Duilio Arigoni

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Duilio Arigoni (* 6. Dezember 1928 in Lugano) ist ein Schweizer Chemiker. Er studierte Chemie an der ETH Zürich. 1955 schrieb er seine Doktorarbeit („Über konfigurative Beziehungen bei Steroid- und Terpenverbindungen“) bei Oskar Jeger.

Duilio Arigoni (2002)

Leben[Bearbeiten]

Ab 1961 war Arigoni Privatdozent, ab 1962 ausserordentlicher Professor und von 1967 bis 1996 ordentlicher Professor für spezielle Organische Chemie am Laboratorium für Org. Chemie der ETH Zürich, 1999 wurde er emeritiert. Als A. D. White-Professor-at-Large an der Cornell University (1980 bis 1987), sowie als Alexander Todd Visiting Professor an der University of Cambridge (1981) und als R. B. Woodward Visiting Professor an der Harvard University (1983) wirkte er danach.

Seine Forschungsgebiete waren die bioorganische Stereochemie und die Biosynthese von Naturstoffen (u.a. Vitamin B12). Er erweiterte in seinen Studien wesentlich den Einblick in die Dynamik enzymatischer Prozesse, besonders deren Stereochemie.[1]

Er wurde unter anderem 1991 mit dem renommierten Marcel-Benoist-Preis für sein Werk geehrt.

Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer und Wolfgang Müller unter Mitarbeit von Heinz Cassenbaum: Lexikon bedeutender Chemiker, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1988, S. 15, ISBN 3-323-00185-0.