Bernd Nehrig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bernd Nehrig

Bernd Nehrig (2013)

Spielerinformationen
Geburtstag 28. September 1986
Geburtsort Heidenheim an der BrenzDeutschland
Größe 182 cm
Position Sturm, Mittelfeld, Abwehr
Vereine in der Jugend
1990–1998
1998–2005
TV Steinheim
VfB Stuttgart
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2007
2006–2007
2007
2007
2007–2013
2009–2010
2013–
VfB Stuttgart II
VfB Stuttgart
SpVgg Unterhaching (Leihe)
→ SpVgg Unterhaching II (Leihe)
SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth II
FC St. Pauli
39 (18)
1 0(0)
3 0(0)
1 0(1)
170 (29)
1 0(0)
25 0(0)
Nationalmannschaft
2001–2002
2002–2003
2003–2004
2004
2006–2007
2007
Deutschland U-16
Deutschland U-17
Deutschland U-18
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland U-21
10 0(2)
7 0(3)
4 0(0)
2 0(0)
4 0(0)
1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 6. April 2014

Bernd Nehrig (* 28. September 1986 in Heidenheim an der Brenz) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer, der mit dem Nachwuchs des VfB Stuttgart deutscher A-Junioren-Meister wurde, steht seit 2013 beim FC St. Pauli unter Vertrag.

Werdegang[Bearbeiten]

Nehrig begann mit dem Fußball beim TV Steinheim als Torwart, ehe er 1998 zur Juniorenabteilung des Bundesligisten VfB Stuttgart wechselte. Mit der B-Jugend-Mannschaft des schwäbischen Klubs erreichte er 2003 das Endspiel um die deutsche Meisterschaft, das jedoch gegen den Nachwuchs von Hertha BSC verloren ging. Zwei Jahre später stand er mit der A-Jugend des VfB im Endspiel, welches mit 1:0 gegen die Juniorenmannschaft des VfL Bochum gewonnen wurde. 2005 nahm er zudem mit der Mannschaft des württembergischen Fußballverbandes am Rheinpokal teil. Parallel entwickelte er sich zum Nachwuchsnationalspieler und durchlief ab 2001 nahezu sämtliche Juniorenauswahlen des Deutschen Fußball-Bundes.

Im Sommer 2005 rückte Nehrig in den Kader der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart auf. Als Amateurspieler lief der gelernte Automobilkaufmann für die Reserve des Klubs in der Regionalliga Süd auf und konnte sich direkt bei seinem ersten Einsatz im Männerbereich - einem 2:2-Unentschieden gegen den späteren Vizemeister und Aufsteiger TuS Koblenz am ersten Spieltag der Spielzeit 2005/06 der drittklassigen Liga - in die Torschützenliste eintragen. In der Folge etablierte er sich an der Seite des vom 1. SC Feucht gekommenen Mittelfeldspielers Peter Perchtold sowie den Angreifern Danny Galm und Tobias Weis in der Offensive der Mannschaft. Bis zum Saisonende gelangen ihm 15 Tore, darunter jeweils ein „Doppelpack“ gegen Eintracht Trier und den 1. FC Eschborn.

In seiner zweiten Spielzeit rückte Nehrig nicht zuletzt wegen seiner Leistungen im ersten Jahr bei der VfB-Reservemannschaft in den erweiterten Kader der Bundesligamannschaft auf.[1] Somit kam er nur noch unregelmäßig bei der Zweitvertretung zum Einsatz und feierte am 26. August 2006 sein Debüt im Profibereich, als er bei der 1:3-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund in der 79. Spielminute beim Zwischenstand von 1:2 von Trainer Armin Veh für den Defensivspieler Ludovic Magnin eingewechselt wurde, um – letztendlich vergeblich – die Wende zu schaffen. Nachdem er wegen eines Bänderrisses im Verlauf der Spielzeit pausieren musste, verließ er den späteren deutschen Meister nach diesem einzigen Bundesligaeinsatz im Frühjahr 2007 leihweise, um bei der sich im Abstiegskampf befindlichen Zweitligamannschaft der SpVgg Unterhaching Spielpraxis zu sammeln.[2] Jedoch kam er dort nur dreimal zum Einsatz und konnte den Abstieg des vormaligen Bundesligisten in die Drittklassigkeit nicht verhindern. Außerdem wurde er einmal in der Oberligamannschaft eingesetzt, wo er ein Tor schoss.

Im Sommer 2007 wechselte Nehrig zur SpVgg Greuther Fürth, wo er einen bis 2010 datierten Kontrakt unterzeichnete. In seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Arbeitgeber gelangen ihm in der ersten Runde des DFB-Pokals beim 3:1-Auswärtserfolg im Stadion am Böllenfalltor gegen den SV Darmstadt 98 zwei Tore.[3] Mit sechs Treffern im gesamten Saisonverlauf platzierte er sich hinter Stefan Reisinger und Martin Lanig gleichauf mit Aleksandar Kotuljac als drittbester Torschütze in der von Bruno Labbadia betreuten Mannschaft. Negativer Höhepunkt der Spielzeit war sein Platzverweis bei der 0:1-Niederlage gegen FC Carl Zeiss Jena am 25. Spieltag, als er nach groben Foulspiels des Feldes verwiesen wurde und drei Spiele pausieren musste.[4] In der Vorbereitung auf die Saison 2008/09 verletzte er sich bei einem Freundschaftsspiel gegen AEK Athen am Knie.[5] Beim Auftritt in der ersten Pokalrunde gegen Kickers Offenbach konnte er jedoch wieder mitwirken, allerdings blieb er wie seine Mannschaftskollegen ohne Torerfolg und schied nach einem Treffer von Benjamin Baier direkt aus dem Wettbewerb aus. Im DFB Pokal 2009/10 hat Bernd Nehrig maßgeblich dazu beigetragen, dass sein Ex-Verein VfB Stuttgart aus dem DFB-Pokal ausschied. Er traf zum entscheidenden 1:0 im Achtelfinale des DFB-Pokal und schoss somit die SpVgg Greuther Fürth in das Viertelfinale. in diesem Jahr wurde er auch einmal im Juniorenteam in der Regionalliga Süd eingesetzt. 2012 erreichte er mit den Fürthern den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga.

Im April 2012 verlängerte Nehrig seinen Vertrag mit den Fürthern bis zum 30. Juni 2014. Ende April 2013 wurde allerdings bekannt, dass er die SpVgg vorzeitig mit Ablauf der Saison 2012/13 verlässt und zum FC St. Pauli wechselt, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieb.[6]

Größte Erfolge[Bearbeiten]

  • Deutscher Meister mit den A-Junioren 2003 und 2005
  • Deutscher Vizemeister mit den B-Junioren 2002 und 2003
  • Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart 2006/07
  • Meister der 2.Bundesliga und Aufstieg in die Bundesliga mit der SpVgg Greuther Fürth 2011/12

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Rainer Adrion sucht den Nachfolger von Bernd Nehrig“ – Artikel bei kicker.de (abgerufen am 14. August 2008)
  2. „Nehrig heuert bei Haching an“ – Artikel bei kicker.de (abgerufen am 14. August 2008)
  3. Spielstatistik bei fussballdaten.de (abgerufen am 14. August 2008)
  4. „Fürths Nehrig für drei Spiele gesperrt“ – Artikel bei fussballportal.de (abgerufen am 14. August 2008)
  5. „Möhlmann-Elf spielt 2:2 gegen AEK“ – Artikel bei kicker.de (abgerufen am 14. August 2008)
  6. Nehrig wechselt zum FC St. Pauli