Mischwesen, dabei tötet sie es, indem sie es ins Weltall fliegen lässt. Gemeinsam mit dem Androiden Call hat sie schon zuvor dafür gesorgt, dass die Auriga abstürzt, gemeinsam mit Call und den beiden Überlebenden Johner und Vriess landet Ripley schließlich nach fast 300 Jahren auf der Erde.

Alien vs. Predator[Bearbeiten]

Filmdaten
Deutscher Titel Alien vs. Predator
Originaltitel Alien vs. Predator
Produktionsland Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Kanada, Deutschland
Erscheinungsjahr 2004
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Paul W. S. Anderson
Besetzung
Hauptartikel: Alien vs. Predator (Film)

Ein Satellit des Weyland-Konzerns entdeckt in der Antarktis ein Wärmefeld, welches auf eine tief unter dem Eis liegende Pyramide hinweist. Der todkranke Gründer der Firma, Charles Bishop Weyland, beschließt vor seinem Tod noch in die Geschichte einzugehen und fliegt gemeinsam mit einem Team aus Sicherheitsleuten und Forschern dorthin.

Angekommen können die Forscher, darunter Polarexpertin Alexa Woods und Archäologe Sebastian de Rosa, durch bereits vorhandene Gänge in die Pyramide vorstoßen, allerdings lösen sie mehrere Automatismen aus, die nicht nur zum Erwachen einer Alien-Königin auf der untersten Ebene der Pyramide, sondern kurz darauf auch noch zum hochfahren der Alien-Eier in den Raum, wo sie sich aufhalten, und schließlich zur Verschiebung der Wände alle 10 Minuten führen. Aus den Eiern schlüpfen Facehugger, die bald Forscher zu Wirten machen. Außerdem werden die Lager der Forscher auch noch mehrmals von Predatoren überfallen.

Nachdem sich Weyland zum Wohle der anderen einem Predatoren geopfert hat, können Alexa und Sebastian an einer Wand Hieroglyphen entdecken, die darauf hindeuten, dass diese Pyramide eine Art Trainingslager für junge Predatoren ist, die sich dort mit Aliens messen müssen. Die Menschen, die früher die Predatoren für Götter hielten, mussten zum Ausbrüten der Aliens Opfer geben, alle 100 Jahre, wenn die Predatoren kamen. Allerdings wird bald auch noch Sebastian von den Aliens entführt. Deshalb geht Alexa ein Bündnis mit einem der Predatoren ein, und sie können Sebastian zwar befreien, jedoch wächst in diesem bereits ein Alien heran, und Alexa erschießt ihn deshalb auf seinen Wunsch.

Letztlich aktiviert der Predator den Zerstörungsmechanismus der Pyramide und er und Alexa werden per Fahrstuhl hinaus befördert. Auch die Alien-Königin konnte sich befreien und es kommt zu einem finalen Kampf, bei dem die Königin stirbt, jedoch in letzter Sekunde auch den Predator noch ermordet. Alexa, die von ihrem Gefährten mit Alienblut gekennzeichnet wurde, wird von den älteren Predatoren als würdig erwiesen, in den Rang einer Jägerin erhoben und erhält schließlich den Speer des getöteten Predators.

In der letzten Szene bricht aus der Brust des toten Predators etwas hervor.

Unrated Version[Bearbeiten]

Kurz vor dem Start des Films wurde er drastisch entschärft, um beinahe 8 Minuten Laufzeit ist er gekürzt worden, wobei überwiegend explizite Gewaltdarstellungen zu Gunsten einer niedrigen Altersfreigabe der Schere zum Opfer fielen. Es existiert allerdings eine englischsprachige „Unrated Version“, bei der zum Beispiel zusätzliche CGI-Bluteffekte wieder hinzugefügt wurden[29], die im Laufe der Kürzung entfernt worden waren.

Alien vs. Predator 2[Bearbeiten]

Filmdaten
Deutscher Titel Alien vs. Predator 2
Originaltitel Alien vs. Predator: Requiem
Produktionsland Vereinigte Staaten, Kanada
Erscheinungsjahr 2007
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Colin Strause,
Greg Strause
Besetzung
Hauptartikel: Aliens vs. Predator 2
Predator- (links) und Alienkostüme auf der DragonCon 2010

Aus dem getöteten Predator aus Teil 1 schlüpft eine Mischform aus Predator und Alien, ein sogenanntes Predalien. Es tötet die Mannschaft des Predator-Raumschiffs und entkommt nach dem Absturz mit einigen Facehuggern in die Wälder in der Nähe von Gunnison, Colorado.

Ein Notsignal der Predatoren veranlasst einen Cleaner (besser ausgerüsteter und erfahrener Predator) zum Flug zur Erde. Er kann nach der Verwischung von Spuren in den Wäldern (Vernichtung des Raumschiffes und der ersten Alien-Opfer) einige Aliens in der Kanalisation stellen, diese entkommen aber und beginnen die Menschenjagd in der Stadt. Colonel Stevens von der US Army kündigt den Bewohnern der Stadt, darunter Dallas Howard und Kelly O’Brien, an, in einer halben Stunde eine Evakuierung per Hubschrauber stattfinden zu lassen. Während Dallas und Kelly gemeinsam mit Kellys Tochter Molly in einem Hubschrauber fliehen, da sie eine Lüge wittern, kommt es auf dem Dach des Krankenhauses zum Showdown zwischen Predator und Hybrid.

Die völlig überforderten Truppen von Sheriff Eddie Morales funken erneut Stevens an, der offenbart, nie eine Evakuierung durchführen wollte. Stattdessen tötet er alle Außerirdischen mithilfe einer über dem Stadtzentrum abgeworfenen Atombombe. Auch Dallas und die anderen stürzen durch die Explosion in den Wäldern ab und werden von einer Gruppe Navy SEALs gestellt, wobei Dallas ihnen die Plasmawaffe eines Predators übergibt.

In der Schlussszene stellt Stevens einer gewissen Miss Yutani die Waffe vor, die allerdings davon überzeugt ist, die Welt wäre noch nicht bereit für diese Technologie.

Prometheus – Dunkle Zeichen[Bearbeiten]

Filmdaten
Deutscher Titel Prometheus – Dunkle Zeichen
Originaltitel Prometheus
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Erscheinungsjahr 2012
Länge 124 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ridley Scott
Besetzung

2089 findet das Archäologenpaar Elizabeth Shaw und Charlie Holloway überall auf der Erde Höhlenmalereien mit ein und demselben Wesen, welches immer auf dasselbe Sternbild hinweist. Shaw deutet das als Einladung der sogenannten Konstrukteure (der Menschen) auf ihren Heimatplaneten. Das passende Sternsystem ist Zeta 2 Reticuli, wohin die beiden in Begleitung anderer Forscher, des Androiden David, sowie der Vertreterin der Sponsorenfirma Weyland, Meredith Vickers, an Bord der Prometheus fliegen.

Dort angekommen landen sie auf dem Mond LV-223 und untersuchen pyramidenartige Gebilde, die nicht natürlichem Ursprungs sein können. Darin finden sie zunächst einen toten Konstrukteur, dessen Kopf fehlt und nach Öffnung der Tür dahinter auch den Kopf. Weiterhin stehen in dem riesigen Raum eine ganze Menge Urnen, eine davon nimmt David unerlaubt mit. Wegen eines Sturms müssen sie zurückkehren, die beiden Forscher Fifield und Milburn bleiben jedoch eingeschlossen, weil sie sich verirrt haben. Bei der Untersuchung des Kopfes stellt sich heraus, dass er ein Helm ist, darunter verbirgt sich ein menschenähnlicher Kopf, der bei dem Versuch ihn zu stimulieren platzt. Die DNS stimmt mit der der Menschen überein.

David schleust winzige Würmer aus der Urne in Charlie Holloways Getränk. Später schlafen Charlie und Elizabeth miteinander. Zur selben Zeit erreichen Fifield und Milburn dem Raum mit den Urnen und werden von riesigen Würmern attackiert, der Kontakt zu ihnen bricht ab. Janek führt am Folgetag einen Suchtrupp an, Fifield ist verschwunden, Milburns Leiche können sie aber finden. Außerdem treten bei Charlie Krankheitssymptome auf, bei der Rückkehr zur Prometheus verweigert Vickers ihm aus Quarantänegründen den Zutritt und tötet ihn mit einem Flammenwerfer.

