Ilka Semmler

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Ilka Semmler Volleyball (Beach)
Ilka-semmler2.jpg
bei der Smart Beach Tour 2008 in Bonn
Porträt
Geburtstag 8. September 1985
Geburtsort Aachen, Deutschland
Größe 1,83 m
Partnerin Katrin Holtwick
Verein Seaside Beach Club Essen
Nationale Rangliste Position 1[1]
Weltrangliste Position 2[2]
Erfolge
2004 - U20-Europameister
2009 - deutscher Meister
2010 - Silver Vizeeuropameisterin
2010 - 3. Platz DM
2012 - deutscher Meister
2012 - 1. Platz FIVB Åland Open
2013 - deutscher Vizemeister
(Stand: 2. September 2013)

Ilka Semmler (* 8. September 1985 in Aachen) ist eine deutsche Beachvolleyballspielerin. Mit ihrer Partnerin Katrin Holtwick belegte sie 2007 den ersten Platz der europäischen Rangliste und wurde 2009 und 2012 deutscher Meister.

Karriere[Bearbeiten]

Ilka Semmler begann 1995 mit dem Volleyball in der Halle beim TC Kreuzau im nordrhein-westfälischen Kreuzau. Im Jahr 2000 spielte sie ihr erstes Beachvolleyball-Turnier. Von 2003 bis August 2004 bildete sie ein Duo mit Ruth Flemig, mit der sie im ersten Jahr bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft Vierte wurde. 2004 wurden Flemig/Semmler in Koper U20-Europameister. Im September 2004 spielte Semmler mit Sara Goller und belegte den 13. Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand und Rang fünf bei der U21-WM in Madeira. Ab 2006 spielte sie mit Katrin Holtwick als neuer Partnerin. Holtwick/Semmler wurden im ersten Jahr Vizemeister bei der U23-EM in St. Pölten. Sie erreichten vordere Plätze bei der smart Beach-Tour mit einem Turniersieg in Leipzig und belegten bei der Deutschen Meisterschaft den vierten Rang. Dank einiger guter Platzierungen bei der Europa-Tour und dem Turniersieg in Moskau belegte das von Andreas Künkler, Christoph Dieckmann und Erik Helm (Athletik) trainierte Duo 2007 den ersten Platz in der europäischen Rangliste. Bei der Deutschen Meisterschaft musste Semmler wegen einer Verletzung auf eine Teilnahme verzichten. 2008 gewannen die beiden auf der FIVB World Tour eine Bronzemedaille in Klagenfurt und eine Silbermedaille in Mysłowice.

Im November 2008 wurden Ilka Semmler und ihre Spielpartnerin Katrin Holtwick vom Leistungsstab des DVV zum Nationalteam (A-Kader) ernannt. 2009 wurden das Duo deutscher Meister. Auch das Jahr 2010 verlief mit einem zweiten Platz bei der Europameisterschaft und Platz Drei bei der Deutschen Meisterschaft sehr erfolgreich für Holtwick/Semmler.

Im Spiel

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London schieden sie mit 0:2 gegen Goller/Ludwig im Achtelfinale aus und belegten damit den neunten Platz. Danach wurden sie erneut Deutscher Meister. Beim anschließenden Turnier im finnischen Åland gelang ihnen der erste Sieg bei der FIVB World Tour.[3]

Im ersten Turnier des Jahres 2013 belegte das auf Platz gesetzte Duo Holtwick/Semmler beim CEV Satellite Turnier in Antalya (Türkei) den fünften Platz.[4] Beim Beach World Cup Final in Brasilien erreichten sie den dritten Platz.[5] Bei der WM in Stare Jabłonki erreichten Holtwick/Semmler als Gruppensieger die Hauptrunde, wo sie gegen die Niederländerinnen Keizer/van Iersel ausschieden. Bei der Europameisterschaft in Klagenfurt erreichten sie den vierten Platz. Anschließend wurden sie deutscher Vizemeister.

Privates[Bearbeiten]

Ilka Semmler ist die Tochter des Chemikers Ralph Semmler (* 1956) und der Kunstpädagogin Helga Semmler (* 1957). Sie wuchs in Kreuzau auf. Nach ihrem Abitur im Jahre 2005 zog sie nach Berlin und studiert dort Reha-Pädagogik. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Katrin Holtwick ließ sie sich von Andreas H. Bitesnich nackt fotografieren. Die Aktfotos in der Zeitschrift Fit for Fun[6] sorgten auch außerhalb der Beachvolleyball-Szene für Aufsehen und eine Einladung zu TV total.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. deutsche Rangliste
  2. FIVB-Weltrangliste
  3. Åland Open (Women). FIVB, 2. September 2012, abgerufen am 2. September 2012.
  4. 2013 CEV Beach Volleyball Satellite Antalya. CEV, 6. April 2013, abgerufen am 6. April 2013.
  5. FIVB Beach Volleyball World Cup Final 2013. FIVB, 2. Juni 2013, abgerufen am 3. Juni 2013.
  6. Beach-Queens hautnah. Hubert Burda Media. 15. August 2007. Abgerufen am 19. Dezember 2010.

Weblinks[Bearbeiten]