Orlando Magic
| Orlando Magic | |
| Geschichte | Orlando Magic seit 1989 |
| Stadion | Amway Center |
| Standort | Orlando, Florida |
| Vereinsfarben | Blau, Schwarz, Silber, Weiß |
| Liga | NBA |
| Conference | Eastern Conference |
| Division | Southeast Division |
| Cheftrainer | Jacque Vaughn |
| General Manager | Rob Hennigan |
| Besitzer | Richard DeVos |
| Meisterschaften | keine |
| Conferencetitel | 2 (1995, 2009) |
| Divisiontitel | 5 (1995, 1996, 2008, 2010) |
Die Orlando Magic sind ein Basketball-Team in der Eastern Conference der National Basketball Association aus Orlando in Florida. Besitzer des Franchise ist Richard DeVos. Das Team wird von Jacque Vaughn trainiert. Die Teamfarben sind Blau, Schwarz, Silber und Weiß.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die ersten Schritte (1989–1992) [Bearbeiten]
Das Team wurde 1989 gegründet. Ein Wettbewerb, der von Mitarbeitern der Orlando Magic und der örtlichen Orlando Sentinel Zeitung gesponsert wurde erlaubte der Community, Namen für ihre neue Franchise vorzuschlagen. In die Endauswahl dieses Wettbewerbs kamen von insgesamt 4.296 eingereichten Vorschlägen die Namen „Heat“, die „Tropics“, „Juice“ und „Magic“.[1]
Die Zeit bis heute [Bearbeiten]
Die Orlando Magic bestritten bis zum Ende der Saison 2009/10 ihre Heimspiele in der Amway Arena. Seit der Saison 2010/11 werden die Heimspiele im neu erbauten Amway Center ausgetragen. Das Team konnte noch keine Meisterschaft erringen. 1995 wurden sie erster ihrer Conference und zogen zum ersten Mal ins NBA-Finale ein, wo sie von den Houston Rockets 4:0 geschlagen wurde. 1995, 1996 sowie 2008 bis 2010 führten sie am Ende der Saison die Atlantic Division an.
Nach der NBA-Draft 2004, in der sie den Center Dwight Howard an 1. Stelle auswählten, kehrten sie in die Erfolgsspur zurück und sind regelmäßig in den Playoffs zu finden. 2008 verlor das Team dort im Conference-Halbfinale mit 2:4 Spielen gegen die Detroit Pistons. 2009 erreichten die Magic zum zweiten Mal in ihrer Geschichte das NBA-Finale, indem sie sowohl den Titelverteidiger, die Boston Celtics, als auch das beste Team der bisherigen Saison, die Cleveland Cavaliers mit dem MVP der regulären Saison von 2009, LeBron James, schlugen. In den NBA Finals 2009 unterlagen sie den Los Angeles Lakers mit 1:4.
Nachdem sie in den Playoffs 2010, in die sie als Conference-Zweiter hinter den Cleveland Cavaliers starteten, in den ersten beiden Runden zunächst die Charlotte Bobcats und die Atlanta Hawks mit 4:0 geschlagen hatten, mussten sie sich im Finale der Eastern-Conference den Boston Celtics mit 2:4 geschlagen geben.
Im Laufe der Saison 2010/11 fädelten die Magic einige Trades ein, um ein schlagkräftiges Team für die Playoffs aufstellen zu können. So fanden unter anderem Gilbert Arenas und Jason Richardson den Weg nach Orlando. Im Gegenzug wurden Spieler wie Vince Carter, Marcin Gortat (beide zu den Phoenix Suns) und Rashard Lewis (zu den Washington Wizards) abgegeben. Doch bereits in der 1. Runde der Playoffs mussten sich die Orlando Magic den Atlanta Hawks mit 4:2 geschlagen geben. Auch im Folgejahr schieden sie in der ersten Runde aus, diesmal mit 4:1 gegen die Indiana Pacers. Hauptgrund dafür war der Ausfall von Dwight Howard, der mit Rückenproblemen aussetzen musste. Kurz nach dem Ende der Saison wurde Trainer Stan Van Gundy von seinen Aufgaben entbunden.
Neuer Headcoach zur Saison 2012/13 wurde der ehemalige Point Guard Jacque Vaughn. Vaughn war zuvor zwei Jahre als Assistant-Coach für die San Antonio Spurs tätig. Zuvor war bereits der Most Improved Player der Saison 2011/2012 Ryan Anderson zu den New Orleans Hornets transferiert worden. Im Gegenzug erhielten die Magic Forward Gustavo Ayón. Des Weiteren wurde Dwight Howard zu den Los Angeles Lakers transferiert. Im Gegenzug wechselten unter anderen Arron Afflalo und Al Harrington zu den Magic. Die Saison endete wie erwartet im Keller der Eastern Conference mit einer Bilanz von 20 Siegen und 62 Niederlagen. Damit waren die Magic das schlechteste Team der gesamten Liga 2012/2013.
Aktueller Kader [Bearbeiten]
Stand: 22.Februar 2013
| Kader der Orlando Magic in der Saison 2012/13 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ehrungen und nennenswerte Leistungen [Bearbeiten]
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Statistiken [Bearbeiten]
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Spielstätte [Bearbeiten]
Seit 2010 ist das Amway Center die Heimhalle der Orlando Magic. Die Halle bietet bei Heimspielen 18.500 Zuschauern Platz und ist in Besitz der Stadt Orlando. Von 1989 bis 2010 trugen die Magic ihre Heimspiele in der Amway Arena aus, die mittlerweile geschlossen und abgerissen wurde.
Weblinks [Bearbeiten]
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ MAGIC: 20 Years Ago Today - The Magic Begins, nba.com/magic, Zugriff am 6. Januar 2011.
Eastern Conference
Atlantic Division: Boston Celtics | Brooklyn Nets | New York Knicks | Philadelphia 76ers | Toronto Raptors
Central Division: Chicago Bulls | Cleveland Cavaliers | Detroit Pistons | Indiana Pacers | Milwaukee Bucks
Southeast Division: Atlanta Hawks | Charlotte Bobcats | Miami Heat | Orlando Magic | Washington Wizards
Western Conference
Northwest Division: Denver Nuggets | Minnesota Timberwolves | Oklahoma City Thunder | Portland Trail Blazers | Utah Jazz
Pacific Division: Golden State Warriors | Los Angeles Clippers | Los Angeles Lakers | Phoenix Suns | Sacramento Kings
Southwest Division: Dallas Mavericks | Houston Rockets | Memphis Grizzlies | New Orleans Pelicans | San Antonio Spurs
Ehemalige und umgezogene Franchises:
Anderson Packers | Baltimore Bullets (1944–1954) | Baltimore Bullets (1963–1973) | Buffalo Braves | Charlotte Hornets | Chicago Packers/Zephyrs | Chicago Stags | Cincinnati Royals | Cleveland Rebels | Denver Nuggets (1948–1950) | Detroit Falcons | Fort Wayne Pistons | Indianapolis Jets | Indianapolis Olympians | Kansas City(-Omaha) Kings | Milwaukee Hawks | Minneapolis Lakers | New Jersey Nets | New Orleans Jazz | New York Nets | Philadelphia Warriors | Pittsburgh Ironmen | Providence Steamrollers | Rochester Royals | San Diego Clippers | San Diego Rockets | San Francisco Warriors | Seattle SuperSonics | Sheboygan Red Skins | St. Louis Bombers | St. Louis Hawks | Syracuse Nationals | Toronto Huskies | Tri-Cities Blackhawks | Vancouver Grizzlies | Washington Capitols | Waterloo Hawks |