Baldur’s Gate

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Baldur’s Gate
Baldurs Gate Logo.jpg
Entwickler KanadaKanada BioWare
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Interplay Entertainment
Mitwirkende (Auswahl) James Ohlen (Lead Designer)
Erstveröffent-
lichung
21. Dezember 1998
Plattform Windows, Mac OS
Spiel-Engine Infinity-Engine
Genre Computer-Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
Windows:

Mac OS:

  • min. Mac OS 8.5
  • 4× CD-ROM-Laufwerk
  • 64 MB RAM
  • 200 MHz PowerPC oder iMac
  • 380 MB HD
Medium CD-ROMs, DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch (CD-Version) bzw. Multilingual (DVD-Version)
Aktuelle Version 1.1.4315
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben

Baldur’s Gate (dt.: Baldurs Tor) ist das erste Spiel der gleichnamigen AD&D-Computer-Rollenspielreihe des kanadischen Spieleentwicklers BioWare. Es ist benannt nach dem zentralen Schauplatz, der fiktiven Stadt Baldurs Tor in der Welt der Vergessenen Reiche. Es erschien am 21. Dezember 1998.

Handlung[Bearbeiten]

Im Mittelpunkt steht eine epische Geschichte rund um den Hauptcharakter, welche den Helden und seine Begleiter durch viele verschiedene Orte Faerûns führt (entlang der Schwertküste, Amn und Tethyr) und alle vier erschienenen Titel miteinander verbindet. Die Geschichte wird in mehreren Kapiteln erzählt, die durch bestimmte Schlüsselereignisse (Erreichen einer bestimmten Position, Bekämpfen eines bestimmten Gegners, Finden eines bestimmten Gegenstandes) vorangetrieben werden.

Kern der Handlung ist die Abstammung des Hauptcharakters von Bhaal, dem anfangs verstorbenen »Gott des Mordes«. Unter den sterblichen Nachkommen des Bhaal ist danach ein Wettstreit darüber ausgebrochen, wer nun seine Nachfolge antreten darf. Auch Sarevok, der Hauptwidersacher des Spiels, ist ein Sohn Bhaals und somit ein Halbbruder des Spielercharakters. Da er den Platz des Vaters einnehmen möchte, versucht er, sämtliche anderen Nachkommen Bhaals und damit auch den Hauptcharakter umzubringen. Dieser lebt ohne jegliche Kenntnisse seiner Abstammung in der Gelehrtenstadt Kerzenburg, wo er in der Obhut des Magiers Gorion zusammen mit der Diebin Imoen aufwuchs. Als Gorion die Stadt mit dem Spielercharakter und Imoen verlässt, werden sie von Sarevok überfallen und Gorion bei dieser Gelegenheit getötet. Der Hauptcharakter und Imoen können fliehen.

In der Folge ist es nun die Aufgabe des Spielers, mehr über die Identität Sarevoks in Erfahrung zu bringen und das Geheimnis um die eigene Abstammung zu lüften. Dabei muss er auch eine politische Verschwörung bekämpfen, die die Stadt Baldurs Tor in einen Krieg mit seinen Nachbarn zu verstricken droht.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Einzelspieler[Bearbeiten]

In Baldur’s Gate bewegt der Spieler bis zu sechs Spielercharaktere gleichzeitig durch eine episch sehr abwechslungsreiche Welt, die mit vorgerenderten Grafiken und Sprite-Animationen dargestellt wird. Lediglich der Hauptcharakter kann vom Spieler selbst generiert werden, die restlichen Begleiter können aus einem größeren Pool möglicher Begleiter ausgewählt werden, wodurch Variationen bei der Gruppenzusammenstellung möglich sind. Der Hauptcharakter nimmt auch insofern eine herausragende Position im Spiel ein, da sein Tod ein sofortiges Gameover auslöst.

Der wahlweise männliche oder weibliche Hauptcharakter wird zu Beginn auf Grundlage einer vereinfachten Form der D&D-Regeln zur Charaktererschaffung erschaffen. Dabei kann der Spieler die Rasse (Mensch, Elf, Zwerg, Halb-Elf, Halbling, Gnom) und die Klasse (Kämpfer, Waldläufer, Paladin, Magier, Kleriker, Druide, Schurke, Barde sowie einige Kombination dieser Klassen) aussuchen. Anschließend kann er eine zufällig vom Programm ausgewürfelte Anzahl von Punkten auf die verschiedenen Attribute (Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Weisheit, Intelligenz, Charisma) verteilen.

Im Spiel kann der Hauptcharakter mit anderen Wesen der Welt interagieren (sprechen, handeln, kämpfen usw.). Manche dieser Nicht-Spieler-Charaktere können für die eigene Abenteurergruppe rekrutiert werden. Sie bestreiten die Abenteuer dann gemeinsam mit dem Hauptcharakter und lassen sich ebenfalls vom Spieler steuern. Zwischen den rekrutierbaren Charakteren kann es zu einem gewissen Maß an Interaktion kommen, und sie können dem Hauptcharakter gewisse Dienste abverlangen, damit sie ihn auf seiner Reise unterstützen.

Im Laufe der Geschichte gewinnen der Hauptcharakter und die aktiven Gruppenmitglieder sowohl durch gelöste Aufgaben als auch durch erfolgreiche Kämpfe Erfahrung. Beim Erreichen vordefinierter Punktegrenzen erfolgen Stufenaufstiege, bei denen die individuellen Fähigkeiten der Charaktere verbessert und / oder erweitert werden können. Wie in den meisten RPGs mit diesem Hintergrund ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Klasse zu wechseln bzw. in einer anderen Klasse aufzusteigen als der ursprünglich gewählten. Die NSCs können sich zusätzlich durch storytechnische Elemente weiterentwickeln.

Mehrspieler[Bearbeiten]

Das Spiel kann von bis zu sechs Spielern gemeinsam via Internet oder Netzwerk gespielt werden. Der Host des Spiels übernimmt in diesem Fall die Rolle des Hauptcharakters. Alle Mitspieler können ebenfalls einen eigenen Charakter erstellen und diesen steuern. Alle Mitspieler bleiben vom Hauptspieler abhängig, da sie während der häufig wiederkehrenden Dialogsequenzen nicht mehr agieren können und auf die Eingabe des Hosts warten müssen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Alle vier Veröffentlichungen der Computer-Rollenspielserie Baldur’s Gate wurden von BioWare im Auftrag des Publishers Interplay geschaffen, der zu diesem Zeitpunkt Inhaber einer AD&D-Softwarelizenz von TSR war (später Wizards of the Coast). Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt erst um den zweiten Spieletitel des kanadischen Entwicklerstudios, das zuvor mit Shattered Steel lediglich ein Actionspiel veröffentlicht hatte. Die letztlich für alle Teile verwendete Infinity-Engine war ursprünglich für ein MMO konzipiert worden und erst auf Anraten von Interplays Feargus Urquhart für ein Rollenspiel verwendet.[1][2] Das Kampfsystem des Spiels wurde stark beeinflusst von Westwoods Echtzeit-Strategiespiel Command & Conquer.[3] Um die Entwickler zu unterstützen standen Interplays Rollenspielspezialisten der Black Isle Studios dem Projekt beratend zur Seite.

Die Firma Runecraft wurde von Interplay mit einer Portierung für die PlayStation beauftragt und sollte im Frühjahr 2000 erscheinen. Wegen des nahenden Endes der ersten Playstation-Generation und einer Neuausrichtung Interplays nach der Übernahme durch Titus Interactive wurde das Projekt jedoch vorzeitig eingestellt.[4][5]

Veröffentlichungsjahre der Baldur's-Gate-Serie und der Infinity-Spiele
 
1998 –

Baldur’s Gate


1999 –

Baldur’s Gate: Legenden der Schwertküste


2000 –
Planescape: Torment
Icewind Dale
Baldur’s Gate 2

2001 –
Icewind Dale: Herz des Winters
– 'Baldur’s Gate 2: Thron des Bhaal
Baldur’s Gate: Dark Alliance

2002 –

Icewind Dale 2


2003 –




2004 –

Baldur’s Gate: Dark Alliance 2


...




2012 –

Baldur’s Gate: Enhanced Edition


2013 –

Baldur’s Gate 2: Enhanced Edition


Technik[Bearbeiten]

Das Spiel basiert auf der von BioWare entwickelten Infinity-Engine, einer 2D-Grafikengine. Das Spiel benötigte daher keine 3D-Grafikkarte. Die Auflösung war auf 640 × 480 beschränkt.

Die Spielengine wurde von BioWare für weitere D&D-Projekte an Interplay lizenziert. Sie kam bei den Black Isle Studios für die Spiele der Icewind-Dale-Reihe und in Planescape: Torment zur Anwendung, die dadurch optisch und spielerisch große Ähnlichkeit zu Baldur’s Gate aufweisen. Zusammen mit Baldur’s Gate werden diese Spiele als die sogenannten Infinity-Spiele bezeichnet.

