Der Sohn des rosaroten Panthers

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Sohn des rosaroten Panthers
Originaltitel Son of the Pink Panther
Produktionsland USA, Italien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1993
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Blake Edwards
Drehbuch Blake Edwards
Madeline Sunshine
Steven Sunshine
Produktion Tony Adams
Nigel Wooll
Musik Henry Mancini
Bobby McFerrin
Kamera Dick Bush
Schnitt Robert Pergament
Besetzung

Der Sohn des rosaroten Panthers (Son of the Pink Panther) ist eine US-amerikanisch-italienische Filmkomödie von Blake Edwards aus dem Jahr 1993. Sie ist ein Teil der Pink-Panther-Reihe.

Handlung[Bearbeiten]

Prinzessin Yasmin und ihr Vater verbringen ihre Ferien in einem Badeort in Frankreich. Die Prinzessin wird entführt, die Entführer fordern den Rücktritt ihres Vaters.

Mit den Ermittlungen wird Charles Dreyfus beauftragt. Er ermittelt in Nizza und erhofft sich Hilfe von der dortigen Polizei. Ihm wird Jacques Gambrelli zugeteilt, ein trotteliger Dorfpolizist, der mit seiner Mutter Maria zusammen lebt. Bei einem Treffen in ihrem Haus stellt sich heraus, dass er ein unehelicher Sohn Jacques Clouseaus ist. Er nennt sich fortan Jacques Clouseau Jr. und begibt sich auf Spurensuche in Paris, in der früheren Wohnung des Inspektors. Dort lernt er dessen damaligen Diener Kato kennen, der die Wohnung noch immer verwaltet. Dieser will ihm natürlich hilfreich zur Seite stehen, doch wird er von "Clouseau Jr." laufend stehen gelassen.

Sie begeben sich nach Nordafrika ins Königreich der Prinzessin. Da er in Nizza bei einem Zusammenstoß der Entführer als einziger die Prinzessin gesehen hat, ist er Ziel zahlreicher Mordanschläge. Und natürlich verliebt er sich dabei auch in die Prinzessin. Es folgt eine turbulente Verfolgungsjagd. Der König hegt den Verdacht, dass korrupte Militärs und Terroristen dafür verantwortlich sind und stellt dem trotteligen Gambrelli seine "Special Forces" zur Seite, die ihm helfen sollen, den Terroranführer Onkel Idris zu fangen, der mit den Entführern zusammenarbeitet. Die Spur führt Jacques zu einem Wüstenfort, wo die Prinzessin gefangen genommen wird. Dieses wird gestürmt und Gambrelli überlebt durch gesteuerte Zufälle. Wie sein Vater besiegt er Entführer und Unterstützer durch seine tumbe Art.

Am Ende wird er, ähnlich wie früher sein Vater, bei einer Zeremonie vom König ausgezeichnet - und seine Mutter heiratet Dreyfus. Der ahnt nicht, dass Maria noch eine Tochter namens Jacqueline hat, die auf der Feier überraschend auftaucht.

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Film bedient sich vieler Gags aus früheren Filmen (z.B. Zahnarzt-Szene)
  • Maria Gambrelli war das des Mordes verdächtige Hausmädchen aus Ein Schuß im Dunkeln, in das sich Clouseau verliebte - damals verkörpert von Elke Sommer.
  • Claudia Cardinale spielte im ersten Rosaroter-Panther-Film die Prinzessin Dala.
  • Der Sänger Bobby McFerrin, der den Hit Don't Worry, Be Happy gesungen hat, steuerte den Titelsong bei.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack war eines von Henri Mancinis letzten Werken und wurde von Milan/BMG/RCA veröffentlicht:

Originalauflage
  1. The Pink Panther Theme by Bobby McFerrin
  2. Son of the Pink Panther
  3. The Snatch
  4. God Bless Clouseau
  5. Samba de Jacques
  6. The Gambrelli Theme
  7. The Bike Chase
  8. The Dreamy Princess
  9. Riot at Omar's
  10. Mama and Dreyfus
  11. Rendez-vous with Cato
  12. The King's Palace
  13. The Showdown
  14. The Pink Panther Theme

Kritiken[Bearbeiten]

David Mills schrieb in der Washington Post vom 27. August 1993, die Besetzung der Hauptrolle mit dem „enorm charmanten“ („enormously charming“) Roberto Benigni sei richtig. Die Handlung wirke „unverständlich“.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, die Besetzung der Hauptrolle sei falsch. Die Komödie erreiche „nur in einigen Slapstick-Einlagen die Qualität der früheren Filme“ der Reihe.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Roberto Benigni wurde im Jahr 1994 für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde unter anderen in Rom, in Nizza und in Monaco gedreht.[3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 2,5 Millionen US-Dollar ein.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von David Mills
  2. Der Sohn des rosaroten Panthers im Lexikon des Internationalen Films
  3. Filming locations für Son of the Pink Panther
  4. Box office / business für Son of the Pink Panther