Bodolz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bodolz
Bodolz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bodolz hervorgehoben
47.5722222222229.6611111111111429Koordinaten: 47° 34′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Höhe: 429 m ü. NN
Fläche: 3,03 km²
Einwohner:

3.177 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1049 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88131
Vorwahl: 08382
Kfz-Kennzeichen: LI
Gemeindeschlüssel: 09 7 76 111
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 20
88131 Bodolz
Webpräsenz: www.gemeinde-bodolz.de
Bürgermeisterin: Ursula Sauter (Unabhängige Bürger e. V.)
Lage der Gemeinde Bodolz im Landkreis Lindau (Bodensee)
Baden-Württemberg Österreich Schweiz Landkreis Oberallgäu Bodolz Gestratz Grünenbach Heimenkirch Hergatz Hergensweiler Lindau (Bodensee) Lindenberg im Allgäu Maierhöfen Nonnenhorn Oberreute Opfenbach Röthenbach (Allgäu) Scheidegg Sigmarszell Stiefenhofen Wasserburg (Bodensee) Weiler-Simmerberg Weißensberg BodenseeKarte
Über dieses Bild

Bodolz ist eine bayerische Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Orte und Ortsteile

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bettnau, Bodolz, Bruggach, Ebnet, Enzisweiler, Hochsträß, Mittenbuch und Taubenberg.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Bodolz hat nur zwei Nachbargemeinden, die Große Kreisstadt Lindau im Osten und die Gemeinde Wasserburg im Westen. Die Gemeinde hat keinen Zugang zum Bodensee, der südlichste Punkt der Gemeinde ist 310 Meter vom Seeufer entfernt, und von diesem durch den Lindauer Stadtteil Schachen getrennt. Im Osten grenzt Bodolz an die Lindauer Stadtteile Hoyren und Schönau, sowie im Norden an Unterreitnau.

[Bearbeiten] Geschichte

Bodolz an der Bahnlinie

Die Fugger erwarben 1592 mit der Herrschaft Wasserburg auch Bodolz. Ein Jahr später erhielten die Fugger vom Lindauer Damenstift noch deren gesamten Besitz in Bodolz – zusammen mit den Herrschaftsrechten.

Bodolz war bis 1763 Teil der Fuggerschen Herrschaft Wasserburg und kam dann zu Österreich. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat und Bürgermeister

In der Gemeinde Bodolz sind in der Wahlperiode 2008–2014 drei politische Gruppierungen aktiv, die alle im Gemeinderat vertreten sind:

  • Bürgerschaft-Bodolz (BB) mit 7 Sitzen
  • Unabhängige Bürger Bodolz (UBB) mit 7 Sitzen
  • Freie Aktive Bodolzer (FAB) mit 3 Sitzen

Erste Bürgermeisterin der Gemeinde ist Frau Ursula Sauter (UBB), der zweite Bürgermeister ist Herbert Link (FAB), der dritte Bürgermeister ist Dr. Franz Joachim (UBB).

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde Bodolz am 17. August 1985 verliehen.
Die beiden Lilien und die Farben Blau und Gold weisen auf die Fugger hin. Der Äbtissinnenstab im Wappen erinnert an die ehemalige Herrschaft des Lindauer Damenstifts. Der Apfelbaumzweig symbolisiert den Obstanbau im Gemeindegebiet.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 44 und im Bereich Handel und Verkehr 26 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 124 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 668. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe.

Im Jahr 1999 bestanden 31 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 241 Hektar – davon waren sechs Hektar Ackerfläche und 106 Hektar Dauergrünfläche. Seit dem 1. April 2004 ist Bodolz, nachdem der letzte milchwirtschaftliche Betrieb August Krenkel sein Vieh abgab, völlig vom Obstbau geprägt.

[Bearbeiten] Bildung

In Bodolz gibt es die „Grundschule im Obstgarten“, einen kommunalen Kindergarten und den „Kath. Kindergarten St. Johannes der Täufer“.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bodolz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
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