Daniel (Vorname)

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Daniel (aramäisch דניאל Daniyyel) ist ein biblischer männlicher Vorname westsemitischen Ursprungs und bedeutet „Gott ist/sei mein Richter“. Der Name ist in zahlreichen anderen semitischen Sprachen breit belegt, so im Ugaritischen, Assyrischen, Altnordarabischen und Altsüdarabischen.

Verbreitung[Bearbeiten]

War der Name Daniel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland kaum verbreitet, so wuchs seine Popularität in den fünfziger und sechziger Jahren. Von der Mitte der Siebziger bis zur Mitte der Neunziger war er mit einigen Unterbrechungen unter den zehn meistvergebenen Jungenvornamen des jeweiligen Jahres. Seitdem hat seine Beliebtheit deutlich nachgelassen.[1]

Varianten[Bearbeiten]

  • Dani, Danue, Danü, Dany, Däne, Dänu (schweizerdeutsch)
  • Dan, Danny, Denny (englisch)
  • Daniel (französisch)
  • Daniël, Daan (niederländisch)
  • Daniele (italienisch)
  • Danielius, (litauisch)
  • Daniel (spanisch)
  • Daniil (russisch)
  • Danijel (slawisch)
  • Danilo (italienisch, spanisch, portugiesisch; slawisch)
  • Dániel (ungarisch)
  • Danjol (baskisch)
  • Danyal (arabisch, persisch, türkisch)

Weibliche Varianten siehe unter Daniela.

Namensträger[Bearbeiten]

Historische Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Vorname[Bearbeiten]

siehe auch:

Form Danny[Bearbeiten]

Kunstfigur[Bearbeiten]

Namenstage[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Jakob Stamm: Namen rechtlichen Inhalts. In: Beiträge zur alttestamentlichen Theologie, Göttingen 1977, 460-478. (Wiederabgedruckt in Ernst Jenni; Martin A. Klopfenstein (Hg.): Johann Jakob Stamm – Beiträge zur hebräischen und altorientalischen Namenkunde (OBO 30). Fribourg/Göttingen 1980. ISBN 3-7278-0229-4/ISBN 3-525-53336-5)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistik "Beliebte Vornamen"

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Daniel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen