Karla Borger

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Karla Borger
KarlaBorger BrittaBuethe Muenster2013.jpg
Karla Borger (links) mit Britta Büthe (rechts) in Münster 2013
Porträt
Geburtstag 22. November 1988
Geburtsort Heppenheim, Deutschland
Größe 1,80 m
Hallen-Volleyball
Vereine




–2009
2009–2012
TSV Rot-Weiß Auerbach
1. VC Wiesbaden
USC Braunschweig
Bayer 04 Leverkusen
Allianz Volley Stuttgart
TV Villingen
Beachvolleyball
Partnerin 2009 Rieke Brink-Abeler
seit 2010 Britta Büthe
Verein MTV Stuttgart
Deutsche Rangliste Position 2[1]
Weltrangliste Position 10[2]
Erfolge
2010 - Studenten-Weltmeisterin
2011 - Siegerin Universiade
2011 - DM-Dritte
2012 - EM-Fünfte
2012 - DM-Fünfte
2013 - Vize-Weltmeisterin
2013 - EM-Neunte
2013 - DM-Dritte
2014 - EM-Fünfte
2014 - Dritte Grand Slam Berlin
2014 - Zweite Grand Slam Gstaad
2014 - deutsche Meisterin
2015 - Siegerin Luzern Open

Stand: 17. Mai 2015

Karla Borger (* 22. November 1988 in Heppenheim) ist eine deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.

DKB-Beach-Cup 2011

Karriere[Bearbeiten]

Karla Borger spielte zunächst Hallenvolleyball bei TSV Rot-Weiß Auerbach, 1. VC Wiesbaden, USC Braunschweig, Bayer 04 Leverkusen und bis 2009 in der Volleyball-Bundesliga bei Allianz Volley Stuttgart. In der Saison 2009/10 gelang Karla Borger mit der Regionalliga-Mannschaft des TV Villingen der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo sie bis 2012 spielte.[3]

Im Beachvolleyball war Rieke Brink-Abeler 2009 ihre Partnerin. Seit 2010 spielt Karla Borger wieder zusammen mit Britta Büthe, mit der sie Weltmeisterin bei der Studenten-WM in Alanya wurde. 2011 gewannen Borger/Büthe die Goldmedaille bei der Universiade in Shenzhen[4] und wurden Dritte bei der deutschen Meisterschaft. 2012 belegten Borger/Büthe bei der Europameisterschaft in Scheveningen und bei der deutschen Meisterschaft jeweils den fünften Platz. 2013 erreichten sie bei der WM in Stare Jabłonki als erste Europäerinnen ein WM-Finale und verloren in drei Sätzen gegen die Chinesinnen Xue Chen und Zhang Xi.[5] Ihre Silbermedaille war die erste WM-Medaille für ein deutsches Frauen-Duo. Bei der EM in Klagenfurt trat Borger wegen einer Verletzung von Büthe mit Elena Kiesling an und belegte den neunten Platz. Bei der deutschen Meisterschaft 2013 belegten Borger/Büthe den dritten Rang. Auf der World Tour 2014 gelangen ihnen durchweg Top-Ten-Platzierungen. Mit einem Finalsieg gegen Ludwig/Sude gewannen sie bei der deutschen Meisterschaft 2014 ihren ersten nationalen Titel. Für die Saison 2014 wurde Borger mit dem Titel Best Server auf der FIVB World Tour ausgezeichnet. [6] Im Mai 2015 gewannen Borger/Büthe mit den Luzern Open erstmals ein FIVB Turnier.

Familie[Bearbeiten]

Karla Borger ist die Tochter von Cordula Pütter, der Beachvolleyball-Europameisterin von 1995.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. deutsche Rangliste (Stand: 25. August 2014)
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 25. August 2014)
  3. TV Villingen: Karla Borger sagt endgültig tschüss. Südkurier, 24. Mai 2012, abgerufen am 7. Juli 2013.
  4. Universiade Shenzhen 2011 - Medallists (PDF; 56 kB)
  5. Deutschlands neue Beachvolleyball-Helden RP online, 7. Juli 2013, abgerufen am 12. Juli 2013.
  6. Walsh Jennings wins four 2014 FIVB Beach Volleyball awards FIVB, 26. Januar 2015, Aufgerufen am 18. März 2015
  7. Die Spuren der Borgers in der Bundesliga. Echo online, 16. August 2012, abgerufen am 7. Juli 2013.