Argyll

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit der schottischen Grafschaft Argyll. Für weitere Bedeutungen siehe Argyll (Begriffsklärung).
Lage von Argyll in Schottland

Argyll (Aussprache: [ˈargaɪl]; schottisch-gälisch Earra-Ghàidheal, Aussprache: [ˈaːr̴əɣɛː.əɫ̪], bedeutet in etwa „Küste der Gälen“), wird manchmal auch als Argyllshire bezeichnet und ist eine der traditionellen Grafschaften von Schottland, die im 7. Jahrhundert zum schottischen Königreich von Dalriada gehörte. Der historisch äußerst interessante Komplex von Kilmartin liegt in Argyll.

Der historische Verwaltungssitz ist Inveraray, wo sich auch immer noch der Herrschaftssitz des Herzogs von Argyll (→ Clan Campbell) befindet. Die Hauptorte sind Oban, Campbeltown, Lochgilphead und Inveraray.

Ardnamurchan und Morvern, nördlich der Isle of Mull, sind Teil der Grafschaft. Die Inseln Muck, Rum, Canna und Sanday – die sogenannten Small Isles – waren ebenfalls Bestandteil des Bezirks, bis sie – zusammen mit Eigg – 1891 der Grafschaft Invernessshire zugeschlagen wurden.

Von 1889 bis 1975 bestand Argyll als Verwaltungsgrafschaft und ging dann im District Argyll and Bute der Region Strathclyde auf.

Der heutige Verwaltungsbezirk von Argyll and Bute umfasst Argyll und die Insel Bute, die früher zu Buteshire gehörte, sowie das Gebiet westlich von Loch Lomond (ein Teil von Dunbartonshire). Die heutige Verwaltungszentrale liegt in Lochgilphead.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Argyll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien