Budjonnowsk

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Stadt
Budjonnowsk
Будённовск
Föderationskreis Südrussland
Region Stawropol
Rajon Budjonnowsk
Bürgermeister Alexander Jurtschenko
Gegründet 1795
Stadt seit 1799
Fläche 62 km²
Höhe des Zentrums 115 m
Bevölkerung 65.500 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 1056 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)86559
Postleitzahl 35680x
Kfz-Kennzeichen 26
OKATO 07402
Webseite http://www.budgorod.ru/
Geographische Lage
Koordinaten: 44° 47′ N, 44° 9′ OKoordinaten: 44° 47′ 0″ N, 44° 9′ 0″ O
Budjonnowsk (Russland)
DEC
Liste der Städte in Russland

Budjonnowsk (russisch Будённовск) ist eine Kreisstadt mit rund 65.500 Einwohnern (Stand: 2007) im Süden Russlands in der Region Stawropol.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Budjonnowsk liegt im Vorland des Kaukasus am Fluss Kuma, 220 km südöstlich der Regionhauptstadt Stawropol. Nächstgelegene Stadt mit 45 km ist Selenokumsk.

[Bearbeiten] Geschichte

Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert existierte an Stelle des heutigen Ortes die tatarisch-mongolische Stadt Madschar (Маджар) an der Handelsroute von Asien nach Europa. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts fiel das Gebiet an Russland. 1795 wurde die Militärsiedlung Staryje Mashary gegründet. Der Ort erhielt 1799 den Namen Swjatoi Krest (Святой Крест, „Heiliges Kreuz“) und wurde zur Stadt ernannt. 1920 wurde die Stadt in Prikumsk (Прикумск) umbenannt, diesen Namen trug sie auch von 1957–1973. Im Jahr 1935 und ab 1973 wieder hieß sie Budjonnowsk, benannt nach Semjon Michailowitsch Budjonny (1883–1973), einem Marschall der sowjetischen Armee und Helden der Sowjetunion.

In die internationalen Schlagzeilen kam die Stadt im Juni 1995, als tschetschenische Rebellen um Schamil Bassajew eine Geiselnahme im Krankenhaus von Budjonnowsk organisierten, im Zuge derer 150 Menschen umkamen.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1897 6.500
1926 15.800
1939 23.100
1959 27.900
1970 35.800
Jahr Einwohner
1979 45.500
1989 55.300
1996 61.900
2000 62.600
2005 65.600

[Bearbeiten] Wirtschaft

Budjonnowsk ist Zentrum der chemischen Industrie und einer umfangreichen Nahrungsmittelindustrie, auch Konfektionsindustrie ist vorhanden. In der Umgebung der Stadt gibt es Erdöl-, Erdgas- und Tonvorkommen.

[Bearbeiten] Bildung

Budjonnowsk ist Sitz mehrerer Fachhochschulen für Landwirtschaft und Weinanbau, außerdem gibt es eine Zweigstelle der Stawropoler Universität.

[Bearbeiten] Kultur

Die Stadt hat ein Heimatmuseum. Sehenswert ist auch das historische Bahnhofsgebäude.

[Bearbeiten] Weblinks

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