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack des Spiels entstammt der Feder des deutschen Komponisten Michael Hoenig.[6]

Rezeption[Bearbeiten]

Erwartungen im Vorfeld[Bearbeiten]

In der Presse wurden bereits im Vorfeld hohe Erwartungen in die Veröffentlichung des Titels gesetzt. Die letzten SSI-Veröffentlichungen vor Auslaufen der exklusiven AD&D-Lizenz des Unternehmens im Jahr 1995 erwiesen sich nur noch als mäßig erfolgreich, aber auch der Erwerb der Teillizenz durch Interplay hatte bislang nicht die Erwartungen erfüllen können. Das zuvor veröffentlichte Strategiespiel Blood & Magic und insbesondere das actionorientierte Descent to Undermountain galten gemeinhin als Fehlschlag. Julian Schoffel von der PCWorld Australien äußerte im April 1998 daher die Hoffnung, dass Interplay mit Baldur’s Gate das „traurige“ Resultat von Descent to Undermountain ausgleichen und seinen positiven Ruf als Spieleentwickler wiederherstellen könne.[7] Tahshin Shamma von der Computer Gaming World bezeichnete Baldur’s Gate im Oktober 1998 als „das beste Advanced-Dungeons-&-Dragons-Computerspiel seit den Gold-Box-Spielen“ und das „meisterwartete Advanced-Dungeons-&-Dragons-Computerspiel der letzten Dekade“, wobei er die überzeugende Simulation einer lebensweltlichen Rollenspielsituation und die aufwändige Detailarbeit von BioWare als Hauptgründe hervorhob.[8]

Kritiken & Auszeichnungen[Bearbeiten]

Baldur’s Gate erhielt sehr gute bis herausragende Bewertungen (Metacritic: 91 von 100).[9] Peter Kusenberg von der PC Games lobte die detaillierten Charaktereinstellungsmöglichkeiten und die spannende, nicht-lineare Handlung. Er bemängelte jedoch auch die niedrige Grafikauflösung von 640x480 Bildpunkten und eine generell etwas statisch wirkende Spielwelt. Er vergab letztlich eine Wertung von 87 %, hinter den Konkurrenzprodukten Diablo und Might & Magic VI.[10] Für Irritationen sorgte die deutsche Synchronisation, die unter anderem durch „sächselnde“ Charaktervertonungen auffiel.[11]

Das Spiel wurde, für Interplay unerwartet, zu einem großen Verkaufserfolg. Während der deutsche Distributionszweig des Unternehmens mit etwa 50.000 verkauften Exemplaren rechnete, wurden bis Mai 1999 tatsächlich 90.000 Exemplare verkauft, das Spiel belegte im Januar 1999 zudem den 1. Platz in den Media-Control-Charts für Computerspiele.[12] Bis Mai 2005 konnten etwa zwei Millionen Exemplare von Baldur’s Gate abgesetzt werden.[13] Es wird – zusammen mit dem Action-Rollenspiel Diablo – häufig als Wegbereiter für die „Wiederbelebung“ der seinerzeit totgeglaubten Computer-Rollenspiele genannt.[14]

Fan-Modifikationen und -Erweiterungen[Bearbeiten]

Die verwendete Infinity-Engine wurde recht schnell von ambitionierten Fans analysiert und dokumentiert. Sie erlaubte einen sehr hohen Grad an Beeinflussung des Spielinhaltes durch Dritte. Daher bildete sich eine sehr große und aktive Modding-Szene, die von kleinen Veränderungen (wie dem Hinzufügen neuer Gegenstände) über das Korrigieren von Bugs und Schreibfehlern im Original bis hin zum Erschaffen komplett neuer Ereignisse dem Hauptdarsteller neue Optionen an die Hand gab.[15] Der Hauptteil dieser Modifikationen existiert zwar für den Nachfolger Baldur’s Gate 2, aber auch der erste Teil verfügte bereits über einen gewissen Anteil an möglichen Veränderungen.

Daneben gibt es mehrere Ansätze, die einzelnen Titel der Reihe technisch und inhaltlich stärker miteinander zu verzahnen. Die Modifikation BG1Tutu erlaubt es beispielsweise, Baldur’s Gate mit der Engine von Baldur’s Gate 2 zu spielen, wodurch vor allem die höheren Auflösungen des Nachfolgers genutzt werden können. Das setzt jedoch den Besitz beider Spiele voraus.

