Carolina Kostner  |
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| Nation |
Italien Italien |
| Geburtstag |
8. Februar 1987 |
| Geburtsort |
Bozen, Südtirol |
| Größe |
169 cm |
| Gewicht |
60 kg |
| Karriere |
| Disziplin |
Einzellauf |
| Verein |
Fiamme Azzurre |
| Trainer |
Michael Huth |
| Choreograf |
Lori Nichol |
| Status |
aktiv |
| Medaillenspiegel |
| WM-Medaillen |
1 ×  |
2 ×  |
2 ×  |
| EM-Medaillen |
5 ×  |
2 ×  |
1 ×  |
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| Persönliche Bestleistungen |
| Gesamtpunkte |
197,89 |
WM 2013 |
| Kür |
131,04 |
WM 2013 |
| Kurzprogramm |
69,48 |
World Team Trophy 2012 |
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| Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix |
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| letzte Änderung: 17. März 2013 |
Carolina Kostner (* 8. Februar 1987 in Bozen, Südtirol) ist eine italienische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startet. Sie ist die Weltmeisterin von 2012 sowie die Europameisterin von 2007, 2008, 2010, 2012 und 2013.
Carolina Kostner kommt aus St. Ulrich in Gröden (Südtirol) und ist die Nichte 2. Grades der ehemaligen Skiläuferin Isolde Kostner. Seit 2008 ist Kostner mit dem ehemaligen Südtiroler Leichtathleten Alex Schwazer liiert. Ihr Vater Erwin ist ehemaliger Eishockeyprofi und aktuell Trainer des Zweitligisten HC Gröden. Ihr jüngerer Bruder Simon (*1990) spielt in der ersten finnischen Eishockeyliga bei JYP Jyväskylä und in der italienischen Eishockeynationalmannschaft.
Im Jahr 2003 belegte sie bei ihrem ersten Antreten bei einer Europameisterschaft mit einem starken Kürprogramm, in dem sie unter anderem zwei Dreifach/Dreifach-Kombinationen zeigte, den 4. Platz. Am 19. März 2005 gewann sie bei der Eiskunstlauf-WM in Moskau die Bronzemedaille. Bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin war Carolina Kostner die Fahnenträgerin für das Gastgeberland Italien. Aufgrund eines Sturzes im Kurzprogramm erreichte sie bei diesen Spielen nur den 9. Platz. am 27. Januar 2007 wurde sie bei der Eiskunstlauf-EM in Warschau Europameisterin. Diesen Titel hat sie bei der Eiskunstlauf-EM 2008 in Zagreb erfolgreich verteidigt. Bei den Weltmeisterschaften 2008 im schwedischen Göteborg führte Kostner nach dem Kurzprogramm, musste sich aber nach ihrer Kürleistung der Japanerin Mao Asada geschlagen geben und gewann Silber. Sie trainierte bis März 2009 in Oberstdorf (Deutschland) bei Michael Huth und wechselte für die olympische Saison 2009/2010 in die USA zu Frank Carroll und Christa Fassi. Bei der Europameisterschaft 2010 in Tallinn gelang ihr erneut der Gewinn der Goldmedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver enttäuschte sie jedoch durch eine Sturzkür, mit der sie nach Rang 7 im Kurzprogramm auf den 16. Platz im Endklassement zurückfiel. Nach der Saison 2009/10 ging sie zurück nach Oberstdorf zu ihrem langjährigen Trainer Michael Huth. Mit ihm kam sie auf die Erfolgsspur zurück. Mit einem Sieg bei der NHK Trophy in Japan und einem 3. Platz beim Skate America in Portland qualifizierte sie sich trotz Knieproblemen für das Grand Prix Finale in Peking.
Bei den Weltmeisterschaften 2011, die aufgrund eines schweren Erdbebens in Japan nach Moskau verlegt wurden, konnte sie sich durch ihre bis dahin beste Kürleistung von Platz sechs auf den Bronzerang verbessern.
Die Saison 2011/12 war Kostners bislang erfolgreichste. Sie konnte nach zwei dritten Plätzen und einem zweiten Platz erstmals das ISU-Grand-Prix-Finale gewinnen. Mit einem Sieg beim Cup of China und einem zweiten Platz bei der Trophée Eric Bompard hatte sie sich als drittbeste Läuferin qualifiziert.[1] Kostner nahm zum zweiten Mal seit 2003 nicht an den italienischen Meisterschaften teil, konnte aber zum vierten Mal Europameisterin werden. Bei den Weltmeisterschaften 2012 konnte Kostner bei ihrer zehnten Teilnahme zum ersten Mal gewinnen. Kostner war nach dem Kurzprogramm Dritte, konnte sich aber mit einer fehlerlosen Kür durchsetzen. Dadurch konnte Kostner ihre persönliche Bestmarke in der Kür und insgesamt verbessern.
- ↑ Endstand Grand-Prix-Serie 2011