Atrocity
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Metal | |
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| Gründung | 1985 | |
| Website | http://www.atrocity.de/ | |
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| Alexander Krull | ||
| Mathias Röderer | ||
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E-Gitarre
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Frank Knodel (bis 1990) | |
| René Tometschek (bis 1990) | ||
| Gernot Winkler (bis 1989) | ||
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Gesang
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Alexander Krull | |
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E-Gitarre
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Thorsten Bauer (seit 1995) | |
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E-Gitarre
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Sander van der Meer (seit 2010) | |
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Bass
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JB van der Wal | |
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Schlagzeug
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Roland Navratil (seit 2010) | |
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E-Gitarre
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Richard Scharf (1988–1994) | |
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E-Bass
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Oliver Klasen (1988–1993) | |
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Schlagzeug
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Michael Schwarz (1988–1999) | |
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E-Bass
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Markus Knapp (1994–1995) | |
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Schlagzeug
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Martin Schmidt (2000–2004) | |
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E-Bass
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Christian Lukhaup (1995–2007) | |
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Schlagzeug
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Moritz Neuner (2004–2007) | |
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Schlagzeug
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Nick Barker (2008) | |
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Bass
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Alla Fedynitch (2008) | |
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E-Gitarre
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Mathias Röderer (bis 2010) | |
Atrocity ist eine deutsche Metal-Band mit Wurzeln im Death Metal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandgeschichte
Die Band wurde im Jahre 1985 von Alexander Krull, Mathias Röderer, Frank Knodel, René Tometschek und Gernot Winkler unter dem Namen „Instigator“ in Ludwigsburg gegründet. In dieser Besetzung nahm die Band, bereits unter dem Namen „Atrocity“, 1988 ein Demo mit dem Titel „Instigators“ auf. Noch vor ihrer ersten EP Blue Blood, welche innerhalb der Szene einigen Erfolg hatte, trennte sich die Band von Winkler, Tometschek und Knodel. Neuer Drummer wurde Michael Schwarz, den Bass übernahm Oliver Klasen und Richard Scharf stieg als Gitarrist in die Band ein.
Ihr erstes Album Hallucinations mit Cover von H. R. Giger erschien 1990. Die Songs wurden in nur acht Tagen während einer Tour mit Carcass eingespielt. Das nächste Album Todessehnsucht fällt wegen seiner ausgeprägten klassischen Elemente auf, so wurden beispielsweise vier Opernsänger um Mithilfe gebeten. Beim nachfolgenden Konzeptalbum Blut ließ sich Krull von der Landschaft Transsilvaniens inspirieren. Angeblich fand er sogar heraus, dass manche seiner Vorfahren in den Karpaten lebten. Das Album schließlich dreht sich um Vampirismus. Auf der folgenden Tour mit Obituary, Pitchshifter, und Crematory wurden die neuen Stücke vorgestellt, wobei auf einigen Stücken Alex' Schwester Jasmin zu hören ist.
Auf der 1995 erschienenen Platte Calling the Rain arbeiteten die Geschwister Krull noch enger zusammen. Der ruhige melancholische Stil dieser Platte unterscheidet sich stark vom ursprünglichen Death-Metal-Stil der Band. Infolgedessen spielten sie auf einem Konzert mit Goethes Erben vor sitzendem Publikum. Das nächste Album entstand in Zusammenarbeit mit Das Ich. Das Konzept von Die Liebe war völlig neuartig: Stücke der jeweils anderen Band wurden neu arrangiert, und dann gemeinsam aufgenommen. Mit Erscheinen des Albums Willenskraft kamen wegen der schroffen Texte Vermutungen auf, Atrocity sei rechtsradikal gesinnt. Auf dem Wacken Open Air von 1996 zerstreute die Gruppe jedoch alle Zweifel, indem sie während des Songs Willenskraft ein riesiges Hakenkreuz zertrümmerten.
Werk 80 schaffte es dann 1997, sowohl Fan-Gemeinde als auch Kritiker zu überraschen. Auf der Scheibe befinden sich ausschließlich Songs aus den 1980ern, darunter Tainted Love von Soft Cell, Shout von Tears for Fears, The Great Commandment von Camouflage und The Wild Boys von Duran Duran. Auf diesem Album war auch zum ersten mal Liv Kristines Stimme zu hören. Sie und Krull sind heute verheiratet, ihr Sohn Leon Alexander wurde am 18. Dezember 2003 geboren. Nach der Tour zum Album verließ Drummer Michael Schwarz die Band, Ersatz fand man in Martin Schmidt. Mit ihm nahm die Band dann auch das zehnte Album Gemini auf, und man wechselte zum Label Napalm Records.
2004 folgte Atlantis mit der Single Cold Black Days. Die Bandmitglieder von Atrocity bilden gemeinsam mit Liv Kristine seit 2003 auch die Band Leaves’ Eyes. Im November 2007 verließen Christian Lukhaup und Moritz Neuner beide Bands.
Im Februar 2008 erschien das Album Werk 80 II, bei welchem das Burlesque-Model Dita Von Teese in lasziver Pose das Cover ziert. Im Mai stieg der erst im Januar gekommene Schlagzeuger Nick Barker wieder aus.
Im Oktober 2008 gaben Atrocity bekannt, dass ein neuer Schlagzeuger gefunden wurde. Es ist der aus Los Angeles USA stammende Seven Antonopolous. Er stieg auch gleich bei Leaves’ Eyes mit ein.
[Bearbeiten] Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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[Bearbeiten] Alben
- 1990: Hallucinations
- 1992: Todessehnsucht
- 1994: Blut
- 1995: Calling the Rain
- 1995: Die Liebe (zusammen mit Das Ich)
- 1996: Willenskraft
- 1997: Werk 80
- 1999: Non Plus Ultra (Best of 1989 bis 1999)
- 2000: Gemini
- 2004: Atlantis
- 2008: Werk 80 II
- 2010: After the Storm
[Bearbeiten] Singles und EPs
- 1989: Blue Blood
- 1996: The Hunt
- 1997: Werk 80
- 1997: Shout
- 1997: Tainted Love
- 2000: Sound of Silence
- 2000: Taste of Sin
- 2004: Cold Black Days
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Chartquellen: Deutschland / Österreich
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website
- Atrocity bei laut.de
- Atrocity bei M-Audio.com