Baldur’s Gate: Die Legenden der Schwertküste (Add-on)[Bearbeiten]

Baldur’s Gate: Die Legenden der Schwertküste
Originaltitel Baldur’s Gate: Tales of the Sword Coast
Entwickler KanadaKanada BioWare
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Interplay Entertainment
Mitwirkende (Auswahl) James Ohlen (Lead Designer)
Erstveröffent-
lichung
5. Mai 1999
Plattform Windows, Mac OS
Spiel-Engine Infinity-Engine
Genre Computer-Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
unverändert zum Hauptprogramm, ergänzend:

Windows:

Mac OS:

  • 380 MB HD
Medium CD-ROM, DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch (CD-Version) bzw. Multilingual (DVD-Version)
Aktuelle Version 1.3.5521
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben

Baldur’s Gate: Die Legenden der Schwertküste ist eine Erweiterung des Spiels Baldur’s Gate. Sie erschien am 5. Mai 1999.

Zusätzliche Inhalte[Bearbeiten]

Legenden der Schwertküste enthält vier zusätzliche Schauplätze mit einigen Nebenquests, die sich nahtlos in das Hauptspiel integrieren und parallel zur Handlung der Hauptkampagne gespielt werden können. Alternativ kann der Spieler seine Gruppe aus einem bereits beendeten Spiel nochmals importieren und beginnt direkt an einem der neuen Schauplätze. Ausgangspunkt ist der neu hinzugekommene Ort Ulgoths Bart (engl.: Ulgoth's Beard) südlich von Baldurs Tor.[16] Ein wesentlicher neuer Schauplatz ist Durlags Turm,[17] eine aus dem Regelwerk bekannte,[18] von zahlreichen Fallen gesicherte Festung.

Das Spiel enthält mehrere neue Zauber, Gegenstände oder gegnerische Kreaturen und erhöht zusätzlich die Obergrenze für Erfahrungspunkte, wodurch Charaktere durchschnittlichen um eine weitere Stufe aufsteigen können. Der Schwierigkeitsgrad der neuen Abschnitte ist im Vergleich zum Grundspiel spürbar höher. Als neue Funktion wurde eine automatische Pause hinzugefügt, die sich aktiviert, sobald eine gegnerische Figur in Sichtweite erscheint.[16][17]

Rezeption[Bearbeiten]

Elliot Chin vom US-amerikanischen Computerspielmagazin Computer Gaming World lobte das Add-on als eine passende, nahtlose Erweiterung des Grundspiels und dass es etwa im Bereich der Wegfindung deutliche Verbesserungen mit sich bringe. Es behebe jedoch nicht alle Mängel des Grundprogramms wie das unübersichtliche Tagebuch. Insgesamt erhielt das Add-on 4 von 5 Punkten.[19] Ähnlich urteilte Joel Strauch von der US-amerikanischen GamePro, der außerdem das Heraufsetzen der Erfahrungspunkteobergrenze hervorhob, was er als „eines der dümmsten Dinge an BG“ bezeichnete. Er vergab 4,5 von 5 Punkten.[17]

Stefan „Desslock“ Janicki von GameSpot wies in seinem Testbericht darauf hin, dass nur wenige Rollenspiele erfolgreich genug seien, um eine Erweiterung zu erhalten, da diese üblicherweise nur noch einen Teil der Käufer des Hauptspiels ansprächen. Die Legenden der Schwertküste leide allerdings wie viele andere Erweiterungssets unter dem Problem, dass es lediglich mehr von den bereits bekannten Inhalten biete und das Hinzufügen dieser zu Balancing-Problemen führten. Er bemängelte, dass Die Legenden der Schwertküste wie zuvor bei anderen Rollenspielen (Ultima VII, Diablo), statt auf eine echte Fortführung der Handlung durch eine Anschlusserzählung (Add-on) stattdessen auf die Integration der neuen Inhalte in eine ansonsten „stagnierende“ Spielwelt setze (Add-in). Die Entwickler versuchten laut Janicki demnach der Vorstellung Rechnung zu tragen, dass der Endkampf des Hauptspiels wie üblich in einer epischen Konfrontation mit einem übergroßen Endgegner münde und die Fortführung in Form eines Add-ons demgegenüber spannungstechnisch nur abfallen könne. Allerdings hätten Erweiterungen wie Broodwar für das Echtzeit-Strategiespiel Starcraft gezeigt, dass dies möglich sei. Dennoch sei das Gebotene für das Gameplay in mehrerlei Hinsicht eine Verbesserung gegenüber dem Grundspiel. Die mitgelieferten Inhalte seien abwechslungsreich, gut designt und trotz anhaltender Linearität komplexer als im Hauptspiel, da statt einfachem Hack ’n’ Slay auch Rätsel zu lösen seien. Im Vergleich zum Hauptspiel beinhalte es nun außerdem einen ordentlichen Dungeoncrawling-Abschnitt. Janicki vergab daher 8,1 von 10 Punkten.[16]

