S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler

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Filmdaten
Deutscher Titel S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler
Originaltitel S.O.B.
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 122 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Blake Edwards
Drehbuch Blake Edwards
Produktion Tony Adams,
Blake Edwards
Musik Henry Mancini
Kamera Harry Stradling Jr.
Schnitt Ralph E. Winters
Besetzung

S.O.B. ist eine US-amerikanische Satire vom Regisseur Blake Edwards aus dem Jahre 1981. Sie thematisiert anhand eines „Films im Film“ die Entstehung eines „Blockbusters“ und die Zustände hinter den Kulissen einer großen Filmgesellschaft. Edwards verarbeitete hierbei angeblich eigene Erfahrungen von den Dreharbeiten zu seinem Film Darling Lili aus dem Jahr 1970.

Handlung[Bearbeiten]

Der neue Film des gefeierten Regisseurs Felix Farmer ist ein totaler Flop. Am Boden zerstört, begeht er einen Selbstmordversuch nach dem anderen und gefährdet dabei mehr seine Mitmenschen als sich selbst. Da kommt ihm die zündende Idee: mit freizügigen Sexszenen will er sein braves Musical aufbessern. Seine Frau, ein bisher „sauberer“ Star, soll ihren Busen entblößen. - Felix' Film wird ein Kassenschlager, alle profitieren davon. Außer Felix! Nach einem gezielten Schuss aus der Waffe eines Wachmanns ist er ziemlich tot; was die "Trauernden" allerdings nicht davon abhält, Felix für ihre Ziele zu missbrauchen. Es beginnt ein skurriler Wettbewerb um die Rechte an Felix' Existenz.

Kritik[Bearbeiten]

„Blake Edwards blieb bei der Inszenierung der netten Story weit unter seinen Möglichkeiten: teils ironische, teils makabre, teils spekulative Pointen, von denen nur wenige wirklich zünden.“

film-dienst

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Kürzel S.O.B. soll für „Standard Operational Bullshit“ stehen. - In der deutschen Version sagt der Schauspieler Robert Webber: "Superfaule oberbeschissene Branchenscheiße".

Der Film wurde sowohl für den Golden Globe („Best Motion Picture - Comedy/Musical“, 1982) wie auch für die Goldene Himbeere („Schlechteste Regie“ und „Schlechtestes Drehbuch“) nominiert. Diese Ambivalenz machte auch der mangelnde kommerzielle Erfolg deutlich: Der Film floppte, wird aber von vielen Cineasten als der beste Film von Edwards und als eine der gelungensten Hollywood-Satiren angesehen.

In der Schweizer Fassung ist der Film laut Angaben auf dem Cover um sieben Minuten gekürzt.

Weblinks[Bearbeiten]