Bayerisches Fernsehen

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Bayerisches Fernsehen
Senderlogo
Bayerisches Fernsehen (2007).svg
Allgemeine Informationen
Empfang: Analog: Kabel
Digital: DVB-T, DVB-C, DVB-S, DVB-S2, IPTV
Sitz: München, Deutschland
Sendeanstalt: Bayerischer Rundfunk
Auflösung: 576i (SDTV)
720p (HDTV) (BR Fernsehen HD)
Intendant: Ulrich Wilhelm (Intendant),
Bettina Reitz (Fernsehdirektorin)
Sendebeginn: 22. September 1964
Rechtsform: Öffentlich-rechtlich
Programmtyp: Vollprogramm
Website: br.de
Liste von Fernsehsendern
Bayerisches Fernsehen bei der Verleihung des Großen Valentin-Preises in München
Logo bis 2007

Das Bayerische Fernsehen (Abkürzung: BFS) ist ein vom Bayerischen Rundfunk produziertes Drittes Fernsehprogramm, das ein auf Bayern konzentriertes Vollprogramm im 24-Stunden-Betrieb darstellt.

Mit einem durchschnittlichen Marktanteil im zuständigen Sendegebiet von 7,8 % im Jahr 2006[1] gehört das Bayerische Fernsehen zu den erfolgreichsten Regionalprogrammen der ARD.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Der Sendestart des Bayerischen Fernsehens erfolgte am 22. September 1964 unter der Bezeichnung Studienprogramm. Es ist somit das älteste dritte Programm Deutschlands. Darüber hinaus liefert der BR seit dem 6. November 1954 Fernsehbeiträge für das ARD-Gemeinschaftsprogramm.[2]

2005 hat sich das Bayerische Fernsehen ein Motto gegeben: „Bayerisches Fernsehen – Die Welt aus Bayern“. Dazu wurden eigens Videoclips produziert, unter anderem mit der Moderatorin Sabine Sauer und dem Fürther Comedy-Duo Martin Rassau und Volker Heißmann.

Seit 22. Juni 2008 existieren im digitalen Netz zwei Regionalversionen des Bayerischen Fernsehens: Das Bayerische FS Nord für Franken und das Bayerische FS Süd für Altbayern und Schwaben.

Logo von BR HD
Cornerlogo des HD-Ablegers

Am 30. April 2012 startete ein HD-Simulcast,[3] wobei derzeit wegen fehlender technischer Voraussetzungen das gesamte Programm auf das hochauflösende Format 720p hochskaliert wird.

2011 waren die Zuschauer im Mittel 64 Jahre alt.[4]

Programm [Bearbeiten]

Rund zwei Drittel der Sendungen im Bayerischen Fernsehen fallen unter die Kategorie Information. Der Schwerpunkt liegt in der regionalen Berichterstattung und auf gesellschaftspolitisch und kulturell orientierten Sendungen. In den Hauptnutzungszeiten werden fast ausschließlich eigene Produktionen gesendet.

Im Oktober 2007 hat der Bayerische Rundfunk ein Relaunch seiner Programme durchgeführt. Auch das Bayerische Fernsehen erfuhr eine Programmmodernisierung. Das alte Programmschema wurde angepasst, erneuert und nach modernen Gegebenheiten modifiziert. Die Rundschau wurde hingegen nur in geringem Maße modifiziert.

Zum 7. Januar 2013 hat das Bayerische Fernsehen erneut sein Programm geändert, um den neuen Sehgewohnheiten der Zuschauer am Abend besser entgegenzukommen. Dabei wurde eine täglich einheitliche, spätere Sendezeit für das Rundschau-Magazin, nämlich 21.45 Uhr, als zentraler Punkt für das neue Programmschema gesetzt. Außerdem wurden Sendungen, die in etwa die gleichen Zuschauer ansprechen, an einen Sendetag gelegt und Programmplätze für Sendungen, die jüngere Zuschauer ansprechen, in das neue Schema aufgenommen.[5]

Vom BR produzierte Sendungen sind bzw. waren unter anderem:[6]

Siehe auch [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.mdr.de/tv/quoten/
  2. www.br-online.de/br-intern/thema/50jahre-bayerisch-fernsehen via archive.org
  3. ARD Pressemeldung: Aktionswoche zum Analog-Digital-Umstieg
  4.  Hans-Peter Siebenhaar: Das große Umschalten. In: Handelsblatt. Nr. 27, 7. Februar 2013, ISSN 0017-7296, S. 1.
  5. http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/bfs-alle-sendungen102.html — alphabetische Übersicht aller Sendungen des Bayerischen Fernsehens; abgerufen am 13. März 2012
  6. http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/das-neue-programm100.html — Das neue Programm 2013; abgerufen am 10. Januar 2013