Cabaret (Film)
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel: | Cabaret |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1972 |
| Länge: | 124 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Bob Fosse |
| Drehbuch: | Jay Presson Allen |
| Produktion: | Cy Feuer |
| Musik: | John Kander |
| Kamera: | Geoffrey Unsworth |
| Schnitt: | David Bretherton |
| Besetzung | |
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Cabaret ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1972. Regie führte Bob Fosse, es spielen unter anderem Liza Minnelli, Michael York, Helmut Griem, Joel Grey und Fritz Wepper mit. Die Musik stammt aus der Feder von John Kander, die Liedtexte von Fred Ebb. Die Vorlage zum Film lieferten das gleichnamige Broadway-Musical und der autobiographische Roman Goodbye To Berlin von Christopher Isherwood.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Schauplatz ist Berlin 1931, kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Der englische Schriftsteller Brian Roberts zieht in eine heruntergekommenen Pension, lernt dort die amerikanische Sängerin Sally Bowles kennen. Sie tritt im Kit Kat Club auf, wo jeden Abend ein glänzendes, erotisches Nummernkabarett über die Bühne geht. Bowles hat viele Verehrer, die sie alle auf Distanz hält. Nur mit Roberts kommt es vorübergehend zu einer engen Beziehung, die jedoch scheitert, als sie das gemeinsame Kind abtreiben lässt. Während Bowles in Berlin bleibt, verlässt Roberts die Stadt mit dem Zug vom Anhalter Bahnhof. Pointiert zeigt der Film den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten und der politisch motivierten Gewalt auf das deutsche Alltagsleben.
[Bearbeiten] Hintergrund
Während die Bühnenfassung der Uraufführung die Rolle der Fräulein Schneider (am Broadway von Lotte Lenya verkörpert) in den Vordergrund rückte, konzentrierte sich Bob Fosse auf die Liebesgeschichte zwischen Sally Bowles und dem jungen Schriftsteller Brian Roberts.
[Bearbeiten] Deutsche Fassung
Die deutsche Synchronbearbeitung entstand 1972 bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke in Berlin. Das Dialogbuch verfasste Fritz A. Koeniger, Synchronregie führte Dietmar Behnke. Während sich die deutschen Schauspieler Helmut Griem, Fritz Wepper, Ralf Wolter und Helen Vita selbst synchronisierten, sprachen Hannelore Elsner für Liza Minnelli, Thomas Danneberg für Michael York und Katrin Miclette für Marisa Berenson. [1]
[Bearbeiten] Kritiken
„Trotz der beachtlichen Leistung in Darstellung und Kameraführung über weite Strecken unverbindlich und oberflächlich, da die Handlung neben den brillant choreografierten und vorgetragenen Cabaret-Nummern zu verblassen droht.“
„(...) mitreißend und fast zu glamourös (...). (Wertung: 3½ von 4 möglichen Sternen – außergewöhnlich)“
– Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ [2]
[Bearbeiten] Preise
[Bearbeiten] Academy Award
Der Film gewann insgesamt acht Oscars in folgenden Kategorien:
- Beste weibliche Hauptrolle: Liza Minnelli
- Beste männliche Nebenrolle: Joel Grey
- Bester Regisseur: Bob Fosse
- Beste Kamera: Geoffrey Unsworth
- Bester Schnitt: David Bretherton
- Bestes Szenenbild: Rolf Zehetbauer, Hans Jürgen Kiebach, Herbert Strabel
- Beste Musik
- Bester Sound
Außerdem erhielt der Film noch Nominierungen in den Kategorien Bester Film und Bestes Drehbuch.
[Bearbeiten] Golden Globe
Der Film gewann insgesamt drei Golden Globes in folgenden Kategorien:
- Bester Film der Sparte Musical - Komödie: Saul Zaentz
- Beste weibliche Hauptrolle in der Sparte Musical - Komödie: Liza Minnelli
- Beste männliche Nebenrolle: Joel Grey
Außerdem erhielt der Film weitere sechs Nominierungen.
[Bearbeiten] Weblinks
- Cabaret in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Englischsprachiger Essay über Cabaret
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Cabaret in der Synchrondatenbank von Arne Kaul; abgerufen am 22. April 2009
- ↑ Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“. Erweiterte Neuausgabe. Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 117