Bis Mai 2005 wurden ca. 600.000 Exemplare des Add-ons abgesetzt.[13]

Baldur’s Gate: Enhanced Edition[Bearbeiten]

Baldur’s Gate: Enhanced Edition
Baldurs Gate stacked logo circa Enhanced Edition.png
Entwickler KanadaKanada Overhaul Games
Publisher KanadaKanada Beamdog
Erstveröffent-
lichung
28. November 2012
Plattform Windows, iOS, Mac OS, Android
Spiel-Engine Infinity-Engine
Genre Computer-Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus, Touchscreen
Systemvor-
aussetzungen
Windows:
Medium Download
Sprache Multilingual

Die Baldur's Gate: Enhanced Edition ist eine überarbeitete und mit neuen Inhalten erweiterte Fassung von Baldur's Gate inklusive des Add-ons Legenden der Schwertküste. Hauptmerkmal neben der Zusammenfassung der ursprünglich separaten Veröffentlichungen ist die Portierung des Spiels auf das fortgeschrittenere technische Gerüst von Baldur's Gate 2 und die Anpassung für neuere Betriebssysteme sowie eine Version für Geräte mit Touchsteuerung (Tablet-PCs). Entwickelt wurde sie von Overhaul Games, einem Entwicklerstudio ehemaliger BioWare-Mitarbeiter. Die Erstveröffentlichung erfolgte am 28. November 2012 für Windows über den Online-Anbieter Beamdog, der Muttergesellschaft von Overhaul Games. Seitdem folgten Versionen für iOS und Mac OS. Eine Fassung für Android erschien im Frühjahr 2014.

Veränderungen[Bearbeiten]

Die Enhanced-Edition beinhalten neben dem Hauptspiel bereits das Add-on Legenden der Schwertküste.[20] Weiterhin brachte Overhaul die zugrunde liegende Infinity-Engine auf den letzten technischen Stand von Thron des Bhaal, dem Add-on zu Baldur’s Gate 2.[21] Das brachte einige grafische Updates und übertrug gleichzeitig das Regelwerk und die erweiterten Charaktererstellungsmöglichkeiten (zusätzliche Klassen, Klassenkits) des Nachfolgertitels auf den ersten Teil.[22]

Neu hinzugefügt wurden drei mit Sprachausgabe versehene Begleitcharaktere, darunter eine Romanzenoption, die jeweils eine eigene Questsreihe mit sich bringen, die den Spieler in neue Spielgebiete führen.[23] Über das Hauptmenü erreicht der Spieler zudem „Die Schwarzen Gruben“ (engl.: The Black Pits), eine vom Hauptspiel losgelöste Kampfarena, in der eine sechsköpfige Heldengruppe erstellt werden kann. Diese tritt in insgesamt 15 Runden gegen verschiedene Gegner an, um so zum Champion der Kampfarena aufzusteigen.[24]

Komplett überarbeitet wurden die gerenderten Zwischensequenzen. Sie wurden ersetzt durch Darstellungen mit Hilfe animierter Zeichnungen. Der Änderung fiel auch das ursprünglich im Intro verwendete Nietzsche-Zitat „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ zum Opfer. Die Benutzeroberfläche wurde im Detail für die Verwendung unter höherer Bildschirmauflösung optimiert, eine Zoomfunktion eingefügt und beispielsweise die Darstellung der Auftragsliste im Tagebuch überarbeitet. Im Entwicklungsverlauf wurden nach Angaben des Entwicklers dazu mehr als 400 Bugs des Originals behoben.[25]

Entwicklung[Bearbeiten]

Das Projekt kam auf Initiative Beamdogs, Betreiber einer gleichnamigen Online-Vertriebsplattform für Computerspiele, zustande. Beamdog und dessen Entwicklungsabteilung mit dem Namen Overhaul Games wurde von ehemaligen BioWare-Mitarbeitern um Trent Oster gegründet, die an den Originaltiteln des Spieles gearbeitet hatten. Ursprüngliches Ziel der Entwickler war die Erstellung einer HD-Version mit Hilfe der ursprünglichen Artworks und die Portierung des Spiels auf Tablets. Nachdem bereits alle Verträge, u.a. mit Namensrechte-Inhaber Atari, abgeschlossen waren, stellte sich jedoch beim Sichten der Materialien von BioWare heraus, dass sämtliche Artworks verschollen waren. Dies nahm Overhaul jede Möglichkeit, die Karten des Spiels mit einer höheren Auflösung neu zu rendern und somit eine HD-Fassung zu erstellen. Um das Projekt dennoch weiterführen zu können, entwickelte Overhaul das Enhanced-Konzept, durch Verbesserung und Erweiterung des ursprünglichen Spiels ein Verkaufsargument zu schaffen.[26]

