Engerwitzdorf
| Engerwitzdorf | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Urfahr-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | UU | |
| Hauptort: | Schweinbach | |
| Fläche: | 40,98 km² | |
| Koordinaten: | 48° 20′ N, 14° 26′ O48.33972222222214.425555555556333Koordinaten: 48° 20′ 23″ N, 14° 25′ 32″ O | |
| Höhe: | 333 m ü. A. | |
| Einwohner: | 8.546 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 209 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4209 | |
| Vorwahl: | 0 72 35 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 16 05 | |
| NUTS-Region | AT312 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Leopold-Schöffl-Platz 1 4209 Engerwitzdorf |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Johann Schimböck (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (37 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Engerwitzdorf im Bezirk Urfahr-Umgebung | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Engerwitzdorf ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im unteren Mühlviertel mit 8546 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr-Umgebung. Engerwitzdorf, eine ursprünglich rein bäuerliche Gemeinde rings um Gallneukirchen ohne eigenen Kernort, setzt sich aus 30 Ortschaften zusammen; nur ein kleiner Teil der Bewohner lebt in der namensgebenden Ortschaft.
Auf Grund der Nachbarschaft zu Linz und der attraktiven naturräumlichen Lage im sanftwelligen Hügelland des Mühlviertels gehört Engerwitzdorf zu den am schnellsten wachsenden Gemeinden Österreichs. In Schweinbach und Mittertreffling haben sich zwei Kerne mit dichterer Bebauung (auch Wohnungen) und entsprechender Infrastruktur (Schulen, Einkaufszentren und anderem mehr) gebildet, ansonsten herrschen Einfamilienhäuser und traditionelle bäuerliche Ortschaften vor. Große Teile des Gemeindegebiets sind weiterhin von der Land- und Forstwirtschaft bestimmt. Die Gemeinde bietet zahlreiche Wanderwege für Erholungssuchende an.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Engerwitzdorf liegt auf 333 m Höhe im unteren Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,5 km und von West nach Ost 11,0 km. Die Gesamtfläche beträgt 41 km².
Flächenverteilung[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]
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Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Altenberg bei Linz | Alberndorf in der Riedmark Gallneukirchen |
Unterweitersdorf |
| Linz | Katsdorf Wartberg ob der Aist |
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| Steyregg | Luftenberg an der Donau | St. Georgen an der Gusen |
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: Durch einen silbernen Schräglinksbalken, belegt mit einem grünen Leistenstab, geteilt; oben in Grün ein goldenes Hirschgeweih, unten in Rot eine goldene, heraldische Rose mit silbernen Kelchblättern. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Grün.
Das Hirschgeweih verweist auf die langjährige Jagdtradition in der Gemeinde. Seit 1900 gibt es zwei selbständige Jagdreviere mit insgesamt über 4.000 ha. - Die heraldische Rose ist dem Familienwappen der Engelpoldsdorfer entlehnt; der Sitz dieses freien Geschlechtes befand sich im Bereich der Ortsgemeinde, kann jedoch nicht sicher lokalisiert werden. - Die Mühlkreisautobahn A 7 vom Knoten Linz (A 1) nach Unterweitersdorf - im Wappen als silberner Schrägbalken mit grüner Mittelleiste - durchquert in einer Länge von 9,5 km das Gemeindegebiet und hat hier zwei Vollanschlüsse (in Mittertreffling und Engerwitzdorf) und einen Halbanschluss (in Schweinbach).
