April Ross

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April Ross Volleyball (Beach)
Porträt
Geburtstag 20. Juni 1982
Geburtsort Costa Mesa, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Größe 1,85 m
Partnerin 2006 Keao Burdine
2007–2013 Jennifer Kessy
seit 2013 Kerri Walsh
Weltrangliste Position 7[1]
Erfolge
2006 - AVP Rookie of the year
2007 - AVP Most Improved Player
2007 - FIVB Rookie of the year
2009 - Weltmeisterin
2009 - FIVB Best Offensive Player
2009 - FIVB Best Hitter
2009 - USA Female Beach Player of the Year
2009 - USA Beach Team of the Year (mit Jennifer Kessy)
2011 - WM-Fünfte
2011 - FIVB Best Hitter
2011 - FIVB Best Server
2012 - Olympia-Silber
2013 - WM-Vierte
(Stand: 16. Juni 2014)

April Ross (* 20. Juni 1982 in Costa Mesa Kalifornien), ist eine US-amerikanische Beachvolleyball-Spielerin und Weltmeisterin.

Karriere[Bearbeiten]

Schon am Ende ihrer High School Zeit wurde April Ross ins Juniorinnennationalteam der USA im Hallenvolleyball berufen, für das sie zwei Jahre spielte. Ende 2000 wurde sie als erste Studentin der USC zum amerikanischen Neuling des Jahres gewählt. Nach zahlreichen weiteren Auszeichnungen, u.a. verdiente sich die Studentin in vier Jahren an der Universität die All-American Auswahl, trainierte Ross 2003 bei der amerikanischen Volleyballnationalmannschaft mit[2].
In ihrem ersten Profijahr 2006 als Beachvolleyballerin wurde die Kalifornierin auf der AVP-Tour Rookie of the Year. Mit ihrer Partnerin Keao Burdine erreichte sie zwei neunte Plätze. Ab 2007 bildete April Ross gemeinsam mit Jennifer Kessy ein Team. Bei ihrem ersten gemeinsamen FIVB-Turnier 2007 in Paris scheiterten die beiden gleich in der Country Quota, doch schon im nächsten Turnier in Stavanger gelang ihnen eine Riesenüberraschung. Die an Nr. 29 gesetzten Ross/Kessy kämpften sich nach überstandener Qualifikation u.a. durch einen Halbfinalsieg gegen die Deutschen Goller / Ludwig bis ins Finale vor. Sie besiegten anschließend die Chinesinnen Jia Tian und Jie Wang und gewannen die Goldmedaille. Niemals zuvor oder danach konnte ein Team, das derart niedrig eingestuft war, ein FIVB-Turnier gewinnen[3].
Im folgenden Jahr errangen die beiden US-Amerikanerinnen bei den beiden letzten Turnieren der FIVB-Serie in Asien die Goldmedaille[4]. Ihren größten Erfolg erreichten Jennifer Kessy und April Ross jedoch im Jahr 2009, als sie im Finale der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft die Brasilianerinnen Larissa França und Juliana Felisberta Silva bezwingen konnten.

2010[Bearbeiten]

Erfolgreich starteten die beiden Nordamerikanerinnen in die FIVB-Serie. Mussten sie sich in Brasilia noch mit dem vierten Platz begnügen, konnten sie sowohl das Turnier von Shanghai als auch den Foro Italico Beach Volley Grand Slam für sich entscheiden. In Seoul belegten sie nach einer Halbfinalniederlage gegen Larissa/Juliana den Bronzerang, in Moskau wurden die beiden Athletinnen aus den Vereinigten Staaten im Finale von den Chinesinnen Xue/Zhang Xi bezwungen. Bei den folgenden Events erreichten April Ross und Jennifer Kessy sowohl in Marseille als auch in Klagenfurt den fünften Platz. In Kristiansand zogen sie kampflos ins Halbfinale ein, da ihre deutschen Gegnerinnen Angelina Grün und Rieke Brink-Abeler verletzungsbedingt nicht antreten konnten. Die US-Amerikanerinnen verloren jedoch sowohl das Halbfinale als auch das kleine Finale und wurden Vierte. Bei der vorletzten Veranstaltung des Jahres in Sanya scheiterten Ross und Kessy zwar im Semifinale an Sara Goller und Laura Ludwig, konnten sich aber für die in Norwegen erlittene Niederlage im Spiel um den dritten Platz gegen die Salgado-Schwestern Maria Clara und Carol revanchieren und erhielten die Bronzemedaille[5].

2011[Bearbeiten]

Bei den ersten fünf Turnieren der Weltserie gewannen Ross/Kessy mit Ausnahme von den Sanya Open, bei denen sie den siebten Platz belegten, jeweils eine Medaille. Beim Auftakt in Brasilia war sie ebenso aus Bronze wie in Myslowice und Peking, bei den Shanghai Open wurden die beiden US-Amerikanerinnen Zweite. Nach dem fünften Platz bei den Weltmeisterschaften in Rom gewannen April Ross und Jennifer Kessy in Norwegen ihr einziges Turnier des Jahres. Anschließend erreichten die beiden Nordamerikanerinnen erst wieder als Siebte in Québec einen Platz unter den besten acht Teams. Medaillengewinne gelangen den beiden ehemaligen Weltmeisterinnen noch bei den Veranstaltungen in Stare Jablonki und zum Abschluss der Saison in Thailand. Bei beiden Events verloren Ross und Kessy das Finale. Außerdem belegten sie noch einen siebten Platz in Åland und einen fünften Rang in Den Haag[6]. Für ihre Leistungen während des Jahres 2011 wurde April Ross als Best Hitter und als Best Server ausgezeichnet.

2012[Bearbeiten]

2012 traten Ross/Kessy auf neun FIVB-Turnieren an und erreichten dabei ausnahmslos eine Top-Ten-Platzierung. Bei den Olympischen Spielen in London gewannen sie die Silbermedaille.

2013[Bearbeiten]

2013 traten Ross/Kessy auf sieben FIVB-Turnieren an und erreichten auch in diesem Jahr dabei ausnahmslos Top-Ten-Platzierungen. Bei der WM in Stare Jabłonki spielte Ross wegen einer Verletzung von Kessy mit Whitney Pavlik und erreichte den vierten Platz. Seit Ende des Jahres ist die dreifache Olympiasiegerin Kerri Walsh ihre Partnerin, mit der sie gleich zwei Grand Slams gewann.

2014[Bearbeiten]

2014 setzten Ross/Walsh ihre Erfolgsserie bei der FIVB World Tour fort und gewannen die Fuzhou Open sowie die Grand Slams in Moskau und in Stavanger.

Privatleben[Bearbeiten]

Als Tochter von Margie und Glenn Ross wurde April Elizabeth 1982 in Costa Mesa geboren. Ihre Schwester heißt Amy, ihre Stiefmutter Linda, ihre Stiefschwester Mindy und ihre Stiefbrüder Tommy, Jimmy und Weston. April Ross besuchte die Newport Harbor High School in Newport Beach in Kalifornien und erhielt Auszeichnungen im Volleyball und in der Leichtathletik während aller vier Schuljahre sowie im Basketball in drei Jahren. Anschließend schrieb sich Ross an der University of Southern California ein und bestand 2005 ihr Abschlussexamen in International Marketing. Im November 2010 heiratete die Weltmeisterin den Beachvolleyballer Brad Keenan[7].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIVB-Weltrangliste
  2. http://www.usctrojans.com/sports/w-volley/mtt/ross_april00.html
  3. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2007/beach_page.asp?pg=PRE&TRN=WSTA2007&sm=22
  4. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/BVB_Calendar_WT2008.htm?sm=29
  5. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/PlayerBios/Player_DataDB.asp?No=118426
  6. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/PlayerBios/Player_DataDB.asp?No=118426
  7. http://usavolleyball.org/athletes/april-ross