Am 15. März 2012 kündigte Beamdog die Arbeiten an der Baldur’s Gate: Enhanced Edition (BGEE) und der Baldur’s Gate II: Enhanced Edition (BG2EE) offiziell für Windows, Mac OS X, iOS und Android an.[27] Als Veröffentlichungstermin für die Baldur’s Gate: Enhanced Edition wurde ursprünglich der 19. September 2012 angegeben. Wenige Tage vor diesem Termin verschob Overhaul den Termin jedoch auf den 30. November.[28] Nach einer kurzfristigen Vorverlegung[29] veröffentlichte Beamdog schließlich die Windows-Fassung am 28. November 2012 über die eigene Vertriebsplattform,[30] die iOS-Fassung folgte am 7. Dezember.[31] Im Januar 2013 wurde die Enhanced Edition auch über Steam veröffentlicht.[32] Die Fassung für Mac OS erschien am 22. Februar 2013[33], die Fassung für Android am 17. April 2014.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Spiel erhielt gute, im Vergleich zum Vorgängertitel jedoch deutlich niedrigerer Wertungen, insbesondere für die iOS-Version (Metacritic: 73 von 100).[34] Weitgehende Einigkeit bestand über die Qualität des ursprünglichen Spiels, das von den meisten Testern auf allen Plattformen positiv bewertet wurde. Kritisiert wurden dagegen hauptsächlich die Anpassungsarbeiten und Ergänzungen von Overhaul Games, insbesondere die Umsetzung für Tablet-PC.

Die Touchsteuerung für Tablets scheitere demnach an der mangelhaften Präzision, die selbst einfachste Aktionen wie das Durchqueren einer Tür zu einer mühseligen Angelegenheit mache. Auch fehle die Möglichkeit, wie am PC mit Hilfe des Mauszeigers Interaktionsobjekte aufzuspüren.[35] Ziehe man den Nostalgiebonus ab, merke man dem Spiel aufgrund der zahlreichen Mängel an, dass es nicht für Tablets entwickelt worden wäre.[36][37]

„Ich bin schwer enttäuscht von dieser iPad-Variante des Klassikers. Weder die Kulisse noch die Steuerung wurde für Apples Tablet optimiert. Das Team um Trent Oster serviert eine dermaßen fummelige und antiquierte Benutzeroberfläche, dass einem aufgrund der vielen fehlerhaften Tipper sowie des mangelnden Auswahlfeedbacks die Lust auf ein episches Abenteuer vergeht […] also: Finger weg! Wer dieses großartige Rollenspiel erleben will, sollte auf dem PC mit dem Original spielen. Das gibt's für knapp zehn Dollar zum Download.“

Jörg Luibl: 4Players[38]

Etwas bessere Bewertungen erhielt die Windows-Fassung (Metacritic: 78 von 100).[39] Als angenehm bewertet wurde die Anpassung des Spiels und des Interfaces an höhere Bildschirmauflösungen sowie die kleineren Anpassungen der Benutzeroberfläche, etwa des Tagebuchs, das übersichtlicher geworden sei. Auch die Qualität der neuen Inhalte wurde weitgehend positiv bewertet. Allerdings gab es im Detail Kritik. Die neuen Quests und Partyinteraktionen seien vergleichsweise kurz, die neuen Gebiete mitunter detailarm.[23]

Vergleichsweise negativ fiel das Urteil der PC Games aus. Die Hintergründe seien wegen der Hochskalierung auf 1920×1280 px matschig und die Figuren pixelig. Das sei umso auffälliger, wenn man die neu implementierte Zoomoption nutzt. Die meisten Neuerungen ließen sich zudem mit Hilfe kostenloser Modifikationen bereits für die ursprüngliche Spielversionen einrichten, die für den PC in der Neuanschaffung gemeinsam wesentlich günstiger seien. Da die neuen Begleiter die einzigen Charaktere mit Sprachausgabe sind, stächen diese aus dem Pool der restlichen Begleiter deutlich heraus. An der neu hinzugefügten Arena bemängelte der Tester Peter Bathge, dass sie nicht in das Spiel eingebunden ist und die Stärken des Hauptspiels nicht widerspiegele. Die Technik und Ausstattung bezeichnete Bathge als schlampig. In der Releasefassung gäbe es immer noch zahlreiche Programmfehler und die deutsche Sprachausgabe und die versprochene Lobby für Online-Spiele seien nicht enthalten, sondern sollten nun erst per Patch nachgereicht werden. In einem Fazit betonte Batge jedoch, dass sich die Spielwertung von 69 % auf die Eigenheiten der Enhanced-Fassung beziehe, während das zugrunde liegende Spiel auch weiterhin „eine Klasse für sich“ sei.[24]