Geschichte[Bearbeiten]
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, ist seither wieder bei Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Veränderung | prozentuelle Veränderung |
|---|---|---|---|
| 2011 | 8528 | + 1.013 | + 13,5 % |
| 2001 | 7516 | + 1.502 | + 25 % |
| 1991 | 6014 | + 768 | + 14,6 % |
| 1981 | 5246 | + 1.118 | + 27,1 % |
| 1971 | 4128 | + 1.204 | + 41,2 % |
| 1961 | 2924 | + 343 | + 13,3 % |
| 1951 | 2581 | + 176 | + 7,3 % |
| 1939 | 2405 | - 152 | - 5,9 % |
| 1934 | 2557 | + 29 | + 1,1 % |
| 1923 | 2528 | - 84 | - 3,2 % |
| 1910 | 2612 | + 182 | + 7,5 % |
| 1900 | 2430 | - 9 | - 0,4 % |
| 1890 | 2439 | + 4 | +0,2 % |
| 1880 | 2435 | + 4 | + 0,2 % |
| 1869 | 2431 |
Politik[Bearbeiten]
Zusammensetzung des Gemeinderates[Bearbeiten]
- Ergebnisse der letzten Gemeinderatswahlen
| Wahljahr | 2009 | 2003 | 1997 | 1991 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| - | Stimmen | Prozent | Mandate | Stimmen | Prozent | Mandate | Stimmen | Prozent | Mandate | Prozent | Mandate |
| ÖVP | 3.002 (+446) | 55,5 % (-0,4 %) | 21 (-1) | 2.556 (+313) | 55,9 % (+0,4 %) | 22 (+1) | 2.243 | 55,5 % (-13,9 %) | 21 (-5) | 69,4 % (+8,4 %) | 26 (+3) |
| SPÖ | 1.332 (-49) | 24,62 % (-5,6 %) | 9 (-2) | 1.381 (+400) | 30,2 % (+5,9 %) | 11 (+2) | 981 | 24,3 % (+5,9 %) | 9 (+2) | 18,4 % (-16,7 %) | 7 (-6) |
| FPÖ | 495 (+324) | 9,15 % (+5,41 %) | 3 (+2) | 171 (-334) | 3,7 % (-8,8 %) | 1 (-3) | 505 | 12,5 % (+6,1 %) | 4 (+2) | 6,4 % (-2,5 %) | 2 (+1) |
| Grüne (*) | 582 (+119) | 10,8 % (+0,7 %) | 4 (+1) | 463 (+147) | 10,1 % (+2,3 %) | 3 (+-0) | 316 | 7,8 % (+2,0 %) | 3 (+1) | 5,8 % (+5,8 %) | 2 (+2) |
| Wahlberechtigt Gültige Stimmen |
6.764 (+825) 5.411 (+840) |
Wahlbeteiligung: 83,0 % (+2,65 %) |
5.939 (+789) 5.117 (+1.072) |
Wahlbeteiligung: 80,4 % (-1,3 %) |
5.150 4.045 |
Wahlbeteiligung: 81,7 % (-4,4 %) |
Wahlbeteiligung: 86,1 % (-2,3 %) |
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(*) Die Grünen sind von 1991 bis 2003 als Bürgerliste BfE angetreten
Bürgermeister[Bearbeiten]

Daten von der Homepage des Landes Oberösterreich
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet wird durch die A7 (Mühlkreis Autobahn) geteilt. Im Gemeindegebiet befinden sich drei Auf-/Abfahrten (Treffling, Gallneukirchen, Engerwitzdorf). Die A7 soll durch die S10, die Mühlviertler Schnellstraße, bis zur Tschechischen Grenze verlängert werden, um die Anrainergemeinden an der B125 zu entlasten. Weiters führt die B125 (Prager Straße) durch das Gemeindegebiet.
Aufgrund der Nähe zu Linz und des gut ausgebauten Anschlußes für den Individualverkehr kann die Gemeinde Engerwitzdorf einen überdurchschnittlichen Zuzug verzeichnen.
Früher führte die Pferdeeisenbahn Linz-Budweis ebenfalls über das Gemeindegebiet von Engerwitzdorf. Entlang eines Wanderweges kann man der alten Trasse folgen. Die Trasse führte von Linz über Engerwitzdorf nach Freistadt und dann über die Grenze nach Budweis.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Weitere Infos über die Gemeinde Engerwitzdorf auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich
Alberndorf in der Riedmark | Altenberg bei Linz | Bad Leonfelden | Eidenberg | Engerwitzdorf | Feldkirchen an der Donau | Gallneukirchen | Goldwörth | Gramastetten | Haibach im Mühlkreis | Hellmonsödt | Herzogsdorf | Kirchschlag bei Linz | Lichtenberg | Oberneukirchen | Ottenschlag im Mühlkreis | Ottensheim | Puchenau | Reichenau im Mühlkreis | Reichenthal | Schenkenfelden | Sonnberg im Mühlkreis | St. Gotthard im Mühlkreis | Steyregg | Vorderweißenbach | Walding | Zwettl an der Rodl