Bei einem Körperscan durch David erfährt Shaw, dass sie angeblich im vierten Monat schwanger ist. Daraufhin nimmt sie in einem Operationsroboter selbst einen Kaiserschnitt vor und entfernt den krakenähnlichen Fötus. Gleichzeitig taucht der mutierte Fifield auf und tötet die meisten Crewmitglieder, wird schließlich aber von Janek überwältigt und getötet.

David führt anschließend Shaw und auch den Tycoon und Firmenführer Peter Weyland zum Kontrollraum eines hufeisenförmigen Raumschiffs, welches um die Pyramide liegt, in dem sich auch noch ein lebender Konstrukteur in einer Kälteschlafkapsel befindet. Dieser tötet jedoch nach dem Erwachen Weyland und reißt David in zwei Teile, anschließend versucht er zu starten, er will zur Erde um die Menschen zu vernichten.

Mit der Hilfe von Janek, der mit der Prometheus das startende Raumschiff rammt, bringt Shaw den Konstrukteur zum Absturz, bei dem Meredith Vickers ums Leben kommt. In den Überresten der Prometheus entdeckt sie, dass sowohl der Konstrukteur, als auch das krakenähnliche Wesen überlebt haben und lässt den Konstrukteur durch das Wesen töten.

Mit Davids Hilfe fliegt sie mit einem weiteren außerirdischen Raumschiff weiter und setzt zuletzt noch ein Warnsignal ab.

Charaktere der Hauptreihe[Bearbeiten]

Rolle Film
Alien (1979) Aliens (1986) Alien 3 (1992) Alien – Die Wiedergeburt (1997)
Ellen Louise Ripley / Ripley 8 / Ripley 7 Sigourney Weaver Sigourney Weaver
Nicole Fellows
Captain Dallas Koblenz Arthur Tom Skerritt Fotografie
Navigator Joan Marie Lambert Veronica Cartwright Fotografie
Samuel Elias Brett Harry Dean Stanton Fotografie
Warrant Officer Gilbert Ward Kane John Hurt Fotografie
Ash Ian Holm Fotografie
Dennis Monroe Parker Yaphet Kotto Fotografie
Rebecca 'Newt' Jorden Carrie Henn Danielle Edmond erwähnt
Bishop Lance Henriksen
Cpl. Dwayne Hicks Michael Biehn Fotografie
Pvt. William Hudson Bill Paxton
Jenette Vasquez Jenette Goldstein
Carter J. Burke Paul Reiser
Pvt. William Gorman William Hope
Dillon Charles S. Dutton
Robert Morse Danny Webb
Aaron Ralph Brown
Michael Bishop Weyland / Bishop II Lance Henriksen
Annalee Call Winona Ryder
Johner Ron Perlman
Elgyn Michael Wincott
Mason Wren J.E. Freeman
General Perez Dan Hedaya

Galerie[Bearbeiten]

Alien[Bearbeiten]

Das Alien (oder auch Xenomorph) ist ein außerirdisches Monster, welches aus ungeklärten Gründen auf dem Mond LV-426 im Zeta Reticuli-System lebt und von HR Giger entworfen worden ist.

Idee und Kreation[Bearbeiten]

Dan O’Bannon und Ronald Shusett schrieben das Drehbuch, erst recht spät kam dazu allerdings der Titel Alien, da der Film ursprünglich Star Beast heißen sollte. Alien wurde gewählt, da es im Englischen sowohl ein Nomen, als auch ein Adjektiv ist, wobei es sowohl Außerirdischer/außerirdisch, als auch Fremder/fremd heißen kann und auch als Ausländer benutzt wird.

Zum ersten Mal in Berührung mit HR Giger kam O’Bannon bereits vor der Drehbuchentwicklung zu Alien, als er das Drehbuch für Alejandro Jodorowskys unvervollständigte Dune-Adaption schrieb, an der auch Giger mitarbeitete. O’Bannon reichte daher ein Exemplar von Gigers Buch Necronomicon an Alien-Regisseur Ridley Scott weiter, welcher Gigers Potenzial erkannte und ihn engagierte, um das Alien zu designen.

