Diksmuide

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Diksmuide
Diksmuide wapen.jpg Flag of Diksmuide.svg
Diksmuide (Belgien)
Diksmuide
Diksmuide
Staat Belgien
Region Flandern
Provinz Westflandern
Bezirk Diksmuide
Koordinaten 51° 2′ N, 2° 52′ O51.0316666666672.8638888888889Koordinaten: 51° 2′ N, 2° 52′ O
Fläche 149,4 km²
Einwohner (Stand) 16.275 Einw. (1. Jan. 2010)
Bevölkerungsdichte 109 Einw./km²
Postleitzahl 32003
Vorwahl 051
Bürgermeister Lies Laridon (CD&V)
Adresse der
Stadtverwaltung
Gemeente Blankenberge
J.F.Kennedyplein 1
8370 Blankenberge
Webseite www.diksmuide.be

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Diksmuide (franz.: Dixmude) ist eine Stadt in Westflandern in Belgien. In der an der Yser gelegenen Stadt leben auf einer Fläche von 149,4 km² knapp 16.000 Menschen (2007).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Seit dem 9. Jahrhundert bestand eine fränkische Siedlung unter dem Namen Dicasmutha an einem kleinen Wasserlauf nahe der Yser. Im 10. Jahrhundert war eine Kapelle und ein Marktplatz vorhanden. Im 12. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte, 1270 wurde eine Stadtmauer errichtet. Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft und der Leinenweberei. Vom 15. Jahrhundert bis zur Französischen Revolution war die Stadt von den ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Niederlanden, Frankreich, Österreich und Spanien stark betroffen. Erst im 19. Jahrhundert brachen friedlichere Zeiten für die Bewohner an, die auch einigen Wohlstand brachten.

Während des Ersten Weltkrieges lag die Stadt im Frontbereich. Als die deutsche Armee beim Marsch durch Belgien im Oktober 1914 Diksmuide erreichte, wurde die Region durch Öffnen der Schleusen der Yser geflutet. Dies führte zu der Schlacht an der Yser. Im Verlauf des Krieges wurde die Stadt dann vollständig zerstört und in den 1920er Jahren wieder aufgebaut.

Wegen der Beteiligung von französischen Marinesoldaten bei der Verteidigung von Diksmuide[1] wurden mehrere französische Schiffe nach der Stadt benannt, so auch das Luftschiff „Dixmude“, das als Kriegsreparation von Deutschland an Frankreich abgegeben werden musste. Zuletzt wurde im Jahre 2009 das geplante Kommandoschiff der Mistral-Klasse „Dixmude“ getauft.[1]

Seit 1924 hat sich das Stadtgebiet durch Eingemeindungen immer weiter ausgedehnt. Dieser Prozess war 1977 abgeschlossen.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Diksmuide hat 15 Stadtteile, die von 1924 bis 1977 nach und nach eingemeindet wurden. Sie werden hier mit ihrer Fläche und Einwohnerzahl aufgelistet:

# Name Fläche
(km²)
Einwohner
(01/01/2007)
I Diksmuide 2,12 5.180
II Esen 17,53 1.854
III Kaaskerke 8,73 458
IV Beerst 11,66 1.127
V Vladslo 17,33 1.239
VI Leke 10,73 1.124
VII Keiem 12,92 1.298
VIII Stuivekenskerke 7,34 160
# Name Fläche
(km²)
Einwohner
(01/01/2007)
IX Pervijze 12,23 886
X Lampernisse 13,62 198
XI Oostkerke 3,77 285
XII Oudekapelle 6,51 135
XIII Sint-Jacobskapelle 3,25 96
XIV Nieuwkapelle 7,85 406
XV Woumen 13,83 1.307

Quelle : www.westhoek.be

Die Stadtteile von Diksmuide

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen zu

[Bearbeiten] Siehe auch

Soldatenfriedhof Vladslo: Trauernde Eltern (Käthe Kollwitz)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Mer et Marine,'Le 3ème BPC de la Marine nationale s'appellera Dixmude'(„Das dritte Kommandoschiff der französischen Marine wird Dixmude heißen“), abgerufen am 20. Dezember 2009

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Diksmuide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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