Zehn – Die Traumfrau

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Filmdaten
Deutscher Titel Zehn – Die Traumfrau
Originaltitel 10
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 122 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Blake Edwards
Drehbuch Blake Edwards
Produktion Blake Edwards,
Tony Adams
Musik Henry Mancini
Kamera Frank Stanley
Schnitt Ralph E. Winters
Besetzung

Zehn – Die Traumfrau (Alternativtitel: Die Traumfrau) ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 1979. Regie führte Blake Edwards.

Handlung[Bearbeiten]

Der erfolgreiche Komponist George Webber steckt mitten in der Midlife-Crisis: die Beziehung zu seiner Freundin Samantha steckt in der Krise, und beruflich hat er alles erreicht, was er sich gewünscht hat. Während einer Spazierfahrt trifft er auf seine Traumfrau, unglücklicherweise ist die gerade auf dem Weg zum Traualtar. Als ihn sein Psychologe fragt, wo er sie auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen würde, antwortet er: bei 11. Über den Pfarrer und dann über den Vater der Braut (ein prominenter Zahnarzt, der George gleich sechs Zähne plombiert) erfährt er, dass das Mädchen seiner Träume Jenny heißt und die Flitterwochen am Strand von Las Hadas in Manzanillo, Mexiko verbringt. George fliegt hinterher, ohne genau zu wissen, warum.

Durch Zufall rettet er Jennys Mann David vor dem Ertrinken, als dieser auf seinem Surfbrett einschläft. Während David im Krankenhaus weilt, zeigt sich Jenny erkenntlich und lädt George zu einem zweisamen Abend ein. In der berühmtesten Szene des Films legt sie die Schallplatte mit Maurice Ravels Boléro auf und will zu dieser Musik mit George ins Bett gehen. Dieser ist anfänglich begeistert, doch dann kommen ihm Zweifel, da er erkennt, dass er für Jenny nur ein einmaliges sexuelles Vergnügen darstellt und sie ihn nicht wirklich liebt. Er kehrt nach Hause zurück zu Samantha, und einer gemeinsamen glücklichen Beziehung der beiden steht nichts mehr im Wege.

Dies und das[Bearbeiten]

  • Der Film lief in den Vereinigten Staaten am 5. Oktober 1979 an. Deutschlandstart war der 24. April 1980.
  • Der Film ist untrennbar mit dem Stück Boléro von Maurice Ravel verbunden. Tonträger mit diesem Stück waren nach dem Kinostart für einige Zeit ständig ausverkauft.
  • Bo Derek, Ehefrau des Schauspielers John Derek, wurde mit diesem Film zum Sexsymbol der frühen 1980er Jahre.
  • Die Rolle des George Webber wurde auch Peter Sellers und George Segal angeboten. Segal war sogar am Set, wurde dann aber nach kurzer Drehzeit gegen Dudley Moore ausgetauscht. Sellers hat einen Cameo-Auftritt als Jazzmusiker in einem Restaurant. Die Szene fiel aber der Schere zum Opfer.
  • Die damals sehr bekannte Pornodarstellerin Annette Haven hat einen kurzen Nackt-Auftritt. Drei weitere Pornodarstellerinnen treten als einfache Partygäste auf: Dorothy Le May, Constance Money und Serena (nicht in den Credits genannt).
  • Die amerikanische TV-Version ist gegenüber der Kinofassung zensiert, alternative Szenen zeigen darin weniger Nacktheit.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1980 wurde der Film für zwei Oscars nominiert. Sowohl Henry Mancinis Filmmusik als auch sein zusammen mit Robert Wells geschriebener Song It's Easy to Say gingen jedoch leer aus. Bo Derek erhielt eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin, hatte aber gegenüber der später auch Oscar-nominierten Bette Midler (The Rose) das Nachsehen.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Einer der besten Filme von Blake Edwards. Gute schauspielerische Leistungen von Dudley Moore, Julie Andrews, Robert Webber und Brian Dennehy. Roger Ebert (Chicago Sun-Times)
  • Blake Edwards hat schlechtere Filme als diesen gemacht, aber hier stimmt das Timing der Gags nicht, wie etwa beim Zahnarztbesuch von Dudley Moore. Christopher Null (FILMCRITIC.COM)

Weblinks[Bearbeiten]