Andere Tester wiederum lobten die Arena und die taktische Herausforderung der Kämpfe als willkommene Ergänzung und bewerteten die Vielzahl an kleinen Überarbeitung sowie 400 Fehlerbehebungen am Original generell positiv, auch wenn sie nicht in jedem Fall gelungen sei.[25]

“The best way to view the Enhanced Edition is as a particular flavour of this game - one which may or may not appeal to your personal taste. I certainly can't claim that this is the definitive version of Baldur's Gate and I have to judge this game I love with that in mind. It's not better - it's just different.”

„Am besten betrachtet man die Enhanced Edition als eigene Variante dieses Spiels – eine, die dem eigenen Geschmack zusagt oder aber auch nicht. Ich kann sicher nicht behaupten, dass dies die definitive Version von Baldur’s Gate ist und ich muss das Spiel, das ich liebe, unter diesem Aspekt beurteilen. Es ist nicht besser – nur anders.“

Paul Dean: Eurogamer.net[40]

Verkaufsstopp[Bearbeiten]

Im Juni 2013 gab Beamdog überraschend einen Verkaufsstopp für die Enhanced Edition auf der Beamdog-Seite und im Apple Appstore sowie die vorläufige Einstellung der Entwicklungsarbeiten an der Baldur's Gate 2: Enhanced Edition bekannt. Hintergrund waren vertragliche Auseinandersetzungen mit dem Inhaber der Namensrechte Atari, der sich zu diesem Zeitpunkt in einem Insolvenzverfahren befand. Der Verkauf über Steam, der von Atari kontrolliert wurde, blieb davon unberührt.[41] Nach dem Abschluss einer Versteigerung von Atari-Markenrechten im Juli 2013 gab Beamdog im August 2013 die Wiederveröffentlichung der Enhanced Edition auf der Firmenwebsite und im AppStore sowie die Fortführung der Arbeiten an der Baldur's Gate 2: Enhanced Edition bekannt.[42]

Nachfolgeprojekte[Bearbeiten]

Baldur’s Gate 2[Bearbeiten]

Hauptartikel: Baldur’s Gate 2

Am 24. September 2000 veröffentlichte Interplay den ebenfalls von BioWare entwickelten Nachfolger Baldur’s Gate 2: Schatten von Amn. Zusammen mit dem dazugehörigen Add-on Thron des Bhaal führt es die Geschichte um das Bhaalskind zu Ende.

Baldur’s Gate: Dark Alliance[Bearbeiten]

Baldur’s Gate: Dark Alliance und Baldur’s Gate: Dark Alliance 2 sind zwei ausschließlich für Spielkonsolen erschienene Ableger der Serie. Trotz des Namens besteht kein inhaltlicher oder spielerischer Zusammenhang mit den PC-Spielen. Stattdessen orientieren sich die Programme stärker am Spielstil des Action-Rollenspiels Diablo.

Beide Titel wurden nicht von BioWare entwickelt, sondern von den Snowblind Studios (Teil 1) und den Black Isle Studios (Teil 2). Dark Alliance erschien am 3. Dezember 2001, Dark Alliance 2 am 20. Januar 2004. Eine im Abspann des zweiten Teils angedeutete Fortsetzung ist seit dem Verlust der D&D-Lizenz und aufgrund der seit dem Jahr 2003 anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten des Publishers Interplay nie erschienen.[43]

Roman zum Spiel[Bearbeiten]

