Anfernee Hardaway

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Basketballspieler
Anfernee Hardaway
Penny Hardaway.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Anfernee Deon Hardaway
Spitzname Penny
Geburtstag 18. Juli 1971
Geburtsort Memphis, Vereinigte Staaten
Größe 201 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
College Memphis State
NBA Draft 1993, 3. Pick, Golden State Warriors
Vereine als Aktiver
1993–1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando Magic
1999–2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
2004–2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Knicks
000 0 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami Heat
Nationalmannschaft1
000 0 1996 Vereinigte Staaten 8 Spiele[1]
1Stand: 08.09.2009

Anfernee „Penny“ Hardaway (* 18. Juli 1971 in Memphis, Tennessee) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Hardaway gehörte in den 90ern zu den populärsten Spielern des Sports.

Karriere[Bearbeiten]

Nach drei Jahren auf der Memphis State University (seit 1994 University of Memphis) meldete er sich für den NBA Draft 1993. Die Golden State Warriors wählten ihn an dritter Stelle in der ersten Runde, um ihn umgehend gegen den von den Orlando Magic an Nummer eins gedrafteten Chris Webber zu tauschen. Seine erste Saison verlief sehr erfolgreich. So wurde er MVP des Rookie-All-Star Game und Zweiter bei der Wahl zum Rookie of the Year, hinter Chris Webber. Für seine Leistungen in Orlando wurde Hardaway 1994 in das NBA All-Rookie First Team berufen.

Bei den Orlando Magic traf er auf Center Shaquille O’Neal, der 1992 zu den Magic kam und mit dem der Point Guard Hardaway, bis 1996, ein kongeniales Duo bildete. Hardaway hatte in dieser Zeit seine sportlich besten Jahre. Bereits in seinem zweiten Jahr wurde er ins NBA All-Star Game eingeladen und ins NBA All-NBA First Team berufen. Drei weitere Einladungen zum All-Star Game sollten folgen. Er erzielte in dieser Zeit etwa 20 Punkte und 7 Assists pro Spiel. In der Saison 1994/95 schafften die Magic es bis in die NBA-Finalserie, die allerdings mit 0:4 gegen die Houston Rockets verloren ging.

1996 war er Mitglied des Dream Team III, das bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Goldmedaille gewann.

Nachdem O’Neal Orlando 1996 zu den Los Angeles Lakers gewechselt war, war Hardaway der alleinige Teamleader. Er konnte aber den Abgang des dominanten Centers nicht kompensieren. Schwere Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, so absolvierte er in der Saison 1997/98 nur 19 Spiele.

1999 tradeten die Magic Hardaway zu den Phoenix Suns im Tausch gegen Danny Manning, Pat Garrity und zwei zukünftige Erstrundendraftpicks. In Phoenix setzte sich Hardaways Verletzungsmisere (nur vier Spiele in der Saison 2000/01) fort, so dass er mit Ausnahme der Saison 1999/2000 seine Leistungen nicht mehr in gewohntem Maße bringen konnte. Seine Punkteausbeute fiel von durchschnittlich 18 bei den Magic auf etwa 10 Punkte pro Spiel bei den Suns. Dennoch war Hardaway ein wichtiger Spieler der Suns-Rotation.

2004 wurde Hardaway unter anderem mit Stephon Marbury und Cezary Trybanski im Tausch gegen Howard Eisley, Charlie Ward, Antonio McDyess, Maciej Lampe, die Draftrechte an Milos Vujanic, einem Erstrundendraftpick für 2004 und einem weiteren, zukünftigen Erstrundenpick zu den New York Knicks geschickt. Für die Knicks absolvierte er in drei Jahren 83 Spiele und erzielte dabei 8.2 Punkte, 3,5 Rebounds und 1,9 Assists pro Spiel.

Im Februar 2006 führte Hardaways Weg zusammen mit Trevor Ariza für Steve Francis wieder zurück nach Orlando, wo er aber wenige Tage später, ohne ein Spiel absolviert zu haben, wieder entlassen wurde.

Nach der Saison 2005/06 zog er sich zunächst vom aktivem Sport wegen Knieproblemen zurück.

2007/08 kam er mit einem Comeback in die NBA zurück und wurde bei den Miami Heat unter Vertrag genommen. Am 12. Dezember wurde er allerdings schon nach 16 Spielen wieder von den Heat entlassen.

Während seiner Karriere erzielte Hardaway in 704 Spielen: 15,2 Punkte, 4,5 Rebounds und 5,0 Assists pro Spiel.

Nach seinem Karriereende eröffnete Hardaway in Memphis einen Friseurladen und einen Beauty-Salon.[2]

2012 wurde er Teilinhaber der Memphis Grizzlies.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Olympische Goldmedaille (1996)
  • 4 x NBA-All-Star (1995–1998)
  • 2 x All-NBA First Team (1995–1996)
  • 1 x All-NBA Third Team (1997)
  • NBA All-Rookie First Team (1994)
  • NBA Rookie Challange MVP (1994)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. usabasketball.com - All-Time USA Basketball Men's Roster // H
  2. Ex-NBA star returns to inner city, brings hoop dreams
  3. Peyton Manning, Penny Hardaway buys into ownership group set to purchase NBA's Memphis Grizzlies