Giger konzipierte das Alien als eine Art Verschmelzung von Organismus und Mechanismus, visuell an einen Menschen in voller Rüstung erinnernt und geschützt vor sämtlichen äußeren Einflüssen. Weiterhin baute er einen komplexen Kiefermechanismus ein, bei dem eine Art zweite Zahnreihe als Waffe verwendet werden konnte. Der augenlose Kopf wurde von Spezialeffektkünstler Carlo Rambaldi gebaut. Sowohl Rambaldi, als auch Giger wurden für ihre Arbeit mit dem Oscar ausgezeichnet.

Scott ließ den in einer örtlichen Kneipe gefundenen Nigerianer Bolaji Badejo das Alien verkörpern, schnitt später aber die meisten seiner Szenen heraus.

Die Kreatur hat keinen spezifischen Namen, bzw. man erfährt ihn nicht. Stattdessen wird sie in Film 1 Alien und Organismus genannt, später auch noch Monster, Ding oder das auch bei Fans beliebte aus Film 2 stammende Xenomorph (griech. xénos: fremd/fremdartig; morphé: Gestalt/Form).

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Die Aliens sind äußerlich einem Skelett ähnlich, bzw. von einer Erscheinung, die HR Giger selbst als „Biomechanoide“ bezeichnete.[30] Sie sind wechselwarm, weshalb sie auch durch Wärmebildkameras nicht aufspürbar sind. In den Filmen Aliens – Die Rückkehr und Alien 3 kann man beobachten, dass sich die Aliens auch Gekkoartig an Wänden und Decken fortbewegen können.

Der Kopf des Aliens ist in die Länge gezogen und glatt, dabei hat es keine Augen, Giger wollte dadurch die Verwendung des Satzes „Wir werden beobachtet.“ unterbinden. Erstaunlicherweise ändert sich in fast jedem Film die Anzahl der Finger des Aliens. Hat es im ersten noch sechs Finger an jeder Hand, halbiert sich diese Zahl in Die Rückkehr auf drei, die jedoch viel länger und skelettartiger erscheinen. In Die Wiedergeburt sind es schließlich vier, zwei längere Mittelfinger, umschlossen von zwei weiteren kürzeren.

Blut und Sekrete[Bearbeiten]

Das Alienblut ist bereits seit dem Originalfilm 1979 extrem aggressive Säure, die unheimlich schnell jedes beliebige Material durchdringen kann. Das hindert Ash und Dallas in Alien daran, den Facehugger zu entfernen und macht die Aliens theoretisch untötbar. Ein weiteres Sekret, welches Aliens absondern können, ist eine Art enorm hartes, dickes Harz, mit dem sie Kokons für ihre Wirte herstellen. Außerdem kann der Facehugger in Alien Säure spucken, mit der er Kanes Helm zerstört, um ihn anschließend zum Wirt zu machen. Diese Fähigkeit haben auch die ausgewachsenen Aliens in Alien 3 und Alien – Die Wiedergeburt, wie sie ähnlich der Kobra ihre Opfer erblinden lassen können.

Intelligenz[Bearbeiten]

Die Aliens lernen sehr schnell, wie sich in Die Rückkehr (die Alien-Königin benutzt während der Verfolgung von Ripley und Newt einen Aufzug) und Die Wiedergeburt (ein Alien räuchert einen Soldaten aus) zeigt. Außerdem haben sie im zweiten Film ihr Nest unter dem Kühlungssystems des Fusionsreaktors gebaut, scheinbar bewusst, um ihre Vernichtung zu verhindern. In Die Wiedergeburt töten die Aliens einen der ihren, um durch dessen ätzendes Blut aus dem Gefängnis zu entkommen. Ganz ähnlich befreien die Aliens in Alien vs. Predator ihre Königin.

Zyklus[Bearbeiten]

Königin[Bearbeiten]

Die Königin ist das Oberhaupt des Staates und unterscheidet sich bereits äußerlich deutlich von ihren Artgenossen: sie ist weit größer, bis zu 4,5 Metern, widerstandsfähiger, hat zwei Armpaare und einen weit größeren Kopf, der durch ein kronenähnliches Schild geschützt wird. Die Königin legt durch ein langes termitenähnliches Eierstockorgan die Eier.

Die Königin wurde aufgrund der Nichtbeteiligung HR Gigers an Die Rückkehr von James Cameron gemeinsam mit Spezialeffektkünstler Stan Winston designed. Winston kreierte eine komplett hydraulische Puppe, die in den meisten Szenen genutzt wurde. Eine ausgewachsene Königin erscheint später noch in Die Wiedergeburt und den beiden Alien vs. Predator-Filmen.

Ei[Bearbeiten]

Die von der Königin gelegten Eier enthalten Facehugger. Bei sich nähernden Opfern öffnen sie sich, und die Facehugger umklammern die zukünftigen Wirte selbständig.

Facehugger[Bearbeiten]

Die Facehugger (engl. „Gesichtsumklammerer“) haben acht lange fingerähnliche Beine, mit denen sie sowohl schnell krabbeln als auch potenzielle Opfer umklammern können. Der lange Schwanz erlaubt es ihnen, den Hals des Wirts zu umklammern und bei drohender Gefahr abzuschnüren. Die Facehugger pflanzen den Wirten die Alienembryonen ein, die später als Chestburster aus dem Brustkorb herausbrechen, und versorgen sie bis zur Fertigstellung des Einpflanzens mit Sauerstoff, um die Sicherheit des Aliens nicht zu gefährden. Nach der Implantation stirbt der Facehugger ab.

Giger plante den Facehugger ursprünglich weit größer und mit Augen, später reduzierte er die Größe. Dan O’Bannon beschrieb den Facehugger ursprünglich als Oktopusähnlich, war jedoch mit Gigers Design zufrieden.

Chestburster[Bearbeiten]

Der Chestburster (engl. „Brustsprenger“) ist die fertig entwickelte Alienlarve, die nach manchmal einigen Stunden, in wenigen Fällen (Königin) auch bis zu einer Woche aus dem Brustkorb des Wirts hervorbricht.

Der Chestburster wurde von Ridley Scott entworfen und von Roger Dicken gebaut. Ursprünglich designte Giger auch dieses Stadium des Aliens, sein Entwurf war allerdings viel zu groß, um in einen Brustkorb zu passen. Obwohl der Chestburster in Alien armlos war, wurden diese in den folgenden Filmen ab Die Rückkehr hinzugefügt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alien (Filmreihe) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. moviejones.de
  2. moviejones.de
  3. moviejones.de
  4. Michael Fassbender heizt Prometheus 2 Vorfreude an
  5. a b Weg vom Original: Ridley Scott will für Prometheus 2 neues Alien-Design
  6. Der Marsianer in der Internet Movie Database (englisch)
  7. Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt bei Moviejones
  8. Aliens – Die Rückkehr bei Moviejones
  9. Alien 3 bei Moviejones
  10. Alien – Die Wiedergeburt bei Moviejones
  11. Alien vs. Predator – Box Office auf der IMDb
  12. Alien vs. Predator bei Moviejones
  13. Aliens vs. Predator 2 bei Moviejones
  14. Prometheus – Dunkle Zeichen – Release Info auf der IMDb
  15. Alien bei Rotten Tomatoes
  16. Alien (re-release) bei Metacritic
  17. Aliens – Die Rückkehr bei Rotten Tomatoes
  18. Aliens – Die Rückkehr bei Metacritic
  19. Alien 3 bei Rotten Tomatoes
  20. Alien 3 bei Metacritic
  21. res Alien – Die Wiedergeburt bei Rotten Tomatoes
  22. Alien – Die Wiedergeburt bei Metacritic
  23. Alien vs. Predator bei Rotten Tomatoes
  24. Alien vs. Predator bei Metacritic
  25. vs Aliens vs. Predator 2 bei Rotten Tomatoes
  26. Aliens vs. Predator 2 bei Metacritic
  27. Prometheus bei Rotten Tomatoes
  28. Prometheus bei Metacritic
  29. schnittberichte.com
  30. Die Kunst von HR Giger prägt bis heute den Science-Fiction-Film