Zum Spiel erschien ein englischsprachiger Roman.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thierry Ngyuen: GDC Europe 2010: Baldur’s Gate Was Originally An MMO (englisch) In: 1UP. UGO Entertainment, Inc.. 16. August 2010. Abgerufen am 11. September 2011.
  2. Trent Oster: Getting into the Games Industry (englisch) In: Blog des BG-Entwicklers. 23. März 2010. Abgerufen am 16. Februar 2011.
  3. Stephen Totilo: What’s So BioWare About the Next Command & Conquer? (englisch) In: Kotaku. 24. Februar 2012. Abgerufen am 12. Juni 2012: „And Muzyka remarks that, »if you think about the combat mechanic in [early BioWare game] Baldur’s Gate, that was heavily influenced by RTS mechanics.«
  4. Baldur’s Gate. Playstation Museum. Abgerufen am 16. Februar 2011.
  5. Rob Daviau: Free Baldur's Gate for PLAYSTATION (englisch) In: Armchair Arcade. 27. Dezember 2009. Abgerufen am 16. September 2013.
  6. Michael Hoenig bei Discogs (englisch). Zuletzt abgerufen am 10. September 2011.
  7. Julian Schoffel: RPG Revival. In: PCWorld, 1. April 1998. Abgerufen am 26. September 2012. 
  8. Tahshin Shamma: Baldur's Gate. (Artikelscan) In: Computer Gaming World. 10/1998, Nr. 171, Oktober 1998, S. 155.
  9. Metacritic: Durchschnittliche PC-Wertung, basierend auf 16 Wertungen. Abgerufen am 6. Juni 2012.
  10. Peter Kusenberg: Baldur’s Gate: Unendliche Geschichte. (Artikelscan) In: PC Games. Februar 1999, S. 140-145.
  11. Markus Böhm: Videospiel-Übersetzungen: Wenn Zwerge sächseln. In: Spiegel Online. SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein. 12. Juni 2012. Abgerufen am 12. Juni 2012.
  12. Udo Hoffmann: Nachspiel: Baldur’s Gate. (Artikelscan) In: PC Player. Februar 1999, S. 50.
  13. a b BioWare: About BioWare (englisch) In: Offizielle Firmenwebseite. Archiviert vom Original am 17. Mai 2005. Abgerufen am 11. September 2011: „Baldur’s Gate, released in 1998 has sold over 2 million units for PC and has won many industry awards; in 1999, BioWare released Baldur’s Gate: Tales of the Sword Coast, a Baldur’s Gate expansion pack. It debuted at #1 worldwide and sold over 600,000 units“ (Webarchiv)
  14. Jörg Langer: Baldur’s Gate 2: Schatten von Amn im Test: Das Rollenspiel-Epos ist noch besser als Baldur’s Gate 1. In: Gamestar. IDG. 1. Dezember 2000. Abgerufen am 12. September 2011: „Ende 1998 wollten Pessimisten das Rollenspiel-Genre schon zu Grabe tragen. Zu kompliziert, zu verschroben seien die Werke, zu klein die Fangemeinde. Massenmarktpotenzial? Keine Chance. Dann kam Baldur’s Gate und strafte alle Zweifler Lügen.
  15. Alratan: Baldur’s Gate 2: Shadows of Amn Review (englisch) manapool.co.uk. 8. November 2010. Abgerufen am 10. April 2011: „Many of the mods and unofficial patches improve the game immensely, and are definitely recommended.
  16. a b c Stefan „Desslock“ Janicki: Baldur's Gate: Tales of the Sword Coast Review (englisch) In: GameSpot. 9. Juni 1999. Abgerufen am 16. September 2013.
  17. a b c Joel Strauch: Review: Baldur's Gate: Tales of the Sword Coast (englisch) In: GamePro (US). IDG. 1. Januar 2000. Archiviert vom Original am 24. Januar 2008. Abgerufen am 16. September 2013.
  18.  Ed Greenwood: Volo's Guide to the Sword Coast. TSR, 1994, ISBN 1-56076-904-1, S. 90.
  19. Elliot Chin: Baldur’s Gate Gets Better. (Artikelscan) In: Ziff Davis (Hrsg.): Computer Gaming World. Nr. 181, August 1998, S. 127.
  20. Trent Oster: Twittermeldung (englisch) In: Twitteraccount des Beamdog-Gründers. Twitter. 15. März 2012. Abgerufen am 18. März 2012: „There will be two games. Baldur’s Gate: Enhanced Edition and Baldur’s Gate II: Enhanced Edition #bgee=BG+TotSC, bg2ee=bg2+ToB.
  21. Trent Oster: Twittermeldung (englisch) In: Twitteraccount des Beamdog-Gründers. Twitter. 15. März 2012. Abgerufen am 18. März 2012: „Yes, Infinity Enhanced is based off the latest Throne of Bhall codebase.
  22. John Callaham: Beamdog's Trent Oster talks about Baldur’s Gate Enhanced Edition (englisch) In: Neogamr. 7. April 2012. Abgerufen am 12. Juni 2012.
  23. a b Maurice Weber: Die Rückkehr des Königs?. In: Gamestar. IDG. 10. Dezember 2012. Abgerufen am 16. September 2013.
  24. a b Peter Bathge: Baldur's Gate Enhanced Edition im Test: Mehr als nur eine teure Mod? Jetzt auch mit Testvideo. In: PC Games. Computec Media. 3. Dezember 2012. Abgerufen am 16. September 2013.
  25. a b Leif Johnson: There and back again (englisch) In: IGN. News Corp. 30. November 2012. Abgerufen am 16. September 2013.
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